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marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?
von marjo am 28.07.2014 15:56Hallo Burgen,
nur um sicher zu gehen: Du sagst Christ geworden zu sein bevor Du den Heiligen Geist bekommen hattest? Oder möchtest Du sagen, dass Du Christ wurdest, vom Heiligen Geist jedoch nichts gemerkt hast und eine Art "Erfüllung" oder "Auffüllung" erbeten oder erlebt hast? Bin gerade etwas verwirrt
Vielleicht sollte ich klarstellen, was laut Bibel ein Christ ist:. Ein Christ ist ein Mensch, der durch den Heiligen Geist wiedergeboren wurde, nachdem er durch den Vater im Himmel in das Reich seines Sohnes Jesus Christus zur Vergebung der Sünden gezogen wurde.
viele grüße, marjo
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?
von Burgen am 28.07.2014 15:54ja, Marjo, das ist natürlich wahr.
Bei mir war es so, dass ich mit Freude und Kraft ausgeruestet wurde.
Doch das bemerkte ich erst sehr viel später, da hatte ich Jesus schon lange mein Leben uebergeben gehabt.
Das Leben ist ein Prozess . Manche haben eben das Gluck, moechte ich mal sagen,
dass sie auch solche aehnlichen Begegnungen und Erlebnisse haben, wie von Paulus beschrieben.
Bei mir war es halt nicht so.
Grüße
Burgen
NorderMole
Gelöschter Benutzer
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?
von marjo am 28.07.2014 15:28Hallo Zusammen,
hätten solche Aussprüche in der Vergangenheit nicht schon zu oft tatsächlich bedeutet, dass man als Christ den Heiligen Geist nicht mit seiner Bekehrung erhielte und dadurch von Gott für die Ewigkeit nicht versiegelt wäre und dadurch kein erneutes Bitten um den Heiligen Geist notwendig wäre, würden sich wohl viele Nachfragen über die Intentsion solcher Zitate erübrigen. Der arme Paulus. Verse wie Römer 8,9 oder Eph 1,13 haben ihm sicher viel bedeutet. Darum zu bitten von Gott Kraft zu erhalten oder darum, dem Heiligen Geist in einem Menschen mehr Raum und Wirkungskraft zu geben, scheint nicht genug zu sein... vorsichtshalber gleich ganz neu um den Heiligen Geist bitten. Hat für mich etwas wie, als ob ich meinen längst eingetroffenen Freund bitte, mich doch mal wieder zu besuchen.
Mir geht es dabei gar nicht um Wortklaubereien... vielleicht "meint" ja jemand die Wirkung des Heiligen Geistes, sagt aber "Heiliger Geist" wenn er darum bittet... es geht mir eher darum, dass aus der ungenauen Begrifflichkeit nicht selten eine Theologie wird und Menschen trotz Christseins tatsächlich um den Heiligen Geist bitten... den sie längst haben.
viele grüße, marjo
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?
von Burgen am 28.07.2014 15:13hallo ihr Lieben,
ich habe mir die Website der geistestaufe durchgelesen.
Dabei stellte ich fest, dass ich von den Zusammenhängen noch nie gehört hatte.
Und das, was ich bisher hier im Thraed schrieb, eher auf meine eigene Erfahrung und Beobachtung beruht.
Was ich aber jetzt interessant empfinde, ist, dass ich meine herauszulesen,
dass auch die char/pfing Bewegung um Wahrheit ringt.
Aehnlich wie es die Adventisten taten.
Ja, also speziell lernte ich bei dem Durchlesen der Seiten, dass ich nun Lukas in Zukunft ganz anders lesen werde.
Denn Lukas und Paulus stehen in der Lehre nebeneinander.
Keiner ist als wichtiger anzusehen.
Und mir fiel auch auf, dass es um Dienstgaben geht. Was ja eigentlich bekannt ist.
Aber auch, dass Bekehrung nicht zwangsläufig die Taufe des Heiligen Geistes bzg. Zungensprache
bedeutet.
Die Taufe mit dem Heiligen Geist kann durchaus zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Das bedeutet, dass die Dienstgabe nicht sofort zeitgleich mit der Bekehrung und Wiedergeburt sein braucht.
Gott ist ja nicht eine Maschine.
Aber wir duerfen natürlich jederzeit Gott um Erfüllung (Durchfüllung) bitten.
Ich glaube, dass wir viel demuetiger, aber auch freudiger, um den Heiligen Geist bitten duerfen und auch sollen.
Wobei ich nach wie vor sage, dass Anbetung auf Worte beruht,
denn die Zunge soll uns untertan sein.
Sie ist vergleichbar mit dem Segel, das vom Steuermann geführt wird.
Grüße
Burgen
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von jonas.sw am 28.07.2014 14:58Hallo,
"denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet"
das ist die Orientierung. Lese in der Bibel und bitte Jesus im Gebet, das er hilft, das du auf dem Weg bleibst.
Das gilt auch für mich.
Grüße Jonas
Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?
von Hannalotti am 28.07.2014 14:56LiEber Marjo, ich benötige keine Lektüre. Bin seit einigen! Jahren Mitglied so einer Gemeinde. Nicht seit 1906, sondern im Hier Und Jetzt, ganz praktisch. Ich spreche aus Erfahrung. 
Herzlich, ernstgemeinte Grüße zurück! Und nu brauch ich Gebet, dass ich meine Arbeit schaff! 
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von jonas.sw am 28.07.2014 14:53Hallo,
es geht darum, dem Vater zu vertrauen, auf ihn zu hören. Denn wie kann ich eine Beziehung zu ihm aufbauen?
Es geht darum zu verstehen, wie sich der Vater es sich vorgestellt hat, wie diese Gaben eingesetzt werden wollen.
Wie hat er sich die Sexualität vorgestellt? Reicht es da, vorher einfach nur für die Gabe der Sexualität zu danken und die Art und Weise ist ganz egal?
Oder reicht es, Gott dafür zu danken, das er mir Handwerkskunst gegeben hat, um ein Götzenbild zu erschaffen?
Alle Gaben sind vom Vater, aber es gibt falsche Geister, die damit prahlen, als wäre es ihr eigenes Werk, dabei hat es der Vater nur mal zugelassen, das sie sich davon mal was nehmen dürfen. Und diese falschen Geister pervertieren, die eigentlich guten Gaben.
z.B. die Prophetie, auch eine Gabe von Gott, doch auch die kann pervertiert werden, wenn die Quelle die falsche ist.
Doch das Wichtigste ist, Jesus Christus zu vetrauen, auf ihn zu hören.
Grüße Jonas
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?
von marjo am 28.07.2014 14:46Liebe Hannalotti,
natürlich ignoriere ich Deine Beiträge nicht. Was ich angesichts Deine steten Weigerung mein Zeugnis anzunehmen nur noch anmerken kann ist, dass Du Dich bitte informierst. Fange einfach am 09.04.1906 in der Azusa - Street an und arbeite Dich dann bis zum heutigen Tage durch. Wärhend Du dies tust, wird sich Dein Blick auf die Theologie der Charis/Pfinst. wandeln.
Da gibt es reichlich Lektüre sowohl von den Seiten der Pfingsbewegung als auch von den Seiten der sketpischen Beobachter. Manches ist nur noch antiquarisch zu haben, aber auch da gibt es ja hinreichende Quellen im Internet. Falls Du in Schleswig-Holstein wohnst könnte ich Dich auch einladen. Ich habe reichliche Lektüre in meiner Bibliothek.
Ich kann halt aus meiner Erfahrung berichten. In den frühen 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts war die Zungenrede noch gängiges Erkennungsmerkmal bei den Christen der entspr. Bewegungen. Christen ohne diese Gabe wurde teils "robust", teils liebevoll gedrängt sich erneut "Geistestaufen" zu lassen, um diese Gabe zu erhalten und Christ zu werden. Das klang unglaublich in meinen Ohren, weshalb ich mich selber überzeugen musste. Was ich getan habe.
Es waren damals segensreicher Weise bereits Strömungen erkennbar, die dieses Merkmal angesichts der Realität und des biblischen Befundes aufweichten, besonders unter denen, die keine eigenen Gemeinden gründeten. In den entsprechenden Gemeinden hingegen hielt sich diese Theologie wesentlich länger. Beides entnahm ich sowohl der Literatur als auch den Gemeindeversammlungen die ich besuchte. Wenn diese Lehre heute nur noch in denen von Dir genannten "Randgruppen" gelehrt wird, bin ich der Letzte der diese Entwicklung nicht begrüßt. Es hat lang genug gedauert.
Ob alle von den Menschen denen ich dort begegnete Christen waren, habe ich übrigens nie verfolgt... ich bin einfach davon ausgegangen.
herzliche grüße, marjo

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