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Cleopatra
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 22.03.2026 07:41

Guten Morgen, 

Argo: Ein Mechanismus in uns trägt bei, dass wenn wir das richtige tun wollen, machen wir es und wenn wir das falsche gemacht haben können wir es wiedergutmachen indem wir unseren inneren Mechanismus aktivieren. Das macht alles unsere Seele unser Geist der so genial aufgebaut ist, dass es ohne fremde Wirkung von selbst funktioniert.


Ich glaube, ich habe dir schon ganz oft diese These widerlegt, ich frage mich, wieso du sie immer wiederholst, obwohl sie schon so oft wieerlegt wurde...?
Stichwort zB im IS aufwachsen.


Argo: Man spricht von Sünde die wir uns von Geburt tragen. Das stimmt nicht. Adam und Eva waren sündenfrei geboren. Durch fremden Einfluss wurden sie sündig.


„Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen."- Psalm 51,7

„Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und der Tod durch die Sünde, und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben."- Römer 5,12


„Wie nun durch die Sünde des einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist [...] denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern geworden sind ..."- Römer 5, 18-19


„Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden."- 1. Korinther 15, 22


Argo: Der Paulus betont es in seiner Römerbrief, dass es darauf ankommt wie man die Gesetze Gottes die in unserem inneren Herzen gespeichert sind die bei unserer Geburt uns mitgegeben wurden, anwenden. Reagiert unser inneres Herz negativ oder positiv auf das was wir tun, dann funktioniert man wie Gott es will, ohne die Gesetze Gottes gelesen zu haben......

Vermutlich sprichst du Römer 2, 12-16 an? 

Es stimmt zwar, dass der Mensch ein Gewissen hat und zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Aber du ziehst daraus Schlussfolgerungen, die so nicht mit der Bibel übereinstimmen. Im Brief an die Römer macht Paulus von Tarsus deutlich, dass das Gewissen zwar existiert, aber kein verlässlicher Maßstab für ein gottgefälliges Leben ist. In Römer 2,14–15 beschreibt er das Gewissen als etwas, das den Menschen anklagt oder entschuldigt. Doch schon wenige Verse später wird klar, dass dies nicht zur Rechtfertigung führt, sondern Teil von Gottes Gericht ist. Denn in Römer 3 fasst Paulus zusammen: „Da ist keiner gerecht, auch nicht einer."

 

Die Vorstellung, der Mensch könne aus sich selbst heraus zuverlässig das Richtige tun oder sein Fehlverhalten durch einen inneren Mechanismus wiedergutmachen, widerspricht weiteren biblischen Aussagen. So heißt es in Jeremia 17,9, dass das Herz des Menschen trügerisch ist, und in Römer 3,23, dass alle gesündigt haben. Auch Jesaja 64,5 macht deutlich, dass selbst menschliche Gerechtigkeit vor Gott nicht ausreicht. Die Bibel zeichnet also kein optimistisches Bild eines in sich funktionierenden moralischen Systems, sondern zeigt, dass der Mensch zwar das Gute erkennt, es aber nicht konsequent lebt.

Auch die Aussage, der Mensch sei nicht von Geburt an von Sünde betroffen, steht im Widerspruch zu biblischen Texten. Die Bibelverse dazu habe ich dir ja schon herausgesucht: Psalm 51,7 beschreibt den Menschen als von Anfang an in Schuld stehend, und Römer 5,12 erklärt, dass durch Adam die Sünde in die Welt gekommen ist und alle Menschen betrifft. Zwar waren Adam und Eva ursprünglich ohne Sünde, doch die Bibel macht deutlich, dass seitdem kein Mensch in diesem ursprünglichen Zustand lebt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Rolle von Jesus Christus. Du beschreibst ihn als etwas, das bereits in jedem Menschen vorhanden sei und nur „aktiviert" werden müsse. Die Bibel stellt Jesus jedoch nicht als inneres Potenzial dar, sondern als den Retter, den der Mensch im Glauben annehmen muss. In Johannes 1,12 heißt es, dass nur diejenigen Gottes Kinder werden, die ihn aufnehmen. Ebenso betont Johannes 15,5: „Ohne mich könnt ihr nichts tun." Damit wird klar, dass die Verbindung zu Christus nicht automatisch gegeben ist, sondern eine bewusste Beziehung voraussetzt.

Schließlich widerspricht auch die Relativierung der Heiligen Schrift der biblischen Lehre. In 2. Timotheus 3,16 wird die Schrift als von Gott gegeben und maßgeblich für Lehre und Leben beschrieben, und Römer 10,17 erklärt, dass der Glaube aus dem Hören des Wortes Gottes entsteht. Die Bibel ist also nicht nur eine hilfreiche Ergänzung, sondern zentral für das Verständnis von Gott und dem Menschen.

Zusammengefasst: Der Mensch besitzt zwar ein Gewissen, ist aber nicht in der Lage, aus eigener Kraft dauerhaft so zu leben, wie Gott es will. Er ist von Sünde betroffen und kann sich nicht selbst retten. Die Lösung liegt nicht in einem inneren Mechanismus, sondern in der Gnade Gottes, die durch Jesus Christus angeboten wird.

Ich denke, du gehst immer von der europäischen Sicht aus Argo. Wir leben hier (noch) in einer Zeit und einem Ort, in dem viel christliche Maßstäbe die Gesetze mit geregelt haben. Aber die Bibel ist zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, in einer anderen Kultur geschrieben worden und bindend für alle Menschen.

Und die Bibel ist ganz zu betrachten mit allen Bibelversen zu bestimmten Versen.

Der Glaube, dass am Ende alle gerettet sind, wenn sie denn nur gut gelebt haben, ist so ein gefährlicher Trugschluss, weil er Menschen in falsche Gewissheit bringt, deshalb bin ich so vehement.
Paulus schrieb die Briefe an wiedergeborene Christen und damalige Juden. Auch das müssen wir mit berücksichtigen.
Wenn Gott denen schrieb, ist es anders zu beurteilen als zB die Reden von Paulus oder anderen Männern, die dann ja meistens vor dem Gericht stattfanden oder auf der Straße.


Liebe Grüße, Cleo


PS: Das wird jetzt aber nicht wieder ein weiterer Gewissens-Thread, oder? So viele Gespräche endeten in diesem Thema, hier geht es um die Allversöhnung, das beachten wir bitte weiterhin

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Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,

von Cleopatra am 21.03.2026 08:04

Lieber Geist-Licht, 

das Gott mit uns spricht, Gebete erhört und sehr fürsorglich ist, stelle ich niemals in Frage.

Aber schon Paulus hat in den Briefen oft davor gewarnt, dass wir die "reine Lehre" halten sollen und uns nicht von äußeren Einflüssen beirren lassen sollen, die "in den Ohren jucken" oder so Ähnlich.
Es gibt viele esoterische Strömungen und "Haballeslieb-"Richtungen,  in der Bibel wird klar von Irrlehren gewarnt.

Und sowas hat einfach in einer lebendigen Beziehung mit dem großen, heiligen Gott nichts zu suchen, das nehme ich ganz ernst.
Ließ dir mal die vielen Warnungen durch.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Mein Sternenhimmel

von Cleopatra am 21.03.2026 08:00

Hallo Argo, 

zu deinem letzten Teil des Beitrages habe ich dir hier ausführlicher geantwortet.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 21.03.2026 07:59

In diesem Thread (Sternenhimmel) schrieb Argo:


Sind unzählige Menschen die die Bibel nicht kennen. Sie gehen sicher nicht verloren. Gott bewertet nur das was man im Leben gemacht hat. Entsprechen diese den Geboten Gottes die in unserem Herzen angeboren sind, dann passen wir gut auf diese Erde an.


Jesus sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."

 

Der Glaube an Jesus ist kein Kleidungsstil, wo sich jeder was Nettes aussucht und alles hat irgendwie seine Daseinsberechtigung.
Natürlich klingt es netter, wenn alles irgendwie richtig sein soll, man will ja auch alles tolerieren und niemanden auf den Schlips treten.

Aber Jesus sagt es ganz klar und deutlich.

Gott zeigt sich unterschiedlich, wir hier in Europa haben aber die Möglichkeit, in die Bibel zu schauen und deshalb haben wir keine "Ausrede", es nicht zu tun oder zu sagen, wir hätten ja keine Möglichkeit gehabt.
Gott ist gerecht- bei denen, die zB im Urwald leben, da wird Gott anders richten (Römerbrief), aber ich würde mich auf keinen Fall darauf ausruhen, wenn es um meine Seele geht.

Es gibt ein Richtig und ein Falsch, kein "jeder kann sich das so machen, wie es ihm am liebsten ist." Natürlich kann man das grundsätzlich machen, aber es wird dadurch nicht das Falsche richtig.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 20.03.2026 07:21

Guten Morgen, Geist-Licht, 

hast du zu deiner Argumentation eine biblische Quelle?


Es ist eben auch wichtig, wenn wir das Wort Gottes nutzen, zu schauen, was der Schreiber oder der Gesagte damals meinte, in seiner Kultur und Zeit.

Liebe Grüße, Cleo



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Re: Mein Sternenhimmel

von Cleopatra am 20.03.2026 07:18

Guten Morgen, 


Ruvio: Den " Quatsch" der Menschen sieht man weiter und weiter. Wir können das Böse nicht abschaffen und müssen daran reifen.

Der "Quatsch" wird auf dieser Erde immer bleiben. Die Sünde ist nunmal leider voll da.
Die Sünde können wir nicht abschaffen, aber sie wird eines Tages getilgt werden. Und dann wird es enorm ungemütlich.


Ruvio: Ständig müssen wir entscheiden, welchen Weg wir gehen, und uns an unser Leben anpassen. Der Weg der Bibel ist auch ein Weg, wenn man die Zitate der Bibel richtig interpretiert, das ist die Schwierigkeit. Nicht jeder hat die Zeit, sich damit zu beschäftigen. Eine Antwort erhalten wir, wenn wir zu Asche geworden sind. Wer sich im Glauben, zum Nächsten versucht hat, sich richtig zu verhalten, wird nichts zu befürchten haben.

Und das ist der große Trugschluss. Die große Akzeptanz aller Glaubensrichtungen, auf Kosten der Wahrheit.
Tut mir leid, wenn ich das so ungeschönt schreibe.
Aber dem ist eben nicht so.
Auch, wenn viele Themen unterschiedlich interpretiert werden (weil sie zum Teil aus dem falschen Blickwinkel gelesen werden, wie zB die damalige Kultur nicht verstanden wird oder man Dinge aus der eigenen Perspektive anschaut -dann ist selbst der Norden anders-) so ist der rote Faden doch ganz klar und deutlich. 
Der Mist der Sünde, das Evangelium.
Auch, wenn manchmal einzelne Bibelstellen besonders betont werden, so ist der Rest der Bibel trotzdem noch da.
Das Evangelium ist klar. Der Mist mit der Sünde und die Notwendigkeit dieser Sündentilgung ist nunmal Fakt.
Genauso die Notwendigkeit des Glaubens.

Und gerade wir in Europa, die wir enorm viel Zeit mit den Medien und Unwichtigen Dingen verwenden, können sicher nicht sagen, wir hätten keine Zeit gehabt uns damit zu beschäftigen. Es ist wohl eher die Lust und das Interesse.
Jesus lässt sich finden, wenn wir offen nach ihm fragen. Die Bibel ist auch frei zugänglich hier.

Und am gefährlichsten ist der Trugschuss, dass man eben nichts zu befürchten hat.
Es wird ein "zu spät" geben.
Und dessen muss man sich auch klar sein.

Aber das führt alles immer mehr vom Thema weg, ich fand es aber wichtig, einmal ganz deutlich zu schreiben.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Lesepläne -

von Cleopatra am 19.03.2026 07:40

Wow Maggi, das ist toll! 
Liebe Grüße, Cleo

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Re: Mein Sternenhimmel

von Cleopatra am 19.03.2026 07:40

Guten Morgen, 

Ruvio, da kann ich mich wieder nur wiederholen: Wenn Menschen Quatsch gemacht haben, bedeutet das nicht, dass der Gott der Bibel nicht exestiert.
Wenn Menschen sich nicht an seine Maßstäbe halten, so ist doch der Meister dieser Maßstäbe nicht unwirklich.

Die Schulen exestieren auch weiter mit einem bestimmten Bildungsauftrag, selbst wenn Schüler oder sogar Lehrer Mist verzapfen.


Ruvio: Der beste Christ ist derjenige, der nach dem lebt, was Jesus machen würde. Dazu braucht es keine Kirche, so hatte ich hier geschrieben.

Das ist deine Interpretation, vermutlich auch die von Vielen.

Wir verstehen unter "Christ" Menschen, die die Sündenvergebung für sich angenommen haben und die Entscheidung getroffen haben, sich Gott unterzustellen und ihm quasi das Ruder des Lebens in die Hand zu geben.
Wir haben uns entschieden, Gottes Maßstäbe anzuerkennen.
Der Lebenswandel ist ein Zeichen, woran man es erkennt, nicht der Weg dahin.

Beispiel: Ein König beschließt, ein Mädchen auf der Straße zu adoptieren.
Das Mädchen muss diese Adoption auch annehmen.
Anschließend lernt es, sich wie eine Prinzessin zu benehmen.
Wenn sie dann aber Mist macht oder auf die Straße geht wie früher, dann bedeutet das nicht, dass sie keine Prinzessin mehr ist, dann ist es aber auch trotzdem nicht richtig und eine Prinzessin sollte sich wie eine Prinzessin benehmen.


In Übrigen: Das Prinzip "Krankenhaus" oder "Waisenhaus" besteht erst, nachdem Christen sich vorgenommen haben, Jesus als Vorbild zu nehmen. Das las ich heute morgen noch.


Ruvio: Die 10 Gebote sind Richtlinien und wurden von UN festgeschrieben,

Die 10 Gebote und Richtlinien wurden von Gott genannt und Mose hat sie aufgeschrieben.
Die zeigen Gottes Maßstäbe, hatten aber auch enorm viele Richtlinien über das Leben in der Wüste als großes Volk.
Da muss es eben Regeln geben.
Heute erkennt man auch sehr viele hygienische und medizinische Hintergründe dahinter, die die Menschen damals ja noch nicht kannten (Bakterien zB waren noch nicht bekannt).
Alleine an diesen vielen Regeln kann man Gottes Genialität erkennen und Fürsorge.


Ruvio: Deshalb begnüge ich mich mit dem, was ich sehe, im Nachthimmel.

Das ist dein gutes Recht, und wir hoffen, dass du akzeptierst, wenn wir das Leben mit dem lebendigen Gott bevorzugen, weil wir ihn kennengelernt haben und verstanden haben, was das Evangelium besagt.

Liebe Grüße, Cleo 

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Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,

von Cleopatra am 19.03.2026 07:24

Guten Morgen, Geist-Licht.

Weißt du, was "in meinem Namen" bedeutet?
Es bedeutet nicht einfach (wie ich es bei einigen beobachtet habe), dass man am Ende des Gebetes sagt "in Jesu Namen, Amen" und dann muss Gott das Gebet erhören.

Dein Beispiel von Lot lese ich in der Bibel anders:
Abraham war derjenige, der mit Gott gesprochen hatte. Lot war ein Verwandter Abrahams.
Als Abraham die Pläne Gottes erfuhr, "verhandelte" er hartnäckig und versuchte alles, um die Familie zu retten.
Gott ließ auch mit sich reden und rettete Lot vor dem großen Feuer.
Die Pläne selbst wurden trotzdem umgesetzt.
Und trotzdem musste die Familie sich an die Regeln halten (nicht nach hinten schauen).

Bei Jona und Niniveh sehe ich auch, dass Gott in seiner Liebe und Barmherzigkeit die Pläne änderte. 
Seine Pläne sind schließlich nicht Vernichtung, sondern Sündentilgung. Und da das ganze Volk Buße tat, zeigte er seine Barmherzigkeit.

Bedeutet das, dass wir einfach hartnäckig bleiben müssen und dann muss Gott quasi irgendwann unsere Gebete erhören?
Ich denke, dass Gott so liebevoll ist und uns ganz oft Gefallen tut.
Er liebt uns schließlich.
Aber manchmal müssen wir auch ein "Nein" oder "Warte" ertragen, weil es einfach langfristig gesehen das Richtige ist, was wir manchmal rücklickend merken.

Ich bin vorsichtig mit Pauschaläußerungen.
Ein Glaube kann so viel bewirken, Gebete sind so mega wichtig.

Das Einzige, wo ich vorsichtig bin, sind Äußerungen, die implizieren, dass ich es selbst quasi in der Macht hätte, ob ein Gebet erhört wird oder nicht.

LG Cleo


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Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,

von Cleopatra am 18.03.2026 07:29

Guten Morgen, 


Geist-Leben: Beten viele, so steigt die Wirkung des Gebetes.

Woher entnimmst du das?
Gott ist doch keine Wunschmaschine, die man soodersooft bedienen muss...?
Stell dir vor, jemand würde etwas Falsches einfach ganz oft beten und dann erfüllt es sich auf irgendeine Art und Weise...?

Ja, Deutschland braucht Gebet, da stimme ich auch mit überein.
Über diese vielen "es könnte sein" oder "da hat wieder jemand ne Idee, was uns kosten könnte" mache ich mir keine Gedanken, denn alle Ideen müssen ja erstmal eingereicht, dann diskutiert und anschließend beschlossen werden, alles auch nur, wenn es nicht irgendein Gesetz gibt, welches dieser Idee schon von vornherein widerspricht.
Es gab ja schon die haarsträubensten Ideen und Vorschläge, darum kümmere ich mich erst, wenn es redereif wird, nicht, wenn irgendeine Zeitung sich drauf stürtzt, um "Entsetzen" der Leser zu bekommen.

Aber man merkt schon lange die Unzufriedenheit und immer mehr Agression, Feindseligkeit, niedrigere Toleranzschwelle und so weiter.
Diese Tendenz gefällt mir überhaupt nicht.

Gott spielt immer weniger eine Rolle.

LG Cleo


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