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Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Ein Witz (der sicher Bekannt ist ?)
von Rapp am 16.03.2015 22:17Achtung, heute aktueller denn je:
Schuldentilgung.
Der Tourist betritt die Reception des kleinen Hotels in Athen und fragt nach einem Zimmer. "Bitte, 100 €." "Ich will aber das Zimmer sehen!" "100 €, ich zeige ihnen das Zimmer. Dann können sie sich gegebenen Falls ein anderes Zimmer suchen . Finden sie was besseres kriegen sie ihr Geld wieder." "Ok". Das Zimmer passt nicht. Der Gast verlässt das Hotel und sucht erst mal was besseres.
Inzwischen geht der Hotelier zu einem Lieferanten : hier sind die 100 €, die ich dir schulde für das Gemüse letzte Woche. Der Gemüsemensch rennt zum Fleischer und bringt ihm den Hunderter für das Lamm, das er ihm vorige Woche abgekauft hatte. Dieser geht sofort zu der Prostuierten und bringt ihr das geschuldete Geld, das diese wiederum im Hotel für das benutzte Zimmer abgibt. Nach einer Stunde steht der Mann wieder an der Theke: "Mein Geld, bitte, ich fand was passendes." Er kriegt seinen Hunderter zurück - und ne ganze Reihe Leute sind inzwischen schuldenfrei, ohne einen Cent bezahlt zu haben...
aufgeschnappt und frei nacherzählt.
Willy
Re: Frucht bringen - wie "macht" man das?
von solana am 16.03.2015 22:16als ein "Auswuchs" aus dem Weinstock und kein Produkt meiner eigenen Fähigkeit.
Genau - jetzt sind sind wir beim "Frucht bringen".
Das "Werk" wird getan, durch denjenigen der es tut.
Aber die Frucht wird hervorgebracht. Nicht aus dem Menschen selbst, aus menschlicher Kraft.
Im Bild des Weinstocks empfangen die Reben alles, was sie für ihr Leben brauchen, aus dem Weinstock. Und dieser Lebenssaft des Weinstocks lässt auch die Frucht an ihnen hranreifen. Die "Arbeit" der Reben besteht nicht darin, Weintrauben zu "fabrizieren", sondern darin, am Weinstock zu bleiben und dem Weinstock zur Verfügung zu stehen, damit er durch die Reben wirken kann.
Ohne den Weinstock hätten die Reben gar nicht den "Lebenssaft", der das Leben spendet, das in den Früchten zum Ausdruck kommt.
In den im 2. Beitrag zusammen gestellten Versen stehen noch weitere Faktoren (können gerne noch ergänzt und erweitert werden), die beim "Fruchtbringen" mitwirken:
- Gottes Wort, das das bewirkt, wozu es "ausgesandt" wurde:
Jes 55,11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
So wird das Wort der Verkündigung als Samen in den Hörer hineingelegt wie ein Samenkorn. Und wenn es auf guten Boden fällt, geht es auf, wächst heran und bringt die Frucht, die ihm vorherbestimmt ist.
- Gott selbst führt, lenkt und fördert das Gedeihen.
Nicht immer so, wie es uns am angenehmsten ist, sondern manchmal auch schmerzhaft:
Hebr 12,11 Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Leid zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.
- Anlässe zum "Fruchtbringen" sind bspw auch andere Menschen, die in Not sind, wie bspw Paulus den Philippern in Bezug auf das übersandte Geld schreibt:
Phil 4,17 Nicht, dass ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht, damit sie euch reichlich angerechnet wird.
- Und dann ist da noch die Sache mit dem "notwendigen Sterben" des Weizenkorns als Voraussetzung für das Fruchtbringen":
Joh 12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Das habe ich in Zusammenhang gesetzt mit dem "Säen auf das Fleisch oder den Geist".
Aber ich will ja nicht alles "vorkauen", sondern nur Gedankenanstösse geben und bin gespannt auf das, was dadurch angestossen wird ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Poola
Gelöschter Benutzer
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Frucht bringen - wie "macht" man das?
von Pal am 16.03.2015 21:19Das neue Leben äussert sich nicht nur in Werken, sondern auch in einem "Sinneswandel".,,, Und auch Taten, die vielleicht gar nicht unbedingt anders sind - zB Notwendigkeiten und Pflichten des alltäglichen Lebens - , die aber in einer anderen Gesinnung getan werden.
Bingo!

Deshalb sagte Jesus auch:
Mat 23:3 Alles nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun's nicht.
Diese "nach ihren Werken" meint sicher auch, nach ihren Gesinnungen. Denn in Wirklichkeit waren sie ja die reinsten Heuchler.
Wie der: Mat 21:30 Und er trat hin zu dem zweiten und sprach desgleichen. Der aber antwortete und sprach: Ich gehe, Herr, und ging nicht.
Somit möchte Jesus gerne Werke des treuen Gehorsams, doch immer in der richtigen Gesinnung, als ein "Auswuchs" aus dem Weinstock und kein Produkt meiner eigenen Fähigkeit.
Re: Frucht bringen - wie "macht" man das?
von solana am 16.03.2015 20:22ich denke mir das eine Abgrenzung zu "Werken" gar nicht wirklich möglich ist.
Ja, Pal, Werke werden auch unter der Frucht, die wir bringen sollen, aufgezählt:
Kol 1,10 dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes
Tit 3,14 Lass aber auch die Unseren lernen, sich hervorzutun mit guten Werken, wo sie nötig sind, damit sie kein fruchtloses Leben führen.
Was ich meinte, ist, dass diese Werke Ausdruck des neuen Lebens sind, sie bezeugen das neue Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Es geht nicht um die Werke selbst, nicht um die gute Tat als "Selbstzweck":
Röm 6, 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben.
Die Werke werden getan zur Ehre und zum Lobe Gottes.(Phil 1,11) , (Kol 1,10) dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt .
Das neue Leben äussert sich nicht nur in Werken, sondern auch in einem "Sinneswandel".
Zunächst einmal rechtschaffene Frucht der Buße. (Mt 3,8 ) und eine Veränderung der Gesinnung (Röm 12, 2), das ganze Wesen des Menschen wird verändert. Und ein Teil dieser Veränderung sind eben auch andere Taten als vorher. Und auch Taten, die vielleicht gar nicht unbedingt anders sind - zB Notwendigkeiten und Pflichten des alltäglichen Lebens - , die aber in einer anderen Gesinnung getan werden.
Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Kol 3,23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Frucht bringen - wie "macht" man das?
von Pal am 16.03.2015 19:17- Was ist "Frucht" (zB in der Abgrenzung zu "Werken")?
Liebe Sola, ich denke mir das eine Abgrenzung zu "Werken" gar nicht wirklich möglich ist. Denn Frucht sind Werke und Werke sind Frucht.
Natürlich ist die uns bekannte Problematik mit der "Werksgerechtigkeit" eine Gesinnungsfrage, wo ich mir dann denken mag:
"Oh, was habe ich für ein tolles, vorbildliches Christenleben!" und meine guten Werke blasen mich, in Selbstherrlichkeit, zum Luftballon auf.
Dann lande ich in jedem Fall auf der Nase.
Das könnte mir aber genauso mit dem Üben irgendwelcher Geistesgaben (jetzt als Beispiel) passieren.
Wenn die Gesinnung schief wird, wird alles schief.
Aber die Sache selbst (das Werk aus Gehorsam auch gegenüber Gottes Gesetzen) keine eine super gute Frucht sein.
Im Leben des reichen Jünglings gab es ja auch sehr ansehnliche gute Früchte der Unterworfenheit und des Gehorsams. Dennoch mußte er von seiner eigenen Stärke und der Gesinnung von "was muß ich selbst noch auf die Wege bringen" - befreit werden.
Jede wirklich gute Frucht in meinem Leben hatte ihren Ursprung und ihre Verwirklichung immer vermittels des Weinstockes.
....nur so als Gedanken zum Thema.
Re: Oase (16) "Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut ...
von Cosima am 16.03.2015 17:56
Ja, ich habe mich auch gefreut, von dir zu lesen, liebe Adi. Hab dich schon vermisst.
Wir beten weiter, dass der Aufwärts-Weg weiter geht bei dir und deinen Lieben.
Ich freue mich mit euch und bin Gott dankbar, dass ER euch hilft.
Danke, liebe Solana, für den "Frühling", den du in die Oase rein geholt hast.
Ich freue mich immer wieder über diese Vielfalt, die Gott uns in der Natur geschenkt hat.
Eigentlich dachte ich, dass ich heute Zeit habe, mal ausführlich zu schreiben.
Aber Physio-Therapie und HNO-Arzt-Termin haben die Zeit geraubt...
Nun bin ich gleich wieder unterwegs zu einem besonderen Gottesdienst, auf den
ich mich freue und hoffe auf einen ruhigen Nachmittag morgen!
Liebe Grüße allen Oasis und den stillen Mitlesern,
eure Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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