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Inyanel

63, Männlich

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Beiträge: 137

Re: Paris: Lästerungen mit dem Tode bestraft

von Inyanel am 09.01.2015 10:13

Hallo Ihr Lieben !

zunächst galt meine am Schluss erwähnte Traurigkeit wie auch Betroffenheit in keinster (!) Weise den Schreibern
der voran gegangenen Beiträge sondern den Umständen des Attentats.

Und niemandem, der hier Schreibenden, wollte ich unterstellen, dass sie versuchen das zu rechtfertigen, was dort in Paris
geschehen ist.
Nein, das war nicht meine Absicht - und wenn das so in meinem Beitrag 'rübergekommen ist, bitte ich Euch, das zu entschuldigen.

Mir persönlich erschien im Grundkonsens der Beiträge ein wenig zuviel des "Aber"...

@cipher
lieber cipher, durchaus ist mir der von Dir zitierte Absatz aus dem BVG bekannt und er ist m.E. auch zurecht dort enthalten;
nur trifft er m.E. nicht auf die Satire zu. Daher gibt es auch manche TV-Sendungen, die explizit zu satirischen Beiträgen erwähnen,
"das sei doch alles nur Satire und als solches auch zu verstehen..."

@Marjo
ein schönes Beispiel, dass Du dort mit Apg. 1,9-11 angeführt hast und so wie Du es erzählt hast, habe ich herzlich lachen müssen.

Ein ähnliches Beispiel für den göttlichen Humor habe ich in 1. Mose 18, 11-15 gefühlt und Gott ganz trocken zu Sara sagt:
"Dohoch, Du hast doch gelacht"
oder auch
in der "Neues Leben"- Übersetzung (Hiob 38,3) als Gott zu Hiob sagt:
"Tritt vor mich hin wie ein Mann! Ich will dir Fragen stellen und du sollst mich belehren."

(Sorry, wenn das nicht jeder als humorvoll empfinden mag; aber ich malte mir diese Situationen ebenso aus, wie Marjo es mit APG 1,9-11 tat)

Okay, Ihr Lieben, bis bald - mit lieben Segensgrüssen für den heutigen Tag und das kommende Wochenende, Inyanel

P.S.: ...bei uns im Norden wird es heute und morgen wohl etwas "windig" werden... ;-)

 

"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)

Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von cipher am 09.01.2015 09:52

Henoch schrieb: irgendwie mag keiner an die Fragen dran
Nee, stimmt. Ich kann Dir auch sagen, warum: Das ist für mich zu theoretisch. Das ist etwa so, wie die Frage des "Gewissentesters" bei meiner Wehrdienstverweigerung (nach sechs Jahren Dienstzeit), der mich fragte: "Angenommen, da kommen Verbrecher, böse Menschen auf sie zu und bedrohen sie oder ihre Familie. Wie würden sie reagieren? Würden sie vielleicht auch schießen und töten?" Ich sagte, dass ich ihm die Frage nicht beantworten könne, denn es komme auf die jeweilige Situation an.

So auch hier. Es gibt so viele variable Fakten dabei, dass ich nicht generell sagen kann, was ich in entsprechenden Situationen tun oder lassen würde. In Situationen, in denen ich bereits vor einer solchen Frage stand, habe ich nicht überlegt, sondern gehandelt, wie es mir richtig schien, also wohl eher "intuitiv".

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Henoch am 09.01.2015 09:26

 irgendwie mag keiner an die Fragen dran...

 

Ich fragte: Wie geht ihr damit um, wenn ihr vor einer Versuchung steht und wisst, dass es schlimme Konsequenzen haben wird, jetzt dem Herr treu zu sein? Wie lebt ihr dann "ich bin der Sünde tot." Vllt habt ihr ein praktisches Beispiel aus Eurem Leben?

 

Dann fang ich mal an....

Also das ist für mich schon mehrmals Thema gewesen. Allerdings kann ich mich da nicht rühmen mit dem, wie ich damit umging. Ich verließt, noch unbekehrt aber gläubig, meinen damaligen Arbeitsplatz, weil man dort Postulate machte. Eine magische Handlung, bei der man seine Ziele für das Unternehmen visualisierte, um sie in der eigenen Lebenskraft die Realität hinein zu "erschaffen". Ich kündigte und wechselte. Am neuen Arbeitsplatz gab es eine "Mauschelei" bei der ich nicht mitmachen wollte. Ich weigerte mich und das führte zuletzt dazu, dass ich diesen Arbeitsplatz und meine Gesundheit verlor, weil ich trotz entsprechenden Drucks meine Arbeit gut machen wollte. Nun könnte man sagen, das sei "treu" gewesen. War es aber nicht.

Beim ersten Wechsel war ich stolz auf mich, durchgefallen..., beim zweiten mal war ich zornig und unfreundlich, wegen des Drucks, der auf mich gemacht wurde, auch durchgefallen ....

Ich könnte weitere Beispiele nennen, wo im versucht habe, Sünde zu vermeiden und dem Herrn treu zu sein. Das Ergebnis war ernüchternd. Ich vermied die eine Sünde und machte 100 andere....

Henoch

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.01.2015 09:27.

Michael-A

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 282

Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Michael-A am 09.01.2015 08:53

Ich habe etwas vergessen, was mir und meiner Frau hilft:
Lobpreis, so oft es geht, denn Lobpreis ist die stärkste Waffe gegen den Satan und seine Machenschafften! Das hat uns David schon vorgemacht!
Mit Lobpreis wurden Mauern gerissen und überrollt. Also ran ans Lobpreis!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
01israel.gif  deutschlandflagge_2.gifsmilie_flag_094.gif
Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

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Michael-A

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 282

Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Michael-A am 09.01.2015 08:40

Warum fällt es uns so schwer, einfach mit Jesus aufzuwachen und mit ihm zu reden?
Ganz einfach, weil unser Ich (Ego) nach Lust schreit!
Ich wache auf und sage: "Guten Morgen Jesus, bitte fülle du meine Seele mit deiner Nahrung und leite mein Körper durch den Tag." Das ich dennoch mal hin falle ist nicht abgesichert, aber gerade in den Augenblick spüre ich Jesus, der mich aufhebt ...
Ich falle sehr oft hin, wenn ich aber Jesus nicht hätte, würde ich oft liegen bleiben und der Gegenspieler würde mich töten. Denn er ist ein Mörder durch und durch!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff

von sylvaki am 09.01.2015 08:37


Losung und Lehrtext für Freitag, den 9. Januar 2015

„Kehrt zurück, ihr abtrünnigen Kinder,
so will ich euch heilen von eurem Ungehorsam.
– Siehe, wir kommen zu dir;
denn du bist der HERR, unser Gott."
(Jeremia 3,22)

 

„Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.
Reinigt die Hände, ihr Sünder,
und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen."
(Jakobus 4,8-9)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Paris: Lästerungen mit dem Tode bestraft

von marjo am 09.01.2015 08:31

adi schrieb: Und was mir noch auffällt, ist, dass es in der Bibel keine Satire gibt...

Das stimmt. Allerdings gibt es einige Texte, die je nach Stimmlage in die Richtung gehen und ein Schmunzeln auslösen können. Damit meine ich Texte wie Apg. 1,9-11. Stellt man sich das bildlich vor und erzählt es in einer lustigen Art und Weise, sieht man eine Gruppe Männer die Köpfe in den Hals legen, zum Himmel starren und darauf warten... ja, worauf warten sie eigentlich? Genau das wurdne sie gefragt. "Was macht ihr da eigentlich?" (frei übersetzt) Danach stelle ich mir vor, dass einer nach dem anderen den Kopf senkt, sich verwirrt und vielleicht etwas peinlich berührt umschaut, sich räupsert, ein Steinchen wegkickt und dann nachhause schlurft.

gruß, marjo 

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Paris: Lästerungen mit dem Tode bestraft

von alles.durch.ihn am 09.01.2015 08:22

Ihr Lieben, ich glaube auch nicht, dass irgendjemand hier solche Dinge rechtfertigen will,
denke, Inyanel, da hast du cipher falsch verstanden..
Dass man Hintergründe versucht zu ergründen, auch die menschliche Seite von allen Seiten 
zu beleuchten, finde ich vollkommen zulässig, denn mM nach sind viele "Täter" auch in
gewisser Weise "Opfer", wobei die Gründe dafür ganz unterschiedlich sein können..
Und mal ehrlich, "Demokratie" ist auch ein dehnbarer Begriff - die war schonmal anders
erfahrbar und wird sich auch weiter verändrn, wie sich alles verändert, was nicht "Gott",
"Ich bin der ich bin", heißt....
Und ich gehe davon aus, dass er alles im Griff hat und es für alles seine Gründe gibt,
egal um welches Thema es geht - wir haben nicht den Überblick. Aber: wir dürfen uns
Gedanken machen, ohne, dass es nach "Entschuldigung-suchen" aussehen muss... :- ) 

Habt einen gesegnete Tag,
adi/ alles.durch.ihn


PS: Zum Thema "Provokation": ich fände es auch dumm, bei Rot über die Ampel
zu laufen und mich darauf zu verlassen, dass schon alles irgendwie gutgehen wird....

Und was mir noch auffällt, ist, dass es in der Bibel keine Satire gibt...



 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Füße waschen

von marjo am 09.01.2015 08:10

Na, die wenigsten Füße werden nach Rosen durften. Was ihr an Vorbehalten beschreibt ist genau richtig. Den Jüngern dürfte das damals nicht anders gegangen sein. Sie ließen Jesus gewähren. Vermutlich merkten sie, dass es nicht nur Jesus wichtig war seine dienende Einstellung zu zeigen, sondern das es für sie selbst wichtig war, sich dienen zu lassen... und zwar dort dienen zu lassen, wo es nicht angenehm ist. Jeder ist sich darüber bewusst, dass saubere Füße nicht nur eine kosmetische Notwendigkeit sind.

Bei uns allen gibt es Bereiche in denen wir Not haben und Hilfe bräuchten, sie aber nicht gerne annehmen, weil es keine einfachen Bereiche sind. Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat. Er hat nicht nur uns angenommen, er hat sich auch unser angenommen. *Wortspielflagge hiss*

gruß, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.01.2015 08:10.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Paris: Lästerungen mit dem Tode bestraft

von cipher am 09.01.2015 07:42

Inyanel schrieb: leider kann ich -aus meiner Sicht (!)- in den aus diesem Thread sich heraus kristallisierenden Grundkonsens nicht mit einstimmen.
Komisch eigentlich, denn der, welcher sich aus meiner Sicht zeigt ist kein anderer, als der, den Du nennst: "Für mich persönlich ist das Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Paris ein nicht hinzunehmender Angriff..."

Das war auch, was in diesem Thread geschrieben wurde: Ein solcher Angriff ist barbarisch und in keiner Weise zu rechtfertigen.

Darüber hinaus stehe ich dazu, dass Meinungsfreiheit ebenso, wie andere Feiheiten innerhalb der Demokratie Grenzen findet.

Das BVG: Ihre Grenzen findet die Meinungsfreiheit in den allgemeinen Gesetzen, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. [...]Zu den allgemein Einschränkungen der Meinungsäußerungsfreiheit zählen beispielsweise: ehrverletzende Beleidigungen oder Verleumdungen, übermäßige Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern, Verstoß gegen die Sittlichkeit und den Jugendschutz, Verstoß gegen die öffentliche Sicherheit,

Auch eine Satirezeitschrift muss meiner Ansicht nach nicht "auf Teufel komm raus" ihren Spott über alles und jedes verbreiten.


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