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RallePe
Gelöschter Benutzer

Re: Mt. 25,31-46: Wer ist der Hungrige, der Durstige...wer ist Jesus Bruder?

von RallePe am 01.12.2014 21:09

Liebe tefila,

meiner Meinung nach spricht Jesus hier über die Zeit der Trübsal, wie sie ja auch in der Offenbarung beschrieben wird. Und deshalb verstehe ich diese Bibelstelle so, dass mit den geringsten Brüdern die dann Verfolgten Jünger oder auch die Versiegelten gemeint sind, denen die eine Gruppe hilft.

Ich habe auch in einer Auslegung gelesen, dass mit den Leuten zur Rechten und zur Linken Menschen gemeint sind, die nichts von Jesus gehört haben, da ja vom Gericht die Rede ist, von dem die Christen verschont bleiben würden.

Ich weiß leider auch nicht, ob das so richtig ist. Ich hab auf die Schnelle keine Bibelstelle dazu gefunden, die das evtl. belegt.

LG
RallePe

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.12.2014 18:32.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Errettung und Gnade

von Wintergruen am 01.12.2014 20:54

guten abend lieber marjo 
und guten abend allen anderen 

also ich muss nicht unbdingt noch was anführen ...  ich konnte zwischendurch auch nicht schreiben  .. also versuch ich es dann jetzt noch mal .. (fühl dich nicht gezwungen zu antworten )

Ich verstehe was du meints: Du sagst dass das Wollen und das Vollbringen Gottes Werk ist ..  Hier meinst du warscheinlich zum Wollen.. also der liebe Gott steuert den Mensch so.. das er immer das Gute Werk vollbringen will.. das er das ständig will.. ist das richtig so ??? 

Ich sehe das nicht ganz so :  Denn.. ihr bzw. du sagst.. Wenn man an Jesus glaubt und wiedergeboren ist.. (wiedergeboren ist sich zu ihm bekennen ?? sich taufen lassen ?? bin mir nicht sicher wie wiedergeboren hier verstanden wird ) dann macht er alles so das der Mensch das Gute Werk will.. Mit anderen Worten der Mensch wird zu einer Marionette die ständig drauf bedacht ist nur das Gute zu tun ...erstens hat der Mensch dann keinen freien Willen mehr und zweitens sündigt er aber dennoch ... Wie kommt es das er sündigt, wenn das Wollen zum Guten hin, eh von Gott gesteuert wird.. Der Mensch wäre sogar schuldlos nach seiner Wiedergeburt.. 

Dann stellt sich die Frage,, wieso bei einem er das Wollen vollbringt und beim anderen nicht,, obwohl beide glauben  und beide wiedergeboren sind .. 
der dem das Wollen nicht gegeben wird, der kann doch zurecht sagen: Hey lieber Gott  ich konnte nichts dafür.. denn ich glaubte an dich , aber du hast mir das Wollen nicht gegeben . Wie hätte ich etwas ohne dich tun können.. Es müsste dann Freispruch für denjenigen lauten.. Wo wäre da die Gerechtigkeit sonst ??

ich denke das reicht fürs erste..

LG
 

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von MichaR am 01.12.2014 20:53

War Eva bei dieser "Reizüberflutung" für ihr Selbst, wirklich "frei" um der Schlange einen ernsthaften Widerstand zu bieten?
sie war frei, absolut, was kein Wiederspruch zu dem ist, das Gott im Voraus wissen kann was geschenen wird.
Drum waren wir ja "Vor Grundlegung der Welt" erwählt, <--- also noch befor überhaupt Eva geschaffen war. (!)
Im Übrigen ist es letztlich gut, wie es im Römerbrief heist für uns, das Eva dies tat, nicht das die Tat gut war, aber letztlich ist dadurch der neue Bund in s. Blut nötig geworden, wenn wir mal bis heute vorausgehen. Auch dieses Ereignis musste wieder zum Guten mitwirken.
Denn vergessen wir nicht oder trauern wir nicht darüber, denn der Garen Eden war nicht das Paradies, nur ein Abbild davon, das Beste kommt erst noch.

... Joy to the wórld, .... 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2014 20:58.

RallePe
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gebiet der Gerasener

von RallePe am 01.12.2014 20:48

Hallo marjo,

ich staune über dein Geschichtswissen. Ich habe auch nicht gewusst, dass die Zehn Städte nicht zu Israel gehörten.

Jetzt ist für mich diese Frage also auch geklärt, warum in dieser Gegend Schweine gezüchtet wurden.

Lieben Gruß
RallePe

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2014 20:49.

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 01.12.2014 20:45

Dann kommt die Folgefrage:

War Eva bei dieser "Reizüberflutung" für ihr Selbst, wirklich "frei" um der Schlange einen ernsthaften Widerstand zu bieten?
War sie nicht eher bereits hier gebunden von sich selbst,  "frei von Gott" und deshalb schuldig, um sich an der Ursünde zu beteiligen?
War das dann nicht die Ursache, warum Gott sie in die Falle laufen ließ?

War es möglicherweise genau das, was Gott vorher wußte?
Das Eva ihr Selbst viel liebenswerter und wichtiger fand, als Gottes Willen?
Ihr eigener Wille wurde so zu ihrem Gefängnis, um sie unter die Macht/Sklaverei der Sünde zu bringen.

Und das Leben in der echten Freiheit der Kinder Gottes - eben aus der Liebe des Geistes und des Glaubens - wurde für sie, in dem Moment, kraftlos bzw. unerreichbar.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2014 20:46.

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 01.12.2014 20:29

Ja, lieber Micha, ich denke mir dabei das mein "Selbst" zwei extrem unterschiedliche Möglichkeiten enthält.

# Zum einen sich von Gott abzuwenden und mein Selbst in Gottes Position zu stellen. - das Negativste.

# Zum anderen aber auch die Möglichkeit diesen "kostbarsten aller Besitztümer" IHM, als Liebesbeweis, auszuliefern = zu opfern.
gemäß dem Motto von: Joh 15:13 Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde!

also dann im übertragenen Sinn: Niemand hat größere Liebe zu Gott denn die, daß er sein "Eigen-Ego-Leben" verliert für seinen Heiland!

 - das Positivste.

Somit habe ich mit dem größten Hindernis meines Menschseins auch gleichzeitig die größte Möglichkeit Gott zu verehren/dienen/lieben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2014 20:30.

tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gebiet der Gerasener

von tefila am 01.12.2014 20:22

Oki, dankeschön, habe es schon auf einen Zettel geschrieben, für den der fragte und schreibe es gleich an den Bibelrand für mich zum Behalten.

Wenn ihr wollt, können wir ja noch weiter über diese Bibelstelle sprechen. Ich habe mich oft gefragt, warum die Dämonen unbedingt in die Schweine fahren wollten.
Das hieße ja, sie wollen eine Körperlichkeit. Und es passt auch mit Mt. 12,43-44 zusammen, wo ein unreiner Geist dürre Stätten durchstreift und wieder in seinen Menschen zurückkehrt, wo bei diesem Menschen noch kein Herrschaftswechsel erfolgt ist.

Was mag aber mit den Dämonen passiert sein, als die Schweine ertranken? Ob die wohl in diesem Abyssos gelandet sind, dem vorläufigen Aufenthaltsort nach 2. Pt. 2,4?

 


 

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gebiet der Gerasener

von marjo am 01.12.2014 20:00

Hallo tefila,

ja, die dortigen Stadtstaaten waren kein Teil des damaligen Israels. Sie waren zunächst hellenistisch und etwa ab dem ersten Jahrhundert vor Christus dann durch die römische Invasion geprägt.

Das restliche Israel war ebenfalls eine Provinz der Römer und wurde seitens der Römer durch Stadthalter regiert. Daneben gab es jüdische Könige (meist aus der Familie der Herodianer) deren Befungnisse jedoch sehr eingeschränkt waren. Der Hoherat der Juden hatte damals (zurzeit Jesu) ebenfalls weitreichende Befugnisse, waren aber ebenso in vielen Bereichen der römsichen Gerichtsbarkeit unterstellt.

gruß, marjo
 

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von MichaR am 01.12.2014 19:59

sehr gut! 

ja ich meine auch, das die Selbstsucht das Problem ist. Nennt die Bibel wie wir wissen auch "Eigenwilligkeit" oder "Eigensinn".

Der Mensch tut sich schwer zu erkennen das Gottes Wege die allerbesten sind. Das ist das Problem, ja!

Unsere Freiheit, weil Gott ein Gegenüber wollte, ist gleichzeitig unser Vehängnis, aber das ist die Liebe des Vaters, das er uns "Freiheit" lässt und nicht zwingt, nicht mal zum ewigen Leben....

ich antworte nur, weil es noch keiner getan hat.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2014 20:10.

tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Advent und Christfest... Ich habe Angst davor!

von tefila am 01.12.2014 19:57

Hm, also bei mir ist das so, dass ich - seit ich Christ bin -  inmitten allen Trubels und Stresses und schubsender, tütenbepackter und eiliger Leute ganz glücklich und für mich zufrieden mit meinem Glauben an Gott "wandle" und mich dann erst recht freue, zu Hause eine kleine Runde Bibel zu lesen.

Aber ich wohne auch seit jeher in der Großstadt und bin das gewöhnt und mag auch den Trubel. Wenn Besuch vom "Land" kommt, sind die immer ganz erschrocken, wenn man ihnen die Einkaufsmeilen zeigt - und das nicht mal an Weihnachten.

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