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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!

von solana am 04.10.2014 19:48

Michael-A schrieb:

Oh, liebe Solana(?), du hast mich leider immer noch nicht verstanden. Es gibt auch tote Ehen, wie es auch schlafende traditionelle Christen gibt!

Ja, Michael, vielleicht habe ich dich falsch verstanden.
Aber irgendwie kriege ich das Ehebeispiel nicht so ganz mit der Taufe zusammen.

Denn  - mal angenommen - du heiratest eine Frau, die du nicht liebst und mit der du eigentlich keine richtige Ehe führen willst, nur eine "Zweckgemeinschaft" meinetwegen um Steuern zu sparen und weil ein gemeinsamer Haushalt praktischer ist. Dann bist und bleibst du doch trotzdem verjheiratet bis zu einer evtl Scheidung, auch wenn eure Beziehung nicht "lebendig" ist.

Im Gegensatz dazu haben wir doch übereinstimmend festgestellt, dass allein der "Besitz" eines Taufscheins niemanden zum Christen macht.

Wo hast du nun etwas anders gemeint?
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?

von Henoch am 04.10.2014 19:45

Huch tefila,

das ist echt schwer...

Henoch

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "

von Henoch am 04.10.2014 19:43

Hallo Kind Gottes,

ja, das ist der zentrale Punkt, dem Evangelium zu glauben. Zu glauben, dass uns vergeben ist, weil Jesu Blut uns reinwäscht von unserer Schuld.

In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. (Eph.1:13/Elberf.)

Bei mir war das auch so, nachdem ich die unten genannten Prozesse (bereuen, umkehren, bekennen, ihm dienen wollen... durchlaufen habe, war ich offen für diese Botschaft, weil ich wusste, dass ich Vergebung brauche, und der Herr half mir, das  Evangelium auch mit dem Herzen und nicht nur mit dem Verstand zu glauben.

Deshalb konnte ich nicht zur Tagesordnung übergehen. Ich war zutiefst betroffen von der Liebe Gottes zu uns und dankte ihm, traurig als ich merkte, dass mein Dank immer zu klein ist. Deshalb gab ich IHM mein Leben, auf dass er mit mir machen soll, was er will.

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.10.2014 19:43.

Michael-A

68, Männlich

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Beiträge: 282

Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!

von Michael-A am 04.10.2014 19:26

Oh, liebe Solana(?), du hast mich leider immer noch nicht verstanden.
Es gibt auch tote Ehen, wie es auch schlafende traditionelle Christen gibt! Lies mich mal richtig durch und nicht so halb! Ich wehre mich gegen Rituale ohne Leben! Das macht Christsein aus: Mit Jesus zusammen leben - er ist das Leben!
Was nutz es wenn ich jeden Sonntag in die Kirche gehe (rolle), aber ohne Jesus im Herzen!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
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Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.10.2014 19:28.

Kind_Gottes

65, Männlich

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Beiträge: 37

Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "

von Kind_Gottes am 04.10.2014 19:19

Hallo zusammen...

"Wodurch" wird man "Christ"? Sicher durch den Geist. Allerdings gehen manche Denominationen davon aus, daß z.B. die Säuglingstaufe den Geist vermittelt.

Unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde?  Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? (Gal.3:1-2/Elberf.) 

Zuerst die Verkündigung des Evangeliums, dann der Glaube, und dann die Versiegelung.

In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. (Eph.1:13/Elberf.) 

So habe ich das z.B. ganz praktisch erfahren.

Shalom 

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Michael-A

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 282

Re: Tag der Einheit Deutschland

von Michael-A am 04.10.2014 19:06

Pardon, waren es nicht 17 Millionen Einwohner?
Hast du mein Artikel gelesen, dass du Witze machen kannst?

Ich bin jedenfalls Dankbar, dass die Mauer weg ist, sie sollte auch in den Köpfen verschwinden. Es gibt keine besseren Wessis oder Ossis, sondern Deutsche, die Fehler haben, wie jeder andere auch! Und der Herr ist Jesus!

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "

von Henoch am 04.10.2014 18:59

Hallo Solana,

ja, es geht alleine von Gott aus, der Vater zieht.

Was kann der Mensch beitragen, ich meine nicht viel, außer dem Wirken des Geistes nachzugeben und sich nicht zu verstocken, also degegen zu sein.

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn macht die einzelnen Schritte so schön deutlich Lukas 15, 11-32, einfach anklicken und nachlesen.

Erst geht der Sohn (er steht für uns Menschen) weg, er fällt tief in Sünde, dann merkt er das, er "schlägt in sich", er denkt über sein verkorkstes Leben nach und will nun heim zum Vater (steht für Gott-Vater).

Der Vaster WARTET schon auf ihn, er hält Ausschau und nimmt ihn gerne auf.

Es gibt ein wunderbares Büchlein zu diesem Gleichnis von Willhelm Busch: Jesus unsere Chance.

Die Schritte sind Erkennen der Sünde, bereuen, umkehren zu Gott, Sünde bekennen, Ihm dienen wollen (Tagelöhner...) und seine Gnade annehmen!!!

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.10.2014 19:01.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: .Götter -Söhne des Höchsten

von Henoch am 04.10.2014 18:42

Hallo tefila,

Für die Juden war es letztlich der Grund, Jesus zu kreuzigen, weil er für sich in Anspruch nahm, Gott zu sein und sich demzufolge auch anbeten ließ.

Sich selbst Gott zu nennen ist Blasphemie für uns Menschen. Jesus durfte das, er war ja Gott und Schöpfer, der Ewige.

Nun hat der Vater uns Gläubigen sagen lassen, dass wir Jesus Christus gleich sein werden, aber es bleibt ein Unterschied, Jesus ist Gott und Schöpfer, der Mensch ist Geschöpf. Der Unterschied bleibt ewig.

1Joh 3,2 Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Die Bibel nennt uns immer Gottes Kinder. An dieser Bibelstelle steht sinnvollerweise dass wir noch nicht wissen, was wir sein werden und das ist auch gut so.

Henoch

 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "

von solana am 04.10.2014 18:35

Hallo Henoch
Danke für den neuen Thread - scheint ja doch Klärungsbedarf zu bestehen

Um nun doch nochmal bei der Taufe anzuknüpfen (die Diskussion darum war ja Ausgangspunkt dieses Themas) könnte man vielleicht sagen: Nicht der äusserliche Akt der Taufhandlung an sich macht einen Menschen zum Christen, sondern das, was darin symbolhaft ausgedrückt wird:

 

Röm 6, 3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln
....
11 So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus.
...
15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!
16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?
17 Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde "gewesen" seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid.
18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.

Wie ich schon im Taufthread schrieb, ist die Voraussetzung dafür Gottes Handeln, seine Liebe, mit der er uns zuerst geliebt hat und uns den Weg frei gemacht hat, zu ihm zu kommen:

Das Wichtigste beim Christwerden ist erst einmal das, was von Gott ausgeht, nämlich sein Ruf:

Joh 6,44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Und dann folgt die Antwort des Gerufenen/Gezogenen, der Gottes Wirken in sich zulässt und sein Leben von ihm umgestalten lässt, nach dem Bild seines Sohnes:

 Röm 8, 29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht

 

Der "Freigekaufte" gehört nun dem Herrn, der ihn frei gekauft hat und der allein seine Freiheit garantiert. Und in dem allein das Leben ist - denn "der Sünde Sold ist der Tod".

Daher:

Gal 2,20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Soweit mal ein paar Anstösse; vielleicht kommen wir von da aus weiter ...
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: .Götter -Söhne des Höchsten

von tefila am 04.10.2014 18:26

Hallo zusammen, hallo Viktorel,

das wäre doch gut, wenn man eine andere Meinung, die sich wie bei Vikorel ja auf eine Bibelstelle gründet, erklärt. Was soll Viktorel denn mit Götterspeise und der "Es schlägt 13- Redewendung" anfangen?  ((Sorry an Pausenclown und MichaR *sonst sehr wertschätze eure Beiträge"))

Also, zu Psalm 83,6: Damals wurden die Richter Götter genannt, weil sie das Sprachrohr Gottes waren.

Zu Joh. 10,34:
Die Juden wollten Jesus am liebsten wegen Gotteslästerung steinigen. Sie warfen ihm vor, er mache sich selber zu Gott. Das hörten sie aus Vers 30 heraus, wo Jesus sagte, dass Er und der Vater eins sind.

Jesus bestritt die von den Juden selber herausgehörte Gottheit gar nicht, sondern Er bestreitet die Gotteslästerung. Sogar Menschen, - auch Mose - wurde Gott genannt (2. Mose 7,1) - also auch wieder das Sprachrohr Gottes.

Somit hatten die Juden keine biblisch begründete Anklage!


Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.10.2014 18:28.
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