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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5491

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Cleopatra am 01.01.2015 21:10

Lieber Pal,

das hier:

würde ich, nach meiner Logik, dahingegen erweitern:

finde ich dürfen wir auf keinen Fall.
Wir haben genug mit Gottes Wort, wir müssen nichts erweitern. Die Gefahr, dass die Erweiterung als gleichgestellter Maßstab angesehen wird, ist zu groß.

Auch die These, dass der Mensch der Böse schlechthin gemeint ist, nein, die kann ich so nicht wiederfinden.
Dass Sünde schlecht ist, dass wir Sünder sind, ja. Aber Gott hat erschaffen und "er sah, dass alles Gut war".
Er hat nicht die Sünde in den Menschen gesetzt von Anfang an. Der Mensch ist nicht die Ursache des Bösen, dann hätte Gott... ne, ich will nicht weiterdenken.
Oder habe ich dich da falsch verstanden?

Die "Versuchung", danke für das heraussuchen müssen wir auch vorsichtig betrachten.
"Versuchung" ist im Urtext nach auch gemeint mit "Prüfung". (habe extra nochmal nachgesehen)
Aber kein "ins Böse laufen lassen".
Im Gegensatz, denn das stände dann ja im Wederspruch zur für mich sehr tröstenden Verheißung, dass uns keine Versuchung wiederfahren wird, die wir nicht aushalten könnten.

Versuchungen bestehen. Ja. Gott lässt diese zu- ja. Gott prüft unseren Glauben, er "züchtigt" uns, er "schleift" uns als Tongefäß.
Aber ich finde sehr wichtig, dies nicht so allein stehen zu lassen, denn dies alles tut Gott für uns, mit uns, in Liebe und vor allem- im Wissen, dass er immer dabei ist, uns hilft, und unseren Glauben stärkt. Und eben nicht zulässt, dass irgendetwas für uns zu schwer werden würde.

cipher 90, Männlich Neuling Beiträge: 1

Lieber cipher, ich finde, es wird langsam Zeit, dich zu entscheiden.
Immer abmelden, neu anmelden, wieder abmelden.. so geht das auch nicht, ich hoffe, das kannst du verstehen.
Bitte entscheide dich, ob du uns als User hier bestehen bleiben möchtest, oder eben (wenn auch für ne Zeitlang) verlassen möchtest.

Lg Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von cipher am 01.01.2015 20:46

Pal schrieb: Ich meine schon das Gott versucht! Aber niemals zum Bösen, sondern immer zum Guten/Allerbesten! Das macht den entscheidenen Unterschied! - Denn was der Teufel zum Verderben benutzen will, kann Gott durchaus zum aller, allerbesten verwenden!
Pal, was oder wer bewegt Dich dazu, den Worten der Schrift so krass zu widersprechen und ihr Deine eigene Logik hinzuzufügen, der Du mir doch zum Vorwurf gemacht hattest, mit meiner "Unverlierbarkeit des Heils" in menschlicher Logik argumentiert zu haben?

 

Die Bibelstelle heißt im Original: Jak. 1,13 Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht auch niemand;

Daraus machst Du: Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott zum Bösen versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand zum Bösen.

Die Bibel jedoch sagt: Offb. 22,18 Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; 19 und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

Wenn Du aber die Logik schätzt, könnte sie Dir sagen, dass das Böse bereits da war, als Gott den Menschen geschaffen hat. Denn wer, welche verlogene Gegenmacht Gottes, hätte den Menschen sonst verführen können zum Ungehorsam gegen Gott? Also war der Usprung der Sünde nicht, wie Du zu behaupten beliebst, das Selbst des Menschen. Dieser Ursprung kam von ganz woanders her.

Wäre ein Diskutieren über Gottes Wort nicht fruchtbringender, wenn man bei diesem Wort bliebe und es nicht nach eigenem Gusto änderte?

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Jahreslosung 2015

von Henoch am 01.01.2015 20:39

Hallo Cleo,

ich hab schon gemerkt, dass Du da eine Frage hast, die Dir auf dem Herzen liegt...kriegst PN

Vllt allgemein: Alle moralischen Aussagen betreffen immer alle, denn Gott ändert sich nicht. Alles andere muss über Kontext und Parallelstellen solange "untersucht" werden, bis scheinbare Widersprüche aufgehoben und geklärt sind.

Henoch

Nachtrag: Das beantworte ich vllt doch hier:

Sie gilt untereinander, nämlich zu Christen, nicht grundsätzlich zu allen.

Dieser Vers gilt für Geschwister, das erkennt man im Kontext, denn das Band der Liebe zwischen Geschwistern ist der Herr und die Einheit ist in IHM und durch IHN und in seinem Geist.

Immerhin hat Gott selbst Feindschaft gesetzt zwischen der Welt und seinen Kindern. Weltlichen Menschen können und sollen wir in der Agapeliebe begegnen, aber wir werden nicht eins werden..... Wie auch?

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 21:03.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5491

Re: Jahreslosung 2015

von Cleopatra am 01.01.2015 20:35

Lustig, drei Leute haben unabhängig voneinander den beitrag gelöscht und wieder erneuert, ich will nicht den Grund wissen ;-D

Liebe Henoch, ich habe deine Sicht nun so verstanden, dass diese Jahreslosung eben wie folgt gemeint ist:
Sie gilt untereinander, nämlich zu Christen, nicht grundsätzlich zu allen. Denn schließlich wurde es den Römern geschrieben in der Gemeinde.

Habe ich es richtig wiedergegeben und verstanden?
Sollte ich es falsch verstanden haben, dann berichtige mich bitte, es ist nicht wertend gemeint.

Meine Frage aber an dich wäre dabei (und ich hatte es in einem anderen Thread schonmal versucht, zu verstehen, wie du es differenzierst):
Wieso sagst du dann nicht "es gilt für die Römer damals"?
WIeso sagst du dann nicht "es gilt für Gemeinden vor Ort, die Menschen, die sich regelmäßig treffen (nicht zu vergleichen mit einem FOrum zB)
Wieso sagst du dann eben Christen allgemein...?

Mich würde es wirklich sehr interessieren, denn ich finde, das dies ja auch wichtig für diesen Vers ist.

Lg Cleo

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Glückskekse? Bleigießen?

von marjo am 01.01.2015 19:40

Als wirklich regelmäßiger Besucher chinesischer Restaurants frage ich mich gerade, weshalb ich bereits seit Jahren nie einen Glückskeks erhalten habe. Ich könnte sogar fast mich Sicherheit sagen, dass ich in 2014 häufiger bei "Chinamännern" war, als ihr. Nämlich ca. 30 Mal..

Ich will einen Keks!

schmunzelnder grüße,

marjo

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Glückskekse? Bleigießen?

von Kayla am 01.01.2015 19:13

Schließe mich an. Ausserdem ist es lustig zu lesen, was manches Mal darauf steht.

Lustigfinde ich in und wieder mein Horoskop, wenn es mir in einer Zeitschrift in die Hände fällt. Ich entspreche anscheinend so gar nicht meinem Sternzeichen.

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Pal

67, Männlich

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Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 01.01.2015 19:12

Cleo:
...außerdem heißt es "erlöse uns vor dem Bösen", nicht "vor mir selbst.
Ich finde wichtig, hier zu differenzieren, weißt du? Denn der Mensch ist nicht einfach nur das Böse, die Sünde ist gemeint. Nicht "bitte lass mich entfernen von mir selbst" das gibt eine ganz andere Bedeutung verstehst du?

Liebe Cleo, meiner Meinung nach ist das "Selbst" der eigentliche Ursprung der Sünde, weil es von der ureigene Lust (Fleischeslust) auf´s Glatteis geführt wird. Deswegen meine ich das diese Differenzierung nicht immer betont werden müßte.

Denn nicht umsonst lese ich: 1Mo 6:5 Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar!
Ich denke nicht, das diese ersten Menschen dermaßen Dämonen-besessen waren, sondern eher nur "Selbst-besessen".

Aber das ist nur mM.

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 01.01.2015 19:04

Der Vers, den Cleo sucht, steht hier:

2Ch 32:31 Da aber die Botschafter der Fürsten von Babel zu ihm gesandt waren, zu fragen nach dem Wunder, das im Lande geschehen war, verließ ihn Gott also, daß ER ihn versuchte, auf daß kund würde alles, was in seinem Herzen war.

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 01.01.2015 18:54

Ich meine schon das Gott versucht!
Aber niemals zum Bösen, sondern immer zum Guten/Allerbesten!
Das macht den entscheidenen Unterschied! - Denn was der Teufel zum Verderben benutzen will, kann Gott durchaus zum aller, allerbesten verwenden!

Unser Schlüsselvers : Jak 1:13 Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand. würde ich, nach meiner Logik, dahingegen erweitern:
Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott zum Bösen versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand zum Bösen.

Das heißt aber durchaus, das es möglich ist zu sagen: Ich werde von Gott zum Guten, zu mehr Liebe/Hingabe versucht!

Ich nehme diese Vermutung aus dem logischen Zusammenhang, wenn ich mir die folgenden Verse betrachte:

1Mo 22:1 Nach diesen Geschichten versuchte Gott den Abraham!
Mat 4:1 Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde.
5Mo 8:2 Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich geleitet hat diese vierzig Jahre lang in der Wüste, daß ER dich demütigte und versuchte, auf daß kundwürde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.

Deshalb bin ich mit dem folgenden Satz nicht so einverstanden:

Solana:
Denn eigentlich wissen wir ja sowieso, dass es nicht Gott ist, der uns versucht!


Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 18:57.

solana

-, Weiblich

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Re: Jahreslosung 2015

von solana am 01.01.2015 18:46

Henoch schrieb:

Ich hab überhaupt kein Problem mit unwissenden oder irrenden Brüdern und Geschwistern...warum auch, irrte ich doch selbst erheblich.
...
Genau so, wie Du schreibst. Der heilige Geist wird in hinwachsen lassen zur Einheit. Bis dahin braucht er Geduld und Verständnis und die unverfälschete Milch des Wortes Gottes. 

Ja, Henoch - und es braucht viel Gelassenheit und Vertrauen auf Gott.
Vertrauen, dass er in allen seinen Kindern am Werk ist.
Gelassenheit, die auch mal sagen kann:

Phil 3,15   Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Vertrauen darauf, dass Gott auch dort in einem Menschen wirken kann, der nicht alles ganz richtig verstanden hat. (Wir selbst ja vielleicht auch nicht ).
 

Denn so wie ich es sehe, ist es nicht die "Stückwerkhaftigkeit" unserer Erkenntnis, die Gott an Wirken in uns hindert und die Vollkommenheit und Richtigkeit unserer "Glaubensüberzeugungen", die dafür garantiert, dass Gott besonders gut in uns wirken kann.

Sondern unsere Bereitschaft, uns ganz in seinen Dienst nehmen zu lassen, unser Leben ganz unter seine Herrschaft zu stellen und unsere Bereitschaft, uns von ihm verändern zu lassen.

Dann wirkt er in jedem von uns - und es gibt kein Hindernis auf dem Weg zum Ziel - auch wenn wir in Erkenntnis und Glauben und Gnadengaben usw alle unterschiedlich weit sind und in manchen Dingen länger brauchen als andere Geschwister.

Die Hauptsache ist: "Sein Reich".

Das ist mir besonders aufgefallen, als ich gesehen habe, dass die Evangelisten (besonders Lukas) die Botschaft Jesu (und auch der Apostel in der Apg) so zusammengefasst haben: "(die Botschaft vom) Reich Gottes"
Dazu habe ich im Thread "was ist Evangelium" viele Stellen zitiert.
Also geht es hier dann doch eigentlich wieder um das Evangelium .
Und zwar nicht um die "Theorie" - um dir Frage, wie genau die Botschaft zu formulieren ist, was gesagt werden muss und was nicht gesagt werden darf usw.

Sondern um die "Praxis" - um die Frage: "wie leben wir "Reich Gottes"?"

Nochmal der wunderschöne Vers dazu:

Röm 14, 17 Denn das Reich Gottes ist nicht..., sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.

Gerechtigkeit durch den Herrn, der uns gerechtfertigt hat und der uns Zugang zum Reich Gottes eröffnet hat, Zugang zur Gemeinschaft mit dem Vater im Heiligen Geist. In seinem Reich, wo er unumschränkt regiert - in den Herzen und im ganzen Leben derer, die sich in dieses Reich hinein versetzen liessen und von nun an, ihn ihren Herrn sein lassen.

Wenn wir uns in die Wirklichkeit seines Reiches hinein nehmen lassen, dann werden alle Unterschiede und aller "Lehrmeinungsstreit" unbedeutend, weil er es selbst ist, der dafür sorgt, dass alle seine Kinder nicht fallen.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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