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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Pal am 27.04.2014 06:39

Merciful: Frage mich aber gerade, ob man von einer Verantwortung Gottes sprechen kann.?

Grüß dich, lieber Merciful, das ist eine interessante Perspektive.
Die Antwort gibts du ja dann auch gleich selbst:
Merci: Wer aber nimmt Gott in die Pflicht? Wer beauftragt Gott und versetzt ihn in eine Verantwortung? Gott kann sich allenfalls selbst zu etwas verpflichten. Und dies hat er wohl auch getan...

Das denke ich mir auch so. Der Allerhöchste ist seiner eigenen Gerechtigkeit, seiner eigene absoluten Gutheit, seiner eigenen Liebe gegenüber "verpflichtet". Und dieser "Verpflichtung" kommt er auch von ganzem Wesen und ganzem Herzen nach!

Merci: Und dies hat er wohl auch getan...

....am Kreuz auf Golgatha!

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Pal am 27.04.2014 06:33

Wigrü: mit anderen Worten er erkennt was passieren wird und verhindert es.... also ich denke gott ist gerecht, allmächtig und sieht alles im voraus, was es auch immer ist....

Guten morgen Wigrü, das Gott es nötig hätte mit Fantasien und Möglichkeiten umzugehen, denke ich mir nicht. ER muß keine "wenns und abers" und "hätte, hätte" voraussehen.
ER sieht die Wirklichkeit und wirkt in die tatsächlichen Gegegebenheiten, ein paar tausend Jahre bevor sie geschehen, und arbeitet diese Realitäten auf dem Webstuhl seiner Allmacht in ein wunderbaren Teppich des Heils für seine Geliebten und einen Teppich gerechter Vergeltung für die Boshaften!

Ich glaube Goethe sprudelt aus mir... ...kein Wunder bin ich ja in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen...

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Burgen am 27.04.2014 01:14

Ich hoerte mal, dass in der fruehen Kirche die Reinkarnation, das Rad der Wiedergeburt, laut gedacht werden durfte. Reste davon seien im Prediger noch davon erhalten. 
Von daher denke ich nicht, dass Gott als Schoepfer suendige, der sog. Hoelle, also der Verdammnis zugehoerig, dem neuen Leben in der Fruchtblase seiner Mutter, erschafft.
Es kann durchaus sein, dass ein kurzes Erdenleben vor GOTT sozusagen rund ist und damit auf Erden beendet werden kann, ohne dass diese junge Mensch der Verdammnis anheimfaellt. Er hat seinen Lebensauftrag erfuellt und wird zurueckgeholt.

Das ist meine Meinung, so steht es allerdings nicht zwischen den meist schwarzen Buchdeckeln von heute.
Ich bin davon ueberzeugt, das GOTT viel groesser ist, als was darin von IHM zu lesen ist.

Gruesse Burgen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?

von Burgen am 27.04.2014 00:55

Ich denke, dass hier an Judas deutlich wird, was geschehen kann, 
wenn jemand in seinen Wuenschen und Vorstellungen gefangen ist
und darauf beharrt, das tun zu muessen, was er meint, getan werden muss.

Das ist aehnlich jetzt  gerade in der derzeitigen politischen Situarion zu sehen.
GOTT allein, weiß wie die ganze Sache ausgehen wird ...
Von Judas wissen wir es nur, weil es damals aufgeschrieben wurde.
Unsere Gegenwart wird vielleicht irgendwo von einem Propheten erkannt und
aufgeschrieben.

Will sagen, manche Dinge geschehen aus einer Art blinden Vorstellung,
verbunden mit starken Gefuehlen.

Gruesse Burgen  

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lowokol

57, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 156

Re: Heilig Sprechung?

von lowokol am 27.04.2014 00:06

Hallo ,
Gott spricht uns heilig:

Hebräer 12

8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder.
9 Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem geistlichen Vater, damit wir leben?
10 Denn jene haben uns gezüchtigt für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, damit wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen.


1.Petrus 1

Geheiligtes Leben

13 Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.
14 Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet;
15 sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
16 Denn es steht geschrieben (3.Mose 19,2): »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«


mcg lowokol

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.04.2014 00:09.

lowokol

57, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 156

Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?

von lowokol am 26.04.2014 23:48

Hallo,


Judas war wie Geli richtig erkannte ein Dieb:
Johannes 12

4 Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet:
5 Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben?
6 Das sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war.



Diese sah Gott schon prophetisch voraus Sacharja 11:

12 Und ich sprach zu ihnen: Gefällt's euch, so gebt her meinen Lohn; wenn nicht, so lasst's bleiben. Und sie wogen mir den Lohn dar, dreißig Silberstücke.
13 Und der HERR sprach zu mir: Wirf's hin dem Schmelzer! Ei, eine treffliche Summe, deren ich wert geachtet bin von ihnen! Und ich nahm die dreißig Silberstücke und warf sie ins Haus des HERRN, dem Schmelzer hin.



Matthäus 27,9-10:
Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht: »Sie haben die dreißig Silberlinge genommen, den Preis für den Verkauften, der geschätzt wurde bei den Israeliten,
und sie haben das Geld für den Töpferacker gegeben, wie mir der Herr befohlen hat« (Jeremia 32,9; Sacharja 11,12.13).


mcg lowokol

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.04.2014 23:51.

tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?

von tefila am 26.04.2014 23:40



Jesus hat Judas 2 mal gewarnt
und ihn auf sein Vorhaben angesprochen. Wie würden wir denn reagieren, wenn Gott uns höchstpersönlich auf ein allerschlimmes Vorhaben anspräche? Ich glaube, wir würden doch wohl schnell davon zurücktreten, oder?

Lk. 22,47:

Als er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss?

 

Mt. 26,24-25:

Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre.  Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es.

 

Aber Judas war geldgierig. Ich finde die Belegstelle grad nicht, wo drin steht, dass er die Finanzen innehatte und er damit...glaube ich...nicht so ganz zuverlässig war.  Weiß den Vers jemand?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.04.2014 23:41.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?

von Wintergruen am 26.04.2014 23:37

Lieber kleine Nase,, 

aber sicher hab ich dich verstanden auch  wie du es meintest,,, war von mir auch nur schmunzelhaft gemeint... 

ich wünsche dir nun  ein gutes nächtle und auch ein gesegnetes ,, ich klinke mich für heute hier mal aus... gute nacht auch an Ciper und  allen anderen,, und lieber Cipher auf deine Antwort bin ich immer noch gespannt :)) 

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kleine_Nase

39, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 26

Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?

von kleine_Nase am 26.04.2014 23:24

Hallo liebe Wintergruen,

Ja, das mein ich auch. Natürlich bin ich nicht der Meinung, dass wenn Judas Jesus nicht verraten hätte ein "....und wenn sie nicht gestorben sind leben sie noch heute" draus geworden wäre. Irgendwas anderes wäre dann eben gefolgt und hätte die Kreuzigung ersetzt. Ich wollte nur nicht anfangen zu spekulieren was denn eventuell wie wo mit wem abgelaufen wäre wenn. Verstehst wie ich mein?

Jedenfalls sehe ich das auch so wie du um mich mal kurz zu fassen. ^^

Liebe Grüße

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Heilig Sprechung?

von tefila am 26.04.2014 23:22

Lieber Imanuel,

etwas vorbei an deiner Frage nach dem katholischen Hintergrund möchte ich gern noch eine kleine Sache dazu sagen.

Ich dachte mir eine Zeitlang, dass wir es uns ja gar nicht anmaßen dürfen, zu sagen, ob jemand heilig, aber dann im Sinne von  e r r e t t e t  ist.

Aber als ich dann Phil. 4,3 las, dachte ich, dass Paulus ja auch eine totale Gewissheit hatte, wer im Buch des Lebens verzeichnet ist, denn dort steht:

Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Gefährte, steh ihnen bei; sie haben mit mir für das Evangelium gekämpft, zusammen mit Klemens und meinen andern Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens stehen.

Ist Klemens nun durch Paulus Worte heilig gesprochen?

Ein bisschen interessiert mich nun auch der Grund, warum Kirchen tote Menschen heilig sprechen - was da die Absicht ist. Und ob nur Menschen der jeweiligen Kirchenzugehörigkeit heilig gesprochen werden, oder ob sich das auch auf andere Menschen erstrecken könnte.

Ich kann das verstehen, wenn katholische Geschwister da in erlernten Traditionen stecken, aber sie müssen es wagen, dies auch an der Bibel zu prüfen. Außer Saul hat niemals jemand einen toten Propheten oder toten Apostel befragt oder angeredet. Lt 1. Kor. 3,5 sind sie auch nur Diener, wie wir.

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