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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von sylvaki am 28.05.2015 10:12


Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 28. Mai 2015

„Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar."
(Psalm 23,6)

 

„Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern hat ihn für uns alle dahingegeben,
wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?"
(Römer 8,32)


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Cleopatra
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Re: Bist Du dabei?

von Cleopatra am 28.05.2015 07:31

Das ist eine super Erfahrung.
Ich habe gemerkt, das ist nicht neu, dass ich immer mehr mit "Gottes Augen sehen" durfte.
Soll jetzt nicht abgehoben klingen- ich hatte einfach viel mehr Interesse und Fragen, wie bestimmte Situationen und Alltagszeiten in Gottes Augen aussehen. Was er dazu sagt, was sein Wunsch ist.

Ich fand diese Zeit sehr bereichernt.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Gemeinschaft

von Cleopatra am 28.05.2015 07:27

Danke christ90 für deine Gedanken.

Es ist schwer, eine Gemeinde auch richtig zu beurteilen. Es ist dann schwer, wirklich ganz ehrlich vor sich und Gott zu sein, ob das, was einen stört, vielleicht garnicht so unbiblische Dinge sind, sondern vielleicht einfach weniger Aufmerksamkeit, Gegenargumente, Kritik oder unerfüllte Wünsche.
Und bei solchen Gründen ist es als Christ natürlich leicht zu sagen (extra überspitzt): "Ich bin ein so guter Christ, nein, ich gehe davon weg, weil ich mich der Sünde abwende, so fromm bin ich", als sich einzugestehen, dass man vielleicht nicht ohne Grund dort ist, näm.´lich, um sich selbst zu verändern.

Denn wenn man Teil der Gemeinschaft ist, dann ist man auch mit dran Schuld, wenn die Gemeinde lau wird, oder...?

Ich denke, wir sind alle der Meinung,dass die Gemeinschaft mit anderen Christen sehr wichtig ist.
Die Argumente scheinen da ja unterschiedlich.
Aber ja- wie sieht diese Gemeinschaft praktisch aus?
Sonntags treffen und dann wieder gehen?
Wenn man besonders fromm ist, noch spenden...?

Besteht diese Gemeinschaft nur Sonntags? Oder nur aus Gottesdiensten?

Lg Cleo


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christ90

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Re: Gemeinschaft

von christ90 am 27.05.2015 13:16

Hallo Cleo,

Habe mir deinen Beitrag nochmal aufmerksam durchgelesen. Stimme damit voll überein.
Zweifelsohne ist es so, dass sein Umfeld und das womit er sich beschäftigt einen Menschen prägen. Darum ist es von großer Wichtigkeit sich in ein Umfeld zu begeben/sich mit Dingen zu beschäftigen, das/die sich positiv auf einen auswirkt/auswirken.
 
Ein Mensch, der nie die Herausforderung hat, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, die ihm nicht so passen (der eine nervt, der andere ist mir zu streng....) der kann auch nicht lernen, diese trotzdem zu lieben.

Das Einende im christlichen Glauben ist ja gerade nicht der äußere Charakter, sondern die Gesinnung, welche noch über dem Charakter steht. Klar ist es schön, wenn man mit jemandem auch charakterlich („vom Typ") übereinstimmt, das entscheidende bleibt jedoch die Gesinnung. Der Vorteil daran ist, dass man lernt jeden gleichermaßen in seinen Schwächen und Eigenarten zu respektieren, lernt auch das Positive an ihm zu schätzen. Andererseits wird man auch konfrontiert mit seinen eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten. Man lernt mit einander umzugehen und wächst aneinander. Eben diese Vielfalt macht die Gemeinde auch aus. Jeder hat unterschiedliche Gaben und Aufgaben und nimmt den ihm zukommenden Raum innerhalb des Leibes ein.

Angenommen, ich habe Recht mit der Sache mit dem Umfeld... was würdest du sagen, wenn genau dieses Umfeld, nämlich die Gemeinde, sehr "lau" ist? Sonntags wird sich getroffen, alles ist theoretisch und anschließend geht jeder distanziert nach Hause.

Hier möchte ich verweisen auf das, was ich im Beitrag zuvor bezüglich des Verlassens einer Gemeinde geschrieben habe. Wenn eine Gemeinde ihren Sinn weitgehend nicht erfüllt, macht es m. E. auch keinen Sinn ihr weiterhin anzugehören.

Das Interesse an einer Beziehung zu Gott wäre in dieser Gemeinschaft nicht da?

Hm...offenbar nicht in ausreichendem Maße, sonst hätte man den Missstand wohl bereits erkannt und würde so nicht weitermachen.

Würdest du in diesem Beispiel die gleiche Meinung vertreten, nämlich, dass, solange man nur eben Gemeinschaft mit dieser Gemeinde (sind ja auch Christen) hat, die Gemeinschaft mit Gott möglich ist, vor allem eben die Liebe...?

Für mich stellt sich dann erst mal die Frage ob es sich tatsächlich um Christen handelt. Wenn ja, dann sollten sie auch bereit sein ihr Verhalten anhand der Bibel zu überdenken. Deine Frage würde ich im Grunde mit Nein beantworten, zumal sich die Gemeinschaft mit Gott innerhalb der Gemeinde verwirklicht.

Gruß
   

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.05.2015 13:24.

sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von sylvaki am 27.05.2015 11:03


Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 27. Mai 2015

„Richtet recht,
und ein jeder erweise seinem Bruder
Güte und Barmherzigkeit!"
(Sacharja 7,9)

 

„Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen."
(Matthäus 5,7)


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solana

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Re: Gemeinschaft

von solana am 27.05.2015 10:11

Christ90 schrieb: Daher fände ich es gut den Schwerpunkt des Threads vom grundsätzlichen ob auf das wie zu verlagern.


Gute Idee - ich denke, dann wird auch die Frage beantwortet nach dem "wozu nötig".
Wenn klar wird, was eine Gemeinschaft unter Christen von einem Dackelzüchterverein unterscheidet.
Und es wird sicher auch deutlich, dass "Handlungsbedarf" besteht, wenn eine Gemeinde sich nicht von einem Dackelzüchterverein unterscheidet.
Und vielleicht ergeben sich auch Ideen, was in diesem Fall zu tun ist - ob dann Gemeindewechsel oder Rückzug in "individuelles Christsein" angesagt ist oder ob ein Christ vielleicht sogar eine Verantwortung hat in Bezug auf das "Gemeindelleben" und was er konkret tun kann. 
Ein weites Thema ....
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Rapp am 27.05.2015 08:51

Sie sagte mir schlicht: Mir geht es so gut, dass ich gerne was verschenke. - Sie ist auch Rentnerin und hat bestimmt nicht zu viel...

Willy

 

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Cleopatra
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Re: Heute

von Cleopatra am 27.05.2015 08:06

Oh na hoppla Rapp,
das ist ja witzig.
Und weißt du, wieso die Frau das getan hat?
Ja, Gott überrascht uns ganz oft

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Gemeinschaft

von Cleopatra am 27.05.2015 07:35

Lieber christ90,

hast du meinen Beitrag gelesen?
Stimmst du da mit überein?

Angenommen, ich habe Recht mit der Sache mit dem Umfeld... was würdest du sagen, wenn genau dieses Umfeld, nämlich die Gemeinde, sehr "lau" ist? Sonntags wird sich getroffen, alles ist theoretisch und anschließend geht jeder distanziert nach Hause.
Das Interesse an einer Beziehung zu Gott wäre in dieser Gemeinschaft nicht da?
Würdest du in diesem Beispiel die gleiche Meinung vertreten, nämlich, dass, solange man nur eben Gemeinschaft mit dieser Gemeinde (sind ja auch Christen) hat, die Gemeinschaft mit Gott möglich ist, vor allem eben die Liebe...?

Lg Cleo

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christ90

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Re: Gemeinschaft

von christ90 am 27.05.2015 07:25

Ich weiss nicht, ob es nur bei mir so ankommt, oder oder ob das Thema jetzt in die Richtung geht: "Ist ein Christ verpflichtet, Gemeinschaft zu haben?"

@Solana
Es war nicht meine Absicht den Thread auf diese spezielle Frage zu lenken, darauf will ich im Grunde gar nicht hinaus. Um jedoch nicht missverstanden zu werden sah ich mich veranlasst, die Frage zuzuspitzen und das dabei zu Grunde liegende Verständnis von Hass darzustellen.

Worauf es mir ankam war lediglich zu verdeutlichen, dass die Gemeinschaft zu Menschen und die Qualität dieser Gemeinschaft auch ein ganz wesentlicher Indikator ist für die Gemeinschaft zu Gott, die Gemeinschaften einander weitgehend bedingen, aneinander gekoppelt sind; zumal ohne Gemeinschaft zu Menschen, namentlich Gleichgesinnten, sich auch die Beziehung zu Gott nicht richtig entwickeln kann. Dass daher die grundsätzliche Bereitschaft zu Gemeinschaft - im Sinne des NT - unabdingbare Voraussetzung ist um auch (nachhaltige) Gemeinschaft mit Gott haben zu können.

Gemeinschaft kann man haben, wenn man Dackel züchtet und sich einem Dackelclub anschließt.
Dort hat man Gleichgesinnte, nämlich Dackelzüchter.
Das hat erstmal nichts mit Liebe zu Dackelzüchtern zu tun.
Und die Dackelzucht aufzugeben hat nichts mit Hass auf Dackelzüchter zu tun.

@StefanS
Hierzu muss ich sagen, dass sich die Gemeinschaft der Heiligen von jeglicher irdischen Interessensgemeinschaft doch wesentlich unterscheidet; man sie daher m. E. mit dieser auch nicht in eine Reihe stellen/gleichsetzen kann.

Eine Gemeinde zu verlassen kann unterschiedliche Gründe haben.

Man identifiziert sich z.B. nicht mehr mit den Zielen der Gemeinde.

Die Gemeinde verlassen kann man, berechtigter Weise, m. E. nur aus folgenden Gründen:
Zum einen dann, wenn die Gemeinde offenbar im Widerspruch zu Bibel lebt, man Ansichten/Verhaltensweisen entdeckt, die nicht im Einklang mit der Bibel sind; es auch nicht gelingt die Gemeinde davon zu überzeugen und zur Einsicht zu bringen und man es mit seinem Gewissen folglich nicht mehr vereinbaren kann, weiterhin Teil dieser Gemeinde zu sein. – In dem Fall ist es besser ohne Gemeinde zu leben und sich ggf. nach einer Neuen umzusehen.
Zum anderen dann, wenn man zusammen mit und durch die Gemeinde erkennt und sich eingestehen muss, dass man selbst nicht mehr in der Wahrheit steht, sich gegen Gott verhärtet hat und droht vom Glauben gänzlich abzufallen und ein weiterer Verbleib auch der Gemeinde schaden würde.
Schließlich noch aus äußeren Gründen (dauerhafte Krankheit, Umzug,...) sowie schwerwiegenden persönlichen Gründen.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - -  
Ich denke dass das Wesentliche in Bezug auf die Notwendigkeit von Gemeinschaft nun bereits gesagt wurde. Daher fände ich es gut den Schwerpunkt des Threads vom grundsätzlichen ob auf das wie zu verlagern.
Gruß
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.05.2015 07:30.
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