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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von Wintergruen am 15.12.2014 21:17

ich möchte nicht OT werden .. wenn dann sagt es mir bitte 

Ich habe mich mit dem Thema nur insoweit auseinandergesetzt, wie es mich selbst bertaf.

kannst du was genaueres darüber schreiben? ich verstehe so nicht .. 

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Meine Begrüßung...

von solana am 15.12.2014 21:16

Herzlich Willkommen im Forum, Word-of-faith.
Ich wünsche die und uns viele aufbauende Gespräche miteinander!
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von cipher am 15.12.2014 21:12

Da müsstest Du wohl die Kirchengeschichtsbücher bemühen. Ich habe mich mit dem Thema nur insoweit auseinandergesetzt, wie es mich selbst bertaf.

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Ist Zorn erlaubt?

von solana am 15.12.2014 21:07

Ich möchte ja niemandem seinen "heiligen Zorn" miesmachen, aber ich sehe da halt eine ganz grosse Gefahr:

Wenn man sich nur mal die vielen unterschiedlichen christlichen Gruppierungen ansieht, die sich ja gerade deshalb so auseinander gespalten haben, weil die Gedanken der einen Gruppe der anderen als "untragbar" erschienen - so untragbar, dass sie nicht miteinander unter demselben "Haus" mehr "wohnen" konnten.


Auf Grundlage derselben Heiligen Schrift, geleitet durch den selben Heiligen Gest - jede Gruppe davon überzeugt, dass sie die "allein richtige" Auslegung und Praxis haben.

Wenn nun alle sich dazu "berufen" fühlen würden, dem "heiligen Zorn" in sich Raum zu geben und "die Wahrheit" bis aufs Blut zu verteidigen gegen Irrlehre .... So eine Situation hatten wir ja schon, in der Zeit der Religionskriege .... und damals gab es nur 2 Gruppen ...
Mich hat auch sehr nachdenklich gestimmt, was mir mein Vater von seiner Soldatenzeit im 2. Weltkrieg erzählt hat; Auf dem Gürtel seiner Uniform stand: "Gott mit uns". Ich habe mich dann gefragt, was wohl auf den Gürteln der Gegner stand?

Deshalb kann ich eigentlich keinen "Raum" für "heiligen Zorn" sehen, wenn es um überkonfessionellen Dialog geht.
Wenn sich eine Gruppe in ihrer speziellen Ausrichtung "rein" erhalten will und Andersdenkende "entlarven", um sich von ihnen zu distanzieren, dann sehe ich da schon ein "berechtigtes Anwendungsgebiet" (wobei ich für mich diese Art "Abschottung" wie auch den heiligen Zorn an sich nicht für richtig und auch nicht für biblisch begründet ansehe - aber das ich meine Meinung, die niemand teilen muss).

Um nochmal auf das Forum zu kommen:
Das ist natürlich eine grundsätzliche Frage, ob man hier einen überkonfessionellen Dialog und Austausch überhaupt will.
Oder ob es darum gehen soll, die "einzig wahren" Überzeugungen einer bestimmten Gruppierung gegen alle "Irrlehren" (der anderen Gruppierungen) zu verteidigen; und die "verirrten Schafe" aus anderen Gruppen zu "bekehren". Dann sollte das aber auch - ehrlicherweise - allen gleich von vorn herein allen klar gemacht werden.
Oder jeder ist bereit, den "heiligen Zorn" aus dem Dialog raus zu halten, sonst wird ein wirklicher Dialog nicht möglich sein.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von Wintergruen am 15.12.2014 20:56

sind dann die vielen Spaltungen  jeweils durch  Irrlehre entstanden ??

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 20:57.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von cipher am 15.12.2014 20:48

Eine Spaltung kann in einer Gemeinde durch Irrlehre in Gang gesetzt werden. Aber gleichzsetzen kann man beides nicht.

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von Wintergruen am 15.12.2014 20:44

guten abend zusammen 

Ist Irrlehre und Spaltung gleichzusetzen ???

LG 

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: wiedereintritt

von cipher am 15.12.2014 20:39

Hallo,

wenn es Dir ausschließlich um die kirchenrechtlichen Fragen geht, wärest Du bei einem Pfarrer vielleicht besser dran, denn diese sollten sich mit solchen Fragen auskennen. Ich weiß nicht, ob hier jemand Mitglied ist, der in Sachen Kirchenrecht sattelfest ist.

Aber Du kannst ja auch sonst ein wenig hier "schmökern", vielleicht gefällt Dir ja unser Themenfeld.

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen, die mein Leben prägten

von Rapp am 15.12.2014 20:35

Es gibt aber auch Menschen, die ich nie persönlich kennenlernte und die mein Leben trotzdem beeinflussten. Als ich in die Gemeinde kam kursierte da ein Büchlein. Ein Pastor hatte seine Erlebnisse mit einer markanten Person seiner Gemeinde aufgeschrieben. Der Titel: Berufen zum waschen und predigen. Es war die unauffällige kleine Waschfaru, die ihren Lebensunterhalt mehr schlecht als recht mit putzen und waschen in Herrschaftshäusern bestritt. Daneben aber diente sie in der Gemeinde, predigte und hielt Gebetsstunden. Es gab Pastoren, die sich sofort zurückzogen, wenn Hannah auftauchte. Ihre Botschaft war "handgreiflich" eben aus dem Alltag gewachsen.

Hier ein Beispiel. Hannah hatte es an diesem Morgen recht eilig. Schnell wollte sie noch in der Bibel lesen und schlug diese einfach auf. "...und gib uns heute unser tägliches Brot..." Aber Vater, das hast du mir doch gestern schon gegeben. Hast du nicht was neues für mich? Nun, Hannah ging zu ihrer Chefin. Sie hatte diesmal besonders viel Arbeit für sie aufgespart... Es wurde Mittag und die Dame vergaß wohl ihre Waschfrau. Sie brachte ihr nichts zu essen. Auch den Lohn vergaß sie als Hannah sich verabschiedete und zum nächsten Gottesdienst eilte. "Vater, sie hat mich einfach versetzt und ich hab jetzt Hunger! Hast du mir was zu essen?" "Wirklich? Hast du mich heute Morgen nicht um was anderes gebeten als das tägliche Brot??" "Aha, mein Fehler!"

So lerne auch ich Gott schlicht als meinen Lebenspartner zu sehen mit dem ich meinen ganz banalen Alltag teile. Hannah räumte bei mir ne rechte Mauer aus frommen Allüren aus, wofür ich sehr dankbar bin.

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2015 16:31.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ein Vers zwischen zwei Themen- von Schweinen und Hunden

von solana am 15.12.2014 20:29

Liebe Cleo
Zunächst einmal möchte ich dazu sagen, dass ich die Verse früher auch immer ausschliesslich so verstanden habe, wie du es beschreibst.

Wenn ich es also etwas "allgemeiner" auf Gesprächssituationen ausgeweitet habe, heisst das nicht, dass ich deiner Deutung widerspreche.

Cleo schrieb:

Liebe Solana, die Frage mit den Schweinen und Hunden = Christen kam bei mir auf, als du begonnen hattest, es auch auf dich zu beziehen und Beispiele bei Christen untereinander zu finden.

Dazu meine ich, dass es hier nicht darum geht, bestimmte "Personengruppen" von vorn herein mit bestimmten Tieren gleichzusetzen, sondern dass der Umgang mit "Perlen" einen zu etwas "qualifiziert" - entweder jemand schätzt die Kostbarkeit und geht damit "angemessen" um, oder jemand "tritt sie mit Füssen" wie ein Hund oder Schwein, das eine Perle nicht von einem Stück Abfall unterscheidet.

Die "Idee", dass die Aussage noch viel "allgemeingültiger" gesehen werden kann, kam mir erst später, indem ich genau das erlebte, was ich beschrieben. Und in bestimmten "Streitgesprächssituationen" erkannte, dass jedes weitere Wort nur "vergebliche Liebesmüh" ist, wenn gründlich überlegte und abgewogene Gedanken und sorgfältig aufgebaute Argumentation nicht im mindesten zur Kenntnis genommen wird, weil nur nach Anknüpfungspunkten gesucht wird, wo der Gesprächspartner einen "packen" kann .... Eben genau so so wie die Pharisäer und Schriftgelehrten mit Jesu Lehre vorgingen.
Sie hatten ihr "Urteil" über ihn schon im Voraus gefällt - aufgrund von Dingen, an denen sie "Anstoss" genommen hatten - und nahmen alles Weitere nur noch durch diese "Vorurteilsbrille" wahr.

Und ich fühlte mich in solchen Situationen eben genau so, als würde ich Perlen vor die Säue werfen.

Und diese "Verallgemeinerbarkeit" ist ja auch nicht nur mein Eindruck.
Ich kenne diese Aussage ("Perlen vor die Säue werfen") auch als "geflügeltes Wort" von Nichtchristen. Dahinter steckt eben auch die Erkenntnis, dass hier eine Wahrheit ausgesagt ist, die unabhängig von einer ganz bestimmten Situation gilt.
Genau so ist es übrigens mit vielen Versen aus dem Buch der Sprüche. Beim ersten Lesen hat es mich sehr erstaunt, dort viele bekannte "Weisheiten" zu finden, bei denen ich keinen biblischen Ursprung vermutet hätte.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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