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song-of-joy
Gelöschter Benutzer
Re: "tut alles zur Ehre Gottes"
von lowokol am 25.05.2014 16:56Hallo,
ich habe lediglich Jaco seine Frage beantwortet,die übrigens auch sehr gut zu der Überschrift:
tut alles zur Ehre Gottes paßt.
Wie die Grundvorraussetzung verschieden gedeutet werden,liest man ja heraus.
Tut alles zur Ehre Gottes......bedeutet nicht in der Frucht des Redens stecken zu bleiben....
Warum spricht Jesus als letztes vom Lohn der Werke??
Weil es die Werke sind die Gott im voraus für uns geschaffen hat ,das wir darin wandeln sollen :-),dieses Wandeln ist aber wieder von unserer Entscheidung abhängig,deswegen sollte nicht Jeder zu selbstgerecht mit seinem Wandel umgehen.
Dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes und lass auch die Unseren lernen, sich hervorzutun mit guten Werken, wo sie nötig sind, damit sie kein fruchtloses Leben führen.
Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
.........einem jeden zu geben, wie seine Werke sind.
Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern.
lowokol
Re: "tut alles zur Ehre Gottes"
von Cleopatra am 25.05.2014 15:55Ja natürlich, Henoch, das ist doch alles richtig 
Alles geschieht durch ihn, wir sollen nicht gesetzlich werden, nur auf Werke schauen und und und.
Da gebe ich euch völlig Recht 
Ich kann nur von mir aus sprechen, eben mit dem Beispiel von gestern:
Ich habe mich gestern mal den Tag über "geprüft", habe einfach mal versucht, den ganzen Tag eben bewusst danach zu leben.
Nicht, weil Gott es damals gesagt und "befohlen" hat, sondern als ein kleines "Ich habe dich unendlich lieb, du hast so viel für mich getan, mit diesem Leben möchte ich dir eine Freude machen."
Das hatte ich etwas als "Vorraussetzung", unausgesprochen gesehen, wenn wir darüber reden.
Was mir eben gerade schwer fällt ist folgendes:
Wir besprechen den einen Tag, überlegen, wie wir ihn ganz praktisch werden lassen (nicht alle Leser kennen die komplette Bibel und haben Kenntnis zu allen Themen) und nun geht das Thema irgendwie über zu "wie sollte ein Christ grundsätzlich leben?"
Ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll, denn etwas hat ja alles miteinander zutun.
Aber unser Leben ist kein "ich setz mich auf den Sessel und genieße mein Errettet-Sein."
Es ist auch kein "ich sitze weiterhin auf dem Sessel, alles wird von alleine kommen und Gott hat Gefallen daran, dass ich nun hier sitze."
Es ist aber auch kein "mach so viele Werke, bis du ausgelaugt bist"
Es geht mir um praktische Dinge, um Ideen sammeln, um Erfahrungen auszutauschen, wie wir aus Freude und Dankbarkeit Gott die Ehre geben können, eben, mit dem Ziel, dass sich Gott über uns freut (und bitte nicht jetzt über das Thema reden, warum sich Gott immer über uns freut) 
Versteht ihr?
EInfach um praktische Dinge. Und mir hat es gestern sehr gut getan.
Denn auch wir Christen, in der Nähe Gottes, von ihm getragen und voller Liebe zu ihm- wir leben in dieser Welt, sind beeinflussbar durch das Umfeld, eben in diesem Fleisch.
Und dann ist es doch super, sowas zu machen, wenn einem manches vielleicht garnicht so bewusst ist 
Ich hoffe, ihr versteht jetzt etwas besser, was ich gemeint habe?
EIne Selbstreflektion (Bestes Beispiel hier Jaco- danke dir, das war ganz Praktisch)
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
"Entlassung" von Zippora
von Cleopatra am 25.05.2014 15:35Mir ist gerade etwas aufgefallen, kennt sich jemand von euch aus und kann mir dabei helfen?
Wie wir ja wissen, war Mose verheiratet mit Zippora, als Gott ihn das erste mal rief, um das Volk israel aus Ägypten zu befreien.
Wir lesen nicht sehr viel von ihr. Mir selbst kommt sie etwas "willensstark" vor, schließlich hatte sie Mose dazu überredet, seine Kinder zuerst nicht zu beschneiden (sie kam ja auch aus einem anderen Umfeld).
Sie folgte Mose zuerst.
Dann liest man ganz lange nichts mehr von ihr.
Lange Zeit später, das Volk war bereits aus Ägypten ausgezogen, zog drch die Wüste und hatte den ersten Kampf gegen Amalek geführt, trifft die Familie plötzlich wieder zusammen.
Ich verstehe es so, dass Zippora kurz vor Moses Erscheinen vor dem Pharao zurück zum Vater geschickt wurde.
Das als kleine Einführung, damit ihr versteht, was mein Anliegen ist.
Ich lese gerade 2. Mose 18.
Dort steht dann:
Also hatte Mose seine Frau und seine Söhne vorher zurückgeschickt.
Klar, für Zippora war alles fremd und so weiter. War sicher ein Schutz.
Aber nun die Frage- in der Bemerkung zum Wort "zurückgeschickt" steht die Wortbedeutung "entlassen".
"Entlassen" hört sich für mich wie eine Art Scheidung an, damit Zipora neu verheiratet werden kann.
In allen Übersetzungen steht nur "zurückgeschickt", in der Elberfelder aber steht dieser Vermerk.
Nun bin ich etwas unsicher, was ich damit anfangen soll.
War Zippora einfach weiterhin Ehefrau, nur eben "in Sicherheit zum Vater gebracht"?
Oder hatte er sich quasi von Zippora geschieden...?
Weiß da jemand Rat und kann mir helfen?
Danke euch

Lg Cleo
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Re: Lebensmittel nach dem Mondkalender usw.
von solana am 25.05.2014 15:34Ich meine, dass man nicht alles in einen Topf werfen darf.
So gibt es bestimmt viel überliefertes Wissen über Zusammenhänge in der Natur, das uns heutzutage abhanden gekommen ist und das eben aub Beobachtungen bspw der Bauern zurückgeht, die über Generationen hin weitergegeben wurden - zB, dass bestimmtes Saatgut zu einem bestimmte Zeitpunkt im (Mond)Kalender ausgebracht, besser gedeiht als zu anderen Zeiten. Besonders einleuchtend erscheint mir das beim Holz schlagen, da - wie ja schon emand erwähnte - der Mond einen Einfluss auf den Wasserhaushalt der Pflanzen hat (und somit auft den "Saft" im geschlagenen Holz). Je nach Verwendungszweck ist eine Beachtung dieser Gesetzmässigkeiten schon sehr nützlich (zB wenn es um die Haltbarkeit der Balken in einem Fachwerkhaus geht).
Unsere Nachbarn, ein paar alte Bauern, haben für alles Mögliche einen passenden Spruch ("Bauernregel") parat, Weisheiten, die ihnen schon als Kinder eingetrichtert wurden....
Da aber unsere Vorfahren von Astronomie nicht immer sehr viel Ahnung hatten, haben sie sich zT "abenteuerliche" Erklärungen für solche Dinge zurecht gebastelt, die uns aber nicht zu irritieren brauchen.
wenn Du so denkst, dann gibst Du den Mächten der Finsernis sehr viel Ehre...sie können nichts tun, der Herr ist der Herr der Heerscheren.
Wenn Menschen meinen, irgendwelche Kräfte lägen in dem Erschaffenen selbst oder wurden da hineingelegt, wen beten sie dann da an????
Kann ich nur zustimmen.
Und wenn im biologisch-dynamischen Anbau noch irgenwelche "Zaubersprüche" beim Aussäen aufgesagt wurden, mache ich mir darüber auch keine Sorgen beim Essen des Gemüses, denn je mehr Angst man vor evtl Einflüssen hat, um so mehr lässt man ja schon sein Denken davon beeinflussen....
Und wenn Paulus über Freiheit spricht, sogar Götzenopfer "schadlos" essen zu können, spricht er hier nicht nur vom Fleischgenuss selbst, sondern sogar von der tatsächlichen Teilnahme an der Zeremonie:
1Kor 8,10 Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht ....
Wenn ich dazu diese Stelle lese:
1Tim 4,4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
muss ich immer an die Vision des Petrus denken, wo Gott ihm befahl, unreine Tiere zu essen und auf seine Weigerung hin sagte:
Apg 10, 15 Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten. (Schlachter: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein! Elberfelder: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein! )
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: "tut alles zur Ehre Gottes"
von Henoch am 25.05.2014 15:23Hallo Cleo,
ich glaube, das ist das Ziel, nicht der Grundgedanke. Gott will unser Herz, also unsere innere Haltung, nicht unsere Werke, auch wenn dies natürlich Ausdruck dieser Haltung sind. Aber es gibt bekennende Atheisten, die wunderbare Dinge tun, Großartiges vollbringen, größeres als Christen. Nur, sie tun es zur eigenen Ehre.
Etwas zur Ehre Gottes tun, hat für mich NUR diese Bedeutung, dass alles durch IHN geschieht und Dank die richtige Antwort ist, und eben überhaupt keine andere, denn nur in dieser Haltung gebe ich IHM die Ehre und nicht mir....
ER schenkt uns das rechte Wollen und Vollbringen und wir werden ganz natürlich die Dinge tun, dabei aber immer mit Blick darauf, dass wir jedes Gelingen IHM verdanken.
Jetzt hoffe ich nur, dass ich deinen Thred nicht ganz missverstanden habe?
Henoch
song-of-joy
Gelöschter Benutzer
Re: "tut alles zur Ehre Gottes"
von Cleopatra am 25.05.2014 14:43Hm, also ich hatte gedacht, dass bei diesem Vorhaben, dem Selbstreflektieren, das ich vorgeschlagen und empfohlen habe, bereits vorrausgesetzt ist, dass man weiß, dass man ohne Gott nichts tut, es auch nicht in der Gesetzlichkeit enden soll.
Es soll uns einfach helfen, vieles merkt man im Alltagstrott nicht, habe ich an mir jedenfalls gemerkt 
Das einfach kurz zur Erklärung, also wollen wir das Thema weitermachen mit eben diesem Hintergrundgedanken?
Denn manchmal ist es schwer, beim Thema zu bleiben, wenn vorerst alle kompletten Grundvorraussetzungen besprochen werden müssten 
Lg Cleo
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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Lebensmittel nach dem Mondkalender usw.
von Henoch am 25.05.2014 14:20Hallo Lowokol,
wenn Du so denkst, dann gibst Du den Mächten der Finsernis sehr viel Ehre...sie können nichts tun, der Herr ist der Herr der Heerscheren.
Wenn Menschen meinen, irgendwelche Kräfte lägen in dem Erschaffenen selbst oder wurden da hineingelegt, wen beten sie dann da an????
Weshalb meinst Du schreibt Paulus an die Korinther:
1. Kor. 8,3 3 Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
4 Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen.
5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,
6 so haben wir doch nur "einen" Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und "einen" Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
Wenn wir letzteres glauben, dürfen wir alles genießen mit Danksagung.
Dass Blut für das Leben steht, ist klar, aber ich glaube, dass wir es jetzt (neutestamentlich) trotzdem essen dürfen, weil Christus und sonst nichts das Leben ist. (Ist aber nur meine bescheidene Ansicht)
Immer gilt: Es sei denn ein Dritter wird im Glauben verunsichert, weil er noch schwach ist im Glauben und denkt, dass da "Wirkungen" mit Erschaffenem verbunden sein könnten, die er (noch) meiden muss/möchte, bis er im Vertrauen darin gewachsen ist, dass alle Dinge "in, durch und zu" dem Schöpfer hin erschaffen sind und damit nicht unrein.
Wir werden nicht durch das unrein, was wir essen, sondern durch das, was wir denken.
Mt 15,11 Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein.
Ich denke, da dürfen wir zur Ruhe kommen, als Kinder Gottes.
Henoch


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