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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26

von Merciful am 09.08.2014 17:05

»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).

(Evangelium nach Matthäus 19,19; Luther 1984)

Ich greife nochmal zurück auf dieses Wort Jesu aus dem hier betrachteten Text aus Matthäus 19.

Wenn das oder ein Ziel der Nachfolge darin bestünde, die Selbstliebe auf 0% herunterzuschrauben, so würde dies in der Konsequenz bedeuten, dass wir dann auch bei 0% Nächstenliebe angekommen wären. Denn wir sollen unsere Nächsten lieben wie uns selbst.

Würden wir uns selbst nicht mehr lieben, so könnten wir antworten: Ich liebe mich nicht mehr, also muss ich auch meinen Nächsten nicht (mehr) lieben.

Das kann's doch wohl nicht sein.

Zu verleugnen haben wir die Begierden, die sündlichen Neigungen unseres Fleisches, die boshaften Regungen. Diese gilt es zu verneinen und durch Glauben und Liebe haben wir sie überwunden.

Merciful

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Jaco
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel und aktuelle Ereignisse

von Jaco am 09.08.2014 16:54

Na, wenn ihr meint...

also, dann entschuldige ich mich mal, dass ich das Wort "Blödsinn" verwendet habe.

Weiterhin möchte ich hinzufügen,
dass -zumindest bei mir- der Eindruck entsteht, dass hier das Wort "Philister" durch "Palästinenser" eingesetzt bzw. ergänzt wird
und das ist nun mal schlicht weg falsch ! Die Unwahrheit ! (besser so als "Blödsinn" ?)
Frage mich ernsthaft, was der Ansatz solcher Gedanken hier allein schon zu suchen hat ? 

Weiterhin habe ich das Gefühl, dass hier total einseitig gedacht wird:
Die "feigen" Angriffe der ach-so-bösen Palästinenser (so es eigentlich die Hamas ist) während da im gegenüber
die "glorreichen" Angriffe der ach-so-guten Israelis stehen ?

Den gesamten Gaza in Schutt und Asche legen, ganz toll, Super !
Die Menschen dort, ist doch egal, sind doch eh nur "Palästinenser", "Philister"...

Warum nicht gleich die alten Stammesgebiete in Jordanien (Ostjordan) auch noch; steht doch in der Bibel  so...

Jaco 

P.S.: Für Leute mit begrenztem Leseverständnis, habe ich die von mir ironisch geführten Sätze mit "orange" unterlegt;
damit ich da nicht auch noch "ein'n reingehängt" bekomme...





 

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26

von Pal am 09.08.2014 15:30

Ich merke, ihr versteht meine Perspektive nicht.

Könnte "Hass" jemals eine Anforderung des "Gottes der Liebe" sein?
Ja, wenn es darum geht Sünde und Heiligkeit zu trennen!

Cleo:
Und wenn in diesem Text das griechische Wort so definiert wird und diese Bedeutung hat, dann können wir es doch so annehmen, oder nicht...?

Ich, für meinen Teil, bin froh das Deutsch der Bibel zu verstehen und nicht verändern zu müssen... Denn was, wenn die "neue Version" irrtümlich wäre?







Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.08.2014 15:31.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Umfrage

von Merciful am 09.08.2014 15:06

Ich weiß nicht, wo ich mein Kreuzchen setzen soll.

Bin nie im Chat ...

Ich denke mir, wenn ich häufiger dort wäre und an Themenabenden teilnehmen würde, so wäre es mir schon wichtig, dass der Moderator gut durch das Thema führt und für Ordnung sorgt, auch darauf achtet, dass jeder die Möglichkeit hat, sich einzubringen oder Fragen zu stellen.

Bin aber doch eher auf das Forum fokussiert, vermutlich, weil ich hier so keinen Druck verspüre, schnell antworten zu müssen. Im Chat muss man eher zusehen, dass man auf das eingeht, was gerade geschrieben wurde, man kann nicht so ohne weiteres mal eben ein Zitat bringen einer Aussage, die eine halbe Stunde zurückliegt, um von diesem Zitat ausgehend einen Beitrag zu formulieren.

Aber ich setze mein Kreuzchen jetzt mal beim 'Moderator', denke schon, dass von seiner Person, seinem Verhalten viel abhängt, ob ein solcher Themenabend gelingt oder nicht.

Merciful

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang mit dem Gebet

von marjo am 09.08.2014 14:52

Gebet ist für mich ein Bereich voller Rätsel. Die Schrift ist voll der Aufforderung es zu tun. Die Schrift bringt uns die Notwendigkeit und die Verantwortung die mit dem Gebet einhergeht sehr sehr nahe. Die Tat des Gebets wird uns als ans Herz gelegt. Die Erfüllung hingegen hält der Ewige in eine Art "Nebel". Unseren Anteil an der Erfüllung von Dank, Bitten und Flehen wird uns nicht enthüllt, jedenfalls in den meisten Fällen nicht. Wir können also nie sagen, dass der Ewige etwas getan hat "nur" weil wir gebetet haben. Hätte er nicht auch ohne unser Gebet gehandelt? Schliesslich steht jeder Mensch für sich unter dem Schirm des Höchsten.

Gebet fasziniert mich. Gott ist kein Automat, möchte jedoch sehen, dass wir uns ihm anvertrauen. Auf der einen Seite sehen wir an unserem Gebetsleben also auch den Stand unserer Nachfolge. Das Wort "Gebetsleben" gefällt mir übrigens sehr. Es deutet an, dass ich nicht nur in festen Zeiten bete. Beten ist "mit dem Ewigen reden". Bei meiner Frau habe ich auch noch keine festen "Sprechstunden" eingerichtet. :)

viele grüße, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.08.2014 14:57.

Cleopatra
Administrator

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Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26

von Cleopatra am 09.08.2014 14:51

Oh danke Merciful,

ich finde, das hast du sehr gut zusammengefasst, genauso sehe ich es auch.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Umfrage

von Cleopatra am 09.08.2014 14:49

Frei nach dem Motto "solange du Füße kitzeln kannst, ist alles in Ordnung"

Sorry, der musste raus ;-D

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26

von Merciful am 09.08.2014 14:49

Das ist doch klar, Pal, dass wir uns als mit dem Christus gekreuzigt betrachten.

Wer damit ernst macht, der ist eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen.

Jene Rede, die da sagt, dass der Mensch auch sich selbst lieben darf, heißt nicht, dass er seine sündige Natur liebt.

Die sündlichen Neigungen gilt es natürlich zu verneinen.

Aber wenn wir wissen, dass Gott uns liebt, so dürfen, ja müssen wir uns doch auch lieben (als Menschen, als neue Kreaturen).

Darum haben wir auch in den Beziehungen zu anderen Menschen immer beides zu beachten: sowohl die Liebe (Nächstenliebe) als auch jenen 'Hass' sogar oder gerade gegenüber den allernächsten Verwandten.

Es ist, wie die Cleo richtig sagt, eine Frage der Priorität. Gott wertschätzt die natürliche Gemeinschaft. Aber die natürliche Gemeinschaft soll die Beziehung zu Gott und den Dienst für Gott nicht hindern.

Soweit ich weiß bist du verheiratet. Ich denke, du liebst doch auch deine Frau. Und doch musst du sie 'hassen' um Jesu willen. Dies bedeutet ja nicht, dass du ihr Böses tust oder tun sollst, nein, im Gegenteil, du sollst sie lieben,  ihr Gutes tun. Aber die Ehe soll dich nicht in deiner Nachfolge hindern.

Ich denke, dies ist der Sinn der Worte Jesu.

Merciful

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5544

Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26

von Cleopatra am 09.08.2014 14:46

Hallo Pal,

ganz kurz, da du mich direkt ansprichst:

Es geht in diesem Thread hier nicht um Salomo, sondern um diesen reichen Jüngling.

Und es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Sünde an sich (die Handlung, die wir hassen) und den Sünder (den Menschen).

Und wenn in diesem Text das griechische Wort so definiert wird und diese Bedeutung hat, dann können wir es doch so annehmen, oder nicht...?

Es ist natürlich manchmal schwer, wenn man etwas übersetzt. zB gibt es eben im Deutschen mehrere Bedeutungen für ein Wort im Griechischen.
Ich selbst kann kein Griechisch. Auch kein Hebräisch. Deshalb bin ich immer sehr dankbar für solche "Übersetzungen", von Usern, die sich damit auskennen und mir damit weiterhelfen

Aber ich möchte das Thema hier nicht zu sehr verändern, ich wollte nur kurz Stellung dazu nehmen.

Lg Cleo

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26

von Merciful am 09.08.2014 14:30

Sicherlich wäre es auch wichtig, Lukas 14,26 im Zusammenhang zu lesen und vom ganzen Neuen Testament her zu verstehen.

Aber hier in diesem Thread geht es ja um Matthäus 19.

Eine gewisse Ähnlichkeit scheint freilich zu bestehen. Wie der junge Mann in Matthäus 19 seinen Reichtum nicht weggab und Jesus nicht folgte, so kamen die Menschen in der Erzählung Jesu in Lukas 14 nicht zu jenem Abendmahl, da andere Dinge oder Menschen (z.B. der neu erworbene Acker) ihnen wichtiger waren.

Merciful

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