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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von Henoch am 17.11.2014 17:12Hallo tefila,
viel zu viel auf jeden Fall, Genuss ist das nicht mehr
.
Henoch
Re: Wo fängt Sünde an?
von solana am 17.11.2014 17:01Einen Anhaltspunkt gibt es ja in dieser Aussage:
1Kor 6,12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.
13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichte machen.
Wenn mich etwas gefangen nimmt und unfrei macht, dann ist es Sünde - auch wenn es an sich "mit Danksagung ausGottes Hand empfangen" gut ist:
1. Tim 4, 1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen,
2 verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben.
3 Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen.
4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
Wenn es uns aber so "beherrscht", dass ich mich nicht mehr "beherrschen kann" und es womöglich sogar an die erste Stelle im Leben tritt, dann wird es mir zum "Götzen" und bestimmt mich in meinem Tun und Denken:
IPhil 3, 18 Denn viele leben so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi.
19 Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von tefila am 17.11.2014 17:00Liebe Henoch,
wie viele rauchst du denn? - edit: ... wenn du es im Forum sagen magst.
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von solana am 17.11.2014 16:36Um nochmal auf den Zusammenhang von guten Taten und Segen zurück zu kommen:
Ich denke da sind wir einfach so sehr auf die Erfahrung in der Welt "gepolt", dass wir uns nur schwer davon lösen können;
Man erntet halt, was man sät und bekommt, was man verdient.
Folglich suchen wir in dem, was uns "passiert" eine Ursache in unserem Verhalten.
Das steht ja auch hinter der "Karma"-Lehre in den östlichen Religionen. Wenn keine Ursache in diesem Leben zu finden ist, muss sie halt noch aus einer vorherigen Existenz stammen ....
Ziel dieser ganzen "Suche" ist es, davon loszukommen, die "Ursachen" für das Leid zu "beseitigen" und in den Genuss der "reinen, ungetrübten Freude" zu kommen.
Dahinter steckt auch das "schlechte Gewissen". Das Wissen darum, dass wir eigentlich Gottes Fluch "verdient" haben durch schlechte Taten. Und der Wunsch, das Negative los zu werden und sich stattdessen Gottes Segen zu "sichern".
Aber es ist nun mal so, dass wir das nicht in der Hand haben, ob uns im Leben Gutes oder Schlechtes widerfährt. Oft sind ja besonders "sündige" Menschen besonders mit materiellem Reichtum "gesegnet" und sehr "liebe" Menschen werden einfach untergebuttert, werden von allen ausgenutzt und kommen auf keinen grünen Zweig.
Und krank werden auch nicht nur die Sünder, auch Schicksalsschläge verschonen gute Menschen nicht.
Ist es nicht eigentlich ein Zweifel an der Vergebung, wenn man denkt, Gott könnte einen nur für gute Taten segnen?
1. Joh 3,19 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen,
20 dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.
Dann glauben wir der verdammenden Stimme unseres Herzens doch mehr als Gottes Zusagen?
Machen wir seinen Segen von unseren Taten abhängig?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von tefila am 17.11.2014 16:29Boah, welch ein Zeugnis deines Glaubens, liebe Schwester Maike!!
Als ich das las, dass du dich ja quasi von einer möglichen Lebenspartnerschaft verabschiedet hast, fielen mit diese Verse ein:
Mk. 10,29-30:
Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen - und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.
Und Lk 18.28-30:
Da sprach Petrus: Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt.
Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.
Gottes Segen und danke für deinen Bericht.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Henoch am 17.11.2014 16:26Danke Maike,
Dein Beitrag und auch die von Hannalotti haben mir sehr viel geholfen.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von Henoch am 17.11.2014 16:22Hallo cipher,
ja das ist eine gute Frage:
Zitat: Wo sollte man da eine Grenze ziehen können zwischen "sündhaft" und "krankhaft"?
Ich muss sie nicht ziehen, denn ich gehöre dem Herrn. Ob ich ihn bitte mir zu helfen, die Krankheit Rauchen oder die Sünde Rauchen loszuwerden ist egal.
Ich bin vom Herrn angenommen mit Rauchen und ohne IHN bring ich es nicht los. Deshalb hab ich kein Problem, meine innere Gewissheit, dass Rauchen Sünde ist, auch einfach so zuzulassen. Ich muss nichts mehr beschönigen oder rechtfertigen oder Ausreden suchen und es ist auch kein Problem, wenn ich eine Krankheit Sünde nenne. Fest steht, es ist die Folge der Gefallenheit und das reicht, um es vor den Herrn zu bringen.
Henoch
Re: Das Dilemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Maike am 17.11.2014 16:18Hallo Andersdenkende,
für mich als Betroffene war es anfangs sehr wichtig, erst mal Gott kennen und lieben zu lernen. Ich habe Christinnen kennengelernt, die sich um mich bemüht haben, sich mehrmals pro Woche mit mir getroffen haben, um zusammen mit mir in der Bibel zu lesen und mir den Heilsplan Gottes zu erklären. Ich habe ihnen gleich zu verstehen gegeben, dass ich auf Frauen stehe, unter anderem auch um ihre Reaktion zu testen. Sie haben es zur Kenntnis genommen, kein großes Ding daraus gemacht und sich weiterhin auf das Wesentliche konzentriert: die Errettung meiner Seele.
Ich habe mich durch diese Frauen sehr geliebt gefühlt und zwar einfach um meiner selbst willen und nicht, weil sie irgendwas von mir wollten. Das war eine sehr schöne Erfahrung für mich und hat, neben dem Bibelstudium, auch dazu beigetragen, dass ich mich entschieden habe, Jesus nachfolgen zu wollen. Ich habe erkannt, dass sie etwas haben, was mir fehlt.
Erst dann kam das Thema HS wieder auf den Tisch (und natürlich auch andere Sünden). Es war für mich sehr schwer, Gottes Urteil anzunehmen, denn ich habe mir immer eine Partnerschaft gewünscht und fand es keine schöne Aussicht, für den Rest meines Lebens auf Zweisamkeit, Zärtlichkeit, Sex etc. zu verzichten. Aber für mich gab es an dem Punkt kein Zurück mehr, denn meine Beziehung mit Gott wollte ich ganz bestimmt nicht wieder aufgeben.
Mir hat es geholfen zu sehen, dass Nachfolge nicht nur mich etwas kostet, sondern dass andere auch ihre Kosten haben. Und mir hilft es zu wissen, dass ich aus diesem Leben nicht alles herauspressen muss, was mir maximale Befriedigung verschafft, sondern dass das Eigentliche noch kommt. In der Ewigkeit fallen die paar Jahre oder Jahrzehnte, die ich hier auf eine Beziehung verzichte, nicht mehr ins Gewicht und das gibt mir einen Frieden darüber.
Und was mir in letzter Zeit wichtig geworden ist, ist die Tatsache, dass ich auch als Single nicht einsam und allein alt werden muss. Ich versuche, verbindliche Beziehungen aufzubauen, die mich im Alltag tragen. Das bewahrt mich auch davor, all meine Wünsche und Sehnsüchte auf eine Zweierbeziehung zu projizieren.
LG Maike
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wenn das keine plietsche Idee ist...
von Henoch am 17.11.2014 16:16Hihi, da hab ich mich gestern schon drüber amüsiert, einfach genial...
Henoch
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von MichaR am 17.11.2014 16:16da du das unter meinen Post stellst, gehe ich Recht in der Annahme, das du mich damit fragst?
Wenn ja, wo habe ich gesagt, das Rauchen und Wein trinken Sünde ist - ich sagte etwa zum Rauchen, das es eine doofe/dumme Angewohnheit ist.
ich habe schon mehrfach gesagt, das Rauchen nicht "kriegsentscheidend" oder Heilsrellevant ist, so auch hier wieder! So what?
Und ja, sag ich doch auch: alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist gut für mich.

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