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Pal

68, Männlich

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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von Pal am 02.05.2015 16:12

So habe ich es mir vorgestellt! -
FRAUEN- Logik!

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solana

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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von solana am 02.05.2015 15:52

Pal schrieb:

Natürlich kann ich auch ohne die Lösung leben...

Was ich eigentlich damit sagen wollte, ist, dass "Vertrauen, da wo Wissen nicht wirklich möglich zu sein scheint" nicht die "zweitbeste Lösung" ist, mit der man sich notgedrungen zufrieden gibt.
Sondern dass Vertrauen immer das Unübertroffene ist.
Wissen und Erkenntnis sind schön und wertvoll - da wo sie uns geschenkt werden. Aber da, wo sich manches einfach nicht vollends auflösen lässt, freue ich mich auf "später einmal" und halte für jetzt am Vertrauen fest, ohne mich darüber zu grämen, dass ich jetzt vertrauen muss ohne mich auf mein Wissen und Verstehen verlassen zu können.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

68, Männlich

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Re: Warum ausgerechnet wir?

von Pal am 02.05.2015 15:37

huhu, Cleo!

Meine Antwort bezog sich mehr auf den Schwerpunkt:
Pal schrieb:Warum wurde ausgerechnet ich dermaßen geliebt, das Jesus mich rettete? - und # Kann es grundlos sein? - Das wäre nicht gerecht, denen gegenüber, die verloren gehen!

Nun und wo ist da deine Antwort? -

Ich möchte die paradoxe Problematik anhand von zwei Aussagen Jesu betrachten:

ER sagt über sich selbst:
Joh 8:28 Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin, und daß ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich.

Dann kommt es kurz vor der Kreuzigung zu der Aussage:

Joh 10:17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf daß ich es wiedernehme. Joh 10:18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen.

Hier wird Jesus selbstständige, freiwillige "Macht" beschrieben.
Dabei hat er doch ansonsten nichts, was er aus sich selbst heraus täte!
Diese beiden Teilstücke eines Mosaiks. Nämlich des Menschen Eigenverantwortung und Gottes Wirkungsweise fügen sich nahtlos ineinander.
Und doch scheinen sie ein Paradox, weil immer das eine das andere ausschließt...

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Pal

68, Männlich

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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von Pal am 02.05.2015 14:40

Natürlich kann ich auch ohne die Lösung leben...
Da besteht  kein Zweifel, denn das tue ich ja schon einige Jährlein. -

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solana

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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von solana am 02.05.2015 13:52

Ja, und den werden wir bestimmt irgendwann einmal erfahren .... .
Dass wir es jetzt noch nicht wissen (können?) hat auch eine praktische Konsequenz: Wir müssen Gott vertrauen und nicht unserem Wissen und Verstehen.
Vielleicht ist ja gerade das seine Absicht darin, dass er uns nicht alles offenbart?

Wie ich gerade in der Oase zum "Vertrauen" schrieb:

Viel zu oft ist "Vertrauen" für uns nur eine "Hilfskrücke" - solange bis wir es nicht mehr brauchen und eine "Sicherheit" da ist. Dann halten wir uns lieber da dran und sind froh, nicht mehr "aufs Ungewisse" vertrauen zu müssen - und "werfen es weg".... Dabei sollte uns doch Vertrauen die beste Wahl sein, nicht nur das Zweitbeste, für den Notfall. Deshalb ist es ganz gut, wenn uns ab und zu Sicherheiten genommen werden. Damit wir hautnah erfahren können, wie segensreich Vertrauen doch ist ....

Ich kann damit leben, nicht alles zu wissen und zu verstehen.
Und lerne darin immer noch dazu ..... 
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."

von solana am 02.05.2015 13:45

Ja, danke, Cleo, es wird besser ... wenn da doch nur nicht die liegengebliebene Arbeit so laut rufen würde ... und dann macht man doch mehr als einem gut tut ... und dann merkt man auf einmal doch, dass es zu viel war ... und dann dauerts noch länger mit der vollständugen Erholung....aber wie gesagt, es wird und ist schon fast wieder ganz gut .

Cleo schrieb:

„Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat." (Hebräer 10,35)

Leicht gesagt, oder...?


Ja, da hast du leider recht.
Viel zu oft ist "Vertrauen" für uns nur eine "Hilfskrücke" - solange bis wir es nicht mehr brauchen und eine "Sicherheit" da ist. Dann halten wir uns lieber da dran und sind froh, nicht mehr "aufs Ungewisse" vertrauen zu müssen - und "werfen es weg"....
Dabei sollte uns doch Vertrauen die beste Wahl sein, nicht nur das Zweitbeste, für den Notfall.
Deshalb ist es ganz gut, wenn uns ab und zu Sicherheiten genommen werden. Damit wir hautnah erfahren können, wie segensreich Vertrauen doch ist ....
Gruss
Solana 

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

68, Männlich

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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von Pal am 02.05.2015 13:35

Solana:
Ja, genau - und dennoch hat Gott sich immer wieder über sie erbarmt und macht solche Zusagen!
Nicht, weil das Volk sich als so "erwählungswürdig" erwiesen hat,

Und da treffen wir uns wieder bei des Trudels- unlösbaren Kern:

Wenn es absolut keine "Erwählungs-Kriterium" gibt, warum werden nicht alle höllenverdienenden Sünder gerettet?

Nein, es muß irgendwo und irgendwie ein solches KRITERIUM geben! - (Mein "missing link")

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."

von sylvaki am 02.05.2015 12:30


Losung und Lehrtext für Samstag, den 2. Mai 2015

„Alles Fleisch soll erfahren,
dass ich, der HERR,
dein Heiland bin und dein Erlöser."
(Jesaja 49,26)

 

„Der Menschensohn ist nicht gekommen,
dass er sich dienen lasse,
sondern dass er diene
und gebe sein Leben
zu einer Erlösung für viele."
(Matthäus 20,28)


© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Rapp am 02.05.2015 12:21

Nun hatte ich Besuch: ein Freund, der in Ostasien ein Missionswerk betreibt, war hier und wir genoßen eine sehr gute Zeit miteinander. Das letzte Mal traf ich Neil vor etwa 35 Jahren... Es war eine wunderschöne Gemeinschaft. Wieder einer, den Vater bewahrt hat!

Willy

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solana

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Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"

von solana am 02.05.2015 12:10

Hallo Pal

Wie wenig Liebesresonanz erbrachten diese von Gott bevorzugten?


Ja, genau - und dennoch hat Gott sich immer wieder über sie erbarmt und macht solche Zusagen!
Nicht, weil das Volk sich als so "erwählungswürdig" erwiesen hat, sondern 

Jes 43, 4 weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe.

Nicht die Grossartigkeit des Erwählten ist ausschlaggebend. Er wird erst wertvoll und herrlich durch die Erwählung;
So schreibt auch Paulus:

Röm 8, 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
 
Und die Konsequenz aus dieser Erwählung und "Verherrlichung" steht in den wunderbaren Versen danach:

31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? 32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. 34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht (Psalm 44,23): »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.« 37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Wie auch in der Jesajastelle:

2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. 

Daran ändert auch die Untreue Israels nichts:

Röm 3,3 Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? 

Sie müssen aber die Konsequenzen ihrer Abkehr von Gott tragen.
Und in dem Leid, das sie dadurch erfahren, steckt auch die Chancez zur Einsicht und Umkehr. Ebenso wie auch in unserer Erwählung - auch die soll Israel zum Heil helfen.

Röm 10,19 Ich frage aber: Hat es Israel nicht verstanden? Als Erster spricht Mose (5.Mose 32,21): »Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; und über ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen.«
...
11, 11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte. 12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird.

Und auch uns ist zugesagt:

2Tim 2,13 sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Und auch wir werden des öfteren durch leidvolle Erfahrungen wieder auf den richtigen weg zurück geführt .....
Gruss
Solana 

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