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Maike

52, Weiblich

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Beiträge: 18

Re: Gemeindezucht?!

von Maike am 20.11.2014 11:34

Ande schrieb: Hab ich so auch nicht gemeint, sondern mir ging es um Sucht vs. sexuelle Ausrichtung.

Ach so. Dann hab ich wohl zu viel in deinen Beitrag reingelesen, sorry.

Über Sucht und HS habe ich auch nachgedacht. Schon möglich, dass es da Gemeinsamkeiten gibt. Ich denke, die Wurzeln sind ähnlich, es hat was mit mangelhaft erlebter Bindung zu tun. Beides ist nicht von heute auf morgen da, sondern entwickelt sich über Jahre bis es zur "vollen Blüte" kommt. Und je nachdem wie tief man in eine Sucht bzw. in die HS verstrickt war, ist es schwerer oder leichter, davon loszukommen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.11.2014 11:34.

solana

-, Weiblich

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Re: Gemeindezucht?!

von solana am 20.11.2014 11:32

Ich denke, dieser Vers gibt dazu eine gute Aussage:

2Kor 6,14 Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

"An einem fremden Joch ziehen" = "sich einspannen lassen für die Ungerechtigkeit".
Ihnen nicht zustimmen, sich klar von falschen Aussagen zu distanzieren und sie nicht in ihrer Meinung und ihrem Tun bestärtigen und unterstützen, wenn es falsch ist.
Aber nicht den Menschen "fallenlassen";
So verstehe ich das.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Wintergruen am 20.11.2014 11:23

Liebe maike 

Einen Heiden, also nicht-gläubigen Menschen, behandeln wir doch (hoffentlich) nicht wie einen Aussätzigen. Sondern wir versuchen ihn für Gott zu gewinnen.

du meinst indem wir ihn ausgrenzen ??

LG

 

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Sterbehilfe - wie stehe ich als Christ dazu?

von Wintergruen am 20.11.2014 11:22

Hallo ihr Lieben 

also das Thema war ja in den letzten Tag stark in den Medien vertreten.

biblisch gesehen sollte man selbst seinem Leben kein Ende setzen..  .. Ich habe mir selbst ein paar Gedanken dazu gemacht und weiß keine Antwort auf das, wenn es um betroffene Menschen geht, die wegen einer Krankheit unter starken Schmerzen leiden . Ich glaube ein gesunder Mensch kann sich nicht in deren Haut versetzen und diese Schmerzen auch nicht nachfühlen. Ebenso wenig kann man sich nicht  in der Lebensmüdigkeit  reinversetzen des Patienten womöglich auch noch alt ist , das Leben gelebt habt ,nihct mehr kann,  die Aussichten auf Heilung abosolut gescheitert und vollkommen aussichtslos,erfolglos, sind  , mitnter das Leiden unter starken Schmerzen sehr groß  , den Wunsch hat  davon erlöst zu werden und zu sterben,  dann weiß ich wirklich nicht was besser wäre zu tun . Ich kann für mich nur sagen, möge der Herr mich jemals vor so einer Entscheidung bewahren . Ich denke das jegliches Geschreibsel darüber eigentlich sinnlos ist..da der eine so denkt , der andere so.. Die Entscheidung darüber muss wohl jeder selbst treffen wenn es ihm möglich ist. Hier in Deutschland ist ja Sterbehilfe verboten . Ob dieses legalisiert werden soll, da bin ich geteilter Meinung u. a.  weil man eben auch viel Schmu  mit betreiben kann  . Ich persönlich denke, das JEDER in einer exremen Situation sich lieber den vorzeitigen Tod wünschen würde als starke Schmerzen in Kauf zu nehmen, wo das natürliche Sterben eh  eine Frage der zeit wäre... Gott würde sicher diese Entscheidung verstehen und die Schwäche des Menschen akzeptieren 
LG 

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Maike

52, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Gemeindezucht?!

von Maike am 20.11.2014 11:16

Wintergruen schrieb: Er ist also wie ein Heide und Zöllner zu behandeln. Wie ein Aussätziger sozusagen.

Einen Heiden, also nicht-gläubigen Menschen, behandeln wir doch (hoffentlich) nicht wie einen Aussätzigen. Sondern wir versuchen ihn für Gott zu gewinnen.

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: ´"siehe wie fein und wie lieblich ist's wenn Brüder in Einheit zusammen sind" - Die Einheit der Christen, ist sie mö

von Rapp am 20.11.2014 11:08

O, Cleo,

Apellohr aktivieren!! Darin ist meine Aisha Klasse. Sie liegt gaaaaaaanz brav in ihrem Korb, scheinbar uninteressiert. Ein Ohr in meine Richtung, das andere irgendwohin gerichtet. Da merkt Lausmädel, dass ich mir ein Stück Käse hole und schon funktioniert Apellohr: Frau Hund postiert sich ganz artig neben mir, klar, möglichst im Weg... Pfötchen anheben, halbverhungerter Hund wird gespielt. Damit kriegt sie sicher ein klein wenig Käserinde. Das ist ein Leckerbissen ohne gleichen. Dann legt sie sich wieder in ihren Korb, Apellohr in meine Richtung...

Und wie funktioniert das bei mir?? Apellohr auf Jesus richten, annehmen was er zu sagen hat, dann ist Einheit gar nicht so schwer zu erleben. Doch halt, eine Voraussetzung ist sicher zu beachten: Es geht nicht um Gleichschaltung und ausschließen eigener Meinung sondern um Einheit trotz Vielfalt und Vielfalt in der Einheit. Zu hoch? Nee, Gott schafft alle Menschen als Einzelexemplare. Da muss auch ich die Vielfalt zulassen, akzeptieren und manchmal auch ertragen!

Willy

im schwarzen Pelz...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.11.2014 11:14.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Wintergrün

von solana am 20.11.2014 10:50

Liebe wintergruen
Ich freue mich auch, dass du wieder mitmachst und wünsche uns einen schönen, fruchtbaren Austausch miteinander.
Liebe Grüesse
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Wintergruen am 20.11.2014 10:48

Na wenigstens  verstehe ich es nicht als einzige so  wie ich schrieb:))  ich stimme mit dir  liebe solanda absolut überein. Sehe ich nämlich genauso.
LG 

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solana

-, Weiblich

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Re: Gemeindezucht?!

von solana am 20.11.2014 10:45

Bri diesem Thema muss ich an eine Diskussion vor einiger Zeit denken, in der es um "Bestrafungsmassnahmen in der Kindererziehung" ging.
Und da hat mich ein Diskussionsteilnehmer richtiggehend schockiert, indem er sagte, dass er seinen flegelhaften Teenagern mit Rausschmiss aus der Familie droht und dass das bisher immer "gewirkt" hat. Er war überzeugt von der Richtigkeit seiner Massnahme und würde sie auch durchziehen, wenn sie irgendwann nicht mehr "fruchtet", also diese Kinder dann wirklich vor die Tür setzen, bis sie sich eines Besseren besinnen.

So etwas könnte ich mich mir nicht vorstellen.
Meine Kinder bleiben meine Kinder und wenn es wirklich Probleme im Flegelalter gibt, brauchen sie Hilfe und keinen Rausschmiss.
Sicher, wenn ein "Halbstarker" die ganze Familie gefährdet, indem er bspw die Wohnungseinrichtung beschädigt oder schwächere Familienmitglieder verprügelt, dann würde ich Hilfe suchen, aber zu sagen: "Du bist nicht mehr mein Kind." - das würde ich nicht. Aber ich weiss, dass es Menschen gibt, die so handeln und überzeugt davon sind, das ist das einzig richtige.
Und mit der Gemeinde sehe ich das ähnlich.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von cipher am 20.11.2014 10:41

Dafür kann ich nichts. In sämtlichen mir zur Verfügung stehenden Bibeln - auch englischen - steht es, wie ich es zitiert habe. Abgesehen davon ändert das aber nichts an den weiteren Schritten - ob Du nun jemanden zurechtweist, der "an Dir" oder der "einfach so" gesündigt hat.

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