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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von Poola am 21.01.2016 09:46

Horeb

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 21.01.2016 09:13

Hallo Merciful,

Was hier ausgesagt wird ist geanu das, was Du geschrieben hast, Merciful.

Dennoch ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass aus Abraham das Volk Israel hervorging, dass er auch der Stammvater Israels ist. Deshalb wurden alle männlichen Israeliten beschnitten.

das ergibt sich allerdings aus 1 Mose 17. 10,11, wo es um den Bund geht:

1 Mose 17 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden;

11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.

Die Beschneidung war also für die Nachkommen Abraham angeordnet, weil nur das Geschlecht Abrahams beschnitten werden sollte. Und auch der Bund mit Abraham galt zunächst nur Abraham und seinen Blutsverwandten.

Der Bund selbst beinhaltete aber noch eine Verheißung: 1 Mose 17, 5 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maßen mehren.3 Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach:

4 Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden.

Da aus Abraham fleischlich nur Israel hervorging, beiinhalten diese Verheißung noch etwas, nämlich, dass Abraham auch Vater derer werden sollte, die glauben. Durch den Glauben wird ein Mensch in die Familie Gottes hineingeboren ("aus Gott geboren). Da Abraham der leibliche Stammvater Jesu war, war er sozusagen auch der Vater all derer, die durch Glauben in die Familie Gottes hineingeboren werden/wurden. Deshalb war Abraham ein Vater vieler Völker, mit denen er im Sinne einer Gotteskindschaft verwandt ist. Also der Vater von beschnittenen und unbeschnittenen Gläubigen.

Deshalb heißt es:  Röm 4, 11 b, 12 ..So sollte er ein Vater werden aller, die glauben, ohne beschnitten zu sein, damit auch ihnen der Glaube gerechnet werde zur Gerechtigkeit; und ebenso ein Vater der Beschnittenen, wenn sie nicht nur beschnitten sind, sondern auch gehen in den Fußtapfen des Glaubens, den unser Vater Abraham hatte, als er noch nicht beschnitten war.

Wie Du siehst, sollen alle fleischlichen Nachkommen Abrahams beschnitten werden, der NEUE!!!!!! Bund (um den geht es in Römer 4) gilt aber für die, die glauben, ob beschnitten oder unbeschnitten.

Henoch 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 09:35.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2487

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Merciful am 21.01.2016 09:06

Henoch schrieb: Er wurde also ein Vater aller, die beschnitten sind (Vers 11) aus der fleischlichen Erbfolge, also ein Vater des irdischen Volkes Gottes, Israel. Aus diesem Volk ging Jesus hervor und damit war Abraham auch ein Vater aller, die Jesu Heilswerk im Glauben zum Heil ergreifen und damit Erben Christi sind, wie Abraham ebenfalls durch Glauben ein Erbe Christi ist. Diese Erben aus Glauben sind also das himmlische Volk und darin Teil der himmlischen Familie.

Hier hast du die Aussage des Apostels nicht präzise wiedergegeben. Denn Abraham wurde nicht ein Vater derer, die beschnitten sind, sondern ein Vater derer, die den Glauben haben wie er.

Die Beschneidung als solche begründet nicht die Kindschaft. Sondern der Glaube. Wenn ein Unbeschnittener als Nachkomme Abrahams anerkannt wird, dann deswegen, weil er glaubt. Und wenn ein Beschnittener als Nachkomme Abrahams anerkannt wird, dann nicht, weil er beschnitten wurde am Fleisch, sondern weil er glaubt.

Merciful

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Wintergruen am 21.01.2016 08:59

einen schönen guten morgen zusammen 

Burgen, danke für deinen Tip, ich werde da mal reinschnuppern  sofern ich es finde (Bücherei usw ) 

Mercifuls letzter Beitrag entspricht auch meinen Gedanken .. 


halten wir mal fest aus dem was in Römer 4 steht.. : Abraham wurde der Glaube angerechnet als er Unbeschnitten war . Zur Besiegelung wurde er beschnitten .
Er ist aber der Vater , aller, die Unbeschnitten sind  und glauben , denn denen wird die Glaubensgerechtigkeit angerechnet..
Und
und er ist der Vater jener Beschnittenen, die nicht nur beschnitten sind, sondern auch den Weg des Glaubens gehen, 
das heißt also, sowohl als auch ..
Dann frage ich mich warum wurde er überhaupt beschnitten , wenn er auch eh der Vater der Unbeschnittenen ist ?? Was für einen Nährwert brachte die Beschneidung dann den  Säuglingen ? 
Weder konnten sie glauben, noch den Weg des Glaubens gehen ....

irgendwie erinnert mich das ein bischen , wo steht.. Aus Glauben werden wir gerettet bzw. der Glaube alleine rettet  und an die Jakobussstelle: Glaube ohne Werke ist tot...vielleicht ist hier auch eine Parallele, das muss ich erst noch verinnerlichen 

Nehmen wir mal  an , die Beschneidung hat mit der Taufe des NT zu tun ...Der Glaube also wird als Gerechtigkeit angerechnet,, man muss ihn aber auch besiegeln mit der Taufe ...Säuglinge wiederum werden getauft  um  im Bund Christus  zu gehören . ( sowie die 8. Tage Säuglinge aus dem AT dem Stamm Abrahams zu gehören  ) , nur das sie später auch den Weg des Glaubens gehen müssen ...damit die Besiegelung der Taufe auch angerechnet werden kann und sie im Bund Christi bleiben ..??

also in meinen Gedanken finde ich das nicht abwägig... nur warum galt das nicht für Mädchen.. ???

Mir kam heut Nacht so ein Gedanke,, bei der Stelle in der steht, das Abraham auch Vater der Unbeschnittenen ist , die aber glauben,, vielleicht   für die Frauen gilt.., weil man sie nicht beschneiden kann ?

ich hätte nicht gedacht das dieses Kapitel ein so schweres ist, vielleicht erscheint es mir auch nur schwer, weil ich es noch nicht so richtig verstehen kann 

LG

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2487

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Merciful am 21.01.2016 08:51

christ90 schrieb: Merciful: Der Grund weshalb deine Parallele hinkt liegt darin, dass die Notwendigkeit eines äußeren Zeichens heute schlichtweg nichtmehr gegeben ist. Indem man die Erfordernis einer Säuglingstaufe ableitet aus dem Gebot der alttestamentlichen Beschneidung am 8. Tag lässt man einen Aspekt weiter fortleben, dem heute längst keinerlei Bedeutung mehr zukommt. Man verharrt ein Stück weit im alten Bund und degradiert die Taufe zu einem rein äußeren Akt.

Da muss ich dir widersprechen.

Die Taufe leite ich nicht aus dem Gebot der Beschneidung im Alten Testament ab, sondern aus dem Gebot Jesu. Daran kann doch kein Zweifel sein, dass die Christenheit die Wassertaufe zu üben hat.

Diese als einen bloß äußerlichen Akt abzutun geht an der Wahrheit vorbei. Daher schrieb ich, dass die Taufe nicht allein Zeichen des Bundes, sondern ein Sakrament des Glaubens sei.

Dies bedeutet, dass Gott selbst in der Taufe der Handelnde ist. Zugleich wird die Taufe zu einer Predigt des Evangeliums, weil sie uns die Gnade Gottes in Christus verkündet, durch die Sünder begnadigt, mit Christus begraben und zum Leben berufen sind.

Von daher ergibt sich eine gewisse Parallelität zwischen der Beschneidung und der Säuglingstaufe.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 08:53.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 21.01.2016 06:17

Hallo Merciful, hallo Wintergrün,

es ist problematisch, einen Textteil isoliert zu betrachten.

Denn es heißt auch: 7 »Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind! 8 Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!«9 Diese Seligpreisung nun, gilt sie den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen doch: »Abraham ist sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet worden.«

10 Wie ist er ihm denn zugerechnet worden? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Ohne Zweifel: nicht als er beschnitten, sondern als er unbeschnitten war.

11 Das Zeichen der Beschneidung aber empfing er als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er noch nicht beschnitten war. So sollte er ein Vater werden aller, die glauben, ohne beschnitten zu sein, damit auch ihnen der Glaube gerechnet werde zur Gerechtigkeit;

12 und ebenso ein Vater der Beschnittenen, wenn sie nicht nur beschnitten sind, sondern auch gehen in den Fußtapfen des Glaubens, den unser Vater Abraham hatte, als er noch nicht beschnitten war.

 

Im Grunde gab also Gott dem Abraham das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des GLAUBENS. Und zwar WEIL Abraham glaubte.

Heute bekommen wir den Heiligen Geist als Siegel und als Zeichen dafür, dass wir glauben.

Er wurde also ein Vater aller, die beschnitten sind (Vers 11) aus der fleischlichen Erbfolge, also ein Vater des irdischen Volkes Gottes, Israel. Aus diesem Volk ging Jesus hervor und damit war Abraham auch ein Vater aller, die Jesu Heilswerk im Glauben zum Heil ergreifen und damit Erben Christi sind, wie Abraham ebenfalls durch Glauben ein Erbe Christi ist. Diese Erben aus Glauben sind also das himmlische Volk und darin Teil der himmlischen Familie.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 06:22.

kahate

83, Männlich

  Neuling

Beiträge: 81

Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von kahate am 21.01.2016 01:45

Nazareth

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kahate

83, Männlich

  Neuling

Beiträge: 81

Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!

von kahate am 21.01.2016 01:43

Mandelplätzchen

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kahate

83, Männlich

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Beiträge: 81

Re: Wortkette 3 (biblisch)

von kahate am 21.01.2016 01:39

Timotheus

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kahate

83, Männlich

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Re: Wortkette (5)

von kahate am 21.01.2016 01:37

Eichenwald

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