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Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Beitrag verschwunden?
von Merciful am 05.07.2014 11:42Bestimmt hast du im Hintergrund fleißig für mich gebetet, damit das Ungleichgewicht der Zahlen wieder in Ordnung kommt.

Und wie gefällt dir mein neues Profilbild?
Merciful
Re: Nächstenliebe!
von solana am 05.07.2014 11:01Guten Morgen
Ein Punkt, der für mich auch eine wichtige Rolle spielt, ist noch nicht angesprochen wurde: die "Offenheit".
Wir alle haben ja schon ziemlich viel Übles von anderen Menschen erfahren, sind getäuscht und enttäuscht worden.
Daher begegnen wir den Menschen in der Regel "mit einer gesunden Portion Misstrauen", aus "Selbstschutz".
Das ist auch prinzipiell nicht verkehrt, nur sollte das verfestigt werden als eine Art "Vorurteilsbrille, durch die alles gesehen wird, was der Menscht sagt und tut.
Da unser Erkenntnisvermögen und unser "Hineinversetzen" in die Lage und das Denken anderer Menschen doch sehr begrenzt sind, finde ich es wichtig,für Korrektur jederzeit offen zu bleiben und andere nicht auf ein "Bild" festnageln.
Einmal Offenheit für Korrektur in Hinblick auf die Einschätzung der Person selbst, die Interpretation ihres Redens und Tuns (nicht: "Das sagt/tut er/sie nur deshalb so, weil ... eigentlich kann ja nur xy dahinter stecken, dafür kenne ich ihn/sie gut genug). Denn sonst begegnet man nicht wirklich seinem Nächsten, sondern sucht (unbewusst) nur eine Bestätitung seiner eigenen Vorurteile. (und die wird man immer finden, wenn man ihm bei allem, was nicht damit übereinstimmt, Unaufrichtigkeit unterstellt).
Zum anderen Offenheit für Gottes Weisung.
Liebe Ande, du hast da ein Beispiel von einem Bettler gegeben, bei man sagen könnte: "nicht alles, was gut gemeint ist, bewirkt auch wirklich das Gute".
Aber gerade, weil wir die Auswirkungen unseres Tuns meistens gar nicht ganz einschätzen können - ebenso wenig wie die wirkliche Lage und Bedürftigkeit unserer Mitmenschen - finde ich auch hier Korrekturbereitschaft wichtig, keine "Prinzipienreiterei"; nicht einmal Angefangenes stur durchzuziehen, um sich ja nicht eingestehen zu müssen, dass man die Lage vielleicht anfangs falsch eingeschätzt hat.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Gottesliebe!
von Merciful am 05.07.2014 10:48An welche 'Waffen unsres Kampfes', durch die wir uns auf Gott ausrichten lassen oder die uns in der Ausrichtung auf Gott zu Hilfe kommen oder die wir in unserem Lebenskampf gebrauchen, denkst du da, wenn ich fragen darf?
Merciful
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Mühe und Plage
von NorderMole am 05.07.2014 10:29Hochspannung ist, Morgens geladen aufzustehen,
mit Widerstand zur Arbeit zu fahren,
den ganzen Tag gegen den Strom zu schwimmen,
wie ein leeres Akku wieder zu Hause anzukommen,
in einen Steckdose zu fassen und eine gewischt
kriegen. Das ist Hochspannung !
NorderMole
Gelöschter Benutzer
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette 1 (biblisch)
von NorderMole am 05.07.2014 10:22Neu
Indem er sagt:"Einen neuen Bund", erklärt er den ersten für veraltet.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gottesliebe!
von Henoch am 05.07.2014 09:36Hallo Ihr Lieben,
der für mich hilfreichste Vers, wie ich mich auf Gott ausrichte, ist dieser:
2. Kor.10
3 Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
Henoch
Klaus
Gelöschter Benutzer
Re: Gottesliebe!
von Klaus am 05.07.2014 09:16Wir sind teuer erkauft, richtig? Nun geben wir Gott zurück, was Ihm gehört. Unser ganzes Sein gehört Ihm, die Frage ist nur, halte ich etwas für mich selbst zurück?
Und für alle ist er gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist (2.Kor.5:15/Elberf.)
Geist, Seele und Leib gehören nicht mehr uns. Was wir nun Gott aushändigen, wird Er auch nehmen, reinigen, und mit sich selbst durchdringen. Unser ganzes Sein soll zu einer lebendigen "Stiftshütte" werden. Der Geist ist gleichsam das Allerheiligste, die Seele das Heiligtum und der Leib der Vorhof.
Um nun wieder zum eigentlichen Thema zu kommen. Wer liebt, möchte Gemeinschaft haben. In Christus sind wir in die Gemeinschaft des Sohnes Gottes berufen. Wie beginnt z.B. mein Tag mit Gott. Habe ich 10 Minuten Gemeinschaft mit Gott, oder eine Stunde, oder zwei Stunden? Wer liebt, möchte viel Gemeinschaft haben. Wie viel Gemeinschaft habe ich mit dem lebendigen und bleibenden Wort Gottes? Oft trifft man Leute, die mit ihren Lippen bekennen, wie sie denn Gott und die Menschen lieben. Und doch bezeugt ihr ungekreuzigtes und unreines Leben genau das Gegenteil.
Wenn wir wissen wollen, wie man Gott liebt, müssen wir auf Jesus schauen. Seine Liebe war ein beständiger Wohlgeruch vor Gott. In Christus soll es bei uns auch so sein.
Shalom
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Gottesliebe!
von Merciful am 05.07.2014 08:54Wie man in der Mathematik einen Vektor sowohl durch seine Richtung als auch durch seine Länge, seinen Betrag beschreibt, so möchte ich auch einmal unsere Liebe so beschreiben; sie hat eine Richtung und sie hat eine Kraft in sich.
Die Kraft zur Liebe kommt von Gott, der die Liebe ist. Unser Liebesvektor hat eine Länge, eine Kraft in sich, nur insofern, weil Gott als Quelle der Liebe unsere Liebe immer wieder neu entfacht und kräftigt.
Die Richtung unserer Liebe - daran sind wir beteiligt, da ist unsere Entscheidung gefragt, unseren Liebesvektor von Gott immer wieder neu ausrichten zu lassen.
Dies ist recht eigentlich unsere Liebe zu Gott, dass wir uns von Gott ausrichten lassen, seiner gedenken, auf ihn sehen, sein Wort vernehmen, es so in uns aufnehmen, so dass es uns auszurichten vermag.
Wo wir so auf Gott und unseren Nächsten ausgerichtet werden, da ist diese Ausrichtung von Anfang bis Ende eine Bewegung, die durch Gottes Kraft bewirkt wird.
Aber wir sind hineingenommen, diese Ausrichtung geschehen zu lassen und mitzuvollziehen. Dann lieben wir Gott und halten sein Gebot. Dann sehen wir auf ihn, leben aus ihm und gehen unseren Weg mit den Nächsten und für die Nächsten, denen wir Nächste werden und die uns Nächste werden.
Merciful
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Mühe und Plage
von Rapp am 05.07.2014 08:02Da denke ich an die doppelte Verheißung, die Adam erhalten hatte:
du darfst schwitzen bei deiner Arbeit - aber du darfst davon auch satt werden.
Arbeit habe ich noch nie als Last empfunden. Viel bedrückender (lästiger) empfand ich immer wieder jene Leute, die meinten mir sagen zu müssen, wie schwer doch mein Leben sei... Klar, meine Behinderung wünschte ich mir manchmal ins Pfefferland, warum nicht? Andere mochten es einfacher haben, aber je mehr ich den Kontakt mit Vater pflege, desto leichter, schöner und reicher wird doch mein Leben. Da spielen Mühe und Plage eine kleinere Rolle. Da will ich nicht unter Heulsusen und Jammertüten gerechnet werden. Ich denke viel mehr an David, der fand sein Los sei das lieblichste. Bedenke, er war Regent, Richter, Heerführer, Bauherr, Schriftsteller, Instrumentenbauer und Familienvater...
Willy

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