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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von Henoch am 08.07.2014 10:59

Hallo Cipher,
so wie Du schreibst vermute ich nicht nur beim Vater, sondern vieleicht auch bei der Tochter ein psych. Leiden. Sie verhält sich wie einer, der Zwänge hat.
Ich denke, hier macht ihr schon alles richtig. Im Extremfall helfen, menschlich beistehen und beten.
Henoch

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von solana am 08.07.2014 10:55

Pal schrieb:

Dennoch meine ich es so, das ich selbst bei jeder meiner Sünde (die ja immer aus meiner "Fleischlichkeit" entspringt) ich mich im unreifen Zustand des unmündigen Kindes befinde. Dann bin ich vollautomatisch wie ein "Knecht"! - Und diene dem Gesetz der Sünde, weshalb ich es nötig habe Tit 2:12... daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste
Wo mir das nicht gelingt, muß ich heute noch Buße tun. Ich bin eben noch nicht vollkommen nur ausschließlich im GEIST WANDELND!

Hallo Pal

Ich würde es sogar noch krasser ausdrücken: in dem Moment, indem mich "die in meinem Fleisch wohnende Sünde treibt", bin ich nicht "unmündiger Erbe", sondern "Knecht der Sünde".

Röm 6,16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?

Demjenigen, dem wir unsere Gedanken, Gefühle und unser Tun "zur Verfügung stellen", dem "dienen" wir damit auch - und in dessen Dienst (in dem Fall der Sünde) bleiben wir, wenn wir das nicht erkennen und uns bewusst davon abwenden.
Deshalb heisst es ja in Röm 12, 1+2, dass wir uns zum Dienst Gottes "aussondern" sollen mit unserem ganzen Wesen.

Wir sind "von Natur aus fleischlich" und "unter die Sünde verkauft".
Aber wir sind auch "losgekauft", nicht um im Kampf (wie er in Röm 7 beschrieben wird) stecken zu bleiben, sondern um "im Leben zu herrschen".

Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.

Röm 5,10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.

Das ist ja der "paradoxe Zustand", dass beides auf unszutrifft, unsere weiter bestehende Fleischlichkeit, der wir auch immer wieder "erliegen".
Aber zugleich gilt die Befreiung auch absolut und uneingeschränkt.

Wir sind nicht "zerrissen" zwischen beiden Extremen, wir müssen nicht einen ständigen Kampf gegen die Sünde führen - den können wir eh nicht gewinnen, das kann nur einer und den hat den Sieg bereits erkämpft. Wir können uns nur immer wieder neu und immer wieder mehr diesem Sieger "ausliefern", wenn wir erkennen, dass wir dem falschen Herrn wieder Raum in unseren Gefühlen, Gedanken und Taten gegeben haben, uns zu einem Werkzeug in seinen Dienst haben nehmen lassen.

Und dann werden wir ganz befreit von Anspruch des falschen Dienstherren, auch wenn uns unser Herz noch verklagt und uns einreden will, wir hätten Strafe verdient und müssten nun in Sack und Asche gehen:

1. Joh 3,19 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen,
20 dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Stressfamilie

von cipher am 08.07.2014 10:34

Würde man alles aufführen wollen, bräuchte man ein Buch.

Es sind Geschwister, denen wir schon häufig geholfen haben, weil sie immer wieder in Not - oder Nöte - geraten. Er - Vater vierer Töchter - war lange psychisch krank und ist auch heute noch "auffällig" - das macht den Umgang manchmal schwer. Er ist ebenfalls Frührentner, seine Frau arbeitet in nicht sonderlich gut bezahlter Anstelung in einem Altersheim als Köchin.

Die beiden ältesten Töchter haben sich von ihren Eltern abgesetzt. Die dritte ist verheiratet, hat inzwischen eine kleine Tochter. Die Jüngste ist nicht verheiratet, hat weder Schul- noch Berufsausbildung komplett abgeschlossen, ist nun aber seit einem Jahr ebenfalls Mutter. Ihr beiden Eltern haben die junge Mutter und deren Kind zu sich genommen. Die Jüngste geht furchtbar respektlos mit ihren beiden Eltern um, was teilweise auch an den Problemen in früher Jugend und Kindheit mit dem kranken Vater liegt.

Eine Weile fand dort meistens unser Hauskreis statt, bis die Belastung zu groß wurde (durch die wieder eingezogene Tochter samt Enkel) so dass der Hauskreis nun verlegt ist. Das an sich ist kein Problem.

Aber wann immer wir von dieser Familie hören - es knirscht und kracht im Gebälk, dass man es meilenweit hören könnte. Es gibt bitterbösen Streit zwischen der dritten Tochter und den Eltern, weil die ihren Eltern misstraut in Sachen Kinderbetreuung. Sie hat ihren Eltern deswegen sogar das Jugenamt "geschickt". Die Mutter der Familie hat binnen kurzem zwei Autos zu Klump gefahren - eines fuhr sie einfach in eine überschwemmte Straße - Totalschaden. Das andere knallte vollkommen ohne Fremdbeteiligung innerorts gegen eine Mauer - Totalschaden.

Eines ihrer Autos hatte einen Motorschaden - Geld für die notwendige Reparatur war nicht da. Wir halfen ihnen, das Fahrzeug trotzdem zu verkaufen, um ein günstiges zu bekommen, damit sie einen Teil ihrer Schulden zurückzahlen konnten. Das gelang auch - doch mit dem neuen Wagen kam Papa nicht zurecht. Wir überließen ihnen einen Wagen mit Automatik - das klappte prima. Doch als die Jüngste nun wieder einzog, wollte sie, wenn sie denn einen Führerschein hätte, die "Karre" nicht fahren. Ein VW Beetle sollte es sein. Mit dem Papi nun wieder kaum fahren kann.

Jetzt bekam die Jüngste dieser Tage einen Nervenzusammenbruch, weil ihr die Arbeit mit ihrem Kind zu viel wurde. Sie hat sonst nichts, gar nichts zu tun...

Wirklich - das ist nur ein Bruchteil dessen, was dort wirklich geschieht.

Oft lud ich Papa ein, um ihm einmal Gelegenheit zu geben, sich auszusprechen. Kaffe trinken. Ein Schnack unter Männern. Eine Runde spazieren gehen, auch mit unserem Hund.

Doch es scheint sich noch immer alles zuzuspitzen.

Ich selbst bin ebenso ratlos, wie meine Frau. Wo und wie kann man hier noch helfen, außer durch tätige Fürbitte? Die Mutter der Familie trägt die Hauptlast, weil weder die Jüngste noch ihr Gespons daran denken, etwas im Haushalt mitzuhelfen. Ihm machte ich deswegen auch schon behutsame Vorhaltungen. Er nichte und schien einsichtig - doch es änderte sich nichts. Dass Mami noch immer aufrecht stehen und gehen kann, wirkt zuweilen wie ein Wunder, bei dieser Last.

Eigentlich müsse man die ganze Familie unter "betreutes Wohnen" in Obhut nehmen. Doch wer kann das leisten?

Vielleicht hat der eine oder die andere ein paar Gedanken dazu...

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (5) Wer mich sieht, der sieht den Vater! - Und was wird dann kommen?

von sylvaki am 08.07.2014 10:17


Guten Morgen ihr Lieben,

ich freu mich, Gretel, dass das so gut gegangen ist mit dem Auge,
mit dem 2. wird es sicher ebenso.

Adi, es geht uns allen ganz gut.
Wir sind so gut wie fertig mit Tantchen's Wohnung,
2 Kaufinteressenten sind auch schon da,
ich hoffe einer davon wird der neue
Wohnungsbesitzer (Gebetsanliegen).
Dann könnten wir das hier abschließen.

Am Wochenende werd ich mit einem kleinen Hänger
voll mit meinen Möbel in die neue Heimat fahren,
dann ist erst mal fast alles dort -
und der Rest wird sich finden.

Ich hab ein bissle Probleme mit meinen beiden Handgelenken ...
der Orthopäde hat mir eine Schiene verschrieben und gemeint
ich solle mal nix machen ....
nicht ganz machbar wenn man einen Umzug vor sich hat,
bitte betet für mich, dass ich es weise angehe, ja?

Wenn das Bett steht und mein Kleiderschrank eingeräumt ist
mach ich erst mal Pause, ich versprech mir das selbst.
(Kann gaaaaaaaaaaaaanz schlecht weggucken wenn
irgendwo Unordnung ist oder Unausgepacktes rumliegt).

Ist das nicht ein doofes Wetter? :(

SegensGrüße

Sylvaki

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: 2. Pt. 1,19 Morgenstern geht im Herzen auf

von Rapp am 08.07.2014 10:15

Also, wie soll ich das verstehen? Zuerst mal darf Jesus aus meinem Leben strahlen. Damit werden andere angestachelt, auch zu Jesus zu kommen. Dann aber ist das ja nur ein kleiner Klecks von dem, was zu Hause in der Herrlichkeit aus meinem Herzen strahlen darf: ich darf seine Pracht ausstrahlen. Zukunftsmusik!!

Willy

Einmal werde ich Ihm gleich sein...!

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (5) Wer mich sieht, der sieht den Vater! - Und was wird dann kommen?

von sylvaki am 08.07.2014 10:02


Losung und Lehrtext für Dienstag, den 8. Juli 2014

„Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken."
(3.Mose 19,13)

 

„Jeder von uns lebe dem Nächsten zu Gefallen,
ihm zum Wohl, um ihn aufzubauen."
(Römer 15,2)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist mit mir los nach Krankheit?

von Rapp am 08.07.2014 09:24

Verzeih bitte, dass ich mich erst jetzt melde.

Ich muss schmunzeln: du hältst mir nen Spiegel vor, Alex: als ich von Jesus hörte dachte ich: wenn ich mich für Ihn entscheide darf ich all das nicht mehr tun, woran ich Freude habe! Na, ich dachte weiter: da kriegen mich sieben Pferde nie rein!! Die brauchte es gar nicht. Es genügten zwei Menschen, die beteten und glaubten, dass Gott in meinem Leben was tun kann. Damals, mit 17 Jahren, entschied ich mich für ein Leben mit Jesus. Das bereute ich nie. Nicht, dass ich ein Leben ohne Hindernisse gelebt hätte. Nein, mir ist vieles nicht erspart geblieben. Aber die Hoffnung und die Kraft, die mir die Gemeinschaft mit Gott und sein Wort geben haben mich bis hierher hindurchgetragen. Im Elend stecken geblieben bin ich jedenfalls nie! 

Mehr sage ich vorerst nicht.

ganz herzlich grüßt

Willy

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milli
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist mit mir los nach Krankheit?

von milli am 08.07.2014 07:46

alex :Vielleicht sollte ich mir doch mal eine Bibel zulegen..."

jo, guter plan !
 
lg milli
 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5485

Re: christliche Filme

von Cleopatra am 08.07.2014 07:34

Läufer schrieb im Thread nebenan mit gleichem Titel:

1. Fireproof (Bei Männern vermutlich nicht so beliebt).
2. Not A Fan (gibbet auf Deutsch)

 

Leider vermisse ich gerade einen dritten Film. Wenn mir dieser wieder einfällt ...

Herzlichste Segensgrüße

Läufer

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von cipher am 08.07.2014 07:25

StafanS schrieb: Ich habe lange Zeit meines Glaubenslebens mit Aussagen wie "du musst ...", "du sollst ...", "du darfst nicht ..." gelebt. Diese Aussagen haben mich geknechtet. Freiheit in Christus habe ich nicht wirklich gekannt

Pal erwiderte: Nun lieber Stefan ich sehe das nicht ganz so!

Dass Du, Pal, das "anders" siehst, mag sein. Wenn StafenS das meinte, was auch ich erlebt habe, dann allerdings hat es ganz wenig bis gar nichts mit einem "biblischen" Vormund oder Verwalter zu tun, sondern schlicht mit der zuweilen lieblosen und überheblichen, manchmal auch besserwisserisch-oberlehrerhaften Art und Weise, in der einige Christen mit ihren Mitchristen umgehen. Die "Unmündigkeit" bezieht sich auf Menschen, welche dem Gesetz unterliegen.

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