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Argo

85, Männlich

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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von Argo am 20.02.2026 20:14

Hallo  Beroeer,

   Der wahre Frieden ist in uns allen angeboren. Wahre Frieden ist keine Leistung, die man sich erarbeiten muss, sondern ein Zustand, der bereits tief in jedem Menschen verankert ist. Er wird oft mit Liebe, Freude und Weisheit assoziiert, die in unserem tiefsten Wesenskern ruhen. Es ist ein Geschenk Gottes.

   Die tiefere Weisheit die einen Krieg oder Frieden auf unsere Welt beeinflusst, besteht aus drei Komponenten: die Weisheit der Welt, die Weisheit des Menschen und die Weisheit Gottes:

   Die Weisheit der Welt wird durch weltliche Wege erlangt und in Jakobus 3,15  beschrieben wird. Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, eigennützige, teuflische Weisheit.

   Die Weisheit des Menschen ist ein tiefes Verständnis von komplexen Lebenszusammenhängen, das über reines Wissen hinausgeht und die Fähigkeit beinhaltet, in schwierigen Situationen zu handeln.

   Die Weisheit Gottes können wir als Menschen nicht beschreiben auch die Bibel beschreibt es nicht. Unsere Logik reicht nicht aus. Gott ist nicht beschreibbar. Gott können wir nur wahrnehmen. Natürlich Gott kann unser Leben durch Liebe, Gerechtigkeit und göttliche Perspektive gestalten. Natürlich immer nach unserem Wunsch.

   Das Thema von Thread damals war beten um Frieden in der Gaza Region wo Krieg herrscht. Es ging nicht um unseren eigenen Frieden oder Frieden in der Familie oder in einem kleinen Menschen Kreis. Es ging wirklich um Krieg und da gelten andere Maßstäbe um einen Frieden zu finden oder friedlich überhaupt miteinander zu leben.

   Die Bibel beschreibt den seelischen Frieden, den Frieden der in unserem inneren Herz gespeichert ist wieder zu nehmen und ihn auf die ganze Welt zu verbreiten.

   Den Krieg hat Gott nicht erfunden sondern die Menschen. Frieden ist Sache der Menschen. Krieg bedeutet materielle Zerstörung. Gott will den Krieg sicher nicht.

   Die Zerstörung des Friedens durch die Menschen, ist Sache des Satans.

   Das ist die Realität des Krieges. Wird ausführlich in der Offenbarung beschrieben wo Gott die Kriegsparteien durch seine Engeln bestraft. Niemand der einen Krieg schuldet wird unbestraft bleiben. Die Unschuldigen die in einem Krieg getötet werden, werden von Gott begnadigt!

   Die, die den Frieden suchen und fördern sind die Gewinner im Leben. Sie werden belohnt. Wie das wiesen wir noch nicht. Aber ein gutes Gefühl und eine Freude im Leben haben sicher alle die friedlich mit ihren Mitmenschen leben können.

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pausenclown

-, Männlich

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 20.02.2026 12:02

Hallo und ihr wisst.

Ich möchte schon das eine oder andere, ja, aber durchspielen.
Bitte berücksichtigt, ich bin parteiisch, dazu habe ich weder Geschichte studiert noch Rechtswissenschaften, auch nicht Politikwissenschaften oder Völkerrecht.
Viele Themen rund um Israel, Westbank und Gaza braucht es da Experten und bestimmt bin keiner, noch erhebe ich den Anspruch darauf. 
Ich habe mich im Laufe der Jahre in gewisse Themen einfach etwas reingefuchst. 
In den Bereichen, jüdisches Leben zur Zeit Jesu und Holocaust, habe ich Halbwissen.

Ja, aber Israel macht auch nicht alles richtig.
Ja, aber Israel sollte barmherziger in Gaza sein.
Ja, aber die unschuldigen Frauen und Kinder.

Ich fasse die aber’s zusammen und der zeitliche Kontext ist ab dem 7. Oktober 2023.
Israel wurde ein asymmetrischer Krieg aufgezwungen. Dieser Krieg war kein Krieg zwischen zwei Armeen, sondern auf der einen Seite die IDF und auf der anderen Seite Hamas-Kämpfer. Diese Kämpfer kämpften auf Seiten des Hamas zum großen Teil im Zivil kämpften.
Militärische Infrastruktur in Wohngebieten platzieren und zivile Einrichtungen nutzen.

Das Zusatzprotokoll I zu den Genfer Abkommen sowie das Völkergewohnheitsrecht legen fest: 
Schulen und Krankenhäuser: Diese genießen besonderen Schutz. Werden sie als Kaserne genutzt, wird dieser Schutzstatus untergraben, da sie dadurch zu einem legitimen militärischen Ziel für den Gegner werden können.
Menschliche Schutzschilde: Es ist ausdrücklich verboten, die Anwesenheit von Zivilpersonen auszunutzen, um bestimmte Gebiete vor militärischen Angriffen zu schützen (Verbot der Nutzung menschlicher Schutzschilde).

Das meine ich mit Asymmetrisch.
Dazu kommen noch die Geiseln, die im Gazastreifen zum Teil in zivilen Häusern und im Tunnelsystem versteckt wurden.
Das führte in Israel zu einem großen Problem.
Die militärische Doktrin lautet eigentlich: No boots on the ground.
Dagegen standen die zwei Hauptziele Israels.
Befreiung der Geiseln und die Zerstörung der Hamas.
Darauf werde ich im nächsten Posting weiter eingehen. Falls jemand Fragen hat, einfach stellen.

Ansonsten verabschiede ich mich in den Shabbes.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.02.2026 12:03.

Burgen

-, Weiblich

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Re: Sündenvergebung an erster Stelle des Glaubens an Jesus? Oder ihre Wichtigkeit?

von Burgen am 20.02.2026 09:42



 Ist Gott ein Rächer?  Diese Frage könnte man mit 'Ja', natürlich, beantworten. 
Aber das ist nicht so, obwohl es auf den ersten Blick so aussehen könnte. 

mit KI nachgefragte Antwort

Das Kreuz markiert tatsächlich einen entscheidenden Wendepunkt 
zwischen Altem und Neuem Testament, allerdings nicht als radikaler Bruch, 
sondern als Erfüllung und Transformation.

 

Der Akt des Bundesschlusses im Neuen Bund wird durch das Kreuz konstituiert1,
während das Alte Testament auf diesen Moment hinweist. 
In Jesu Kreuz offenbart sich Gottes Liebe 2 auf eine Weise,
die das Alte Testament vorausschattete, aber nicht vollständig enthüllte. 
Paulus betont die Unvollkommenheit des Alten Bundes und argumentiert, 
dass Christen unverhüllt auf die Herrlichkeit des Neuen Bundes blicken können—auf Jesus selbst 1

(Selbst hier könnte man die Kluft zwischen uns erkennen?)

Der entscheidende Unterschied liegt in der Qualität der Offenbarung. 
Es besteht ein bedeutsamer Unterschied,
ob man mit den Psalmen in der Zeit der Verheißung oder in der Zeit der Erfüllung steht; 
wer den Rachepsalm in der Erfüllungszeit betet,
weiß, dass Gott sich in seinem zornigen Gericht 
am Kreuz Recht verschafft hat und dieser Zorn uns zur Gnade geworden ist 2.

Bei Paulus findet sich eine Theologie des Kreuzes: 
Das Kreuz ist für Nichtglaubende ein "Ärgernis" und eine "Torheit", den Glaubenden aber 
das durch den Geist geoffenbarte Geheimnis der göttlichen Weisheit 3.
Dies zeigt, dass das Kreuz nicht einfach das Alte Testament negiert, 
sondern dessen tiefere Bedeutung enthüllt—besonders hinsichtlich 
Gottes Gerechtigkeit und Liebe, die sich in der Stellvertretung Christi manifestieren. 

zu 1
Klaus Berger, Paulus (München, Germany: C.H.Beck, 2016), 53–54.
zu 2
Dietrich Bonhoeffer, Gemeinsames Leben; Das Gebetbuch der Bibel, hg. von Gerhard Ludwig Müller und Albrecht Schönherr, Dietrich Bonhoeffer Werke (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2015), 130.
zu 3
Herbert Vorgrimler, „Kreuz", in Neues Theologisches Wörterbuch (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2008), 373. 

Zum Thema las heute eine Andacht, die die 'ismen' bezüglich des Terrorangriffs auf die Towertürme im Blick hatte. Und Folgen bis in die Gegenwart aufzeigt, wie zB Traumen der Überlebenden und betroffenen Familien, ja des Volkes, sich wie eine Decke über unglaublich viele Menschen zudeckte.  

Da fragt man sich doch auch, wie ist es möglich,
dass Jesus selbst diese ganzen Schulden auf das Kreuz damals, heute und übermorgen legen kann? 

Wie kann man mit so einem gewaltigen Trauma, sei es groß oder scheinbar klein, weiterleben? 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 20.02.2026 09:09


Freitag   


Du, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden;  
lass deine Güte und Treue allewege mich behüten.   Psalm 40,12    

Judas 2  
Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe.    


TagesL: Esra 9,5-9.13-15  Esras Gebet wegen der Mischehen  
Buß-Gebet: 
5 Und um das Abendopfer faßte ich mich 
und stand auf in meinem zerrissenen Kleid und Mantel, 
fiel auf meine Knie und breitete meine Hände aus 
zu dem HERRN, meinem Gott, 
6 und sprach:
Mein Gott, ich schäme mich und scheue mich
meine Augen aufzuheben zu dir, mein Gott
denn unsere Missetat ist über unser Haupt gewachsen, 
und unsere Schuld ist groß bis an den Himmel. ... 


fortlL: 5.Mose 25,1-16 
{Kap 21,ab V 1- ... interessant, hatte mich vertan 
a)Sühnung eines Mordes - von unbekannter Hand 
b)Ehe mit kriegsgefangenen Frauen  
c)Vom Recht des Erstgeborenen}

25,1-16 weitere Schutzbestimmungen 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Beroeer

68, Männlich

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Woher kommt wahrer Friede?

von Beroeer am 20.02.2026 08:50


Ich hab mal ein paar Zitate von Argo aus dem Thread
"Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem"
entnommen um dem Thema "Frieden" hier separat Raum zu geben

 

Lieber Argo, Du gibst zu erkennen, dass Du zumindest teilweise die bibl. Weisheit anerkennst. 
Gleichzeitig schreibst Du:

ARGO Die Deutung der momentanen Weltlage allein durch Bibeltexte ist nicht ausreichend.
Es wird die Notwendigkeit einer tieferen Weisheit über die aktuelle Lage einzusetzen.
Woran erkennst Du, welche Weisheit gerade die tiefere ist?
Welche Weisheit könnte denn tiefer sein als diejenige, die in der Bibel zu finden ist?
Kolosser 2,3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.

Ist es nicht eher so, dass "tiefere Weisheit" im Wort Gottes reichlich vorhanden wäre,
selbige viele Menschen aber nicht zur Kenntnis nehmen, geschweige denn anwenden wollen?
Jesaja 48,18
Ach, hättet ihr doch meine Gebote befolgt! Dann wäre euer Friede wie ein Strom, der nie versiegt

ARGO: Mt. 10,34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen.
Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Meinte hier Jesus er sei grundsätzlich ein Unfriedenstifter?

Der Kontext hilft zu einem genauen Verständnis dieser Worte zu kommen:
Jesus wollte seine Nachfolger auf Schwierigkeiten vorbereiten, die sich aus seiner Jüngerschaft ergeben könnten.
Jesus bringt insofern das "Schwert" weil seine Lehre manchmal selbst in der Familie entzweiend wirkt,
wenn sie von Verwandten (aus welchen Gründen auch immer) abgelehnt würde.

ARGO: Und wie bekannt ist dass der Frieden durch die Menschen allein kommen kann.
Mir ist das nicht bekannt.

Selbst wenn es "nur" um Frieden in uns selbst und oft auch in unserem engeren Umfeld (Familie, Gemeinde)
geht spielt (direkt oder indirekt) Gott, sein Rat, sein Geist, sein Sohn immer eine entscheidende Rolle
um zu Frieden zu kommen.

Woher käme nun aus bibl. Sicht aber Weltfrieden?
Welche Rolle spielen Menschen dabei?
Was verrät das Wort Gottes diesbezüglich?

Spannende Fragen, wie ich finde

Freundliche Grüße
Beroeer

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pausenclown

-, Männlich

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 20.02.2026 07:30

Hallo und willkommen in Clownis Welt.

Ja, aber Israel! Das ist doch ein guter Einwand, oder ?
Ja, aber Israel oder abgewandelt ihr Juden, diese Phrase gehört zu meinem Leben, wann immer ich mich oute.
So ergeht es nicht nur mit. Gefühlt werden wir, was auch immer in und rund Israel passiert, in Sippenhaft genommen.


Ehrlich gesagt, gehe nicht immer darauf ein.
Ein typischer Verlauf des, ja, aber …. und wie ich mich verweigere.
XY: Ja, aber Israel..
Ich: Was meinst du?
XY, Das weiß man doch!
Ich: Nein, was?
XY: Bist du dumm?
Ich: Ja…….

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.02.2026 07:30.

Burgen

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Re: Sündenvergebung an erster Stelle des Glaubens an Jesus? Oder ihre Wichtigkeit?

von Burgen am 19.02.2026 23:56


Sündenbewusstsein, Sündenvergebung  

Habe an Jesus in seinem Erdenleben gedacht.
Dazu fiel mir ua der sogenannte reiche Jüngling ein und andere Beispiele. Es ist wohl nicht bekannt, dass er je gesagt hat, bevor du mit mir auf Wanderungen gehen kannst, bevor ich dich heilen werde, musst du zu allererst deine Sünden bekennen. Erst dann werde ich für dich der Herr und der Heiland sein. 

Das war vor seiner Auferstehung nicht das Thema. 
Später, nach Ausgießung des Heiligen Geistes konfrontierte Petrus die umstehenden Menschen, Männer von Judäa und die, welche in Jerusalem wohnten, mit den Ereignissen um Jesus herum und stellte klar, welch Bedeutung Jesus bis über den Tod und die Auferstehung hat. 
Petrus predigte, die Menschen hörten zu. 
Seine Predigt war derart 'einschlagend', dass die Reaktion total war und fragten, was sie denn nun tun sollten - um ihre aufgewühlten Herzen samt Verstand zur Ruhe und zum Frieden kommen könnte. 

Apg 2, 37b - 38.39  40-41
Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?  

Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. 

Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 

Und noch mit vielen anderen Worten gab er Zeugnis und ermahnte und sprach: 

Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht! 

Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen. ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.  

Weiterhin wird erzählt, dass sie beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten blieben. V42  


Die Predigt des Petrus enthielt die Wahrheit, ihnen wurde vor Augen gemalt, wie verderbt, verdreht  sie vorher gelebt, gedacht und gehandelt hatten. 

Das ist natürlich nicht heute ebenso. Aber ähnlich. Besonders in Afrika und Asien teilweise, wo die Menschen so auf Predigten reagieren. 

Und bei uns geht es gerade darum, dass im öffentlichen Raum Kreuze und andere Zeichen des Christseins abgeschafft werden soll. Die Gerichte sind gerade dabei, dies zu beschließen. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Sündenvergebung an erster Stelle des Glaubens an Jesus? Oder ihre Wichtigkeit?

von Burgen am 19.02.2026 23:17


Cleo schrieb: Wir machen einen Unterschied, wie groß eine Sünde ist, wie schwer sie wiegt.
Aber da Gott heilig ist, kann keine einzige Sünde bestehen, und sei sie auch so klein.

 

ja, dieser Satz von Cleo ist schwer - sie zu verstehen noch schwerer ;)

Warum? Weil er den großen Unterschied zwischen dem AT ohne der Geburt Jesus und dem NT mit der Geburt Jesus verdeutlicht.

Man könnte es auch so ausdrücken:
Im ersten Bundesteil lesen wir die Geschichte, wie Gott 'ursprünglich' wollte, dass der Mensch zusammen mit IHM leben sollte. Da jedoch durch eine Schlange, einem Tier scheiterte. Dabei hatte der Mensch den Auftrag bekommen - über Tiere zu herrschen, sie zu bewahren und behüten. Jedoch hat er auf das Tier gehört und war ihm letztlich gehorsam. Der Mensch entdeckte für sich, dass es ausserhalb Gottes Gehorsam etwas gab, welches er über das Leben mit Gott stellte.
Seine Seele wurde 'vergiftet'. Wir sehen, lesen die Folgen danach bis in das Buch Maleachi hinein. Nun war der Mensch Gott (und anderen) gegenüber als sündig definiert.

Allein würde der Mensch nicht aus diesem Zustand, nirgendwo in dieser Welt, da jemals herauskommen. Und schon innerhalb der ersten Kapitel der Bibel, wobei die Kapitel und Versangaben jahrtausende später hinzukamen, hatte Gott der Schöpfer, Richter, König, Vater schon beschlossen, die Menschen zu lieben, ihnen Treue zu erweisen - er verfluchte, und dieser Fluch reichte eigentlich bis in die Zeit der Kreuzigung Jesu hinein. Jesus zertrat der Schlange den Kopf.

Und das was dann geschah, Jesus liebte, zeigte sich den verlorenen Seelen in der Unterwelt, kam sichtbar in seinem neuen Leib seinen ehemaligen Jüngern usw. nachzulesen und neu zu lesen in der Apostelgeschichte.

Ja, Sünde blieb Sünde. Jedoch kam nun Gnade in die ganze weitere Zeitenwende hinein, hinzu. Er war jetzt nicht mehr der Verurteiler, der Rächer. Das blieb weiterhin den 'normalen' Menschen überlassen.
Jetzt jedoch kann Jesus seine Liebe zu Menschen ausleben, in dem er die ursprünglichen Sünden, Flüche, Verdammnisse, und auch Krankheiten auf seinen eigenen Leib, in seine eigene Seele der Toten und Lebenden auf sich genommen hat.

Er hat, sein Leben für die nachgeborenen ebenfalls gegeben. Und jetzt leben wir aus seiner Gnade Gottes heraus, Gottes Geist in uns, wenn wir IHM glauben und nachfolgen, lebt wie ein Hauch in uns, den Menschen, die mit ihm und in ihm leben wollen. Das ist eine Entscheidung und macht uns alle zu Priestern, Evangelisten, Missionaren. Die ursprüngliche Sünde ist vergeben, vergessen, mit seinem Blut sozusagen eigenhändig bedeckt, abgedeckt.

Jetzt richten wir unser Denke und Handeln auf IHN uin uns aus. Fällt jemand in alte sündige Denkweisen und Handlungen, wird der Heilige Geist ihm das 'mitteilen', und sofort oder nach vier Wochen oder so, kann der Mensch sich erneut durch Worte, der Liebe und Dankbarkeit sich IHM zuwenden. Ähnlich wie in einer lebendigen, gottesfürchtigen menschlichen Familie. Denn das ist es, was Gott Vater ursprünglich mit seinen Kindern leben wollte.

Inzwischen sind wir zwar Kinder, wachsen jedoch zu gottesfürchtigen, liebenden, teuen und wahrhaftigen erwachsenen Menschen heran. Der Geist Gottes ist nicht als männlich, weiblich oder kindlich zu bezeichnen. Das ist die von Menschen gemachten Einteilung und hatte Unterdrückung der Frauen und auch Kinder zur Folge.
Der Geist ist Geist von Jesu Geist.
Die Seele hingegen jedes Menschen entwickelt sich - seine Gefühle, seine Erfahrungen, sein Verstand usw. Man weiß, dass das Gehirn und seine Verschaltungen erst so ungefähr ab 30 Jahren voll ausgebildet sind.

Und wer innerhalb dieser Zeit Jesus kennenlernt ist klar auf der eigentlich besseren Seite ;)


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 19.02.2026 17:17

Hallo Argo.

Keine Ahnung wie Du darauf kommst, im Gegenteil für mich ist es für Satan für großem Interesse.

Zum Rest, keine Ahnung was du meinst und es einzieht sich meinem Interesse.

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Argo

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Re: Clownis Welt

von Argo am 19.02.2026 17:00

Hallo pausenclown

   Du hast recht Satan hat kein Interesse auf Israel mehr. Israel hat Platz an Jesus überlassen der auf der ganzen Welt bekannt geworden ist.
In der Offenbarung Kapitel 21, 1-8: steht genau der Gottesplan beschrieben der nach der Erzählungen Johannes des Evangelisten in etwa so ausschauen könnte.
   
   Nach der zweiten Gegenwart Jesu Christi auf Erden wird alles anders sein. Die Erde wird neu und der Himmel wird neu. Das Meer wird nicht mehr existieren, weil der Mensch seine Güter (Wasser, Salz, Regen, Fisch, Sauerstoff) nicht mehr zum Leben braucht. Sein Körper braucht keine Nahrung mehr.

   Die Stadt Jerusalem war die Stadt, in der Jesus Christus lebte. Sie war eine göttliche Stadt. Gott hat diese Stadt auserwählt und seinen Sohn auf die Erde gesandt. Sie symbolisierte damals die Hauptstadt des Reiches Gottes auf Erden. Inzwischen hat das Reich Gottes auf der Erde die ganze Erde erreicht. Die ganze Erde ist jetzt die Hauptstadt des Reich Gottes auf der Erde weil Jesus überall anwesend ist.

   Gott hat durch Jeremias Kap. 31, 35-37 vorausgesagt: dass wenn die Erde nicht mehr geben würde, erst dann würde Gott die Nachkommen Israels nicht mehr anerkennen. Gott anerkennt heute immer noch Israel aber anders.

   Durch Jeremias erfahren wir was Gott damals (etwa 630 vor Christus) - auch mit Israel - vor hatte. Jeremias 31, 33-34

   Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe - Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, Klein und Groß, werden mich erkennen - Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.

 In unsere moderne Zeit - außerhalb des Bibel Bereiches - der Stärkste in einer Runde hat das sagen. Weil das Leben heute viel mehr Bereiche und Verantwortungen besitzt. Die Gerechtigkeit heute ist nicht die Gerechtigkeit Gottes sondern die Gerechtigkeit diesen die die Macht besitzen. Und die Macht wird nicht erkauft sonder erkämpft. Sei stolz auf deine Herkunft so wie ich auch bin. Alles andere überlassen wir Gott. Gott wird es regeln! 

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