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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Verantwortung

von Burgen am 20.05.2015 16:45

hallöchen,

ich glaube die einzige Verantwortung, die wir tatsächlich haben, ist am Ball zu bleiben.
Durch alle Höhen und Tiefen Gottes Hand nicht loszulassen, selbst dann, wenn die Wogen
kurz oder lang über unseren Kopf hinweg schlagen.

grüße
Burgen 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Verantwortung

von solana am 20.05.2015 16:01

Hallo nochmal an alle - heute morgen war ich so in Zeitdruck, dass ich nicht mal "Hallo" geschrieben habe .... 
Jetzt bin ich endlich wieder zurück.

 

Inyanel, du hast ein ganz wichtiges Stichwort gebracht, finde ich: "Freude".
Und auch das Gleichnis von den anvertrauten Talenten, (mit dem man sich auch sehr unter Leistungsdruck setzen kann ), enthält so eine wunderschöne Aufforderung:

"geh hinein zu deines Herrn Freude!" (Mt 25, 21+23)

Inyanel schrieb:

Nein, es ist mir eine Freude und es ist mein Segen !

Genau das sollte es sein, das denke ich auch.

Gott lässt uns nicht für sich arbeiten, damit wir uns unserer Berufung würdig erweisen - und straft uns für das, was wir nicht so richtig hingekriegt haben.
Vermutlich ist ihm ein unbeholfenes, mickriges Tun - getragen von der Freude und Liebe, aber eben "stümperhaft" - lieber als eine wunderbare Leistung mit optimalem Ergebnis, das in verbissener Pflichterfüllung und "ergebnisfixiert" zustande kam.

Wir brauchen uns unseres "Mangels" nicht zu schämen. Gott will unseren Mangel "ausfüllen" und uns gerade dadurch segnen und beschenken - mit "seiner" Freude (die mehr wert ist als alle Freude über den Erfolg)..
Und diese Freude dürfen wir ruhig annehmen, wir ehren ihn dadurch mehr als wenn wir traurig darüber sind, wenn uns bspw "weniger Talente" anvertraut sind als einem anderen oder wenn wir nicht so viel "Gewinn" damit erwirtschaftet haben wie erhofft.
Das Ergebnis ist nicht mehr "unsere Verantwortung", das liegt in Gottes Hand. Und dort hinein sollten wir unsere "Bemühungen" auch loslassen, nicht mit Verbissenheit daran festhalten, als wäre es doch "unser Werk zu unserer Ehre".....
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: So Gott will auf Hebräisch

von Sina am 20.05.2015 15:32

Hallo,

ich bin dabei Aramäisch, die Sprache unseres Hernn Jesus Christus zu lernen.  (Das Hebräische ist dem Aramäischen sehr ähnlich) Da ich noch ganz, ganz, ganz und noch mehr ganz am Anfang stehe, könnte ich dir Bibelfan vielleicht "Das Vaterunser" einfach mal auf Aramäisch (mit deutschen Buchstaben, zum besseren Verständniss) aufschreiben. Zu mehr reicht es bei mir noch nicht..... Leider kann ich dir erst nach Pfingsten auf deine eigentliche Frage  Antworten. Am Samstag habe ich erst wieder Aramäisch Unterricht, dann könnte ich dort den Lehrer (aramäischer Pater) Fragen.

Also auf Deutsch:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Nun auf Aramäisch:

Abun d.baschmayo, Nethaqadasch schmoch. Tiethe malkuthoch Nehwe sebyonoch, aykano d-baschmayo of bar`o. Hablan lahmo d- sunqonan yaumono. Waschbuq lan haubayn wa-htohayn. U-lo ta`lan l-nesyono. Elo fasolan men bischo. Metul d-dilochi malkutho u-haylo U-teschbuhto l`olam `olmin. Amin.

Grüße auch an die liebe Knackwurst, Sina

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: So Gott will auf Hebräisch

von Greg am 20.05.2015 13:58

Wieso leider?

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von Poola am 20.05.2015 13:28

DER BRIEF DES PAULUS AN DIE PHILIPPER (Phil 3,1-11)

 

Warnung vor Rückfall in die Gesetzesgerechtigkeit

Philipper,3

1Weiter, liebe Brüder: Freut euch in dem Herrn! Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch umso gewisser.

2Nehmt euch in Acht vor den Hunden, nehmt euch in Acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in Acht vor der Zerschneidung!

3Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch,

4obwohl ich mich auch des Fleisches rühmen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr,

5der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer,

6nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen.

7Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet.

8Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne

9und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird.

10Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden,

11damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.

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Bibelfan

41, Männlich

  Neuling

Beiträge: 7

So Gott will auf Hebräisch

von Bibelfan am 20.05.2015 11:14

Shalom

Ich habe eine Frage.

Ich suche die Übersetztung von ein paar Aussprüchen auf Hebräisch.
Ich hoffe hier ist einer der hebräisch spricht.

was heißt auf hebräisch:

So Gott will

Gelobt sei Gott

Im namen Gottes

Gott sei dank

Und bitte sagt mir nicht was das auf arabisch heißt denn das was ich (leider) schon.


Vielen Dank im voraus

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Bibel im Alltag

von Cosima am 20.05.2015 10:57


Endlich wieder Zeit für den Themenabend: "Bibel im Alltag!" Marjo.jpg

Herzlich laden wir euch ein, heute Abend,

am 20. Mai 2015, um 20:30 Uhr, in den Chatraum "Themenraum",

um mit uns in der Bibel zu forschen, wie wir im Alltag damit umgehen.
Unser Thema heute ist:

Befreit zum Loslassen!

Wir freuen uns auf euch!
Papagena und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Verantwortung

von solana am 20.05.2015 09:58

Christ90 schrieb:

Ich würde, ganz in deinem Sinne, so formulieren: In dem Maße, in dem wir uns von Gott verändern lassen, werden wir auch seinen Willen für uns erkennen. Beides geht mit einander einher. Indem wir prüfen, was Gottes Wille für uns ist, wird die Spannung in uns offenbar. Der Ausspruch: „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe" verdeutlicht diese Spannung.

 

Ja, das ist wichtig.
"Unsere" Verantwortung ist es,"am Weinstock zu bleiben uns verändern zu lassen.
Viele Christen machen sich das Leben dadurch schwer, indem sie ihre Verantwortung in der Hauptsache darin sehen, etwas für Gott zu leisten. Ihre Aufgabe so gut wie möglich zu tun und das bestmögliche Ergebnis erzielen - deshalb ist auch wichtig, im Voraus möglichst genau Bescheid zu wissen, damit man alles richtig machen kann. Dabei ist es doch Gott, der durch uns wirken will und der nicht unsere "Leistung" sucht, sondern unsere Bereitschaft, auf ihn zu hören, und ihn in jeden Schritt mit einzubeziehen.

Pal schrieb:

Aber die andere Seite der Angelegenheit ist auch, das man, je näher man der Heiligkeit Gottes kommt, desto intensiver sein menschliches Unvermögen schmerzvoll leidend erfährt. Dabei wird das Gewissen immer feiner eingestimmt, um bereits auf einen "Augenwink" Gottes zu reagieren und nicht erst auf den "Knüpel".

Ja, der Schmerz darüber ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite würden wir vielleicht sehr schnell wieder in so ein Leistungsdenken hineinrutschen, wenn wir nicht immer wieder damit konfrontiert würden.
Deshalb eröffnet die Erfahrung des Angewiesenseins uns auch gerade den Zugang zu dem, was uns fehlt, macht uns bereit zu, uns beschenken zu lassen und Gottes Wirken zu erleben.
Der Schmerz führt also in eine grosse Bereicherung, wie Cleo schreibt:

Cleo schrieb:

Gerade die Kleinen gebraucht Gott. Deshalb bin ich sehr froh, so klein zu sein.

Deshalb ist es doch eher ein Grund zur Freude, ein Anlass, sich beschenken zu lassen und voll Freude sich einzubringen, so gut es geht. Im Wissen darum, dass gerade da, wo wir mit unserem Latein zu Ende sind und Gottes Wirken mehr Raum geben, er in uns ganz gross werden kann.
Wenn wir lernen, wo unsere Verantwortung liegt und uns nicht um die falschen Dinge unseren Kopf zerbrechen und uns Sorgen machen ....
Gruss
Solana

Lieber Inyanel, auf deinen Beitrag kann ich nicht mehr eingehen, ich muss jetzt weg.
Aber finde ich toll, dass du diese Freude dabei erlebst und im Vertrauen deinen Weg mit Gott durch diese Herausforderung gehen kannst! 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Vorherwissen, Vorherbestimmung und die anderen Eigenschaften Gottes

von Greg am 20.05.2015 09:30

Da gibt es z.B disharmonien zu Gottes Liebe, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Im Falle des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse, würde Gott z.B. etwas sehr Wünschenswertes, Begehrenswertes anbieten unter Bedingungen, von denen er im Voraus wußte, dass das in einer Katastrophe enden wird. Das könnte man heuchlerisch und grausam nennen.

Gottes Liebe wird nicht anhand eines Baumes definiert, sondern anhand seiner eigenen aussagen und das zeugnis derjenigen, die ihn erfahren haben.

Zudem ist es so, das Gott ein anderes Zeitverständnis hat als wir. Für uns ist es linear, für Gott eher eine singularität, wo alles, was passiert ist, passieren wird und kann simultan da ist. Sowas können wir nicht begreifen und sprengt die vorstellungen eines "im vorraus wissenden" Wesens.

Der baum war offensichtlich nicht sonderlich wünschenswert und begehrenswert bis es zu dem gemacht worden ist durch die schlange. Offensichtlich waren die anderen Bäume attrektiv für die Menschen (so änlich steht es im text).

Das problem ist nicht der baum, sondern die suggestion und das auf diese suggestion eingegangen worden ist. In diesem fall wurde derjenige beschwatzt, der die infos zum baum aus zweiter hand hatte, nähmlich Eva. Sie war nicht dabei, als Gott das Gebot aussprach und hatte im Gespräch mit der schlange ihre eigene interpretation des Gebots.

Wenn also jemand Grausam ist, dann ist es die Schlange, und nicht Gott.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.05.2015 10:09.

Inyanel

63, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 137

Re: Verantwortung

von Inyanel am 20.05.2015 09:29

Hallo solana,
hallo an Alle anderen !

solana,
der Ausgangspunkt war die abschließende Frage in Deinem Eingangsbeitrag:

Wie geht ihr mit dieser Spannung um?
Empfindet ihr diese "Mündigkeit" eher als "Bürde" oder als "Auszeichnung" und Freiheit?
Ist es für euch leicht, zu erkennen, wie weit unsere "Verantwortung" reicht und ab wo wir uns damit zu viel unter Druck setzen bzw wo wir damit zu lässig umgehen?

Nun, ich halte es -zumindest versuche ich es- damit so, wie es in dem Gleichnis Matthäus 25,14-30 beschrieben wird,
wo ein Mann alle seine Verwalter damit beauftragt, in seiner Abwesenheit mit seinem Vermögen zu arbeiten.

Gott gab auch mir Talente - vielleicht gab er mir keine 5, vielleicht auch keine 2 - aber ein Talent gab er mir mit Sicherheit.
Und ER hat Vertrauen in mich, dass ich mit diesem einen Talent arbeiten kann - sonst hätte er es mir ja nicht anvertraut
bzw. gegeben.
Und da Gott dies Vertrauen in mich setzt, werde ich mit diesem einen Talent arbeiten und es wird zu Seiner Zufriedenheit
geschehen. Denn wird es nicht zu Seiner Zufriedenheit geschehen, hätte ER sich in mir getäuscht. Und das tut Gott nicht - ER irrt sich
nie.

Daher empfinde ich es nicht als Bürde, aber auch nicht als Auszeichnung (andere haben mehr(ere) Talent(e) erhalten; jedem so, wie Gott
es einem jeden eben zutraut - vielleicht bekomme ich ja auch mehr dazu, wer weiss).
Gott liegt es nicht daran mich unter Druck zu setzen - ER weiss eben, was ER mir zutrauen kann und was nicht.
ER gab mir Verantwortung über dieses eine Talent - und ich weiss, das ich es gut machen werde,
da Gott sich nicht in einen Menschen täuscht.

Nein, es ist mir eine Freude und es ist mein Segen !

Mit lieben Segensgrüssen, Inyanel   

"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)

Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.05.2015 11:11.
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