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alles.durch...

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Beiträge: 967

Re: Gedanken zur Religion

von alles.durch.ihn am 03.01.2016 15:03

Gedanken zum Thema Religion - hier sind meine..    :
Religion habe ich die längste Zeit meines Lebens praktiziert - habe Gott dort gesucht und nicht gefunden...
Habe aufrichtig nach ihm gesucht - so dachte ich - und ihn nicht gefunden.
Komisch, er lässt sich doch finden, wenn wir ihn suchen - sucht/ liebt(!) uns aber zuerst!  

Im Nachhinein stelle ich fest und fasse kurz zusammen:
solange wir uns vor ihm verstecken, ihn nur in Situationen "brauchen", wo es uns genehm ist und 
wir nicht weiter wissen, sind wir auf dem Holzweg, weil es keine echte Suche ist, in der wir bereit sind
uns ihm völlig zu öffnen, ihm wirklich alles zu übergeben und zu überlassen. Nein, das wollen wir
(vorerst) nicht. Dazu müssen wir meist erst soweit am Boden sein, dass wir keinen anderen Ausweg
mehr sehen, komplett kapitulieren und uns dann herablassen, ihn ans Ruder zu lassen.

Es heißt ja oft, Christsein ist was für Schwächlinge, für psychisch Kranke usw. Tja, für Menschen, die
alles "selbst schaffen", die es nicht nötig haben, nach einer echten Beziehung und somit Abhängigkeit
mit/zu Gott zu suchen, ist das nichts - das ist wohl wahr..  

Allen liebe Segenswünsche - mögen wir alle,  jeden Tag neu,  Gemeinschaft mit Gott (mit allen Konsequenzen!!!)
von ganzem Herzen suchen und finden... <3

lg,adi/ alles.durch.ihn



..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2016 15:10.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gedanken zur Religion

von solana am 03.01.2016 11:10

Ja, Willy, das sind sehr gute Gedanken dazu, finde ich.

Was bei anderen Religionen ein vereinendes Element sein könnte, weiss ich nicht.
Im Christentum ist es die Liebe:

Kol 3, 14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in "einem" Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.

Die Liebe ist das "Band der Vollkommenheit", die die ganze Gruppe von Menschen mit all ihren Fehlern und Schwächen zusammenhält.
Und zwar nicht die Liebe, die die jeder einzelne aufbringen kann, sondern die Liebe, mit der wir geliebt werden von unserem gemeinsamen Herrn und die er "in unser Herz ausgegossen" hat (Röm 5,5).

Je mehr - bei jedem einzelnen - dieser Herr im Zentrum des Lebens steht und das Leben auf ihn hin "in Liebe" ausgerichtet wird, um so mehr "regiert sein Friede" in den Herzen. Und wo dieser Friede regiert, da ist Offenheit und Sicherheit da, um auch den Mitmenschen liebend zu begegnen.
Weil man sich nicht durch sie "in Frage gestellt" sieht, seinen "Wert" nicht "beweisen" muss, sich nicht hervortun (und die anderen kleiner machen) und zeigen, wie besonders und einzigartig man ist, um Anerkennung kämpfen usw...
Je mehr wir auf diesen Herrn sehen, um so mehr eint er uns.

Je mehr wir auf uns selbst sehen und uns mit anderen vergleichen, um so mehr Trennendes baut sich auf Um so mehr sind wir darauf angewiesen, Einigkeit herzustellen durch "Gemeinsames" - in der Abgrenzung gegen "die anderen" durch  "Trennendes". Um so genauer muss "definiert" und festgelegt werden, was jeder einzelne zu welcher Frage denken darf, um wirklich dazu zu gehören.
Weil es ein Gerüst von Dogmen ist, das eint - und trennt.

Und ein "Gerüst" gibt eben nur dann Halt, wenn es unverrückbar fest steht....

Im Gegensatz zu einer lebendigen Liebesbeziehung.
Hier ist Raum für Entwicklung und Entfaltung.
Ein "Fehler", eine Schwäche, eine Unvollkommenheit, noch nicht ausgereifte Erkenntnis usw sind dann kein "Ausschlusskriterium" für die Gemeinschaft mehr. Weil es nicht auf die Perfektion jedes einzelnen ankommt, sondern auf die Bereitschaft, sich auf unseren Herrn einzulassen und ihm zu vertrauen, dass er auch verkorkseste Leben heilen kann und das angefangene Werk in jedem zu Ziel bringt, der sich ihm anvertraut.
Das gibt Gelassenheit und Zuversicht, Nachsicht und Geduld mit anderen.

Phil 1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.

Phil 3,15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Nur vorsorglich, damit nicht der Einwand kommt: "also soll jeder denken, alles egal, was er will, Gleichmacherei ...."

Natürlich müssen wir Irrtümer aufdecken und die Wahrheit bezeugen.
Aber nicht unsere Arbeit/unser Kampf/unsere Überzeugungskraft ist es, die andere zur Wahrheit führt. Es ist nicht unser "Werk", nicht wir fangen es an und vollenden es - wir sind nur Werkzeuge. Und wenn wir manchmal ein bisschen mehr Vertrauen auf unseren "Baumeister" hätten in Bezug auf die "geistliche Entwicklung" unserer Geschwister, dann könnte der Umgang miteinander ein viel grösseres Zeugnis seiner Liebe geben.

Joh 13,35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von Poola am 03.01.2016 11:01

Thessaloniki

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette 3 (biblisch)

von Poola am 03.01.2016 11:00

Saul

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (5)

von Poola am 03.01.2016 11:00

Irren

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2016 11:00.

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!

von Poola am 03.01.2016 10:59

Schlager

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Sonnenkind

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Beiträge: 240

Re: Gedanken zur Religion

von Sonnenkind am 03.01.2016 10:51

Hallo,

nach meiner Meinung (und Erfahrung) machst du zwei Voraussetzungen, die man anzweifeln kann:

Der Mensch hat zweifellos ein ausgeprägtes Bedürfnis, man könnte sagen inneres Verlangen nach Halt, Orientierung im Kosmos, (religiöser) Gewissheit.

Wenn ich mir die Masse der Menschen in meiner Umgebung ansehe, dann erkenne ich kein inneres Bedürfnis nach Religion. Die Bedürfnisse sind: Essen, Liebe, ein tolles Auto, Sex, Unterhaltung . . . (die Reihenfolge ist beliebig). Religion ist erst einmal nicht dabei. Möglicherweise drückt sich deine Behauptung in einer Zunahme der Versicherungspolicen aus . Aber die meisten Menschen leben mit Fernsehen und/oder Joggen und der Befriedigung ihrer materiellen Bedürfnisse einfach so vor sich hin. Religion wird als dekorative Zugabe für Hochzeiten und Beerdigungen gebraucht. Mehr nicht.

Ganz offensichtlich ist es so, dass zwischen der Religion eines Menschen und dem religiös-kulturellen Umfeld in das er hineingeboren wird ein enger Zusammenhang besteht.

Das mag in einer sehr allgemeinen Bedeutung so sein - wir essen Schweinefleisch und Rindfleisch. Aber macht die religiöse Umgebung tatsächlich Glauben?
Gerade unter Atheisten, Agnostikern und in der Heidenszene sind mir Menschen begegnet, die in einer sehr konservativen christlichen Umgebung groß geworden sind und sich davon abgewandt haben - sei es, weil sie die christliche Religion als zu zwanghaft oder als hohle Form empfunden haben. Als Beispiel: Ein hochangesehener Asatru-Vertreter war aufgrund einer Behinderung ab seinem 6. Lebensjahr in einem Internat, das von einem orthodox-reformierten Ehepaar betrieben und geleitet wurde; Grundschüler mussten zur Strafe, wenn sie etwas angestellt haben, Paulus-Briefe abschreiben! (Auch wenn ich nicht an die Hölle glaube, aber solche "Christen" sollten dort schmoren ). Es finden sich auch viele ehemalige Katholiken dort, die den direkten Zugang zu Gott und Inhalte in den kirchlichen Formen vermissten.

Demgegenüber treffe ich in christllichen Foren immer wieder auf Menschen, die gar nicht in einer christlichen Familie aufgewachsen sind, aber von Jesus selbst zum Glauben gerufen wurden. Mein Vater glaubte an gar nichts; er war Schulleiter und erteilte immer den Unterricht, für den ihm Lehrer fehlten, also zuzeiten auch Religionsunterricht. Als ich ihn deshalb zur Rede stellte, war seine zynische Antwort: "Kinder brauchen Märchen. Ob ich ihnen die aus der Bibel oder die von Grimm erzähle, ist letztlich egal!" 

Zusammengefasst: Nach meiner Überzeugung kann man Glauben nicht selbst "machen". Man wird von Gott gerufen, von Christus berührt, vom Heiligen Geist getragen und getröstet. Warum dies dem einen Menschen geschieht und einem anderen nicht, ist Gottes Wille, den wir demütig zu akzeptieren haben.

Demzufolge muss ich mit allen Menschen auskommen. Ich kann die bedauern, denen kein christlicher Glaube geschenkt wurde. Aber als Menschen achten und als Nächste lieben - das gebührt allen.

Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2016 10:55.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Gedanken zur Religion

von Rapp am 03.01.2016 09:56

Na ja, ich laufe nun Gefahr mich zu wiederholen. Egal. Aber ich frage nun mal ganz einfach: Was hat wohl Religion mit einer innigen Liebesbeziehung zu tun? Wohl nix!

Ich zitiere einen alten Rabiner: Religion ist der beste Weg Gott niemals zu begegnen.

Meine Beziehung zu Jesus und zu Gott, dem Vater, ist die Beziehung eines Kindes zu seinen Geschwistern und den Eltern: wir lieben uns, hängen aneinander und wollen dem Vater Freude bereiten. Das hat nix mit Religion, Riten und anderem Zauber zu tun. Hier geht es um Liebe, nicht um Kadavergehorsam.

Ich denke gerade an die so oft zitierten zehn Gebote. Eine Eigenart der hebräischen Sprache ist es, dass z.B. sollen und werden den gleichen Wortstamm haben. So kann ich auch lesen: Wenn ich dein Gott sein darf, wirst du keine andern Götter neben mir haben. Du wirst nicht stehlen, lügen u.a.m., denn ich bin dein Gott... Eben Liebesbeziehung und nicht angelernter Kram.

Dass ich kaum verstanden werde ist mir klar. Schließlich reiße ich mit diesen Gedanken manche Masken runter. Religion ist ja ein großartiges Versteck für eigene Lügengebäude. Muss nicht unbedingt sein, aber trifft nur zu oft zu.

Genug, ich geh nun raus...

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2016 14:55.

NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!

von NorderMole am 03.01.2016 07:07

Anis

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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (5)

von NorderMole am 03.01.2016 07:06

Teeei

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