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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Heilssicherheit - Glaubensgewissheit - alles nur gesunde "Unsicherheit"?
von Henoch am 23.09.2014 09:45Hallo Pal,
Lies Dir mal die ganze Bibelstelle durch und dann reden wir weiter, ok?
Apg, 26,12 Und als ich (Saulus) dabei mit Vollmacht und Erlaubnis von den Hohenpriestern nach Damaskus reiste,13 sah ich mitten am Tag auf dem Weg, König, vom Himmel her ein Licht, das den Glanz der Sonne übertraf, welches mich und die, die mit mir reisten, umstrahlte.
14 Als wir aber alle zur Erde niedergefallen waren, hörte ich eine Stimme in hebräischer Mundart zu mir sagen: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen!
15 Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
16 Aber richte dich auf und stelle dich auf deine Füße! Denn hierzu bin ich dir erschienen, dich zu einem Diener und Zeugen dessen zu verordnen, was du gesehen hast, wie auch dessen, worin ich dir erscheinen werde.
Hier ging es um Erleuchtung/Bekehrung und nicht um geistliches Wachstum.
Ferner ist es nicht APG 9,5, sondern APG 26.14
Und jetzt erkläre mir bitte, wie Deine Ausführungen zu Diesem Text passen.
Heilssicherheit hatte Saul vor seiner Bekehrung ja nicht und da sieht man auch schön, dass selbst Bekehrung durch die Erleuchtung von Gott gewirkt wird und nicht Eigeninitiative ist, schon gar nicht wegen Restunsicherheiten wegen motivierenden Restschuldbetrachtungen, denn die hatte Saulus ja gerade gar nicht.
Henoch
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Heilssicherheit - Glaubensgewissheit - alles nur gesunde "Unsicherheit"?
von cipher am 23.09.2014 09:36Du selbst hast geschrieben, Pal: Mat 7:17-18 So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
Also kann Dein Fall schlicht nicht eintreten!
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was bedeutet es, Gott zu lieben?
von Henoch am 23.09.2014 09:34Hallo Kayla,
ja, wir sollten danken für unsere Werke, denn sie kommen von IHM.
Und wir sollten still sein und warten, bis er uns die Türen öffnet zu wndeln in den Werken, die ER zuvor berreitet hat.
Schön, dass Du diesen "Aktionismus-Stress" überwunden hast.
Henoch
Re: Heilssicherheit - Glaubensgewissheit - alles nur gesunde "Unsicherheit"?
von Pal am 23.09.2014 09:34Ja, liebe Henoch, da muß ich deine Hoffnung enttäuschen. Denn genau das, was du hoffst, was nicht der Fall sein sollte, ist der Fall.
Ich schreibe dabei das, was ich schreibe, nicht aus dem hohlen Bauch.
Auch wenn es für euch so klingt, wie ein falsches, trostloses Evangelium so kenne ich die Problematik aus jahrzehnten von Seelsorge.
Ihr könnt dann wieder spottend über mich herziehen und sagen: "Ja, beim Pal kann auch keine vernünftige Seelsorge geschehen." -

Da könnt ihr recht haben. Aber dennoch muß ich mich um Probleme kümmern und Lösungswege suchen.
==============
Hier noch ein Beispiel aus der Bibel. Bei seiner Bekehrung bekommt Paulus etwas unangenehmes vorhergesagt:
Apg 9:5 ...Es wird dir schwer werden, wider den Stachel auszuschlagen!
Nun was beinhaltet so eine Ausage?
Zum einen geht es um einen Stachel. Wohlgemerkt wird ihm für die Zuknft kein "stachelloses Leben" versprochen!
Dann wird beschrieben, das Paulus dagegen ausschlagen/rebellieren wird. Und dieses "aufbäumen" wird ihm schwer bekommen.
Darin sehe ich, für mich, den Schmerz im Kampf mit dem alten Wesen. Ich wünschte, ich wäre ein Engel. Ich wünschte mir von ganzem Herzen, ich könnte gar nicht mehr anders als nur im Geist zu wandeln. - Aber mein Erdenleben überzeugt mich vom Gegenteil.
Und so ist mein ureigenes Naturell mein schmerzlicher "Stachel". Ich kann die Konfrontation damit nicht umgehen. Ich habe dabei nicht "auszuschlagen", sondern damit einen heilsamen Sterbensprozeß zu durchleiden. -
Ob ich das will oder nicht, so sehe ich es in meinem Christenleben und in dem Leben aller anderen Christen, die mich umgeben.
Leider, liebe Henoch!
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Heilssicherheit - Glaubensgewissheit - alles nur gesunde "Unsicherheit"?
von pausenclown am 23.09.2014 09:30hiho pal,
erstmal möchte ich feststellen, bäume können nicht sprechen. bringt ein baum nicht die frucht wie erwartet, so tauche doch einfach den baum um, etikettenschwindel ist ne frechheit.
tja guter braum, schlechter baum, gute früchte schlechte früchte, siehste giftbeeren steht da nicht im text, das bringst du wieder rein, ja die bibel braucht solche kleine ergänzungen damit es passt, gut so!
grundsätzlich finde ich es prima das man was hinzufügt, damit endlich einmal die bibel meine theologie unterstützt.
lg pausenclown der seinen und weinbauer heute sehr misstrauisch beäugt. gibts eingentlich analog weintrauben?
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Was bedeutet es, Gott zu lieben?
von Kayla am 23.09.2014 09:17Henoch, ich kann dir nur zustimmen beidem, was du weiter oben erklärt hast:
Ähnlich ging es mir auch lange, schon als Teenager. Ich nenne es heute "blinden Aktionismus": an jeder möglichen Stelle versuchte ich zu missionieren, selbst wenn es gerade gar nicht passte. Und ich strampelte mich ab, um ein Superchrist zu werden und es gelang einfach nie.
Irgendwann merkte ich, dass ich weder Gott, noch anderen, noch mir damit in irgendeiner Form nützlich war oder Gutes tat. Und ich glaube, ich war auch gar nicht mehr offen für Gelegenheiten, die Gott geschenkt hätte, um wirklich mal etwas Gutes zu tun, dafür war ich viel zu sehr mit den eigenen Zielen beschäftigt, die ich jeden Tag zu erreichen hatte.
Ich denke nicht, dass Werke unwichtig sind, aber ich glaube, wir sollten deren Vorbereitung Gott überlassen und dafür so nahe bei Ihm bleiben, dass wir mitbekommen, wenn er uns wirklich die Gelegenheit schenkt, durch Ihn zu wirken. Und ihn immer wieder fragen, um seineFührung bitten. Das bedeutet ja nicht, dass man nicht trotzdem im Alltag bemühtist, Ihm zu gehorchen und auch in kleinen Dingen treu zu sein.
Was die Liebe zu Gott und damit unter Umständen verbundene Selbstsucht abnbelangt, könnte man den Vorwurf ja auch bei Menschen machen. Wenn ich mich bemühe, denen, die ich liebe, das auch zu zeigen, dann habe ich immer etwas davon. Es tut nun einmal auch emotional gut, wenn man anderen zeigt, dass man sie liebt, auf unterschiedlichste Art. Ähnlich wie es ja auch meist emotional angenehm ist, Menschen zu helfen und ihnen Gutes zu tun - umgekehrt meldet sich das Gewissen, wenn man z. B. jemanden betrügt und deshalb lässt man es. Ist das nun schlimm, oder ist deshalb alles, was wir tun, egoistisch? Ich würde vielleicht eher sagen, dass es etwas ist, wofür wir dankbar sein können, dass wir von "guten Werken für Gott" meist zumindest in emotionaler Hinsicht bzw. in Form eines guten Gewissens selbst etwas haben.
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Hallo
von marjo am 23.09.2014 09:05Hallo Kayla,
nun, die Themen dieses Forums mit in den Alltag zu nehmen ist nicht grundsätzlich verkehrt. Schließlich ist es Sinn und Zweck dieses Forums sich über wichtige Dinge auszutauschen, die auch das eigene Leben betreffen können und sollen.
Selbst wenn ich Ärger, Aufregung oder Frust aus diesem Forum mitgenommen habe, konnte mir das bei meiner Charakterentwicklung bereits helfen. "Denen die Gott lieben, werden alle Dinge zum besten dienen", ist eben keine leere Phrase. Damit will ich nicht sagen, dass ich mich hier über jeden Krempel freuen müsste, aber ich erkenne dahinter immer die Chance auf eine Verbesserung meiner Nachfolge.
Auf die eigenen Möglichkeiten Acht zu geben, ist Teil einer guten Entwicklung. Irgendwann lernt man damit umzugehen und Gott die eigenen Grenzen erweitern zu lassen, falls dies notwendig ist.
gruß, marjo
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Hallo
von Kayla am 23.09.2014 08:52Danke für das Willkommen.
Marjo, ich stimme dir zu, manchmal sind wir selbst die, die sich so ein Forum schwer machen. Die Erfahrung musste ich leider auch machen. Ich neige sehr dazu, mich ziemlich intensiv in diverse Diskussionen zu vertiefen und irgendwann lässt mich das auch im Alltag nicht mehr los. Dann raubt so ein Forum einfach zu viel Zeit und Kraft. Inzwischen habe ich gelernt, dass es dann besser ist, mal eine Weile zu pausieren, bis man wieder den nötigen Abstand hat.
Gesunde "Glaubens-Unsicherheit" - am Beispiel des Baumes
von Pal am 23.09.2014 08:40Oder benutzten wir das Bild vom Baum:
Da pflanzt der gute Gärtner einen wunderbaren Apfelbaum.
Dieser Baum hat anundfürsich gar kein Problem, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre!
Mat 7:17-18 So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
Der Apfelbaum kann keine Giftbeeren hervorbringen. Das ist uns wohl allen verständlich.
Doch was macht nun dieses arme Bäumlein, wenn es nach einer wunderbaren Blütezeit entdeckt, das da doch hier und da ein paar Giftbeeren zum Vorschein kommen? Dort wo ich "Äpfel" der Sündlosigkeit / Heiligkeit / Liebe erwarten sollte, kommen Giftbeeren von fleischlichen Gesinnungen zur Geltung.
Wie ist das möglich? Was mache ich damit? Wie gehe ich damit um?
Auf meiner Wurzel steht zwar, oder unten am Stamm, die Plakette: >Edel-fruchtbaum!<
Aber was mache ich mit faulen Giftbeeren?
Soll ich so tun, als ob sie gar nicht vorhanden wären? Ist Vogelstraußpolitik die Lösung?
Soll ich mich selbst davon freischütteln oder sie mir selbstständig ausreißen?
Oder sollte ich begreifen, das die Wiedergeburt und Heilsgewissheit nicht nur eine Momentangelegenheit ist, sondern tatsächlich ein "auszulebendes Leben"?
Um darin den Gärtner, mit Reue und Buße, zu bitten sein Veredlungswerk in meinem Leben zu intensivieren?
Falls ihr diese Problematik kennt, wie handhabt ihr sie in eurem Christenleben?

sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (8) ...Von ihm wird Leben spendendes Wasser ausgehen wie ein starker Strom."...Johannes 7, 38..Hfa
von sylvaki am 23.09.2014 08:32
Losung und Lehrtext für Dienstag, den 23. September 2014
„Als die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten,
das über ihn gekommen war,
kamen sie und saßen mit ihm auf der Erde
sieben Tage und sieben Nächte
und redeten nichts mit ihm;
denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war."
(Hiob 2,11.13)
„Weint mit den Weinenden."
(Römer 12,15)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Ulli, das sieht legger aus, ich nehm mir was mit auf den Weg
(In die Klinik muss)
Adile - lass uns wisen, wie dein Termin gelaufen ist.
SegensGrüße
Sylvaki

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