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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Erlebniss mit Gott !
von Henoch am 10.06.2014 22:16Hallo Berndt,
Jesus Christus sehnt sich auch nach Dir.
Lk 15,7 Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über "einen" Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
ääähm, das Wort Buße wird oft völlig falsch verstanden, falls Du Dir nicht sicher bist, was das ist:
Das ist Buße:
1Joh 1,9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
Jetzt bin ich aber neugierig, was für ein Erlebnis mit Gott das war.
Henoch
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Hallo ich möchte mich kurz vorstellen
von Poola am 10.06.2014 20:07hallo bernd,
fühl dich wohl, hier bei uns,
nette gespräche und einen netten austausch hier bei uns.
lg, poola.
Mein Erlebniss mit Gott !
von Bernd am 10.06.2014 19:43Mein Erlebnis mit Gott hatte ich über2 Jahrenach meinem Unfallcbei dem ein Junger Straßenwärter vor meinen LKW gelaufen ist und kurz drauf verstarb.
Auf der suche nach halt habeich mich schon selber aufgegeben . Als ich in eine Sehnsucht verspürte wieder in die Kirche einzutreten. Ich weis nich nicht warum ich diese Sehnsucht und ich verspürte wieder kraft zum Leben.
Dafür bin ich Gott Dankbar
Bernd Wimmer
Henoch
Gelöschter Benutzer
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Religiöse Heuchler
von Merciful am 10.06.2014 18:37Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
(Evangelium nach Matthäus 23, 15; Luther 1984)
Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
(Evangelium nach Johannes 3, 1-3; Luther 1984)
Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!
(Evangelium nach Lukas 23, 34; Luther 1984)
Danach bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu ab. Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen, wie die Juden zu begraben pflegen.
(Evangelium nach Johannes 19, 38-40; Luther 1984)
Diesen Versen entnehme ich, dass Jesus mit Pharisäern durchaus unterschiedlich sprach. Gewiss nicht immer hat er sie als Heuchler gescholten, er konnte auch freundlich mit ihnen reden. Ja, noch am Kreuz konnte er für sie um Vergebung bitten, da sie nicht wussten, was sie taten. (Ich nehme an, er meinte nicht nur die Soldaten, die ihn kreuzigten, sondern auch diejenigen, die ihn vor Pilatus angeklagt hatten.) So sehen wir ja auch den Petrus, wie er nach Pfingsten zu den Juden sprach und ihnen Buße und Vergebung der Sünden verkündigte.
Noch etwas fällt mir auf: war das Merkmal etlicher, nicht aller Pharisäer und Schriftgelehrten nicht gerade ihre Werkgerechtigkeit, die aus dem Gehorsam gegenüber den Satzungen folgen sollte? Und war dies nicht der Nährboden, auf dem ihr Stolz gedeihen konnte, der sich über diejenigen erhob, die zu solchen Leistungen des Gehorsams nicht imstande waren? In der Gemeinde Jesu aber gelten andere Regeln. Der Gemeinde Jesu ist durch das Evangelium gesagt, dass die Gerechtigkeit vor Gott nicht aus den Gesetzeswerken kommt, sondern aus Gnade durch den Glauben.
Daher steht die Gemeinde Jesu auf einem anderen Grund, welcher gerade dem menschlichen Ruhm keinen Raum gewährt, sondern die Ehre gehört allein Gott, der sich dem Menschen in seiner Gnade zuwendet. Diese Botschaft von der Gnade Gottes macht Heuchelei beinahe unmöglich, da der, der zu Jesus kommt, darum weiß, dass er Gott nichts zu bringen vermag als allein sein Vertrauen und dass er Gott nicht durch Leistungen zu beeindrucken vermag. Auch der Dienst des Christen ist Gnade und nicht eigentlich das Werk des Menschen, er tut nur, was er schuldig ist zu tun.
Daher hat Gott durch das Evangelium, durch das Sterben Jesu am Kreuz, die Menschheit nicht nur von Sünde, Schuld und Tod befreit, sondern eben auch von Heuchelei.
Dies war nun der entscheidende Satz, auf den der ganze Beitrag hinauslief, daher habe ich ihn fett gedruckt.
Merciful
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Apostelgeschichte, eine unendliche Geschichte
von Rapp am 10.06.2014 16:51Apg.6 und 7
Wir sahen, wie sich Philippus entwickelte. Unter den Diakonen sehen wir Stephanus. Er wird uns als ein geisterfüllter Mann vorgestellt. Nun, die Diskutiersucht der Griechen hat auch vor Jerusalem nicht Halt gemacht. So zog man Stephanus in Streitgespräche hinein. Doch damit kamen die Gegner des Evangeliums nicht weit: sie vermochten dem Geist der Stephanus leitete nicht zu widersprechen. Verleumdungen und Intrigen waren die Folgen und schließlich stand der Mann vor dem obersten israelischen Gericht: er wurde gesteinigt.
Zur Predigt des Stephanus sage ich nichts. Ich staune immer nur über die Kraft und Weisheit, die in Gottes Wort steckt.
Das größte, was Stephanus tat: als letztes bat er für seine Peiniger um Vergebung...
Danach brach in Jerusalem eine schlimme Verfolgung über die Gemeinde herein. Etliche behaupten, die Gemeinde in Jerusalem sei ihrem Auftrag, das Evangelium hinauszutragen, nicht nachgekommen. Daher habe Gott diese Verfolgung zugelassen. Mir solche Gedanken zu machen habe ich nie den Auftrag bekommen.
Fakt ist jedenfalls, dass die Gemeinde übers ganze Land zerstreut wurde: zerstört wurde sie dabei nicht!
Willy
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Religiöse Heuchler
von marjo am 10.06.2014 16:36Oh, ich habe keine Gleichung aufgestellt, oder es war nicht meine Absicht. :)
Ich formuliere um: Wahrheit ohne Liebe ist nicht Wahrheit und Liebe ohne Wahrheit ist nicht Liebe, zumindest nicht die Form von Wahrheit und die Form von Liebe die Gott umtreibt und bestimmt.
herzliche grüße, marjo
Re: Religiöse Heuchler
von StefanS am 10.06.2014 16:27Lieber marjo,
Ansonsten habe ich nichts hinzuzufügen.
LG StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Religiöse Heuchler
von solana am 10.06.2014 16:21Sind uns beide Seiten bewusst in der Demut vor Gott, haben wir viel verstanden.
Ganz genau, Marjo - hier sehe ich auch den Unterschied.
So meine ich das auch:
Uns steht nicht Überheblichkeit an, sondern Demut.
Und "Ermahnen in Liebe" ist kein "Verurteilen von oben herab" sondern ein "Dienen" in Demut, indem wir "den anderen höher achten als uns selbst" (Phil 2,3).
So sehe ich das jedenfalls..
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Religiöse Heuchler
von marjo am 10.06.2014 16:09
Lieber StefanS,
Wahrheit ist Liebe. Liebe ist Wahrheit. Keine Wahrheit ohne Liebe und umgekehrt. Wahrheit wird erst durch Liebe vollkommen und Liebe erst durch Wahrheit. Gottes Wort vereint beides miteinander (Joh 14,15 + 21).
Es gibt kein entweder oder und auch kein Gegeneinander. Schauen wir einfach auf Jesus. Das was notwendig war sagte er sofort. Das was zu viel war, zum Beispiel für seine Jünger, sagte er ihnen später (Joh 16,12).
Jesus hat Sünde und Heuchelei niemals relativiert oder verschwiegen. Er hat es zum richtigen Zeitpunkt auf die richtige Art gesagt. Er ist unser Vorbild. Lassen wir uns von ihm leiten, wann wir was zu sagen haben.
Ob Du, lieber Stefan, Dich schon schuldig gemacht hast mit Deiner Haltung, wird Dir der Heilige Geist in Dir selber sagen. Selbst wenn das so sein sollte, ist da doch immer die Barmherzigkeit Gottes und die Vergebung. Niemans ist ohne Schuld. Schuld kann fesseln, einsperren, erdrücken... aber sie ist stets an einem Menschen gebunden. Wenn wir die Sünde zu entfernen suchen, müssen wir immer darauf achten den Menschen darunter heil zu lassen, oder die Verletzung so gering wie möglich zu halten. Verletzung und Schmerz sehe ich übrigens wertneutral. Richtig angewendet tut auch die liebevollste Wahrheit oft weh, aber wir werden dadurch auch gereinigt.
Wir bewegen uns auf einem sensible Thema, weil es in unser Innerstes geht. Sünde ist nicht nur um uns, sie ist ein Teil von uns. Sie zu sehen und zu entfernen tut immer weh. Halten wir den Schmerz doch einfach mal aus. Wer würde auch einem Arzt befehlen sein Handwerk auszuüben ohne Schmerzen zu verursachen? Wir sind alle Sünder und wir sind alle füreinander verantwortlich, jeder bei seinem Nächsten. Sind uns beide Seiten bewusst in der Demut vor Gott, haben wir viel verstanden.
herzliche grüße, marjo

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