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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Henoch am 09.12.2014 14:27

Hallo Pal,

Zitat: Wohingegen bei den Teilnehmern dieses Forums die calvinistische Lehrmeinung vorherrscht.


Wie kommst Du da drauf? Wer von uns vertritt die doppelte Disposition? Soweit ich das hier mitkriege, keiner.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.12.2014 14:28.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Pal am 09.12.2014 14:22

Wigrü: Ich arme Sau!

Du bist keine "arme S", sondern befindest dich, ob bewußt oder unbewußt, in der Denkweise der Remonstranten/Arminianismus. Wohingegen bei den Teilnehmern dieses Forums die calvinistische Lehrmeinung vorherrscht. (Ob bewußt oder unbewußt)

nur zur Info ... u. lG

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gnade und Werke

von Pal am 09.12.2014 14:02

Ich weiß nicht, ob ihr euch im Klaren seid, das es bei euren "Karusell-fahrten" (auch in dem Parallelthread wegen der (Un-)verlierbarkeit des Heils) um einen jahrhunderte-alten Streit zwischen zwei christlichen Lehrmeinungen geht?
Also euer Karusell ist bereits gut eingefahren. -

Dabei gebrauchen beide Lehrmeinungen die Bibel und zitieren daraus ihre Teilwahrheiten.
Nur die jeweils andere Seite wird in Bausch und Bogen verworfen, eben weil der Mensch es viel zu paradox findet, das möglichweise beide nebeneinander bestehen könnten.

Wieviel Gewinn könnte man wohl erzielen, wenn diese beiden Parteien, den gemeinsamen Nenner entdecken und ihn in eine Harmonie bringen könnten?

Falls ihr, in englisch, ein paar Runden Karusell mitfahren möchtet habe ich hier zwei links:
https://www.youtube.com/watch?v=G5B_UknPtFM
https://www.youtube.com/watch?v=cPYnOpdeY9Q

Sehr interessant...

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen, die mein Leben prägten

von cipher am 09.12.2014 13:44

In der Schule zeichnete ich mich lange Zeit durch ein gerüttelt Maß an Faulheit aus. Ich brauchte in den meisten Fächern nix tun, wenn ich mich mit dem Durchschnitt zufrieden gab und da, wo ich etwas hätte tun müssen, siegte einfach die Bequemlichkeit.

Mit 14 war ich konfirmiert worden und hatte danach der Kirche und dem "ganzen Gedöns" den Laufpass gegeben. In den Religionsunterrict in der Schule wollte ich nicht, so blieb ich einfach fort, weil ich der irrigen Meinung war, das wäre so formlos möglich.

Unser Deutsch- und Klassenlehrer war bereits über das Renteneintrittsalter hinaus, ein kleines, zartgliedriges Männchen mit weißen Haaren und großer Stirnglatze.  So recht ernst genommen wurde er nicht von allen, wir waren ausschließlich Jungen in einer Metallfachschule. Doch er wusste sich Respekt zu verschaffen.

Eines Tages, wir hatten gerade Geometrie und ein Kamerad und ich hatten "Reli" wieder einmal ausfallen lassen, wurde die Türe zum Klassenzimmer mit brutalem Schwung aufgerissen, dass sie rückwärts gegen die Wand krachte und herein kam mit zornrotem Gesuch unser Klassenlehrer. "Wo sind die beiden Schwänzer?!" rief er mit schneidender Stimme durch den Saal und selbst der Geometrielehrer stand ganz verschüchtert in der Ecke. 

Wie von Marionettenfäden gezogen standen wir beide auf. Er kam zu unserem Tisch und sah uns nur an. Unter seinen Blicken wurde ich klein und immer kleiner und meinem Kameraden ging es nicht besser. Dieser Mann war ein großartiger Pädagoge. Es fiel kein weiteres Wort, doch zur nächsten "Reli"-Stunde fanden wir uns im ensprechenden Klassenraum ein. 

Dort traf ich als Lehrer Freund Walter - ein evangelischer Diakon mit scharfem Witz und scharfem Verstand, mit dem ich in Diskussionen manchen Strauß ausfocht. Er forderte uns junge Burschen immer wieder auf's neue heraus und brachte uns bei, nicht alles nur von der Oberfläche her zu betrachten. Wir lernten uns schätzen und lieben und hielten auch später, auch als ich verheiratet war, zwar lockeren, doch unverlierbaren Kontakt.

Vor einigen Jahren ist Walter, hoch in den Achtzigern, gestorben. 

Er, unser Freund Walter und dieser kleine Klassenlehrer, hatten einen erheblichen Anteil daran, dass ich später Jesu Ruf vernahm und beantwortete.

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Herzliche Adventsgrüße!

von alles.durch.ihn am 09.12.2014 13:30

Wir bleiben dran im Gebet, liebe celia!

Vielleicht noch ein wichtiger Hinweis - ein Tipp, den ich meinem Sohn immer gab..
Er sollte sich immer in der Nähe von vertrauenswürdigen Zeugen aufhalten,
auch in der Hofpause in Sichtweite der Lehrer..  So sind schonmal etliche 
Situationen ausgeblendet. Und mach ihm weiter Mut, dass er sich mit den
anderen, mit denen er gut auskommt, zusammentut - dass sie nicht kuschen
vor den Stänkerern. Nicht selbst anfangen, sondern selbstbewusst zusammen
stehen und "präsent" sein..

Alles leicht gesagt, ich weiß... der Herr ist mit euch.. <3


Wir denken an euch,
lsg alles.durch.ihn


 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von Rapp am 09.12.2014 13:23

Zur Seite "Werke": die folgen aus der Liebesbeziehung zu Vater. Da er mich herausgeholt und gereinigt hat will ich auch tun, was ihm gefällt..

Willy

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Einzel-Gebet-Infos

von Cosima am 09.12.2014 12:38


Hallo an alle, die heute Abend zum Einzelgebet kommen wollten.

Papagena und ich, wir sind heute Abend bei der Weihnachtsfeier unseres Gebetskreises.
Aus dem Grund können wir heute, Dienstag, den 9. Dezember 2014,  nicht im Chat sein.

Segensgrüße euch,
von Papagena und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gnade und Werke

von solana am 09.12.2014 12:25

Ja, Willy, dieser Pfarrer hatte wohl die Einleitung zum Gleichnis "überlesen", in der gesagt wird, worum es eigentlich geht:

Lk18, 9 Er sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis:

Dazu passt diese Gebet wie die Faust aufs Auge:

Gott, ich danke dir, dass ich nicht so schlimm bin wie jener Pharisäer... Das ist wohl kaum zu toppen!

Es geht hier ja nicht um Werke an sich, sondern um "Überheblichkeit", darum dass sich jemand für "besser/ gerechter/frommer" usw hält als andere und aufgrunddessen auf sie herab sieht.
Und da ist es prinzipell egal, ob derjenige sich aufgrund seiner Werke "überhebt" oder aufgrund seiner "Erkenntnis" oder aufgrund seines "richtigeren Glaubens" und besseren Verständnisses.
Denn dann vergisst er, dass auch das "Gnadengeschenke" sind und nichts, wodurch man eine bessere Position vor Gott hätte und "erretteter" wäre.
Gnade kann man sich nicht verdienen, auch nicht im Nachhinein.

Es ist ja nicht so, dass wir einmal Gnade bekommen, um wiedergeboren zu werden und danach ist es an uns, nun "richtig" weiter zu machen - und Gnade gibts dann zwar auch noch, aber nur für den "Notfall", wenn mal etwas schief gegangen ist.

Unser ganzes neues Leben ist reine Gnade, die wir nur als solche annehmen können und von daher leben. Das schliesst jede "Überhebung" aus.

Das Missverständnis, dass "Gnade annehmen und von daher leben" = "Passivität" (Füsse hochlegen) bedeutet, besteht nur dann, wenn man den Menschen "frei und souverän, unabhängig sieht wie in einer "Hängematte" irgendwo dazwischen, in der auch "sich aus allem Raushalten" möglich wäre. 
Und dabei vergisst, dass er nur die Wahl hat zwischen "Herrschaft der Sünde" und "Herrschaft Gottes" = "uns gewährte Gnade" (nicht unser Verdienst!):

Röm 5, 17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.

Es ist nicht unsere Herrschaft, sondern seine - deshalb kann das für uns nichts anderes sein als ein Leben aus der Gnade, zu der uns Zugang gewährt worden ist:

Röm 5,2 durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, (nicht "die uns ab und zu gewährt wird, wenn wir mal gesündigt haben")

Die Versöhnung mit Gott in der Wiedergeburt ist erst der Anfang. Diese Gnade wurde uns gewährt durch den Opfertod Jesu.
Nun aber, da wir versöhnt sind, ist uns die (noch viel reichere) Gnade gewährt, Anteil an seinem Leben zu haben:

Röm 5,10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.12.2014 12:28.

celia

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 6

Re: Herzliche Adventsgrüße!

von celia am 09.12.2014 12:16

Liebe Mädels und Jungs,

vielen Dank nochmals für Eure Ermutigung und Unterstützung (auch neu an alles.durch.ihn und rapp!)!

Ja, wir hoffen auch, dass Gott irgendetwas Unerwartetes unternimmt. Mit den Lehrern sind wir im Gespräch, die wollen beobachten und hoffen, die Verantwortlichen auf frischer Tat ertappen zu können...

Mein Sohn hat gerade ein Buch über Tipps zu schlagfertigen Reaktionen auf verbale Verletzungen, habe gestern abend auch darin geblättert und fand es teilweise zum Brüllen komisch... Hätte Euch gern was daraus zum Schmunzeln vorgeführt, bin mir aber nicht sicher, ob ich da gleich irgendwelche Urheberrechte verletze (selbst wenn ich den Titel nicht offiziell nenne)?

Euch einen ganz tollen gesegneten Tag!

LG celia

P.S.: Zu Deiner Frage, Cleo: Nein, mein Sohn war gestern und heute nicht in der Schule, aber jetzt geht's ihm besser und morgen muß er halt wieder in die Höhle des Löwen. Mal sehen, was dann abgeht. LG!!

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von Rapp am 09.12.2014 11:32

Ich habe mich hier lange Zeit rausgehalten. Aber nun möchte ich doch einige Gedanken äußern:

Der Sonntagsschullehrer hatte mit den Kindern die Geschichte vom Pharisäer und dem Zöllner betrachtet. Zum Schluss betete er: "Gott, ich danke dir, dass ich nicht so schlimm bin wie jener Pharisäer..." Das ist wohl kaum zu toppen!

Dann ist mir aber noch etwas aufgefallen. Eine etwas unterschwellige Frage: wie ist es mit einem Menschen, der gerade wiedergeboren wurde? Muss der nicht erst mal Werke vorweisen um seines Heils sicher zu sein? NEIN! Das Werk, das mich heiligt hat Jesus vollbracht. Hinzufügen kann  ich da nichts. Schau, ich halte ein Baby in den Armen. Niemand wird behaupten, das sei erst ein Mensch, wenn er lesen und schreiben kann. Dieses Kind ist ein vollkommener Mensch - und trotzdem in allem auf seine Eltern angewiesen. Es wird heranwachsen, erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Dann ist es wohl mehr Mensch als am Tag seiner Geburt? Neeee, es war vom ersten Tag an Mensch. Nicht anders ist es mit einem wiedergeborenen Menschen. Als Eltern dürfen wir uns da nicht davor drücken Windeln zu wechseln und manch nicht so angenehme Arbeit für den kleinen Wonneproppen auf uns zu nehmen, denn im geistlichen Leben gehts wohl nicht anders zu als im natürlichen...

Diese Gedanken kamen mir, als ich mich hier durch einige Seiten durchwühlte... Setzt euer Vertrauen ganz auf die Gnade! mahnt uns Paulus.

Willy, geborgen in Vaters Armen trotz Macken Fehlern und falscher Fellfarbe...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.12.2014 12:06.
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