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Re: Treue ist ...
von solana am 11.10.2014 14:40Treue zeigt sich in den "schlechten Zeiten", wenn die Liebe auf die Probe gestellt wird und ein bewusstes Festhalten gefragt ist - wenn sich leichtere oder schöner aussehende Alternativen bieten.
Wenn alles sowieso gut läuft und keine Wünsche offen bleiben, ist es leicht treu zu sein.
Wenn eine Durststrecke da ist und am Wegrand scheinbar bessere Früchte locken, kämpft die Liebe mit dem Egoismus ...
Aber gerade in solchen Zeiten kann sie wachsen und um so mehr Erfüllung bringen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von solana am 11.10.2014 14:27Ich denke, die eigentliche Frage, die dahinter steht, ist: "Wie gehen wir mit solchen "Phänomen" um, die wir biblisch nicht richtig zuordnen können und von denen jemand behauptet, sie kämen von Gott/durch den Heiligen Geist?"
Da ist einerseits die Frage: "Wie kann ich das prüfen?"
Dazu haben wir ja schon einiges erarbeitet.
Auf der anderen Seite aber auch die Frage: "Wie gehe ich nun damit um?"
Ist es meine Pflicht, andere auf diesen Irrtum hinzuweisen, wenn ich mir sicher bin, dass das falsch ist und andere davor warnen? Und kann ich mir da auch wirklich sicher sein, wenn ich solche Phänomene als Aussenstehender sehe?
Ich finde das ist gar nicht so einfach.
Wie seht ihr das?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!
von MichaR am 11.10.2014 13:10nein, wird man nicht. Es ist nur ein Zeichen, wie ein "Verlobungsring" der angesteckt wird.
Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!
von solana am 11.10.2014 12:58Ja - und nun bezogen auf die Ausgangsfrage: "Wird man durch diese Art Taufe dann "automatisch" Christ oder wodurch?"
Gruss
Solana
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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!
von MichaR am 11.10.2014 12:45ja und so herum gibt das Ganze auch erst seinen Sinn.
Wobei ich Glaube zuerst setzen würde, dann Buße oder "Umkehr" und dann Taufe, aber ist nicht erheblich. Erheblich ist das Resultat "In Jesus" (hinein) getauft zu sein durch eine Gnadenakt des HERRn und meine willentliche Entscheidung und Umkehr zu ihm und von der Welt diesen Weg auch in der Nachfolge gehen zu wollen. Dies ist ein willentlicher und bewuster Vorgang und eine Entscheidung von mir zu ihm hin und das Ganze bezeugt vor aller Welt.
Wobei auch die Taufe mE. nicht von uns aus geht, sondern vom hl. Geist selbst, der uns vom Vater her zieht, auch wenn wir anfänglich ggf. noch lange nicht in der Lage sind ihm zu gehorchen oder gehorchen zu wollen - er sieht bereits am Anfang den Ausgang!
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!
von Henoch am 11.10.2014 12:38Hallo Micha,
ja, die Taufe des Johannes war nicht dieselbe Taufe, mit der wir heute getauft werden.
siehe APG 19
3 Und er (Paulus) fragte sie: Worauf seid ihr denn getauft? Sie antworteten: Auf die Taufe des Johannes.
4 Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und dem Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen werde, nämlich an Jesus.
5 Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Johannes taufte also zur Buße und wer sich taufen ließ bezeugte, dass er gewillt war Buße zu tun und an Jesus zu glauben . Die Bibel nannte das, den Weg des Herrn ebnen.
Joh 1,23 Er (Johannes der Täufer) sprach: »Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!«, wie der Prophet Jesaja gesagt hat (Jesaja 40,3).
Hier sieht man auch, erst Buße, dann Glaube, dann Taufe auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Henoch
Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!
von solana am 11.10.2014 12:34Man bestätigt damit praktisch und sichtbar für alle Welt und die Engel: hier bin ich, ich tauche ein in den neuen Bund in Christus, ich glaube mit dem Herzen und möchte von ihm lernen und Nachfolgen und die Welt verneinen und die Sünde (= jedwede "Zielverfehlung")!
Ich bekenne dies vor der sichtbaren und Unsichtbaren Welt in dem ich sinbildlich "mit Christus gestorben und auferstanden" bin.
Ja, Micha, dieses "Siegel" drückt Gott uns auf mit seiner Taufe durch den Heilgen Geist, bestätigt damit seinen Eigentumsanspruch an uns, gegen alle anderen "Ansprüche":
Eph 1, 13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist,
14 welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
Und bestätigt uns damit gleichzeitig die Kindschaft durch dieses "Unterpfand", der in uns bezeugt, dass wir ihm gehören:
Gal 4,6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
Gruss
Solana
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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Treue ist ...
von MichaR am 11.10.2014 11:47Treue ist auch "Liebe", denn die Treue ist mE. in der Liebe.
MichaR
Gelöschter Benutzer
was eine biblische Taufe wirklich bedeutet
von MichaR am 11.10.2014 11:27noch eine kleine Anmerkung von mir, die schon angedeutet wurde:
Im Jüdischen Verständnis war eine Taufe eine Taufe auf irgendetwas, bzw. auf irgendwen. Man tauchte unter um symbolisch das alte Wegzutun und nun auf etwas hin getauft zu werden.
Die Taufe des Johannes war noch so eine Taufe des "Abwaschens" was zu viel Irretationen geführt hat, da die Taufe zwar das Alte abwaschen soll - symbolisch - aber nicht Sünden, wie in einer Denomination gelehrt (!) Denn das kann, wie wir wissen, nur das Süheblut des Lammes, das dieses am Fluchholz für uns stellvertretend getan hat, wodurch ein neuer Bund Gottes mit den Menschen entstanden ist: der neue Bund in seinem Blut!
Seit her wird man, wenn man auf Jesus Christus und diesen Bund getauft wird, eben auf und in diesen Bund getauft. Also wortwörtlich untergetaucht (Babtism - völlig benetzen, umgeben) nach einem Willendtlichen Akt der Umkehr und Buße hin zum Glauben und der Bereitschaft der Nachfolge.
Man bestätigt damit praktisch und sichtbar für alle Welt und die Engel: hier bin ich, ich tauche ein in den neuen Bund in Christus, ich glaube mit dem Herzen und möchte von ihm lernen und Nachfolgen und die Welt verneinen und die Sünde (= jedwede "Zielverfehlung")!
Ich bekenne dies vor der sichtbaren und Unsichtbaren Welt in dem ich sinbildlich "mit Christus gestorben und auferstanden" bin.
Sowohl das gänzliche Untertauchen ist blidlich rellevant, als auch die Nachfolgebereitschaft und die bewusste Umkehr!
Dies mannifestiert sich in der biblischen Taufe. Und wir werden gleichzeitig "versiegelt" mit dem Unterpfand seines Geistes und "versetzt in himmlische Örter mit Christus". (ob wir das nun da schon ergriffen oder kapiert haben ist dabei irrellevant)
Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!
von solana am 11.10.2014 11:16Lk 3,16 antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, der ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, dass ich ihm die Riemen seiner Schuhe löse; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Apg 1,5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.
Guten Morgen
Ich finde, dieser Punkt ist auch ganz wichtig zu beachten, wenn wir uns mit der Taufe beschäftigen im Zusammenhang mit der Frage, wie man Christ wird.
Denn das, was wir Menschen tun können, ist nur das, was Johannes getan hat: mit Wasser taufen.
Dadurch kann aber niemand "verändert" werden; das wird er allein durch Gottes Wirken, durch die Taufe mit dem Heiligen Geist, erst dadurch wird jemand Christ:
Röm 8,9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
Der reine Akt des Untertauchens oder mit Wasser übergiessens bewirkt gar nichts.
Erst das, was Gott dazu tut, in dem Menschen verändert, macht ihn zum Christen.
Das kann bei der Wassertaufe selbst passieren oder später (wie bspw bei den Jüngern) oder vorher
Apg 10, 44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.
45 Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde;
46 denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus:
47 Kann auch jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir?
Gruss
Solana
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