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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Religion oder Liebesbeziehung zu Jesus

von cipher am 21.01.2015 16:53

"Religion" bedeutet so viel wie "Weltanschauung". Damit hat der christliche Glaube eigentlich nur insofern zu tun, als dass der Glaube an Jesus Christus den Blick auf die Welt aus einer bestimmten Richtung nahelegt. Dennoch wäre es weit gefehlt, die Liebesbeziehung zu Jesus mit einer Weltanschauung gleich zu setzen. Die Beziehung zu Jesus umfasst viel mehr-

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

???????

von Andreas am 21.01.2015 15:28

Hallo Rapp,

unsere Religion ist das Christentum.
Die Überschrift lautet also: Christentum oder Liebesbeziehung zu Jesu.
Ich nehme mal an, dass Du das nicht gemeint hast.

Also wäre es sinnvoll, dass Du definierst, was Du unter Religion oder Religiosität verstehst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Greg am 21.01.2015 15:21

Es ist wohlgemenrt kein "christliches" Buch, aber es wird auch beschrieben wie eine aggressive unreflektiertheit fuss gefasst hat in vielen kirchen der USA und wie diese denkweise in die christliche glaubenswelt exportiert worden ist.

Aber ich kenne das auch, wer richtig laut ist und viel erzählt ist der dolle glaubensheld. Wer eher zurückhaltend ist, der hat ein problem mit seinem glauben.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Gregor
Gelöschter Benutzer

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Gregor am 21.01.2015 14:45

Vielen Dank Greg für diesen Buchtipp. Ich habe da grade mal reingelesen und werde es mir kaufen.
Die Introvertieren haben in unseren christlichen Kreisen oft den Ruf, schlechte Christen zu sein.
Finde ich ganz schlimm. Auch grade weil es mich immer wieder persönlich trifft.
LG Gregor 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase 13 "Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir" (Jesaja 43,1 NL)

von solana am 21.01.2015 14:40

Die Letzten werden die Ersten sein ....

 

So ging es mir heute.
Ich hatte einen Zahnarzttermin und bei ihm muss man häufig lange warten. Deshalb fand ich es auch nicht so schlimm, 10 Minuten zu spät zu sein, weil ich aufgehalten worden war.
Im Wartezimmer dann 4 Leute vor mir - macht pro Person mindestens 10-15 Minuten.....also etwa eine Stunde ...

Kaum sass ich, ging die Tür auf und der Zahnarzt nickte mir zu "Sie sind dran." Auf mein verblüfftes Staunen: "Ja, Sie"!"
Die anderen Patienten schienen ebenso verblüfft. 
Im Sprechzimmer sagte er dann zu mir: "Keiner hält sich an die Termine, jeder kommt einfach, wie er will!"
Also wollte er wohl die anderen Patienten "disziplinieren", indem er mich termingerecht drannahm - obwohl auch ich zu spät gekommen war.

Schön, so unerwartete kleine Freuden, eine Stunde Wartezeit geschenkt! 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Greg am 21.01.2015 14:04

Ich empfehle das Buch "Stille: Die Bedeutung von Introvertierten in eine Laute Welt" von Susan Cain.

Beschreibt in einem Kapitel wie viele Kirchen heute auf ungesunde Weise von Extrovertierten dominiert werden.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Andersdenkende am 21.01.2015 13:46

Liebe Kayla!

Ich finde das ganz,ganz toll, dass Du dieses Thema ansprichst! Ich glaube nämlich, dass es ganz vielen Christen so geht, wie Dir, aber das das eben ein Thema ist, dass eher "totgeschwiegen" wird, weil viel Angst davor besteht, wie die anderen wohl darauf reagieren.....

Ich will mal was erzählen:

In der Stadt, in der ich arbeite, gibt es eine große Kreuzung - alle 4 Strassen, die auf diese zuführen, sind zwei-spurig, will sagen: ein verkehrsintensiver Knotenpunkt.

Vorzugsweise freitags steht dort eine ältere Dame auf einer der Verkehrsinseln - sie hält ein Schild in der Hand,hoch in die Luft, auf dem steht "Jesus lebt!" und trägt auf Brust und Rücken ein Plakat, auf dem das Selbe steht.

Ich bin zwiegespalten, was ihre Aktion betrifft - zum Einen finde ich das echt mutig und bewundere ihre Ausdauer, zum Anderen aber kann ja niemand auf so einer Kreuzung anhalten und mit ihr sprechen....aber: Sie "missioniert" auf ihre ureigenste Weise, macht aufmerksam, redet aber mit niemandem...vielleicht ist das einfach der Weg, den SIE eben gehen kann (vielleicht ist sie auch schüchtern, oder....).

Ich denke, so hat jeder seinen eigenen Weg - wie Willy über den Weg der Freundschaft, wie die ältere Dame mit ihrer Aktion, wie Solana am Büchertisch....und wie Imanuel sagt: jeder mit seiner Gabe (und das kann das Gebet im Hintergrund sein).

LG
Ande







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Burg1

54, Männlich

  Neuling

Beiträge: 54

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Burg1 am 21.01.2015 13:42

Ich denke, wer den "Missionsbefehl" zu wörtlich nimmt, lädt sich eine Bürde auf, die er u. U. nicht tragen kann.
Nicht jeder Mensch ist dazu geeignet, einfach drauf los zu missionieren. Alternativ kann man auch Schriften irgendwo an Orte "vergessen" und wenn der Hl. Geist es fügt, wird ein anderer Mensch diese Schrift an sich nehmen. Also, kein Stress mit diesem "Befehl" sondern
mit den eigenen Mitteln, die zum Naturell passen, das Wort verkündigen.

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Kayla am 21.01.2015 13:38

Dieses Problem betrifft nicht lediglich introvertierte Christen. Auch Menschen, die generell nicht oder nur schwer reden können oder sonst wie beeinträchtigt sind, stehen da vor Problemen.

Daran musste ich auch denken, es gibt ja auch Menschen mit sozialen Phobien und ähnlichen Problemen - wobei diese Menschen sich oft noch andere Vorwürfe anhören müssen, daher wollte ichso weit nicht gehen.
In gewisser Hinsichtbekam ich früher oft den Eindruck, dieses auf die Menschen zugehen müsse jeder irgendwie tun, notfalls zwingt man sich dazu, für Gott. So weit müsste man für seinen Glauben ja gehen. Nur habe ich es dann nicht mehr geschafft, dabei noch so auszusehen, als täte ich das von Herzen und es macht dann leider einen eher lächerlichen oder traurigen Eindruck, wenn man sich zwingt und dann ein verzweifeltes, vorgefertigtes Gestammel dabei heraus kommt, nur damit man eben seine "Pflicht" getan hat. Doch ich habe oft gehört, wenn man wirklich Christ sei, dann könne man das, sonst stimmt etwas nicht.

Mag natürlich auch sein, dass das von den Leuten kam, die da so extrovertiert und selbstsicher sind, dass sie sich gar nicht vorstellen können, dass es nicht jedem so geht.

Henoch schrieb:
die Bibel berichtet von einem introvertierten Menschen mit Sprachproblemen, dem Mose. Gottes Kraft war in seiner Schwachheit mächtig... 2Mo 4,10 Mose aber sprach zu dem HERRN: Ach, mein Herr, ich bin von jeher nicht beredt gewesen, auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht redest; denn ich hab eine schwere Sprache und eine schwere Zunge.

Davon habe ich in dem Zusammenhang oft gehört, aber was bedeutet das für uns? Dass Gott dafür sorgt, dass wir es können, wenn er es von uns will?
Oder dass wir uns zwingen müssen und wenn wir wirklich wollen, dann hilft uns Gott dabei? Letzteres hat bei mir leider nie funktioniert.

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imanuel

56, Männlich

  Neuling

Beiträge: 76

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von imanuel am 21.01.2015 13:10

Hallo,

ich denke es gibt Christen den Gott die Gabe gegeben hat mit Menschen an jeden Ort und zu jeder Zeit über ihren Glauben zu reden.
Aber es gibt auch Christen  die Gott die Gabe des Gebets gegeben hat und sie breiten den Weg für Gott mit ihrer Gabe im stillen Kämmerlein.
Ich kenne einen Bruder in Jesus der sehr zurück haltend ist und nicht viel mit Menschen redet aber sein Leben ist ein einziges
Zeugnis der Liebe und des Gehorsam zu seinen Gott.Und ich glaube das er nicht weniger für Gott tut als der jenige der mit sein
Mund ständig Zeugnis von Gott gibt.

Gott hat jeden von uns unter schiedliche Gaben gegeben mit den wir Gott dienen können.Keine ist besser oder schlechter,
aber ich denke das es nicht Gott ist der uns ein schlechtes Gefühl gibt weil wir eine Gabe nicht so haben wie jemand anders.
Sonder es ist der Verkläger der Brüder.Darum seit dankbar für das was ihr habt und dient Gott damit und wir dürfen Gott
bitten uns erkennen zu lassen wie wir ihn am besten dienen können.

Gottes seegen Imanuel

Gott bitte gebe uns eine gebetslast für dein auserwählten Volk,und lass uns eintreten gegen die Ersatztheolgie.
              Lass uns Wächter auf den Mauern von Jerusalems sein nach Jes.62,6

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