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marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von marjo am 21.01.2016 19:19Danke Henoch.
Falls man sich darauf einigen kann schließt sich folgendes an:
- Was bedeutet eine "unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigen"?
Dann wäre als nächste Schritt wohl an der Reihe festzustellen, ob die Taufe ein Sakrament ist.
Anschließend wäre das mögliche Ergebnis zu bewerten:
- Taufe ist ein Sakrament. Dies hat zur Folge....
- Taufe ist kein Sakrament. Dies hat zur Folge....
Dann sehen wir weiter. :)
Gruß, marjo
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Henoch am 21.01.2016 19:06Hallo marjo,
Danke für den Tipp 
Also, das ist die Definition laut Wikipedia: Als Sakrament bezeichnet man im Christentum einen Ritus, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt.
Henoch
marjo
Gelöschter Benutzer
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von marjo am 21.01.2016 18:58Vielleicht sollte festgelegt werden, was unter dem Begriff "Sakrament" verstanden wird.
Gruß, marjo
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Henoch am 21.01.2016 17:51Hallo Merciful,
ok, so wäre das auch ok, aber dann wäre die Taufe kein Sakrament, oder? Denn ein Sakrament bedeutet, dass das Versprochene in dem Moment auch empfangen wird. So hab ich Dich verstanden, als Du sagtest, dass bei der Taufe Gott handelt...
Bekommt er denn jetzt das ewige Leben auf Grund der Taufe? Doch nicht? Oder? Dann wäre sie aber kein Sakrament.
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16
von Burgen am 21.01.2016 17:09Was Gott verheißt, das kann er auch tun. Luth 84; Röm 4,21
Was Gott dir versprochen hat für dein geistliches Leben
A. Reinigung von Sünde
Schlüsselvers:
1. Und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde
2. In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. 1Jo 1,7 RELB
Und aus der Verheißungskonkordanz von J. Stephan Lang
Trügerisch ist das herz, mehr als alles, und unheilbar ist es.
Wer kennt sich mit ihm aus?
Ich der HERR, der das Herz erforscht und die Nieren prüft,
und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten. Jer 17, 9-10 RELB
Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht:
Siehe, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt wegnimmt! Joh 1,29
**************
Hallo ihr Lieben,
die Verheißungen in unserer Schrift sind schon sehr speziell.
Jeder empfindet sicher einen ganz anderen Vers für sich als Verheißung.
Doch vielleicht habt ihr Freude daran, mit den Verheißungen der beiden Bücher auch zu arbeiten?
Ich persönlich versuche sie so zu formulieren, dass sie für mich passen.
Auch die Paulusgebete empfinde ich als Verheißung.
*************
Es ist immer noch leise durch den Schnee draußen.
Aber nun könnte es auch wieder grün sein.
Die Amseln jedenfalls haben die Fütterung inzwischen gut angenommen.
Sie kannten nicht, Futter zu bekommen.
Und unten am Häuschen haben die Krähen die Tauben verscheucht.
Nun, sie leben leider auch hier in der Straße.
Das kann man sich nicht aussuchen...:-))
Einen schönen Abend und eine friedsame Nacht
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Burgen am 21.01.2016 16:41danke, Merciful,
dass du dieses Erbe der Glaubenden wieder in Erinnerung gerufen hast.
Ich möchte auch sagen, dass es ja vielfach die Großeltern sind, die beständig ihre Enkel vor Gott bringen.
Jedenfalls wird dieses in etlichen Lebensgeschichten bezeugt.
Es ist doch so, dass die Säuglingstaufe auch als ein Anker verstanden werden kann.
Ein Anker, der ein Versprechen Gottes ist und Gott bricht sein Versprechen nicht.
Insofern erinnern sich Paten, Eltern und Großeltern daran,
ihr Kind im Glauben solange vor Gott zu bringen,
bis sie selbst die Taufe mit Jesus im Glauben annehmen können.
marjo,
deine Schilderung ist mir ebenfalls wie eine Last auf dem Herzen.
Denn diese Menschen werden eingelullt bezüglich der Ewigkeit.
Nur Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Wo also sind die vielen Menschen nachdem sie gestorben sind.
Das ist doch die eigentliche Frage.
Sind sie bei Gott, weil sie ja getauft, gefirmt, konfirmiert worden waren?
Gruß
Burgen
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Merciful am 21.01.2016 16:41Ach Henoch, ist das wirklich so schwer?
Von einem Säugling wird Gott nicht etwas erwarten, was er nicht leisten kann.
Wenn ein Säugling aber heranwächst und seine Eltern erklären ihm das Evangelium und leben die Liebe Gottes vor, so hat er die Möglichkeit, sich gläubig zu verhalten.
Nimmt er das Wort an und setzt sein Vertrauen auf Jesus, so ist er gläubig. So geht das.
Merciful
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Merciful am 21.01.2016 16:32Die Taufe der Umkehr würde ich eher dem Wirken des Johannes zuordnen, seine Taufe war eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. An ihr wurde sichtbar, dass der, der sie empfing, umzukehren bereit war. Zumindest wurde durch diese Taufe die Notwendigkeit der Umkehr verdeutlicht.
Die christliche Taufe geschieht freilich auch im Zusammenhang der Buße und der Umkehr, sie ist aber primär ein Begräbnis in den Tod Christi aufgrund der in ihm gegebenen Versöhnung der Welt mit Gott.
Jene innere Dimension kennt auch jeder Gläubige, der als Säugling getauft worden ist. Denn gerade durch die Säuglingstaufe wird ihm zugesagt, dass Gottes Gnade ihm gilt und ihn zu einem Leben mit dem Christus beruft.
Merciful
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Merciful am 21.01.2016 16:23Ich denke nicht, dass ein Säugling ungläubig ist. Das Wort Jesu, dass den Kindern das Reich Gottes gehört, gilt doch auch womöglich schon den Säuglingen. Ich wüsste jedenfalls nicht, weshalb es ihnen nicht gelten sollte.
Es ist die Säuglingstaufe aber nicht nur eine äußere Handlung. Sie wird begleitet durch das Wort Gottes und getragen von der glaubenden Gemeinde. Jedoch erhält die Taufe ihre Gültigkeit nicht erst dadurch, dass der Täufer oder die Eltern oder die Gemeinde gläubig sind.
Wenn in einer christlichen Kirche die Taufe auf den Namen des dreieinen Gottes vollzogen wird, so ist sie auch gültig.
Es ist dabei einerlei, dass der Säugling in diesem Vorgang noch nicht versteht, wozu dieser dient und warum er an ihm geschieht.
Er wird ja im christlichen Glauben unterwiesen und kann nachher dankbar den Glauben an Jesus annehmen und bewahren.
Denn dazu wurde er durch seine Taufe berufen.
Merciful

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