Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  5463  |  5464  |  5465  |  5466  |  5467  ...  6878  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 68772 Ergebnisse:


MichaR
Gelöschter Benutzer

"siehe wie fein und wie lieblich ist's wenn Brüder in Einheit zusammen sind" - Die Christen-Einheit - möglich?

von MichaR am 18.11.2014 12:57

Hallo liebe Geschwister,

Da in der Vergangenheit einiges schief gelaufen ist, möchte ich hier den Versuch einer Analyse starten woran es liegen mag.

Zunächst sollte klar sein, das man nicht mit jedem und allen "Eins" sein oder werden kann, es sei denn er hat denselben (neuen) Geist des Herrn Jesus,- doch selbst dann ist dies oft sehr schwierig.
Die Gründe können neben unterschiedlicher Prägung, unterschiedlicher Erkenntnis, Unterschiedlichen Prägungen allgemein samt Elternhaus und Freundeskreis bis hin zu unterschiedlich ernsthafter Nachfolge sein. Auch die verschiednene Gewichtung einzelner Aspekte des Evangeliums der versch. Denominationen spielen klar mit hinein, sowie Kulte, Traditionen und sonstige Einflüsse der Welt....

Dennoch ist es nicht undenkbar wenn wir allein sein Wort zur Korrektur herannehmen, die wir wohl sichtbar und unbestreitbar ALLE nötig haben: das "Wasserbad des Wortes". Es ist es das uns neben dem Blut von Golgatha im neuen Bund der Gnade reinwäscht, nicht in der Weise wie es das Blut getan hat, sondern in den "erneuerten Sinnen" des Geistes Jesu'.

Diese sind dringend zu erneuern, wie wir alle schon längst festgestellt haben und zu Waschen an Hand des Wortes. (bitte nicht an den Begrifflichkeiten stoßen, das soll nicht geschwollen oder hochtrabend sein, aber biblisch!

Doch zunächst ein paar Stellen:
Christus sagte ja überdeutlich, das uns die "Wahrheit fei machen" würde. Und er sprach in dem Zusammenhang vom Geist der Wahrheit der uns in alle Wahrheit leiten würde...oder:

Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern nur für die Wahrheit2. Korinther 13.8

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist WahrheitJohannes 17.17  

 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen! Johannes 8.32

Ich habe euch nicht geschrieben, als kenntet ihr die Wahrheit nicht, sondern weil ihr sie kennet und weil keine Lüge aus der Wahrheitkommt. 1. Johannes 2.21

Es gibt in Bibel-online.net 793 weiter Stellen betreffend der Wahrheit reden, doch hier nur ein paar, damit es nicht ermüdet!

Was ist die Wahrheit?
zunächst Sein Wort. 
Wessen Wort, das Wort des Herrn Jesus Christus, der das Wort selbst ist und beim Vater war und ausging zu uns und Fleisch wurde.
Dieses ist die Wahrheit. Deshalb müssen wir uns reinigen lassen und unsere Gedanken unter "den Gehorsam Christi" stellen.

Die Reinigung findet aber durch sein Wort selbst statt, die wir nötig haben, oder würde jemand mal so eben sagen das Züchtigung gut ist?
Nein, verschiedentlich geprägt würden wir gleichförmig der Welt zunächst sagen, das Züchtigung lieblos wäre, nicht?
Hier - als Beispiel -  muss uns die Schrift korrigieren, damit wir eben "nicht gleichförmig der Welt" sind.

Warum ist das so wichtig?
Weil wir sonst nicht einen gemeinsamen Nenner bekommen und verschiedene Sprachen reden und es so ständig zu Missverständnissen oder gar Streitigkeiten kommen wird!

Nemen wir kurz die Mathematik her: hier gilt es bei Problemen immer den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, nicht?
Das ist hier genauso: Wir müssen die Schrift hernehmen und SEINE Wahrheiten übernehmen und sie statt unseren bisherigem Denken einsetzen/Ersetzen. 

Auffallend ist als weiterer Aspekt was im NT Steht das "jeder nur die Wahrheit reden soll mit seinem Nächsten".
Was bedeutet das?
Zunächst können wir mal - zur Auslegung immer hilfreich - ins AT gucken, wie es etwa die Propheten machten: die sagten nicht als Zitat blabla soundso, sondern gaben fast ermüdend jedesmal den kompletten Text wieder und sagten akribisch genau was gesagt wurde.
D.H. mE. das wir auch aufpassen müssen wie wir was wiedergeben. Nichts hinzufügen, nichts weglassen, möglichst nichts interpretieren usw.
DAS ist auch Liebe zur Wahrheit!

So kommt es derzeit hier häufig vor, das etwaigem Gesagten noch dies und das hinzugefügt wird und dann als Gegenargument der "Rede" des anderen entgegengestellt wird, was die Aussage aber verbiegt. Dies ist nicht die Wahrheit wie wir mit dem nächsten reden sollten.

Erinnern wir uns ... die letze Seite der Bibel etwa besagt dieses Prinzip: Jedem der hinzufügt...oder hinwegnimmt... dem wird ... Das kennen wir alle.
Und dies ist Seine Gerechtigkeit, denn die Wahrheit darf nicht verändert werden, sonst ist sie es nicht mehr!

Oftmals ist es aber auch schlicht nur ein Missverständnis, wenn es knistert zwischen einzelnen Personen: Man hat sich einfach falsch verstanden!
Sucht man nun in seiner Postition zu verharren und sie /sich selbst zu verteidigen, oder sucht man um Klarheit zu finden, die Wahrheit zu finden?
Geht es uns im weiteren um uns selbst oder um seine Wahrheit? Was ist unser Beweggrund, wie machen wir weiter, wie gehen wir damit um?

Zur Sanftmut muss man immer wieder neu angehalten werden, die hat man nicht automatisch als Christ bei der Wiedergeburt - sie wächst ganz natürlich von alleine, aber man muss sie wie die Liebe ständig neu aktivieren und sich hier korrigieren (-lassen!).
Der Geist ist entgegen dem Fleisch, die beiden kämpfen vorwährend um die Oberhand. Doch duch seinen Geist ist es uns möglich hier "geistig" zu handeln, was wiederum Einigungen mit sich bringen wird - jedenfalls überwiegend.

Wir alle wachsen noch, keiner hat die vollkommene Erkenntnis, die vollkommene Liebe oder sonstwas - wir sind ein Leib mit vielen Gliedern, die zusammengestellt wurden. Es liegt nun an uns, ob wir uns ergänzen im Geiste Christi oder gegeneinander gehen, was Fleisch ist und verwerflich und keine "Bruderliebe" darstellt.
Beachten wir, das keiner Gott lieben kann und gleichzeitig seinen Bruder hassen kann usw. und das wir in Gott bleiben, wenn wir in der Liebe bleiben.
uva Texte mehr ermahnen uns liebevoll hier ggf. zu korrigieren, damit der Leib funktionieren kann.

Soweit für den Augenblick. So Gott willl, wir die noch unfertigte Ausarbeitung noch ergänzt. Allgemein sollten wir vllt. schneller zum hören sein und langsamer zum reden, mich eingeschlossen, Geschwister! .... und mehr - und liebevoller beten für einander?!

Und wie Marjo schon in der Signatur hat: Herr ich bin dein Ton, forme mich - das ist schnell mal gesagt und ggf. durch aus mal eben ernst gemeint, aber sind wir dazu täglich bereit uns formen zu lassen wie ER es will?  ...

Shalom-

- wird noch ergänzt - 




Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2014 13:49.

Maike

51, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Das Dilemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Maike am 18.11.2014 12:50

Solana schrieb:
Erst annehmen und geben - dann kann der Betroffene( mit der Zeit, wenn er es nicht gleich schafft) auch auch darauf verzichten, sich das anderswo zu suchen.

Ganz genau. Wobei ich noch ergänzen möchte: Gemeinschaft und Annahme braucht man nicht nur am Anfang, sondern auch nach 10 Jahren oder 20 Jahren. Denn es wird mit den Jahren nicht automatisch leichter, sich die Befriedigung nicht anderswo zu suchen. 

Antworten

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen, die mein Leben prägten

von Rapp am 18.11.2014 11:50

Jakob stand wenige Jahre vor seiner Pensionierung: Er war verantwortlich für vier größere Gemeinden und etwa zwanzig Bauernstuben, kleinen Hausgemeinden, die er und einige Brüder regelmäßig betreuten. Zwei mal im Monat fuhren wir zur Hauptgemeinde in Schaffhausen. Sonst fanden eben die Gottesdienste in den Häusern hin und her statt. So fanden immer wieder Menschen zu Jesus durch das einfache schlichte Zeugnis der Gastgeber.

Ich saß bei Jakob im Wagen. Eigentlich sollten wir am Abend in einer Stube im Toggenburg sein, als Jakob anhielt und zu einer Telefonzelle eilte. er rief einen Ältesten an und bat ihn für ihn einzuspringen. Warum? Jakob wollte einen Jugendlichen nicht im Stich lassen. So begleitete er diesen Burschen zu seinem Lehrmeister, denn er hatte dort noch etwas zu ordnen... Jakob ging mit, damit es dem Jungen leichter fiel.

Jakob ließ uns nichts durchgehen, aber in allem spürten wir seine tiefe Liebe.

Es war Evangelisation und die Gemeinde mietete einen größeren Saal mit einem Flügel. Nelli, Emil und ich baten irgendwie mitarbeiten zu dürfen. "Gut, dann bringt vor jeder Versammlung die Stühle in Ordnung. Das taten wir auch, bloß fanden wir noch Zeit den Klang des Flügels mit Reißzwecken zu verändern.

Jakob begleitete die Lieder ohne ein Wimperzucken. Die Gemeinde lachte herzhaft, nur wir drei wagten es nicht mit zu lachen. Nach dem Schlussgebet grinste Jakob... und Willy, Nelli und Emil bringen den Flügel wieder in Ordnung, was wir auch sofort machten...

Väter haben Humor, Geduld, Liebe. Sie brauchen aber auch sehr viel Gnade um über sich selbst auch mal schmunzeln zu können... und auch Väter sind Menschen.

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2014 16:46.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von MichaR am 18.11.2014 11:16

Ich persönlich finde diesen Artikel recht ausführlich und gründlich: Gemeindezucht Eigentlich finde ich allerdings, dass man das Thema ausgliedern sollte.
Hallo Cipher, auf deine Bemerkung was ich dich kann, geh ich mal nicht ein, aus Liebe...(Und ich weis auch nicht was ich dir angetan habe, das du so auf mich reagierst...)

Jo, -  also, jetzt bestätigst du selber was du an mir angefochten hast,- die Stichelei war unnötig, und nun gibst du mir sogar noch Recht indem du auf die Biblischen Vorgehensweisen selbst hinweist in deinem Link...

soll das einer noch verstehen?, sorry 


und ja ich gebe dir Recht, das thema sollte ausgegliedert werden. Da - und an vielen weiteren Stellen - besteht dringend Erklärungsbedarf und bibl. Korrektur! - um weitere ständige vorzeitige Urteile zu fällen oder dagegen zu reden.
Aber ich bin wieder mal erstmal draußen. Henoch oder andere können das alles auch gut erklären.

Kopfschüttel...das soll geschwisterliche Liebe sein, also wirklich ... komm, das können wir besser, oder?

kann mir das nur so erklären, das Gemeinde- Zucht, also das Wort Zucht negativ belegt ist, weil man aus der Welt züchtigen mit dem Bambusrohr in Verbindung bringt, was böse ist - von daher nehme ich an das dies so assoziiert wurde und einem liebenden Christen Gemeindezucht bei HS als lieblos unterstellt wird.
Doch hier ist eben ein Irrtum. HS sollte in Liebe unter die Zucht gestellt werden, oder neudeutsch, vllt unter Erziehung, falls das Wort noch erlaubt ist.
Oder liebevolle Zurechtweisung und coatching .... möglich, aber so stehts halt nicht in der Bibel, obwohl schon angeraten wird den "Bruder in Sanftmut wieder zurechtzubringen"
Drum haben wir biblisch orientierten hier die biblischen Begrifflichkeiten gewählt, die wohl unbekannt waren und für irretationen sorgten.
Das ist mir aber inzwischen schon mehrfach aufgefallen, sogar das sich an den Begrifflichkeiten selbst gestoßen wurde. Hier täte dringend Aufklärung not! (und dies bitte nicht als überheblichkeit werten, sondern als den Versuch einer sachlichen Analyse was hier ständig passiert!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2014 12:58.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Henoch am 18.11.2014 11:05

Hallo Maike,

ja, so ist das in einer guten Gemeinde. Bei uns ist das so. Und das hilft mir in meiner Krankheit, dass meine Geschwister an mich denken, für mich beten und sich um mich kümmern, auch wenn ich nur selten im Hauskreis oder in die Gemeinde gehen kann. Ich bin nicht alleine und sie sind ein Brief Christi an mich in meinem Leben.

Henoch

Antworten

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von solana am 18.11.2014 11:02

Maike schrieb:

nämlich einander Bruder und Schwester zu sein, kann das den ein oder anderen davor bewahren, sich aus Einsamkeit in die Arme eines Menschen zu werfen oder sich in eine Sucht zu verstricken oder ähnliches.

Ich glaube, dass Gemeinschaft etwas sehr heilendes ist und dass es nicht für jedes Problem einen speziell ausgebildeten Seelsorger braucht. Gemeinschaft, nämlich das Anteilnehmen am Leben des anderen, ist Seelsorge.

Ja, Maike.
Erst annehmen und geben - dann kann der Betroffene( mit der Zeit, wenn er es nicht gleich schafft) auch auch darauf verzichten, sich das anderswo zu suchen.
Nicht erst Verzicht fordern als "Vorbedinging" für die "Würdigkeit".

Genauso hat Gott doch auch an uns gehandelt: aus Gnade hat er uns zuerst alles geschenkt, was wirzum erfüllten Leben brauchen.
Und erst dann hat er von uns verlangt, unseren "minderwertigen Ersatz", unsere "Götzen" loszulassen und immer mehr aus seiner Fülle heraus zu leben.
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Maike

51, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Das Dilemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Maike am 18.11.2014 10:47

Hallo Henoch,

So verstehe ich die Gemeindezucht und es gäbe es sicher noch viel dazu zu sagen. Hier geht es um Fürsorge, Liebe und Hilfestellung und nicht um "Rausschmiss".

Ja, ich verstehe es auch so. Habe auch grundsätzlich kein Problem mit Gemeindezucht.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Wenn wir in den Gemeinden das leben, was dieser Vers aussagt:

Mk 10,29-30: Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen - und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.

nämlich einander Bruder und Schwester zu sein, kann das den ein oder anderen davor bewahren, sich aus Einsamkeit in die Arme eines Menschen zu werfen oder sich in eine Sucht zu verstricken oder ähnliches.

Ich glaube, dass Gemeinschaft etwas sehr heilendes ist und dass es nicht für jedes Problem einen speziell ausgebildeten Seelsorger braucht. Gemeinschaft, nämlich das Anteilnehmen am Leben des anderen, ist Seelsorge.

Maike

Antworten

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von solana am 18.11.2014 10:42

Henoch schrieb:

Wenn einer strauchelt oder fällt, gibt es viele Fangnetze, die die Vertraulichkeit sicherstellen, wie z.B. Sünde bedecken oder das Gespräch unter vier Augen, das wäre die erste Stufe. Meistens ist es auch die Letzte.

Erst wenn das Verhalten des Betroffenen Zweifel aufkommen lässt, ob er wiedergeboren ist, weil er sich anhaltend und willentlich so schändlich verhält, dass das in Frage gestellt werden darf, dann gibt es weitere Schritte, die alle erst einmal das Ziel haben, ihn zu Jesus zu bringen und wieder in die Gemeinde zu integrieren.



Hallo Henoch
Gegen so etwas habe ich ja auch gar nichts gesagt.
Mich stört nur die "ungleiche Gewichtung" der Sünden und die ungleichen Spielräume, die einem Sünder zugestanden werden.


Um nochmal auf "Süchte" wie bspw das Rauchen zurück zu kommen:

Da sieht es jeder ein, dass es unheimlich schwer ist , davon los zu kommen und wenn es einer nun wirklich nicht schafft, dann wird er doch auch nicht ausgeschlossen,oder doch?
Oder wenn sich jemand beim Anblick von köstlichem Essen nicht beherrschen kann und immer wieder schwach wird und der Versuchung nachgibt ... Dafür hat jeder Verständnis.

Und ist es nicht doch genauso mit Egoismus und sonstigen "Schwächen" durch die wir immer wieder in Versuchung geraten und oft genug nicht widerstehen können und um Vergebung bitten müssen? Das ist doch auch "Götzendienst am Ego".
Aber niemand erwartet von sich selbst oder anderen, davon ganz frei zu werden, bevor er Anrecht auf Teilnahme in der christlichen Versammlung hat.

Ein HS "erliegt" ja nicht nur irgendeiner Versuchung.
Es ist ein fundamentales Bedürfnis nach enger menschlicher Bindung, das er wie jeder andere auch hat. Sex ist ja nicht der Hauptbestandteil der Ehe, sondern die Patnerschaft, das Leben miteinander teilen.
Und sich dessen enthalten - so stark ist eben nicht jeder.

In der katholischen Kirche werden wiederverheiratete Geschiedene ja auch von bestimmten Dingen ausgeschlossen.
Nach Jesu Wort, dass, wer eine Geschiedene freit, die Ehe bricht, ist das nur konsequent, denn dann lebt ein Wiederverheirateter in beständiger Unzucht.

Aber eigentlich verstehe ich Jesu Worte so, dass sie gegen diese "Sündenhierarchie" gerichtet sind und sie nicht untermauern oder "umorganisieren", noch neue Verfehlungen mit an die Spitze setzen.
Hier geht es ja um die Aufdeckung der Heuchelei: Einerseits Ehebrecher zu steinigen und andererseits - wenn man selbst Lust auf Sex mit anderen Frauen hat und die eigene zu langweilig geworden ist - dann entlässt man sie halt einfach mit einem Scheidebrief und ist frei "sündlos" das zu run, was man will.

Und Jesus stellt auch noch sündige Gedanken und böse Worte auf dieselbe Stufe. Einer, der in seinem Herzen die Begierden zulässt und seiner Vorstellung freien Lauf lässt, brich auch schon die Ehe.

Und genaus das wird wieder "rückgängig" gemacht, wenn man HS eine "Sonderstellung" unter den Sünden einräumt und von so veranlagten Menschen verlangt, ohne Partnerschaft bleiben zu müssen, um "würdig" für die Gemeinschaft zu sein.

Denn welcher HS lässt sich den durch ein 4 Augen Gespräch "umpolen"?
Also ist doch der Gemeindeausschluss schon vorprogrammiert.
Warum macht man da für die Teilnahme an der Versammlung Bedingungen an die Selbstbeherrschung, die man selbst wahrscheinlich auch nicht erfüllen könnte?

Ich will damit nicht sagen, dass wir einfach alles gut heissen solle (das ist in der bisherigen Diskussion ja wohl auch klar geworden).
Aber ich meine, dass wir miteinander mehr Barmherzigkeit üben sollten und nicht von anderen mehr verlangen als von uns selbst. Nur weil wir selbst in diesem einen Bereich keine Probleme mit Selbstbeherrschung und Verzicht haben.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Michael-A

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 282

Sterbehilfe - wie stehe ich als Christ dazu?

von Michael-A am 18.11.2014 10:37

Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind, die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht?
Hiob 3,20-21
(Text entnommen aus Tägliche Losungen von 18.11.2014)

Wie die Menschen schon vor fast 3000 Jahren mit den Tod umgingen, ich bin erstaunt. Hiob könnte genaso heute die Frage gestellt haben. Nun gut, wir können heute nachlesen, wie Gott an Hiob wunderbar gehandelt hat. Das ist dann wunderbar. So ist Gott!
Ansonsten finde ich das Thema eine sehr schwierige Sache. Besonders für uns, die wir am wenigsten betroffen sind. Es wäre Super, wenn hier Menschen zu Wort kommen, die von Tod buchstäblich gerettet werden konnten. Einfach als kleine Ermutigung vom Sterben wollen wegzukommen.
Nein, keine unendliche Diskusion bitte, das bringt zu Nichts, eher lebensmachende Ermutigungen bitte. Ich habe auch ein Zeugnois, aber ich möchte nicht vorweggreifen.
Ich danke Euch allen.

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
01israel.gif  deutschlandflagge_2.gifsmilie_flag_094.gif
Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2014 10:45.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von cipher am 18.11.2014 10:10

Ich persönlich finde diesen Artikel recht ausführlich und gründlich: Gemeindezucht

Eigentlich finde ich allerdings, dass man das Thema ausgliedern sollte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2014 10:11.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  5463  |  5464  |  5465  |  5466  |  5467  ...  6878  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite