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Re: Der Schatz im Acker
von solana am 06.02.2015 13:47Nachtrag:
Ich habe mal gegoogelt und gefunden, dass die "allegorische" Deutung, so wie du, Henoch und Micha es sehen, insbesondere in Brüdergemeinden gelehrt wird.
Mir ist die von mir beschriebene Deutung geläufiger.
Aber sicherlich "steckt" beides im Gleichnis.
Wie ich Micha schon schrieb, ist Jesu Opfer natürlich die Voraussetzung dafür, dass uns der Zugang zum Himmelreich offen steht.
Aber auch wir sind angesprochen und es gilt für uns in Bezug auf das Himmelreich eben auch, was an anderer Stelle dazu gesagt ist und was sich mit der Aussage des Gleichnisses deckt:
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Mt 6,21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Und das mit der Freude über den verborgenen Schatz, der entdeckt wurde - das bekomme ich nicht so richtig unter bei "deiner" Deutung.
Denn für Jesus war dieser Schatz doch nicht verborgen, so dass er ihn erst entdecken musste und dann erst Freude bei ihm aufkam.
Und gerade diese Freude halte ich für einen ganz besonders wichtigen Punkt für das "Eingehen ins Himmelreich". Eben nicht durch "Pflichterfüllung" und Verzicht" um eines versprochenen besseren "Lohnes" willen.
Sondern diese Freude ist ein Geschenk und diese Freude prägt das weitere Handeln und den weiteren Weg.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Der Schatz im Acker
von solana am 06.02.2015 13:04Und ich stelle fest, dass ich das nicht tue, sondern alleine Jesus das tat.
Hallo Henoch
Meinst du damit, dass dieses "innerlich Aufgeben" nicht wichtig und eigentlich unnötig ist, um sich mit dem beschenken zu lassen, was das Himmelreich an Friede und Freude bringen kann?
Dass wir an beidem festhalten können, das Leben auf dieser Welt genauso lieben und es genauso an erster Stelle haben können?
.Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)
von burgold am 06.02.2015 12:50Eine sehr schöne Tageslosung . Mich spricht die 2. stelle sehr an und das Gott schauen da verbinde ich automatisch mit
Hebr 11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Somit kann ich Gott sehen wenn mein Herz bereit ist . Cool wie sich die Bibel selber ergänzt. 
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Henoch am 06.02.2015 12:44Hallo Solana,
Ich auch nicht
. Aber unter "alles aufgeben" verstehe ich schon "alles aufgeben", wenn auch ohne das "von der Welt zurückzuziehen wie ein Asket". Und ich stelle fest, dass ich das nicht tue, sondern alleine Jesus das tat. Deshalb verstehe ich das Gleichnis eben so wie ich schrieb.
Henoch
Re: Der Schatz im Acker
von solana am 06.02.2015 12:13Dies tat unser Herr Jesus und veräußerte sich und sah es nicht als einen Raub an Gott gleich zu sein, indem er alles gab.
Er erwarb uns, WIR Sind die Perle!
Ja, Micha, das ist die Grundlage für das alles.
Die Grundlage dafür, dass wir überhaupt Anteil am Reich Gottes haben dürfen.
Und wir sind zur Nachfolge aufgerufen:
Phil 2, 5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:
6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Weil er für uns das Himmelreich erkauft hat, brauchen wir unser Glück nicht in anderen Schätzen zu suchen, sondern dürfen uns einfach beschenken lassen.
Und je leere unsere Hände dabei sind, um so mehr empfangen wir.
Gruss
Solana
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Re: Der Schatz im Acker
von solana am 06.02.2015 12:06Ich erfahre bitter, dass ich in meinem Leben reichlich wenig aufgebe, um es dem Herrn zu Verfügung zu stellen. Ich habe noch immer mehr als Kleidung, Essen und ein Dach über dem Kopf...
Hallo Henoch
Unter "alles aufgeben" verstehe ich eigentlich nicht: "sich ganz aus der Welt zurück zu ziehen wie ein Asket"
Ich finde, Paulus hat das sehr schön beschrieben am Beispiel des Heiratens:
1. Kor 7,28 Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche in äußere Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen.
29 Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht;
30 und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht;
31 und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.
32 Ich möchte aber, dass ihr ohne Sorge seid. Wer ledig ist, der sorgt sich um die Sache des Herrn, wie er dem Herrn gefalle;
33 wer aber verheiratet ist, der sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er der Frau gefalle, und so ist er geteilten Herzens.
Es geht nicht darum, dass wir uns an nicht "Weltlichem" mehr freuen dürfen, keinen Besitz mehr haben usw
Sondern dass wir "unser Herz nicht so daran verlieren", dass wir meinen, es unbedingt brauchen zu müssen, um glücklich zu sein.
Nicht das "Aufgeben und opfern" ist der erste Schritt, sondern die "geschenkte Fülle".
Je mehr wir aus dieser Fülle leben und die lebendige Freude unser Leben bestimmt, um so "entbehrlicher" wird uns alles andere, wir können dann immer mehr " diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht".
Phil 4, 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden;
13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
Alles wird durchdrungen von "dem, der mich mächtig macht" und wird nur ein "austauschhbarer Umstand".
Das eigentliche Leben ist nicht davon abhängig, wie diese Umstände aussehen, es wird "durch die Umstände hindurch" erfahren, so wie Marjo es so schön formuliert hat.
Ganz praktisch hat sich bei mir die Perspektive auf mich und die Welt komplett geändert. "In der Welt, aber nicht von der Welt" erfahre ich als etwas, was man schlecht beschreiben kann. Man muß es erlebt haben. In mir ist eine Welt entstanden, durch die ich die Welt um micht herum mit ganz anderen Augen sehen.
Dann ist auch ein "Verzicht", wenn er nötig wird zugunsten vom Reich Gottes, um danach an erster Stelle zu trachten, keine "Entbehrung", ergibt sich ganz natürlich durch die Konzentration auf das Ziel:
Phil 3, 12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,
Weil wir "ergriffen" sind und immer weiter ergriffen werden ...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von MichaR am 06.02.2015 11:47Meinen Kinder hatte ich damals (heute sind alle erwachsen) aus der Kinderbibel vorgelesen. Die Geschichte ging so:
Ein sehr reicher Mann (mit vielen ausdrucksvollen Bildern dargestellt) hatte 12 Kühlschränke voll mit tollen Sachen. Er fand in einem Acker diese Perle und wollte sie haben, aber sie war unbezahlbar. (Ihm hingen Gelschscheine aus dem Gewand so viel hatte er!) Dennoch verkaufte er seine Kühlschränke und alles was er hatte gab er um den Acker zu erwerben indem die Perle zu bekommen war.
Der Acker ist die Erde auf der wir Menschen leben.
Die Perle sind die einzelnen Menschen.
Sie sind unbezahlbar und unerwerbbar, es sei denn man veräußert sich vollends.
Dies tat unser Herr Jesus und veräußerte sich und sah es nicht als einen Raub an Gott gleich zu sein, indem er alles gab.
Er erwarb uns, WIR Sind die Perle!
das kostete ihn alles was er hatte, sogar sein Leben!
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Henoch am 06.02.2015 11:35Hallo Ihr Lieben,
ich verstehe das Gleichnis ganz anders herum
. Also Jesus ist das Himmelreich. Er gab alles auf, ja sogar seine Herrlichkeit im Himmel bis in den schmählichsten und grausamsten Tod am Kreuz, um sich die Perle zu erwerben. Wir waren ihm so wertvoll wie eine kostbare Perle (auch wenn wir keine sind).
Das ist völlige Selbstaufgabe aus Liebe, die niemand verdient hat.
Ich erfahre bitter, dass ich in meinem Leben reichlich wenig aufgebe, um es dem Herrn zu Verfügung zu stellen. Ich habe noch immer mehr als Kleidung, Essen und ein Dach über dem Kopf...
Henoch
NorderMole
Gelöschter Benutzer
NorderMole
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