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Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von Greg am 15.02.2015 12:17Ich denke, das es beim Threadsteller nicht nur um gefühlen des zorns um geht, sondern um ein gewisses gerechtigkeitsempfinden, das gestört wird.
Dann folgt die These:
Diese these ist in mehrfacher hinsicht problematisch. Bei einem persönlichen angriff düfen wir nicht - wir sollen und müssen. Ja, es ist schwer, aber genau dazu fordert uns Christus auf.
Und wenn jemand wie in diesem fernsehbeitrag etwas tut, das uns stört, so können wir beten "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" oder "Dein wille geschehe". Aber wir beten nicht: "Herr. lass meine füsse baden im blut der Gottlosen" (gemäss psalm 58).
Unser ansinnen soll es sein, das menschen erretet werden, das sie Gott erkennen. Unser ansinnen sollte auch niemals im angesicht der ungerechtigkeit sein, das Gott diese menschen zerstört.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von StefanS am 15.02.2015 12:06Ich hab noch den Thread "Ist Zorn erlaubt?" in Erinnerung.
Viele Schreiber waren sich sicher, dass heiliger Zorn sehr wohl erlaubt ist.
Hier mit Bezug auf die biblische Aussagen (z.B. Jesus säubert den Tempel).
Nun habe ich das Gefühl, dass es von vielen Schreibern in diesem Thread als unmöglich angesehen wird, Menschen dem Zorn Gottes zu übergeben.
Das kapier ich einfach nicht!
Ich sehe darin eine große Diskrepanz.
Kann aber auch sein, dass damals viel mehr von den besonders heiligen Schreibern unterwegs waren, die sich das Recht auf Zorn herausgenommen haben.
Momentan bin ich aber verwirrt ...
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: ,,Ich Bete, für die, denen es nicht so gut geht.,,
von solana am 15.02.2015 11:20Ja, lieber Vater, ich bitte dich ganz besonders für Poola und ihre Familie.
Dass du sie spüren lässt, dass du ihnen ganz nahe bist, dass du alle Mutlosigkeit und Verzagtheit in Vertrauen und freudiges Mitgehen an deiner guten Hand verwandelst und sie erkennen lässt, dass bei dir schon alles bereitet zum Besten geklärt ist, die Lösungen schon da sind.
Schenke du bitte ganz viel Geduld, zu warten auf das, was wir noch nicht sehen können.
Dass wir uns nicht irre machen lassen von Stimmen, die uns wegbringen wollen von diesem kindlichen Vertrauen hin zur Suche nach menschengemachten Sicherheiten.
Schenke du deinen tiefen Frieden dort, wo die Gefühle aufgewühlt sind, lenke du den Blick auf dich, der alles fest und sicher in seiner Hand hat.
Das bitte ich auch für alle anderen Bedrückten, dass sie daran festhalten können:
Ps 42,6 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
Und mit Freude erleben, wie du sie da herausführst in Lob und Dank.
Amen
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von solana am 15.02.2015 10:54Geht es hier wirklich darum, jemanden Gottes Zorn zu wünschen?
Nein, an keiner Stelle bisher. Es geht eher darum, wie man mit dem eigenen Zorn in schwierigen Situationen umgehen könnte....
Ich denke, hier liegt der Kern des Problems.
Dass diejenigen, die das lesen, anhand des Gesagten das eben genau nicht nachvollziehen können.
Denn wenn es wirklich nur darum ginge, warum lautet dann die Eingangsfrage nicht: "Wie geht man mit dem eigenen Zorn in schwierigen Situationen um?"
Sondern es wird danach gefragt, ob die Bitte um Strafe für andere "biblisch zu rechtfertigen und zu untermauern" ist.
Das kann man doch nur so verstehen, dass derjenige, der so fragt und diejenigen, die sagen, das ist biblisch und richtig, solches Verhalten gutheissen und rechtfertigen wollen.
Wenn nun "diffenziert" wird , indem man sagt: "Ja, darf man, ist biblisch - wenn die Motivation stimmt und es einem nur um Gottes Ehre geht." - dann klingt das doch wieder irgendwie "vorgeschoben", wie ein Versuch, mit einem "frommen Motiv" alle Gegenargumente wegzuwischen.
Denn - wie ich schon des öfteren gefragt habe:
Warum ist es nötig, auf Strafe zu beharren, wenn es nur um Gottes Ehre geht und nicht um die eigene Wut?
Das kann ich nicht nachvollziehen und einige andere wohl auch nicht.
Auf meine Fragen bekam ich bisher keine Antwort.
Deshalb frage ich dich, ob du für dich auch Strafen erbittest oder nur für andere und wenn ja, warum.
Auch hier verabscheuen wir doch unsere Tat, wenn wir gesündigt haben.
Dann bitten wir Gott aber doch auch nicht um Strafe, sondern um Vergebung und Hilfe, dass wir es bei der nächsten Versuchung besser machen. Und darum, dass er uns "liebevoll" (möglichst nicht mit der "Keule") zeigt, wo noch "Verborgenes bei uns im Argen liegt.
Warum dann nicht auch bei anderen so?
...
Es ging mir auch in der Hauptsache darum, das Motiv zu hinterfragen, das hinter einer Bitte um Strafe steht - warum die Fokussierung auf Strafe? Warum nicht die Bitte um das, was für den Sünder das Beste ist? Und wenn Schaden abzuwenden ist - ist dann Strafe immer das "non plus ultra? Da würde ich eher an eine Bitte um Bewahrung denken.
Und wenn es um den Umgang mit eigenen Gefühlen geht - die man ablehnt - warum sagt man dann nicht, dass mn sie ablehnt, sondern sucht nach Rechtfertigungen dafür? Eine Rechtfertigung dafür, dass man Gott um Strafe bitten darf - nicht wie man seine Wut vor Gott bringt?
Wenn das nachvollziehbar erklärt werden könnte, wären sicherlich auch die Missverständnisse ausgeräumt.

Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: ,,Ich Bete, für die, denen es nicht so gut geht.,,
von Poola am 15.02.2015 10:42Vater im Himmel, lieber Gott,
ich komme heut vor deinen thron,
möchte beten, für jene die nicht weiterwissen,
die im moment auf der stelle treten,
die nicht wissen,
die nicht können,
bitte sei bei jenen und erfülle sie, sei bei ihnen,
bitte sei auch bei allen die du mir ans herz gelegt hast, für die bete ich auch,
bitte sei auch bei meinen kindern hilf ihnen,
vater danke, das ich zu dir kommen kann,
ich lobe und preise dich,
vater ich bringe dieses kleine gebet vor dich, im namen deines sohnes, jesus christus, amen.
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von marjo am 15.02.2015 10:28Da bin ich sehr erleichtert. Auch in meiner jahrelangen Leidenssituation habe ich meiner Peinigerin nie den Zorn Gottes gewünscht. Ich habe Gott gebeten mir Recht zu verschaffen. Wie er das macht ist ganz allein seine Sache. Ich würde mich nicht freuen, wenn Gott auf meinem Wunsch hin jemanden bestraft. Zum Einen erkennt Gott mich und meine Gesinnung bei der ganzen Aktion ja genau und würde auch an meiner Person entsprechend handeln. Zum Anderen bin und war ich ja selber froh nicht Gegenstand von Gottes Zorn zu sein. Die Bibel zeigt uns einige Beispiele in denen Gottes Zorn sichtbar wird. Mich erschrecken diese Beispiele sehr, was vermutlich auch ihrem Lehrzweck entspricht.
viele grüße, marjo
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Poola am 15.02.2015 10:28andacht lesen,
bibelwort hier einstellen
die sonne ansehen die gerade in mein fenster scheint,
tasse kaffee trinken
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)
von Poola am 15.02.2015 10:20DER PSALTER (Ps 60)
Gebet des verstoßenen Volkes
Psalm,60
1Ein güldenes Kleinod Davids, vorzusingen, nach der Weise »Lilie des Zeugnisses«, zur Belehrung,
2als er mit den Aramäern von Mesopotamien und mit den Aramäern von Zoba Krieg führte; als Joab umkehrte und die Edomiter im Salztal schlug, zwölftausend Mann.
3Gott, der du uns verstoßen und zerstreut hast
und zornig warst, tröste uns wieder;
4der du die Erde erschüttert und zerrissen hast,
heile ihre Risse; denn sie wankt.
5Du ließest deinem Volk Hartes widerfahren,
du gabst uns einen Wein zu trinken, dass wir taumelten.
6Du hast doch ein Zeichen gegeben denen, die dich fürchten,
damit sie fliehen können vor dem Bogen. SELA.
7Dass deine Freunde errettet werden,
dazu hilf mit deiner Rechten und erhöre uns!
8Gott hat in seinem Heiligtum geredet:
Ich will frohlocken;
ich will Sichem verteilen
und das Tal Sukkot ausmessen;
9Gilead ist mein, mein ist Manasse, /
Ephraim ist der Schutz meines Hauptes,
Juda ist mein Zepter.
10Moab ist mein Waschbecken, /
meinen Schuh werfe ich auf Edom,
Philisterland, jauchze mir zu!
11Wer wird mich führen in die feste Stadt?
Wer geleitet mich nach Edom?
12Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstoßen hast,
und ziehst nicht aus, Gott, mit unserm Heer?
13Schaff uns Beistand in der Not;
denn Menschenhilfe ist nichts nütze.
14Mit Gott wollen wir Taten tun.
Er wird unsre Feinde niedertreten.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von Henoch am 15.02.2015 10:09Hallo Marjo,
Nein, an keiner Stelle bisher. Es geht eher darum, wie man mit dem eigenen Zorn in schwierigen Situationen umgehen könnte....
Manche Antworten könnten zwar annehmen lassen, dass dies vom Vorposter gemeint sei. Das liegt aber eher daran, dass es zu Ungunsten des Verfassers angenommen wird, als daran, dass es geschrieben wurde.
Henoch
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von marjo am 15.02.2015 09:45Geht es hier wirklich darum, jemanden Gottes Zorn zu wünschen? Als Christ wäre das absurd. Schließlich geht es darum die Menschen gerade vor diesem Zorn zu bewahren. In den Psalmen geht es ab und an um den Wunsch andere Menschen bestraft zu sehen. Wer die Psalmen und das ganze andere Alte Testament als Verhaltensvorbild nehmen möchte kann dies tun, muss dafür jedoch die "Brille" des Neuen Testaments nehmen. Ohne diese Brille ist jede Auslegung von AT Versen zwangsläufig schief.
gruß, marjo


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