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solana

-, Weiblich

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Re: Warum ausgerechnet wir?

von solana am 03.05.2015 15:16

"Demut" ist ein gutes Stichwort, finde ich.
Ein Demütiger "gibt Gott die Ehre".
So wie Abraham es tat und wie es uns als Vorbild hingestellt ist:

Röm 4, 19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. 20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. 22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6). 23 Dass es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, 24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.

Dieser Glaube gibt allein Gott die Ehre, es gibt keinen Raum für einen anderen Ruhm ausser Gottes:

Röm 3, 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Röm 4, 4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.

Und so, wie Abraham glaubte - gegen alle Wahrscheinlichkeit und gegen den Augenschein seines "erstorbenen" Körpers und den der Sara -  sollen auch wir unerschütterlich festhalten am "Glauben", da wo uns das "Schauen" noch nicht gegeben ist.
Sicherlich kann das dazu führen, dass wir manchen Irrtum begehen - weil wir eben noch nicht genau wissen und in "guter Absicht" dann genau etwas Falsches tun - so wie Abraham, als er mit Hagar Gottes Verheissung "nachhelfen" wollte ....
Aber auch solche Irrtümer stehen Gott nicht im Weg, wenn wir vertrauensvoll in der Abhängigkeit von ihm bleiben und uns zurechtbringen lassen, wo wir aus "falscher Einschätzung" vom richtigen Weg abgeirrt sind.

Deshalb auch hier nochmal meine Frage an dich, Pal: Inwiefern zeugt  "es ganz genau wissen wollen, um die Sache selbst in der Hand und im Überblick zu haben" von Demut?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von Cleopatra am 03.05.2015 15:01

Hallo solana,

also ich finde es total motivierend. Mich begeistert es auch, es frustriert mich nicht. Denn:

- Ich bin kein Nachkomme Abrahams, gehöre also nicht zu Gottes auserwähltem Volk
- Ich bin nicht mal in dieses Volk hineingeboren, ich befürchte sogar, dass ich nicht mal jemanden kenne aus diesem Volk.
- Ich bin bei viel Stress öfters gereizt
- Ich habe keine Erfolge aufzuzeigen, weder famioliäre, noch Karriere, noch "christliche" (jemanden zum Glauben geführt.....)
- Ich bin sogar in Gegenwart und näherer Zukunft nicht gesund und belastbar genug, um für Gott große Dienste zu tun.

Alles keine sehr großen Chancen.
Und trotzdem hat mich Gott erwählt.

Verstehen werde ich es bestimmt niemals. Ich kenne Nichtchristen, die in meinen Augen sehr viel lieber, netter, fröhlicher und in manchen Situationen "besser" sind als ich.
Und trotzdem hat mich Gott erwählt.

Für mich ist es eine Ehre, eine Freude, ein Beweis seiner Gnade.
Und es führt dazu, dass ich es nicht für "normal" oder "selbstverständlich" halte, sondern deshalb aus Dankbarkeit motivierter bin.
Ich möchte gerne meine Dankbarkeit zeigen und etwas für Gott tun.

Danke, mich hat dieser Thread nochmal neu motiviert.

Und bitte sei nicht frustriert lieber Pal.
Das Volk Israel ist ein Beispiel von Gottes Liebe und Treue trotz der ständigen Abwege und Untreue des Volkes.
Wenn wir Mist bauen und Buße tun, dann wendet Gott sich uns zu, dann vergibt er, keine Frage. Aber wir müssen auch die Konsequenzen ziehen können für unser Handeln.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5473

Re: Warum ausgerechnet wir?

von Cleopatra am 03.05.2015 14:31

Hallo Pal,
ich gebe nicht auf und versuche es nochmal ;-P
Ich denke nicht, dass dies des "Trudels Kern" ist.

Denn:
Der Vers zB in Jakobus ist voller Wahrheit und richtig und auch wichtig. Aber er steht nunmal im Zusammenhang des Lebens in der Gemeinde.
Die Verse, die du über die hochmütigen und auch demütigen zitiert, sind natürlich auch richtig und wichtig und voller Wahrheit.

Aber nirgens steht "das ist der Grund".

Verstehst du, was ich jetzt meine...?

Ich versuche es mal ganz grob zu erklären, als würde uns ein vor einer Woche frisch Bekehrter fragen ja?

Gott liebt alle Menschen. Er will, dass alle Menschen errettet werden. Das hat er selbst gesagt. Dies ist sein Wunsch.
Aber Gott sieht nicht nur in die Zukunft, er kennt uns auch durch und durch.
Und er hat dich erwählt.
Nicht, weil du irgendetwas aufweisen konntest oder könntest (sonst wären David bei batseba, Paulus als Christenverfolger oder Mose als Stotterer und Zweifler nicht die Muserbeispiele, oder....?)
Sondern weil er mit dir einfach etwas vorhat.
Er hat eine Aufgabe für dich.
Wenn du also wissen möchtest, wieso du aus Gnade errettet bist, dann frage Gott, was er mit dir vorhat.

Mir fällt ein beispiel dazu ein.
Ich liebe alle Hunde. Am liebsten hätte ich auch gerne alle Hunde in Not bei mir aufgenommen.
Was mein Hund später alles tun soll, weiß ich bereits.
Einen Junghund habe ich mir damals geholt.
Ich habe mich für diesen einen Hund entschieden.
Er fragt mich nie, wieso, er genießt es einfach
Und ich habe Aufgaben und Erwartungen an ihn.

Lg Cleo

PS: Beim Lesen des Nachbarthreads wird mir auch nochmal klar:
Es ist so.
Die Frage ist nicht wieso, sondern ob.
Das Volk war ursprünglich erwählt, wir aber wurden trotzdem errettet.
Wir sollten uns darüber freuen und dankbar sein.
Ein "wieso" würde doch eher wieder zu einer  Art "christlicher Hochmut" führen, weil die anderen das jedenfalls nicht geschafft haben oder haben, so wie wir, oder....? Und widersteht Gott nicht den hochmütigen...? ;-P



Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.05.2015 08:07.

Leonie

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 17

Re: Trennung nach 30 Jahren

von Leonie am 03.05.2015 14:11

Danke, liebe Widi, ich umarme dich auch!

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Warum ausgerechnet wir?

von Pal am 03.05.2015 13:29

Ich habe einen Denkanstoß von einem anderen Forum bekommen.
Vielleicht ist das die Lösung? -

Jak 4:6 Er gibt aber desto reichlicher Gnade. Darum sagt sie: "Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Angenommen der Sachverhalt wäre wie folgt:
Gott ist wie ein liebender Bräutigam, der die ganze Welt nach solchen "Bräuten" durchsucht, die in ihren Herzen eine gewisse Demut haben. Eine Demut sich selbst als nichtig und Gott als wichtig zu reflektieren.
So als Beispiel.

Ein Bräutigam, der sozusagen "seinen Typ" sucht. Bei dieser Suche durchforcht der Allwissende die Herzen der Menschen und schaut auf ihr Verhalten bereits, zeitlos, bevor sie überhaupt geboren sind!
Soweit so gut!

Dann hat dieser Bräutigam eine ganz eindeutige Abneigung gegen "Bräute":

Psa 101:5 ... ich mag den nicht, der stolzer Augen und hochmütigen Herzens ist!

Aber eine ausgesprochen Sympathie für
Psa 138:6 Denn der HERR ist hoch und sieht auf das Niedrige!
Hio 22:29 Denn die sich demütigen, die erhöht er; und wer seine Augen niederschlägt, der wird genesen.
Jes 57:15 Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnt, des Name heilig ist: Der ich in der Höhe und im Heiligtum wohne und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.

Möglicherweise ist das ein ganz einfacher "Trudels-Kern" ?

Dabei geht es gar nicht darum das Demut eine menschliche "Leistung" sei, sondern vielmehr eine innere Haltung, die alles gottwohlgefällige anzieht, wie ein Stück Eisen vom Magnet.

Was meint ihr dazu?

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."

von alles.durch.ihn am 03.05.2015 13:23

Ihr Lieben.. <3
Will euch kurz "Bericht erstatten", wie es in der Gemeinde war..

In der Gemeinde war es sehr schön, mit ca.4 anderen Geschwistern war ich die "Jüngste" von etwa 20 Geschwistern..
Eine große Kaffeetafel im Kreis angelegt, kurzer Gesang (also kein "Berieseln".. ) und dann zum Thema.
Kleine Abschnitte werden vorgelesen, die Diakonisse erklärt, wie sie es versteht und dann wird sich darüber
ausgetauscht/ diskutiert, dabei Zeugnis gegeben, so wie es gerade kommt.
Gefällt mir sehr gut und ich habe vor (mit Gottes Hilfe, die ich zeittechnisch mit Arbeit u. Familie brauche)
mittwochs bzw. donnerstags nachmittags dort zu sein. Ich bin sehr freundlich aufgenommen worden
und hab mit meiner "keck-fröhlichen Art" die Runde etwas aufgefrischt...  
Aber nein, Scherz beiseite, das ist dort eigentlich nicht nötig, es ist eine lebhafte, keinesfalls verschlafene Runde,
wo man spürt, dass Gottes Wirken Platz hat.. *freu*

Ich winke Poola, Solana und Gretel/ allen zu, die ich gerade sehe und hoffe, dass ich zum Abend nochmal reinhusch.

KnuddelSegensgrüße
adi/ alles.durch.ihn


 
  
  

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von solana am 03.05.2015 13:02

Pal schrieb:

FRAUEN- Logik! 

Ja, wenn du "Praxisbezug" als Frauensache siehst ....

Ich habe mich halt ("logischerweise") gefragt, was es mir "bringen" würde, wenn ich die Antwort wüsste.
Und dann kam ich zu dem Schluss, dass ich dann meiner Erkenntnis und meinem Wissen verlassen kann und es selbst "beurteilen" - und nicht mehr darauf vertrauen muss, dass Gott keine Fehler macht und dass er in seiner Liebe das Beste will und es auch zustande bringt.

Wie siehst du das für dich "praktisch"?
Was würde sich ändern, wenn du den "missing link" gefunden hättest?
Würdest du dann etwas anders machen?

Mit diesem Thread wollte ich eigentlich den Blick in eine etwas andere Richtung lenken, nämlich nach "vorn" auf das "was machen wir nun daraus", - also welche Konsequenzen ergeben sich für uns aus der Tatsache, dass wir auerwählt sind in Bezug auf unsere Lebenseinstellung usw.
Ergibt sich da für dich etwas anderes, wenn du den Grund der Erwählung kennst?
Gruss
Solana 

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StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Warum ausgerechnet wir?

von StefanS am 03.05.2015 11:38

Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die Frage nach dem Warum befriedigend beantworten können. 
Warum sind die einen Menschen vorherbestimmt, das Ziel zu erreichen oder nicht zu erreichen? 
Schon bei Kain und Abel ist einer chancenlos. Oder Jakob und Esau. Einer lügt und betrügt und ist trotzdem der Auserwählte.
Mir macht die Frage nach dem Warum zugegebenermaßen Mühe.
Bin aber gespannt, ob jemand etwas findet, das meinen kleinen Horizont erweitert. 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."

von sylvaki am 03.05.2015 11:21


Losung und Lehrtext für Sonntag, den 3. Mai 2015

„Wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott."
Sprüche 14,31

 

„Wenn ein Bruder oder eine Schwester
Mangel hätte an Kleidung
und an der täglichen Nahrung
und jemand unter euch spräche zu ihnen:
Geht hin in Frieden,
wärmt euch und sättigt euch!,
ihr gäbet ihnen aber nicht,
was der Leib nötig hat ?
was könnte ihnen das helfen?
So ist auch der Glaube,
wenn er nicht Werke hat,
tot in sich selber.
Jakobus 2,15-17

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette 2 (biblisch)

von Poola am 03.05.2015 09:44

Heiden

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