Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 5473 | 5474 | 5475 | 5476 | 5477 ... 6947 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69467 Ergebnisse:
Re: Warum für Tote beten?
von solana am 27.11.2014 21:15Bis eben habe ich auch immer gedacht, dass uns diese Bibelstelle mitteilt, dass es welche gibt, die noch nie von Gott und der Bibel und Jesus und dem Evangelium gehört haben...die auf den fernsten Inseln und im dicksten Dschungel zumindest, die aber nach ihrem Gewissen gut leben und damit in den Himmel kommen werden, ohne mit Jesus bekannt zu sein.
Hallo Tefila
Das könnte man von dieser Stelle her tatsächlich so denken - wenn der Text nicht noch weiter ginge.
Hier wird erst einmal nur gesagt, dass auch die Heiden - ohne geschriebenes Gesetz des Mose - wissen, was richtig und was falsch ist, denn sie haben ein "ungeschriebenes" Gesetz in ihren Herzen.
Aber für alle - Juden und Heiden gilt gleichermassen:
Röm 3, 22 Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,1 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
Niemand ist ohne Sünde.
Die Sünde ist mit Adam in die Welt gekommen und herrscht seither über alle Menschen, auch wenn sie nicht alle gleich viel gesündigt haben - Sünder sind sie alle gleichermassen und damit gleichermassen erlösungsbedürftig:
Röm 5, 18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten. 20 Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, 21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Paulus baut hier eine Argumentation über mehrere Kapitel auf und da ist es ganz wichtig, den Zusammenhang des Textes zu beachten.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Warum für Tote beten?
von Cleopatra am 27.11.2014 21:03Ich lese im Moment ein wirklich schweres Buch. Ein kleines Büchlein sogar nur....
Der Titel: "5 Minuten nach dem Tod".
Gerade habe ich den zweiten Kapitel gelesen, in dem es darum geht, was eine Seele direkt nach dem "Sterben" aus Erden erlebt.
Und ich musste wirklich weinen.
Im alten Testament "Schoel" genannt, im neuen Testament "Hades", (wegen der verschiedenen Sprachen, hebräisch/griechisch), dort wird auch genau das Beispiel genannt, welches ich hier schon zitiert habe. Aus Lukas 16.
Ich muss weinen dabei. Es ist keine mangelnde Demut, keine mangelnde Nächstenliebe, wenn wir die Worte der Bibel hier ernst nehmen.
Nein, ich leide selbst darunter, wenn ich sehe, was mit Menschen geschehen wird, die sich nicht für Jesus entschieden haben!
Ich wünschte, es wäre anders, aber es ist gerecht!! Und wir haben nicht das Recht, Gottes Entscheidungen zu hinterfragen!
Ich kann nichts dran ändern, bin selbst unglaublich gesegnet und begnadigt, dass ich es eben nicht erleben muss. Verdient habe ich es definitiv nicht!
Aber ich will nicht aufhören, deshalb zu warnen. Denn das ist Nächstenliebe und Demut- der Wunsch, dass andere (vor allem mir nahestehende Personen) dies nicht so erleben müssen, wie die Bibel selbst warnt.
Und unter anderem aus diesem Grund werden wir vor allem bei Themen wie solchen (heilsentscheidenen Themen eben) Dinge biblisch richtigstellen. Wenn es um die Ewigkeit der Seele anderer Menschen geht, ist kein Platz für ein "jeder sagt halt, was er glaubt, wir lassen alles jeweils netterweise und voller Toleranz so stehen"
Dies war ganz allgemein gesprochen.
Aber dieser Teil hier für dich, liebe Wintergrün: Ich verurteile immernoch nicht, wenn du für die Toten betest. Vielleicht würde dir auch dieses Buch helfen, um "biblisch richtig" zu beten. Nicht im Sinne von "wie ich es verstehe", sondern wirklich im Sinne von "wie Gott sich nicht widersprechen würde, also diese Bitte garnicht erst in Erwägung ziehen würde". Keine Ahnung wie, vielleicht eben wirklich, dass die Menschen vor dem Tod oft genug angesprochen werden, dass die Schmerzen nicht gaz so schlimm sein würden oder so..? Keine Ahnung, wie gesagt, ich finde das Thema auch sehr schlimm und schwer. Aber Lukas 16 spricht nur vom Hades.... von der Hölle nicht mal... Damit will ich keine Agst erzeugen, nur finde ich es eben so dolle wichtig und finde, dass hier in dieser Community keine Idee entstehen soll, die von diesem so wichtigen Seelenheil abhängig ist
Also ich hoffe, alles nun so geschrieben zu haben, dass es niemanden verletzt, ängstigt oder angreift.
Mir ist das Thema einfach so enorm wichtig.
In vielen Punkten können ja gerne mal unterschiedliche Interpretationen nebeneinanderstehen, so voller Nächstenliebe, Demut und Respekt und so... 
Aber hier geht es gerade um die Ewigkeit der Selele, die nach dem Tod nicht mehr zu ändern ist...
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Warum für Tote beten?
von Henoch am 27.11.2014 20:46Hallo Ihr Lieben
Diese Bibelstelle sagt nichts über Errettung aus (jedenfalls steht da doch nichts davon, oder?), sondern etwas darüber, ob jemand merken kann, dass er sich verfehlt, denn sonst müsste ihn das Gewissen ja nicht anklagen, oder? Und es steht da, dass Jesus das richten (und nicht etwa retten) wird.
Röm 2,14-16:
Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.
Zusammen mit der Erkenntnis aus der Natur, dass es einen Gott gibt, ergibt sich, dass jeder Mensch alle Informationen hat, um sich an einen Gott zu wenden und ihn um Vergebung zu bitten für seine Schuld. Röm 1,20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.
Darüber hinaus wirkt der Herr in jedem Menschen: Joh 1,9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.
Es hat also jeder Mensch genug Erkenntnis, um zu Gott zu kommen. Aber wer nicht will....
@ Wintergrün: Es werden auch nicht alle Christen gerettet. Gerettet ist, wer durch den Geist Gottes geboren ist, sonst niemand, ob er sich Christ nennt, oder auch nicht.
Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.
Henoch
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Warum für Tote beten?
von tefila am 27.11.2014 20:32Hier nochmal der Bibeltext Rö 2,14-16:
Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.
Bis eben habe ich auch immer gedacht, dass uns diese Bibelstelle mitteilt, dass es welche gibt, die noch nie von Gott und der Bibel und Jesus und dem Evangelium gehört haben...die auf den fernsten Inseln und im dicksten Dschungel zumindest, die aber nach ihrem Gewissen gut leben und damit in den Himmel kommen werden, ohne mit Jesus bekannt zu sein.
Aber könnte es nicht auch so sein?? - das ist mir gerade in dieser Minute erst eingefallen:
Die Heiden haben ja gar kein Gesetz, denn in der Bibel steht mehrfach deutlich drin, dass Gott das Gesetz den Israeliten gab.
z.B. in 3. Mose 26,46: Dies sind die Satzungen und Rechte und Gesetze, die der HERR zwischen sich und den Israeliten aufgerichtet hat auf dem Berge Sinai durch die Hand des Mose.
Das heißt, ich als Heide, bin ohne Gesetz, aber ich stehe unter dem Gesetz Christi! (vgl z.B. 1. Kor. 9,21) Und wenn das so ist, dann tut ich das, was das Gesetz der Israeliten fordert, also die 10 Gebote von Herzen gern - um Gott Freude zu machen. Und schon bin ich damit jemand, auf den die Römerstelle eingangs passt.
Re: weihnachten
von Sina am 27.11.2014 19:50
Hallo liebe Wintergruen,
es findet bei uns daheim statt. Unsere Gemeinde, leider ist sie so weit weg. (200km eine Strecke)
Ich bin ja auch so eine "Kloster" Freundin
Im letzten Jahr haben wir uns zwei Pilger Wochen gegönnt. (Da könnte man doch ein neues Thema aufmachen) Dort haben wir auch tolle Klöster besucht....
Lieben Gruß, Sina
1. Johannes 4, 8
Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: weihnachten
von Wintergruen am 27.11.2014 19:10Liebe Sina
du schreibst:
darf ich mal fragen, findet das alles in einem Gemeindehaus statt oder ist in eurem privaten Haushalt?
ich finde dies sehr schön wie und was ihr macht..Ich war mal in Griechenland in einigen Klöstern zu Besuch während der Weihnachtszeit und die machen Ähnliches.. Ein Haus der offenen Türe sozusagen für alle und es finden sich dort viele Obdachlose und arme Menschen,, kranke , gesunde..und auch welche die von weit herkommen.. ..alle essen zusammen sitzen beisamen (in einem gesonderten Raum und nicht da wo Gottesdienst stattfindet) wo man zusammen sprechen kann , sich austauschen und viele der Sachen mitnehmen darf , je nach Bedürftigkeit.. Es hat mir sehr gut gefallen ..
LG
Re: weihnachten
von Sina am 27.11.2014 18:25
Liebe Henoch,
die Organisation läuft über das ganze Jahr, nun ja irgendwie. Denn wir wissen nie wer kommt, wer benötigt dringend dies oder das (Wäsche usw.) Das ganze Jahr über kaufen wir Schnäppchen, so zum Beispiel: Socken, T-Shirt, Hosen, warme Kleidung. Ein Raum Im Haus ist eine art Kleiderkammer. Für Kinder haben wir eine kleine Spielecke. Sind Spielzeuge im Angebot, Autos, Puppen usw. dann schlagen wir zu.
Wir, also mein Mann und ich, haben vor Jahren gedacht: Was ist das für ein Leben? Wir sind Christen, leben gut, haben keine Nöte, denn wir wissen wo wir Abends schlafen werden/können. Wir haben täglich eine oder zwei warme Mahlzeiten, wir haben Kleidung für jede Jahreszeit, wir haben eigentlich viel zu viel. Wir haben unseren Herrn, uns mangelt es an nichts.
Irgendwie hat es jedes Jahr geklappt. Aber wir wundern uns nicht sonderlich darüber, denn wir wissen, wir tun das, was uns der Herr befiehlt!
Solch illustre Runde, wir haben darum gebeten und unsere Bitte unser Gebet wurde erhört.
Lieben Gruß, Sina
1. Johannes 4, 8
Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: weihnachten
von Henoch am 27.11.2014 18:02Hallo Sina,
das ist doch herrlich. Wie organisiert ihr das? Ich wüsste jetzt gar nicht, wie ich zu so einer illustren Runde kommen sollte.
Henoch
Re: weihnachten
von Sina am 27.11.2014 17:47
Oh mein "erster Versuch zu zitieren" 
Liebe Kayla,
Weihnachten feiere ich wie jedes Jahr mit Menschen, die ich meist vorher noch nie gesehen habe. Es sind die Einsamen, die Obdachlosen, die Armen, die alleinerziehende Mutter/Vater mit ihren Kindern..... Meine Tür steht für jeden offen.
Wir beten und danken gemeinsam. Beim gemeinsamen Essen kommt immer so eine herrliche gemütlichkeit auf.
Im letzten Jahr hatten wir eine tolle Gemeinschaft. Ein Tenor, ein Professor, ein alleinerziehender Vater mit seinen drei Kindern, ein obdachloses Pärchen und ein paar einsame Menschen aus dem Ort. Nach dem Fest geht man nicht auseinander gleich dem Motto, aus den Augen aus den Sinn. Nein, wir kümmern uns im nach hinein um Menschen die unsere Hilfe brauchen und sie auch annehmen.
Das ist mein Weihnachten, ich liebe es, diesen Duft, diese Stille, diese gemütlichkeit, dieses egal wer du bist, egal wo du herkommst, kommt last uns dankbar diese Zeit gemeinsam erleben.
Lieben Gruß, Sina
1. Johannes 4, 8
Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns
von solana am 27.11.2014 16:15Danke für deine Gedanken dazu, Micha.
Dazu passt das, was mir durch den Kopf ging, als ich diese Bilder angesehen habe, die ich neulich beim Radfahren machte:
Das ist ein kleiner, unbeschrankter Bahnübergang nur für gelegentlichen Güterverkehr.
Ein Stopschild weist auf die Gefahr hin und wenn ein Zug kommt, kündigt er sich schon von weitem mit unüberhörbarem Tuten an und rollt dann langsam vorbei - also reichlich Zeit, richtig auf die Signale zu reagieren.
Aber wer diese Warnhinweise nicht ernst nimmt, kann auch leicht unter die Räder geraten, denn am Bahnübergang ist kein Zaun und auch keine Schranke ...
Genau so sind uns auch Gottes Gebote gegeben - um unser Leben zu erhalten, sagen sie manchmal "Stop". Und dann ist es besser, darauf zu hören ...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


Antworten
