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Cleopatra
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biblische Nächstenliebe

von Cleopatra am 01.09.2026 14:27

Hallo, 

in diesem Thread begann gerade dieses Thema, ich zitiere mal daraus, was für dieses Thema relevant ist:


Geist-Licht schrieb: Da wäre die Erkenntnis eines Auftrages der da lautet: „Ihr sollt euren Nächsten lieben wie euch selbt und euren Himmlischen Vater über alles. Darin hanget das ganze Gesetz und die Propheten." Dieses ist ein Auftrag den uns Jesus Christus gibt, an alle Menschen und für uns Christen in einer besonderen Weise gültig ist. Die Antworten auf meine Erkenntnisse wirken bei mir so, als wenn etwas seziert wird, auseinander genommen, zerteilt wird. Der Geist Christi will vereinen in Harmonie. Daher wäre es sinnvoll harmonische Verbindungen zu finden um ein ganzes harmonisches „Bild" im Sinne Christi entstehen zu lassen.


 Auf das von mir dick markierte antwortete nusskeks:


nusskeks: Matthäus 22, 36-40: "36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." Darum geht es mir. Aus Deiner Sicht wäre es vermutlich ein Ausdruck von Nächstenliebe, hätte ich meine Beiträge zu Deinen Inhalten nicht verfasst. Das träfe vielleicht zu, wären Deine Beiträge das, wofür Du sie ausgibst. Leider sind diverse Inhalte von dem was Du schreibst so sehr entfernt von dem, was man in der Bibel findet, dass ein Schweigen vieles wäre, jedoch kein Ausdruck von Nächstenliebe.


und später: 


nusskeks: Man prüft es anhand dessen, was als tatsächliches Wort Gottes vorliegt: Die Bibel. Daher ist die Kritik an den Inhalten Deiner Beiträge kein Schicksal. Sie ist Ausdruck von Nächstenliebe. Du kannst Dir das nicht vorstellen?


Ja- das ist die Frage.


Was genau ist diese Nächstenliebe, die Jesus vor allem oft anspricht?

Ist die Nächstenliebe gleichzusetzen mit einem Harmoniegefühl oder einem Glücksgefühl?
Ist Nächstenliebe nur emotional oder auch praktisch?


Hier in diesem Beispiel fällt mir sofort die Argumentation ein, dass man auf keinen Fall aus falsch verstandener Nächstenliebe (zB dass Nächstenliebe gleichzusetzen mit Ruhe oder Harmonie sei) zusehen sollte, wie Menschen in die Irre gehen, vor allem, wenn es um den Verbleib der Seele geht.
Das finde ich soooo wichtig!

Bedeutet das, dass man zu jeder Kleinigkeit etwas sagen muss, zB in Gesprächen? Hier finde ich, dass man schon differenzieren muss. Vor allem dann, wenn ich weiß, dass meine Meinung oder meine Antwort andere verletzen könnte, dann sehe ich schon die Nächstenliebe als Anlass, eben den Mund zu halten.
Wohl bemerkt- da muss man eben differenzieren, wann es sinnvoll ist und wann gefährlich.

pausenclown schrieb: Nächstenliebe ist in diesem Kontext kein Gefühl, sondern Taten.

und später:

pausenclown schrieb: Liebe ist aufgeteilt auf zwei Säulen: Zedaka (Gerechtigkeit / Wohltätigkeit): Dies ist die gesetzliche (Torah) Pflicht, Bedürftige finanziell oder materiell zu unterstützen. Es ist kein Akt der Gnade, sondern die Wiederherstellung von sozialer Gerechtigkeit. Chessed (Taten der Liebe / Güte): Diese zeigt sich Chessed durch persönlichen Einsatz: das Kleiden von Mittellosen, das Trösten von Trauernden oder das Begraben von Toten , Krankenbesuchen usw usw .




Ich habe vor einigen Wochen eine Begebenheit erlebt, in der mir fehlende Nächstenliebe vorgeworfen wurde, ich möchte euch davon erzählen, das hat nichts mit diesem Vorgespräch zu tun, ihr werdet es merken (aber es passt zum Thema Nächstenliebe):

- Ich war bekanntlich kurz vor meinem umzug, gleichzeitig wurde im Haus meines Vaters renoviert. Ich war zeitlich sehr eng getatktet und habe auch über meine Gesundheitsgrenze hinaus agiert, mir blieb nichts anderes übrig, da ich ja bis zum Umzug fertig sein musste, Arzttermine trotzdem wichtig waren und so weiter.
Nun kam es, dass ich freitags einer Nachbarin, mit der ich jeden Morgen eine Stunde spazieren gehe, sagte, dass ich am nächsten Tag (Samstag) nicht mitkommen könne, da von morgens an bis abends ein großer Arbeitseinsatz im Haus meines Vaters geplant war. Eine Schwester kam sogar eineinhalb Stunden Autobahnfahrt entfernt zu diesem Einsatz.
Die Nachbarin erzählte mir dann, dass sie spontan in den Urlaub fahren würde und bat mich, am Samstag dann vorbeizukommen, damit sie mir zeigen könne, wie ich ihre Blumen in ihrer Abwesenheit versorgen könne.
Ich habe dann die Grenze genannt, dass ich ja am Samstag nicht könne, daraufhin fragte sie noch, ob ich eine andere Person fragen solle, was ich eine gute Idee fand in diesem Fall. Daraufhin reagierte die Nachbarin sehr erbost, was mich sehr erschreckt hatte.
Ich bot noch an, am Freitag Nachmittag kurz zu kommen (was für mich nicht gut gewesen wäre), aber da blockte sie ab.
Von da an gab es eineinhalb Wochen Funkstille und ich wurde später verglichen mit "einem Pharisäer, der heuchelt, weil ich ja Liebe vorgaukle aber dann, wenn es darauf ankommt, nicht helfen würde". 



Ich frage mich: Welche Art Nächstenliebe wird im neuen Testament beschrieben?
Wie hat Jesus reagiert?
Wie haben die Briefschreiber wie zB Paulus reagiert?

Jesus hat Tacheles geredet. 
Er redete nicht nach dem Mund anderer, er scheute nicht die Konfrontation und wusste, dass man sogar versuchen würde, seinen Ruf zu schaden und ihn zu töten, wenn er die Wahrheit sagt.
Er hat nicht die Menschen irren lassen, nur, damit er es etwas bequemer hatte.

Hat Jesus sich aber dann in das Leben anderer eingemischt?
Dazu fällt mir kein Beispiel ein. Wenn er gefragt wurde, hat er geantwortet. Er sah aber immer das Herz der Menschen an und hat keinen Unterschied gemacht zwischen Job, Ansehen oder Geld.

Ich glaube, dass die Nächstenliebe enorm wichtig ist.
Die Nächstenliebe sollte immer der Motor sein, wieso wir etwas tun.

Das sind meine ersten bescheidenen Gedanken zu diesem Thema, ich bin gespannt auf eure Gedanken.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.09.2026 14:29.

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 01.09.2026 13:59

Hallo zusammen, 
hier entwickelt sich gerade ein spannendes neues Thema, ich mache mal einen entsprechenden Thread auf, hier könnt ihr ihn finden.

Liebe Grüße, Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.09.2026 14:27.

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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt

von Cleopatra am 30.08.2026 08:11

Guten Morgen, 


pausenclown schrieb: Ich muss ja nicht einmal einen Fernseher haben, selbst wenn, muss ich nicht solche Sendungen anschauen und nicht einmal Spenden. Maria dagegen war durch die Torah verpflichtet zu Opfern usw usw. Die Sadduzäer haben diese Pflicht finanziell für eigene Zwecke missbraucht.

Und genau das ist eben ein großer Unterschied, weshalb ich denke, dass die Begebenheit in der BIbel nicht als Argumentation zu diesem Thema hier passt.
Maria war ja nicht die EInzige damals, alle armen Israeliten hatten ja dieses Problem.
Und wenn man das dann für eigene Zwecke nutzt und für Geld- schlimm!


pausenclown: Und heute wird die Bibel für eigene Zwecke missbraucht

Und ich glaube nicht, dass die meisten ahnen, wie wirklich schlimm das ist. Die Bibel soll aufbauen, zur Buße führen, aufklären.
Nicht verletzen, niedermachen und so erst Recht nicht wieder für eigene Zwecke, zum Beispiel, wenn eigene Gefühle verletzt waren zum andere Glaubensgeschwister verletzen. Das finde ich abscheulich! Und ich glaube nicht, dass Gott das witzig findet, 5.Mose 4,2, Sprüche 30,5+6 und Offenbarung 22,18 zeigen, wie Gott dazu denkt, wenn man seinem Wort etwas hinzufügt oder entfernt. Da denke ich, dass ein falsches Nutzen seines heiligen WOrtes auch nicht ohne sein wird.

nusskeks: Wie bleibt man dauerhaft transparent, nutzt das Geld zur Ehre des Herrn und verfällt nicht darin einen Lebensstil zu entwickeln, der weit über die Erfüllung von grundbedürfnissen hinausgeht? Leicht ist das in jedem Fall nicht.



Ich glaube auch nicht, dass es wirklich leicht ist.
Ich würde ja ein entsprechendes Konto einrichten, wo alle Spenden eingehen. Spenden sind transparent, wenn ein Verein dahintersteckt, denn dann ist man gesetzlich verpflichtet, mindestens einmal im Jahr in einer Hauptversammlung alle FInanzen offenzulegen und zu zeigen, wo welcher Cent hingegangen ist.
Privatpersonen können vielleicht sich selbst überlegen, wieviel sie zum Leben brauchen, was sie für sich selbst benötigen.
Aber ich möchte auch nicht in der Haut stecken, denn es wird auch immer MEnschen geben, die negativ über jemanden urteilen ohne mehr zu wissen.
Und das würde mir sehr nahe gehen, ich bin so ein Sensibelchen

Was Katechon angeht, bin ich auch verwundert, ich weiß nicht, was an dem Tag mit ihm los war. Er hatte ja noch versucht, den Titel dieses Threads zu löschen, aber dann hätte ja keiner mehr was gefunden und die Gegenargumentationen hätten nicht mal verstanden werden können.
Es fing ja irgendwie an, nachdem die Grenze "nicht über Personen" genannt wurde. Und dann habe ich nicht wunschgemäß reagiert (gelöscht, Thema weiterte sich aus)? Keine Ahnung, was da los war. Ich finde, dass wir noch trotz teils angreifender Reaktion auf Einzelne sehr freundlich reagiert wurde. 
Schade, aber bei dieser Art und Weise wäre es vermutlich in den nächsten Tagen nicht friedlicher zugegangen.
Das Thema finde ich jedenfalls mal interessant, zu durchdenken, es ist mal was Neues

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt

von Cleopatra am 27.08.2026 18:12

Och, also für mich hat sich das Thema nicht erledigt, es ist ja interessant, sich sachlich über das Thema auszutauschen.

Danke pausenclown, mir hat es wirklich sehr weitergeholfen.

Die Tauben waren ja auch die Alternative für arme Menschen. Wenn ich mir so vorstelle, dass Pilger schon so manche Strapazen auf sich nahmen, sie konnten in der Zeit keine Feldarbeit zB verrichten und mussten viel Geld für die Reise aufbringen.
Wenn die Tauben zB von Gott eine Hilfe war für arme Menschen, dies aber eben zu Wucherpreisen verkauft wurde, dann kann ich die Wut von Jesus auch gut nachvollziehen.

Hm- ich frage mich aber auch nach dieser Erkenntnis, inwieweit das Beispiel dann zu diesem Thema hier passt.
Im Moment würde ich für mich sagen, dass es nicht das gleiche Thema ist, denn auch wenn evangelikale Prediger durch ihre Arbeit sehr reich werden würden- nutzen sie die Not von den Zuhörern aus, indem sie quasi den Weg der Sündenvergebung (Sündopfer) verhindern, wenn die Zuhörer nicht entsprechend viel Geld vorher zahlen...?
Das kann ich nicht beurteilen, vom Gefühl her würde ich erstmal Nein sagen.


nusskeks schrieb: p.s.: @Cleo, besteht die Möglichkeit die komplette Löschung von Beiträgen zu verhindern? Ist vermutlich nur selten nötig. Hier im Thread ist durch die umfangreiche Löschung jedoch das ganze Thema in Schieflage geraten, was ich schade finde. p.p.s: Wenn ich darüber nachdenke.... lasse ich meine Frage zwar stehen, sehe sie jedoch nicht mehr als Anliegen an. Ein gewisses Maß an Kooperation ist in dem Forum wichtig. Einschränkung von Rechten würde dem entgegenlaufen.

Wir können gelöschte Postings nicht einsehen, das ist auch ganz gut so, ich stelle mir gerade vor, wie eine Person vielleicht etwas zu viel Persönliches von sich preisgab und es dann bereute. Wenn sie es dann löscht, muss sie wissen, dass es tatsächlich weg ist und auch von keinem Admin eingesehen werden kann.
Wenn ich etwas editiere und entferne, dann habe ich es allerdings immer hinterlegt zur Absicherung, das dient auch der internen Besprechung, wir Mitarbeiter tauschen uns ggf darüber aus und so sind wir auch gewisser Anschuldigung von Willkür oder so abgesichert, weil man den editierten Text immernoch im Notfall nachlesen und besprechen kann, bei Falschentscheidungen sogar wieder neu einsetzen. 

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

von Cleopatra am 27.08.2026 11:34

Zu diesem Thema wurde Markus 11 zitiert, ich zitiere mal den ganzen Kontext:

15: Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an, hinauszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempel; und die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler stieß er um 
16 und ließ nicht zu, dass jemand etwas durch den Tempel trüge. 
17 Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: »Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.


Nun ist die Frage: Was hatte Jesus damit gemeint? 
Allgemein alles, was Geld kostet im Zusammenhang mit dem Tempel?

Vielleicht hast du Pausenclown dazu ja Hintergrundwissen?

Ich verstehe es grundsätzlich so:
Die Tauben und Co waren ja übliche Opfertiere. Wenn also jemand Opfer zum Priester bringen wollte und selbst zB keine Tauben hatte, konnte er diese hier kaufen. Es waren also Verkäufe gezielt für die Opfer im Tempel.
Natürlich kann ich jetzt nicht herauslesen, ob besonders viel Gewinn dabei gemacht wurde und so, ich denke, wenn das wichtig wäre, dann würde es dort stehen.
Welche Aufgabe hatte hier der Geldwäscher?

Tatsache ist, dass Jesus das ganz schlimm fand.
Verkauf am Tempel.

Zweiter Gedanke zum Thema: Wer predigte denn damals im Tempel? Mir bekannt sind die Schriftgelehrten, Priester, Leviten. Mir bekannt ist aber auch Jesus. Bekam dieser Prediger im Tempel damals etwas von dem Geld, welches im Tempel erwirtschaftet wurde?

Ich frage mich gerade diese Dinge, weil ja diese Bibelstelle als Argumentation genannt wurde.
Inwiefern also ist diese Bibelstelle eine Argumentation?
Katechon, kannst du das noch mehr ausführen und erklären?


Katechon schrieb: »Wie lange, Gott, soll der Gegner schmähen, soll der Feind deinen Namen ewig lästern?« -- Psalme 74:10

Dieser Vers ist ja in einem Gespräch unter Geschwistern mehr als daneben, ich hoffe gerade, dass ich das falsch verstehe, denn Feinde kann ich gerade nirgends sehen und wenn Geschwister einander als Feinde betiteln oder mit Gottes Wort "schlagen" freut sich nur einer: Der Teufel. 



Jetzt sehe ich gerade, du hast einiges gelöscht.

Katechon: To make a long story short … Biite den kompletten Tread löschen.


Woher kommt denn jetzt plötzlich diese Wandlung?

Ein entspanntes Gespräch zum Thema ist doch gut.
Vielleicht wäre etwas Sachlichkeit dabei auch ganz hilfreich.

Liebe Grüße, Cleo





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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

von Cleopatra am 27.08.2026 11:13

Hallo nochmal, 


nusskeks schrieb: Der Bruder, dessen Berufung die Verkündigung ist, muss jedoch trotzdem von irgendwas Essen und Kleidung kaufen können.

Ja, genauso sehe ich das auch.


ich schrieb: Insgesamt kenne ich als Fernsehevangelisation BibelTV als Sender und ich habe mal gesehen, dass sonntags auf einigen "weltlichen" Sendern auch Predigten oder Gottesdienste ausgestrahlt werden.

Katechon schrieb: Diesen Sender habe ich weder direkt angesprochen und hatte ihn auch nicht im Sinn. Die von mir genannten Namen ›predigen‹ überwiegend im US-Fernsehen und können in Deutschland wahrscheinlich nicht einmal über Satellit empfangen werden.

Aber ich schrieb von diesen Sendern und Gottesdiensten, dies war mein bescheidener Beitrag zum allgemeinen Thema .
Die amerkianischen kenne ich nicht.


Katechon schrieb: Ich sprach nicht vom ›Wort zum Sonntag‹ oder den gelegentlichen Fernsehgottesdienste zu religiösen Feiertagen. Hier werde ich (absichtlich?) falsch verstanden.


Huch? Du gehst doch wohl hoffentlich nicht von Absicht aus...?


Katechon schrieb: Wohnen diese Prediger in mondänen Villen? Fahren sie mit Luxuskarossen in die Fernsehkirche? Fliegen sie im Privatjet zu Auftritten im In- und Ausland? Nein? Dann sind sie hier nicht das Thema. Auch ich habe bereits für Kollekten und soziale Zwecke gespendet. Aber ich habe dafür nie ein professioness Callcenter angerufen, nachem mich ein ›Einpeitscher‹ auf dem Bildschirm in telematische Verzückung versetzt hat.


Das ist ja krass. 
Soweit ich es mitbekommen habe, leben die mir bekannten Prediger in Familien und üben einen Beruf aus, einige sind Pensionäre oder Rentner. Hundertprozentig kann ich es natürlich nicht schreiben, aber ich meine mich daran zu erinnern, als die Personen jeweils kurz vorgestellt wurden.

Sind die oben zitierten Angaben denn objektiv so, oder mehr deine persönliche Wahrnehmung?

Die allgemeinen Gedanken zum Thema Geld bezogen sich allerdings bei mir nicht auf Villen und Co, sondern auf diesen Teil deines Beitrages:

Katechon: In dem Moment, in dem man eine Kontonummer einblendet … oder via Telefon mit Kreditkarte. PayPal, GooglePay, AmazonPay oder ApplePay dem Prediger Geld zukommen lassen kann … ist es eine Verkaufsveranstaltung.




Katechon: Es schadet nie über Meinungen nachzudenken.

Das sehe ich auch so. 
Ich finde es immer sehr spannend und interessant, andere, neue Sichtweisen kennenzulernen, es erweitert den eigenen Horizont und lässt Menschen besser verstehen und kennen lernen.
Solange alles auf Augenhöhe ist, ohne Spitzen, Gepiexe oder "ich habe alleine Recht- Prinzip", wenn es zu sowas kommt, finde ich es schnell zu anstrengend und müßig und "Perlen vor die Hunde geschmissen", denn sowas funktioniert nur, solange alle Gesprächspartner diese Einstellung haben.
Und ganz wichtig- solange die Bibel der Maßstab ist und bleibt. 
Eine andere Meinung ist auch nicht zwangsweise böse, nur eben anders. Dieses Prinzip lebe ich schon länger und vermisse es in der heutigen Zeit, meiner Beobachtung nach geht sowas nämlich auch immer mehr verloren- auf alle möglichen Themen hin bezogen.


Nun bleibt mir aber noch etwas offen: Katechon, wolltest du in diesem Thread ausschließlich über dien amerikanischen Fernsehevangelikalismus schreiben, oder ist es auch ok für dich, wenn sich eben im Laufe des Gespräches das Thema erweitert, bzw eben auch Beiträge zum allgemeinen Thema kommen, angelehnt eben an dem Threadtitel?

Liebe Grüße, Cleo


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2026 11:18.

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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

von Cleopatra am 27.08.2026 07:36

Guten Morgen, 

erstmal das Formelle: Pausenclown hat Recht, in den AGBs wird klar (sogar mehrmals) geschrieben, dass wir hier über Themen, nicht über Personen diskutieren.
Diese Tatsache ist nicht Diskussionspunkt, das muss ich so ganz klar schreiben, wir haben da ganz ganz doofe Erfahrungen mit gemacht und wenn User, die schon lange da sind und diese Regeln kennen, dies ansprechen, ist es nichts Negatives, ich finde das sogar angenehmer für alle, als wenn jemand aus der Forenleitung dann damit ankommt, das ist doch viel mehr auf Augenhöhe.
Lasst uns also weiter ganz entspannt über Themen sprechen, dieses Thema hier an sich ist ja ein ganz interessantes Thema.

Ich gebe auch mal meinen Senf dazu:

Katechon, deine Meinung ist mir persönlich neu, ich muss deine Argumentation mal noch etwas sacken lassen und etwas darüber nachdenken.
Insgesamt kenne ich als Fernsehevangelisation BibelTV als Sender und ich habe mal gesehen, dass sonntags auf einigen "weltlichen" Sendern auch Predigten oder Gottesdienste ausgestrahlt werden.
Und das finde ich soooo gut!

Denn die Welt und die Zeit verändert sich, meiner Meinung nach zum Schlechten. Jeder Lichtblick, jede Sendung oder jede halbe Stunde, in der mal in den Medien auf Jesus hingewiesen wird ist für mich viel besser als das Geschreie, Gestreite, agressive oder traurigmachende, was man sonst so sehen kann.
Ich erlebe die sozialen Medien allgemein auch als enorme Gefühlsmanipulation, meistens in Richtung Wut und Hass auf Andere, da erscheint mir dieses hier doch als so viel angenehmer und erbaulicher.

Zum Thema Spendenaufruf: Wir haben immer wieder mal externe Prediger bei uns in der Gemeinde. Mal sonntags, mal sogar an mehreren Abenden.
Wir überweisen als Gemeinde dieser Person auch Geld, denn diese Person hat oft einen weiten Weg auf sich genommen, der Sprit ist sehr teuer geworden.
Diese Person nächtigt meistens bei einem Ehepaar aus der Gemeinde und wird dort verwöhnt, aber wir sehen es keinenfalls als negativ, dieser Person dann Geld zu geben. Das war oft, wenn wir ganze Themenabende hatten, zu denen außerdem offiziell und algemein eingeladen wurde (auch als Evangelisation, oder andere Gemeinden-AUstausch, Gemeinschaft).

Die Technik und Co kostet ja auch enorm, deshalb finde ich es erstmal grundsätzlich nicht falsch, wenn um Spenden gebeten wird, denn das ist ja auch freiwillig.

Die genauen Inhalte der Predigten muss man natürlich wie in jeder Predigt anhand der Bibel prüfen, aber allgemein sehe ich das Thema nicht als negativ.
Wir müssen eben auch sehen, dass wir im 2026 leben. Und alles, was erstmal neu erscheint, ist nicht zwingend schlecht, sondern muss neu betrachtet werden- das meine ich jetzt allgemein.


Das sind meine 2-3 Strophen zu diesem Thema

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 20.08.2026 12:17

Lieber Geist-Licht, 

bitte nutze die Zeit, dich mit dem Gott der Bibel zu beschäftigen.

Du musst uns nicht irgendwelche Aufträge erfüllen, du darfst dich voll und ganz auf Gott einlassen.

Bitte ihn, dass er sich dir offenbart, wie er wirklich ist und schützt vor falschen Einflüssen, die nett klingen, aber von Gott wegführen.

Es geht ja nicht um nette Gefühle und Emotionen, sondern um die Wahrheit.

Und niemand verneint dich als Person, wenn Lehren oder Methoden hinterfragt werden.

Es ist wichtig, klar zu unterscheiden zwischen Thema (Sachlage) und Person (emotionale Ebene).

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch

von Cleopatra am 18.08.2026 09:40

Guten Morgen, 

ich habe den "Pharisäer" außerhalb von christlichen Kreisen einmal im Reiterurlaub kennengelernt, dort war der "Pharisäer" ein Getränk, ich glaube entweder etwas mit Kaffee oder ein Mixgetränk aus Cola und Bier. So sicher bin ich mir nicht mehr.

Ansonsten kenne ich diese Beschreibung nur in biblischen Gesprächen, wenn über biblische Inhalte gesprochen wird.

Was ich ganz schlimm finde ist, wenn dieses "Oh Gott" oder so gesagt wird, wenn man erstaunt ist oder so.
Das empfinde ich als geschmacklos, weil man den Namen Gottes nicht missbrauchen soll. 

Auch "Gott sei Dank" wird eher selten gesagt, ich habe mir einen Autoaufkleber besorgt, um dem aufzugreifen.
Dort steht "Gott sei Dank- wem denn sonst?"

Eine ehemalige Cheffin hat auch einen Spruch oft gesagt, in dem der heilige Geist vorlkommt, diesen wiederhole ich hier nicht.
Das fand und finde ich auch sehr schlimm.

Diese Begriffe aus der Bibel fallen mir gerade ein, die in meinem Umfeld genannt werden.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Seid gegrüßt!

von Cleopatra am 17.08.2026 07:13

Guten Morgen, 
herzlich Willkommen Katechon, fühl dich wohl bei uns, ich freue mich auf angenehme, anregende Gespräche

Liebe Grüße, Cleo


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