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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Wintergruen am 03.12.2014 21:37

Liebe Solana 

(mein Internet geht momentan sehr schlecht, daher kann ihc nicht immer gleich und sofort antworten..
ich will mal auf folgendes eingehen: 

Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in Eva die Begierde zu essen

 die Sünde war bis dahin noch gar nicht geboren.. bitte verstehe mich nicht falsch, ich beabsichtige nicht dich zu korrigieren und will auch nicht sagen das du falsch denkst oder dies und jenes nicht verstanden hast.. mir geht es nur bei dem Austausch ob ICH vielleicht was übersehen habe, etwas nicht durchdacht  oder doch falsch verstanden habe usw..

LG 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 03.12.2014 21:22

Wigrü:
...bei Eva war es ja ein äußerer Einfluss welches ihr Begehren weckte und ebenso war es bei Adam.. dort weckte Eva in ihm das Begehren .. Ihr Selbst war auch vor der Schlange da und dennoch sündigten beide nicht . Eva hat nicht von sich aus gesündigt...das Böse war VOR ihr schon da.. jedoch brachte SIE das Böse in die Welt..aber nicht von sich aus entsprungen. Die Alternative was verbotenes zu tun wäre sonst auch VOR der Schlange da gewesen oder hätte sein können .. Weil das Gebot des Verbotes war schon gegeben...
Ja, ich denke mir A&E hätten, früher oder später auch ohne den Erzbösewicht gesündigt.
So mit war die Schlange nur eine Art "Katalysator", um die Reaktion zu beschleunigen.

Ja, das "Selbst" war vorhanden, weil auch der Schöpfer ein "Selbst" hat und ist! Dieses "Selbst" hätte auch absolut 100% positiv bleiben können, wenn es sich nicht auf seine eigenen Hinterfüße gestellt hätte.

Das es zu der Sündenkatastrohe kam, muß ein Vorspiel gehabt haben.
Angenommen die Herzenshaltung von A&E wäre so rein sauber und absolut positiv gewesen, dann  - so denke ich - hätte ihr liebender, himmlischer Vater die Beiden sicher vor dieser Katastrophe bewahrt.

Von nichts kommt nichts. Da muß ein Zusammenspiel von Ursache und Wirkung vorausgegangen sein.
Doch wie hat es ev. ausgesehen?

Ich vermute so etwas vergleichbar wie:
Röm 1:21-23 Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht (richtig) als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen...(nämlich mit dem "Vorstellungsbild" / Einbildung selbst Götter werden zu können)
Und dann kommt das entscheidende Wirken der ewigen Gerechtigkeit: Röm 1:24 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die Gelüste ihrer Herzen,

Ich denke mir auch im Fall von A&E gab es eine Ursache, ein Darum, weshalb Gott den Sündenfall über sie zuließ. Dahingegeben in ihre Lüste, waren sie nur fähig das "SELBST" auf ihrem Herzensthron zu verteidigen, wie Adam es so prächtig schaffte:
1Mo 3:12 Da sprach der Mensch: Das Weib, das du mir zugesellt hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß! -
Schuldzuweisungen für das Weib und für Gott den "Geber dieses Weibes". Für mehr reichte es bei Adam nicht. Nur alle anderen sind an meiner Misere Schuld, nur nicht ich selbst. Ich bin das Unschuldigste, was es gibt!
Aber Reue, Bußfertigkeit oder sich entschuldigen kommt überhaupt nicht in die Tüte!

Ist uns dieses Denkmuster nicht bekannt? -  Ich kenne das vom "alten Pal"!

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Die selbstische Ursünde

von solana am 03.12.2014 20:50

Wintergruen schrieb:

du schreibst es war ihr Begehren und nicht die Schlange..

Hallo Wintergruen
Eigentlich ist das nicht meine "Idee",  das hab ich von Paulus

Röm 7,7 Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!« 8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.

Also auf Adam und Eva bezogen: das Gebot "aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen." (1. Mose 2, 17) Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in Eva die Begierde zu essen."
Die Schlange war nur "ein verstärkender Faktor, durch ihre Einflüsterungen, erkannte Eva, dass sie mehr "Lust" auf den Apfel hatte als darauf, Gottes Gebot zu befolgen:

1. Mose 3, 6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte.

Und sie folgte ihrer Begierde hin zur Frucht und weg von Gottes Willen für ihr Leben....
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 21:27.

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Advent und Christfest... Ich habe Angst davor!

von Poola am 03.12.2014 20:38

text gelöscht

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.12.2014 16:36.

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: weihnachten

von Poola am 03.12.2014 20:36

Weihnachten, auch Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das christliche Fest der Geburt Jesu und damit auch der Menschwerdung Gottes.

 

Der Hauptfesttag ist der 25. Dezember, der sogenannte 1. Weihnachtstag, der seit der Reformation am 24. Dezember mit dem Heiligabend beginnt.

Der 25. Dezember ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag und Auftakt zu den Weihnachtsferien. Der 26. Dezember (2. Weihnachtstag) kommt in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz als zweiter staatlicher Feiertag dazu.

Weihnachten ist neben Pfingsten und Ostern eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres, welches mit der Adventszeit beginnt. Die Weihnachtszeit reicht von der ersten Vesper der Geburt des Herrn bis einschließlich zum Sonntag nach Epiphanias, dem Fest der Erscheinung des Herrn (Heiligen drei Könige).

 

Christen aber auch Nichtchristen feiern heute Weihnachten als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken. Im evangelischen Bereich ist dieser Brauch seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Die Kinderbescherung in katholischen Kirchen fand am Nikolaustag statt.

Alte und neue Bräuche kamen immer mehr dazu, wie z. B. Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, der Adventskranz seit 1839 und der geschmückte Weihnachtsbaum und der Weihnachtsmann wie man ihn heute kennt, kamen im 19. Jahrhundert dazu und machte dem Christkind und dem Nikolaus als Gabenbringer zunehmend Konkurrenz. Viele andere Länder haben noch weitere eigene Weihnachtsbräuche, die sie an Weihnachten vollziehen.

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Wintergruen am 03.12.2014 20:21

einen schönen guten abend lieber Pal , liebe Solana und allen anderen

 

ihr habt ja fleiißig zum Thema schon geschrieben.. eine Sache verstehe ich allerdings nicht so ganz und da möchte ich dich liebe Solana folgendes fragen.

Es war nicht die Schlange, die Eva verführte. Es war ihre "Begehren"/(Neu)"Gier", dass dadurch geweckt wurde, dass nun auf einmal eine (verbotene) Alternative da war, eine Alternative, sich gegen Gottes Willen zu entscheiden und selbst zu bestimmen.

du schreibst es war ihr Begehren und nicht die Schlange..

bevor ein Begehren geweckt wird, bis hin zur Sünde,, findet erstmal in Gedanken die Eingebung oder auch Einschmeichelung statt das heißt das Berühren der Sünde mit dem menschlichen Bewusstsein,,die Eingebung ist eine Vorstellung die weder konkret noch lebhaft und auch nicht an das Gefühl des Genusses gekoppelt ist , und noch keine Sünde , denn obwohl deren Vorstellung den Menschen bereits berührt hat, ist es ohne seinen Willen geschehen.

Das kann durch äußere Einflüsse sein, durch einen Zeitungsartikel oder ein scherzhafter Vorschlag eines anderen oder auch nur ein Gedanke über einen gefühlten Mangel...dann die Verbindung also die Annahme , dann die Zustimmung der Zustand, in dem der sündige Gedanke tief in die Seele eingedrungen ist, was der Mensch zu verwirklich versucht ...und danach die Versklavung ... Hier ist die Sünde bereits verwirklicht denn wenn vorher der Wille die Gefühle noch gesteuert hatte, ist er jetzt bereits von dem sündigen Wunsch versklavt worden, dann folgt die Gefangenschaft . Die permanente Sünde dann das wird zur Leidenschaft ...

bei Eva war es ja ein äußerer Einfluss welches ihr Begehren weckte und ebenso war es bei Adam.. dort weckte Eva in ihm das Begehren .. Ihr Selbst war auch vor der Schlange da und dennoch sündigten beide nicht .

Eva hat nicht von sich aus gesündigt...das Böse war VOR ihr schon da.. jedoch brachte SIE das Böse in die Welt..aber nicht von sich aus entsprungen. Die Alternative was verbotenes zu tun wäre sonst auch VOR der Schlange da gewesen oder hätte sein können .. Weil das Gebot des Verbotes war schon gegeben...

das sie die Fähigkeiten hatten so wie wir heute auch begehren zukönnen. das ist natürlich ..

was meinst du dazu ?? oder auch die anderen ....

LG

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Christof
Gelöschter Benutzer

Re: Worte des Lebens

von Christof am 03.12.2014 19:56

Ach so, lieber Micha, vielleicht bin ich ja auch nur auf der geistigen Leitung gestanden, so dass nichts durchkommen konnte.

Du hast Worte des Lebens - wohin sollten wir sonst gehen. Ich finde Jesus einfach gut ... und ich bin froh, dass ich Ihm mein Leben anvertraute.

In Liebe
Christof

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Mt. 25,31-46: Wer ist der Hungrige, der Durstige...wer ist Jesus Bruder?

von tefila am 03.12.2014 18:57

solana schrieb: Das, was Wintergruen hier sagt, ist für mich auch darin enthalten. Nämlich eine "aktuelle" Mahnung an uns alle hier und jetzt, die Jakobus so formuliert: Jak 4,17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.

Liebe Solana,

ich habe mir mittlerweile anhand der Bibel doch mittlerweile eine kleine Meinung zugelegt.

Von den "aktuellen" Mahnungen, wie du es schreibst, Gutes zu tun, Nächstenliebe zu praktizieren und dgl. haben wir ja mehrere Bibelverse.

Aber diese Verse aus Mt. 25,31 ff sprechen jedenfalls mich nochmal ganz besonders an, wenn es um Versäumnisse geht, die wir an Glaubensgeschwistern begehen. Hast du die beiden Bibelverse oben gelesen, die Jesus explizit auf die SEinen anwendet??? Für mich klingt das so, als läge da nochmal ein Sondergewicht drauf vor allem,  wenn ich dann noch Gal. 6,10 dazunehme: Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Ich weiß nicht, ob ich das nun so erklären konnte, wie ich es meine, dass die besonderen Taten an Christen nicht in den allgemeinen Taten an allen untergehen...sondern sie in der Matthäusstelle, der Galaterstelle und den Versen oben von heute früh doch nochmal besonders hervorgehoben werden, weil sie so wichtig sind.
 

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Advent und Christfest... Ich habe Angst davor!

von tefila am 03.12.2014 18:42

Michael-A: Und was ist dann das eigentliche Christfest für dich, liebe Tef...?


Das eigentliche Christfest ist für mich dieser wunderbare Plan Gottes, der seinen Sohn auf die Erde sandte, damit wir einen Zugang zum Vater erhalten können.

Wenn ich vom Trubel draußen nach Hause komme, mag ich besonders in der Vorweihnachtszeit meine Wohnung mit Lichtern am Fenster, mit Kerze an und dann liebe ich auch diese Ruhe - zum Bibellesen, zum Gebet, oder auch mal Zeit fürs Forum hier und den Austausch mit euch.
Ich mag auch die alten Weihnachtslieder und freue mich über ein bisschen Bibellesen und wenn ich meine Familie noch um mich haben darf und über einen Gottesdienstbesuch an Heiligabend.

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Pal am 03.12.2014 17:49

Hier hat Solana noch etwas sehr treffendes im Nachbarthread geschrieben:

Solana:
....und ist nicht mehr Gott-liebesfähig, liebt nur noch das, wass es sich zu "Schatz erwählt" hat, wonach es "zuerst trachtet" und wodurch es sich in seinem Denken, Fühlen und Tun bestimmen lässt: Mt 6,21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Darum geht es bei der Liebe. Sie fragt nach der Fokusierung der Ganzherzigkeit. Das Wichtigste muß im Zentrum stehen und dort auch die Rolle des Allerwichtigsten spielen. Das Gute ist dann immer der größte Feind/Konkurrent vom Besten! 

So ein bißchen dies und das lieben, so etwas auch Gott entsprechen - das ist alles schön und gut.
Aber wenn es um das Ganzopfer geht, um die völlige Hingabe des tiefsten Egos.
Da wird der Weg so eng, das manch ein "reicher Jüngling" die Kehrtwende macht.

Denn, wie schon zitiert, wo mein Schatz ist, damit wird sich mein Geist verbinden. Wenn mein Schatz doch irgendwie der Pal ist, dann werde ich im Endeffekt, ev. mit all meiner Religiösität, nur meinem eigenen Geist dienen. Aber wenn Gott mein wirklicher Schatz ist, dann wird ER alle Konkurrenz beseitigen - früher oder später.
Dann wird Gott mein "ICH" zum Kreuz bringen, keinesfalls um dort mich selbst zu liebkosen, sondern um zu erfahren: Mein ICH stirbt täglich! (Gemäß 1Ko 15:31)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 17:50.
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