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Cleopatra
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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von Cleopatra am 21.07.2026 07:09

Lieber nusskeks, 

danke für dein Zeugnis.

Ist es nicht bemerkenswert, wie liebevoll sich Gott um seine Kinder kümmert?

LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 21.07.2026 07:05

Guten Morgen, 


Argo: Ich spreche hier also nicht von Esoterik, sondern von Exoterik, was allgemein zugängliches Wissen bedeutet.

Dir ist ja nun schon oft gespiegelt worden, welche Teile deiner These aus der Esoterik bekannt sind.

Es scheint sich immer wieder etwas in deiner Lehre mit der Esoterik zu vermischen.


Argo: Argo: Je mehr wir unsere Seele im irdischen Leben entwickeln, desto erfüllter und stabiler wird ihre Existenz im Jenseits sein.

Ich: Habe ich da etwas anders verstanden, oder meintest du es wirklich so? Und wenn du es so meintest- auf welche Bibelstellen stützt sich diese These? Dann kann ich es evtl besser zuordnen.

Argo: Ja: Lies Hebräer 9,27. Dieser Vers aus dem Hebräerbrief lautet: „Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht."

Der Bibelvers passt nicht zu dem Thema, wofür ich den biblischen Nachweis haben wollte.
Worauf bezieht sich der Bibelvers?


Argo: Cleopatra fragt weiter: Welchen biblischen Sinn sollten verstorbene Angehörige haben, nochmals Zeichen zu setzen? Im biblischen Kontext lässt sich daraus folgender Sinn ableiten: Die Bibel beschreibt Gott als den Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes (2. Korinther 1,3). Ein reales Zeichen dient als Nachricht des Verstorbenen, weil es mit ihm zusammenhängt, aber auch als Werkzeug Gottes, um den Trauernden Frieden, Trost und das Gefühl seiner Gegenwart zu schenken. Zeichen können die biblische Zusage der Auferstehung und des ewigen Lebens (Johannes 11,25) im Bewusstsein verankern. Sie erinnern die Hinterbliebenen daran, dass der Tod nicht das absolute Ende ist und die Verstorbenen bei Gott geborgen sind.


Und du meinst, dass Gott dann, um seine Kinder zu trösten und an die Zeit nach dem Tod zu erinnern, eine Möglichkeit nutzt, in der er selbst gewarnt hat und die er selbst falsch und böse genannt hat?
Die Bibelstellen dazu hatte ich dir ja rausgesucht.

Wenn ich merke, dass etwas gegen Gottes Prinzipien geht, dann ist mir sofort klar- ob ich nun etwas so erlebe oder nicht- dass es nicht nach Gottes Willen oder nach Gottes Plan gehen kann.


nusskeks: Daher mal eine Frage an euch Leser: Ihr seht schon, dass Argo einen bunten Mix aus Esoterik, eigener Vorliebe für das Thema "Gewissen" und einen Hauch von biblischen Inhalten als Basis für seine waghalsigen Thesen verwendet, oder? Da muss man nichts mehr klärendes zu schreiben, oder?


Naja, solange entweder kein Gegenargument kommt oder etwas durch allgemeine "ist ein netter Text"-Beiträge eher bestätigt wird, muss ich zB drauf reagieren, denn sonst steht es als "richtig" da.

Ich kann da nur von mir sprechen: Ich bin immer froh, wenn auch Andere sich dann äußern, dann bin ich nicht immer "die Böse"; denn irgendwann kommt oft die Keule "man darf nur die Meinung von der Cleo haben, sonst wird man zensiert". 
Deshalb bin ich immer froh, wenn klar wird, dass etwas nicht einfach nur eine andere Meinung ist, sondern wenn eben klar ist, wenn etwas nicht nach der biblischen Wahrheit geht, sondern andere Dinge da mit reinschwimmen.

Außerdem habe ich meine Argumente schon soooo oft wiederholt und manche Thesen kommen dann immer wieder trotz der Mühe. Großen Spaß macht das nicht wirklich. Aber ich kann auch nicht etwas, was klar gegen die Bibel spricht, so stehen lassen, denn wie bereits geschrieben: Schweigen ist Bestätigung und wenn dann Falsches als letzte Antwort da steht, könnten Leser glauben, dass dies die allgemeine Sichtweise ist.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 20.07.2026 07:27

hihihi Danke nusskeks 


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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von Cleopatra am 20.07.2026 07:22

Guten Morgen, Sternentaler, 

von mir aus darfst du gerne weiter nachfragen, wenn mir etwas zu persönlich wird, kann ich es ja schreiben

Tatsächlich ist es bei mir so gewesen, dass ich in der Zeit, in der es mir wegen Schmerzen schlecht ging, Gott die schönsten Sonnenaufgänge geschenkt hat.
Er hat mich so sehr staunen lassen (kennst du die Bilder, wenn die Wolken knallepink und lila sind, der Himmel blau?)

Das waren die ersten Tage, an denen ich die Natur mit meinem Handy fotografiert habe.

Ich war so sprachlos, so begeistert, dass ich die Schmerzen weitesgehend "vergessen" habe. Natürlich spürte ich sie permanent, aber das Andere wurde stärker.

Heute noch habe ich die Schmerzen und es wäre schön, wenn sie weg wären. Gerade gestern Nachmittag war es in der Famille (mit Kleinkindern) sehr laut, da bin ich enorm empfindlich. Mein Kopf hat gefühlt gedröhnt.

Das wird ein Teil meines Lebens bleiben.

In meinem Leben mache ich alles leise- meine neue Vermieterin, die unter mir wohntt, sagt schon oft, wenn sie mich sieht "Man hört Sie ja gar nicht, ich weiß gar nicht, ob Sie da sind, oder nicht." Mit einem Schmunzeln. 

Ja, ich weiß mich von Gott in Liebe getragen. 
Liebe Grüße, Cleo

PS: Vielen Dank, dir auch viel Kraft beim Renovieren und ein gutes Eingewöhnen in der neuen Wohnung

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.07.2026 07:08.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 19.07.2026 07:34

Guten Morgen, 

achso Burgen, für mich las sich deine erste Reaktion als eine komplette Zustimmung des Eingangsposts.

Lieber Argo- also verstehe ich dich richtig, dass du von wiedergeborenen Christen schreibst die ganze Zeit?

Magst du das in Zukunft mit erwähnen? Denn das ist ja ein riesiger Unterschied.


Argo: Die anderen, die Gott komplett den Rücken gekehrt haben, leben nicht mit der Seele, die Gott ihnen mitgegeben hat, sondern nach den Gesetzen des Teufels

Also sie leben schon mit der gleichen Seele, aber sie haben nicht die Sündenvergebung angenommen und haben deshalb nicht den heiligen Geist.


Argo: Lügen können durch Erziehung erlernt werden. Als Mittel zum Zweck, um unerreichte Ziele und Vorteile zu erlangen

Leider kommen die Lügen nicht als Erziehungsresultat, sondern von alleine durch die in uns wohnende Sünde. Das sieht man bei jedem Kleinkind, ganz plötzlich lügt es, um irgendetwas zu bekommen. Das hat ihm kein Erwachsener vorher beigebracht.


Argo: Was ungeborene Babys oder früh verstorbene Kinder betrifft, sagt mir meine Logik, dass es für sie kein Gericht geben wird.


Das hat auch keiner behauptet. Sie wurden in dem Zusammenhang genannt, dass sie ja keine Zeit und Möglichkeit hatten, besonders viel Gutes zu tun.


Argo: Das war auch das Ziel dieser Betrachtungen: Viele Menschen haben solche Zeichen empfangen, die für andere unerklärlich sind. Für sie selbst waren es jedoch eindeutige Zeichen von ihren verstorbenen Angehörigen. Sind dokumentierte Ereignise, dass die Seele weiter lebt.

Hast du dafür bitte biblische oder christliche Nachweise? Wo sind die dokumentierten Ereignisse?
Welchen biblischen Sinn sollten verstorbene Angehörige haben, nochmal Zeichen zu setzen? 

Im nachfolgenden Beitrag wiederholst du ja, dass man auch empfangen können muss (das ist so in der Esoterik, da gibt es das sogenante "Medium") und dass man eben selbst offen sein muss für den Glauben.

Aber da gibt es eine große Gefahr: Wir sollten nicht offen sein für Esoterik oder Dämonen. Ja, das muss ich mal so knallhart sagen.

Wir sollen anhand der Bibel prüfen, ganz klar.

Es geht nicht darum, was uns persönlich als logisch erscheint oder welche Erfahrung wir einzeln machen. Denn frage mal eine Scharmanin oder eine Hardcoreesotorikerin, welche wohlfühl-Erfahrungen sie teilweise machen.

Nein, es geht darum, dass wir unser HErz auch schützen vor solchen Dingen, vor denen die Bibel auch klar warnt.

Gefühle sind auch kein guter Maßstab, denn Gefühle ändern sich und sind subjektiv. Daher können sie kein Maßstab sein, ob etwas objektiv richtig ist.

Lies mal 5. Mose 18, 10-11, 3. Mose 19,31, 3. Mose 20, 27 und Jesaja 8,19. 

Liebe Grüße, Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.07.2026 07:43.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 18.07.2026 09:43

Hallo Burgen

wenn du schreibst, dass es für dich flüssig und durchdacht klingt- was denkst du denn über meine Gegenargumente?

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von Cleopatra am 18.07.2026 09:42

Guten Morgen, 

ich komme jetzt erst dazu, meine Gedanken zu äußern, das Thema ist ja ganz spannend:


Sternentaler: Meine Frage ist deshalb: Kann sich das Leben irgendwann wieder geborgen und tief gut anfühlen, auch wenn es an einem wichtigen Punkt dauerhaft anders verläuft, als man es sich selbst erhofft hat und als viele Menschen es für gut und selbstverständlich halten?

Ich kann dir von einem Wunsch von mir erzählen, einem Wunsch unter vielen:

Nach einem Unfall vor vielen Jahren litt ich unter posttraumatischen und chronischen Kopfschmerzen.
Ich hatte den sehr starken (und bestimmt auch berechtigten) Wunsch auf Schmerzfreiheit. 
Aufgrund dieser Schmerzen konnte ich so viele Dinge nicht machen und war so oft außer Gefecht gesetzt.
Insgesamt 5 Jahre lang war ich ambulant im Westdeutschen Kopfschmerzzentrum Patient, alle 3 Monate wurden Medikamente als Versuch, die Kopfschmerzen zu reduzieren (wegzubekommen wurde mir schon direkt verneint), gewechselt. Mal dieses Medikament, mal jenes Medikament, dann irgendwann bestimmte Kombinationen von Medikamenten.
Dazu habe ich diese 5 Jahre lang ein Kopfschmerztagebuch geführt- also sehr viel Aufwand, Zeit und Kraft für diesen Wunsch.
Gebetet wurde auch soooo viel.
Und dann irgendwann kam ein Anruf einer Ärztin, in dem sie mir sagte, dass es nichts megr gäbe, dass sie mich quasi aufgeben würden.
Es wurde noch ein Endbericht geschrieben und nach 5 Jahren wusste ich: Mein Wunsch wird nicht erfüllt.

Und es ging mir nicht gut mit dieser Aussage, denn 5 Jahre lang habe ich gehofft und alles versucht.

Glaubte und glaube ich, dass Gott meinen Wunsch erfüllen kann?
Jederzeit und absolut! Daran gibt es keinen Zweifel.

Aber aus irgendeinen Grund hat er es nicht getan.

Wie geht es mir heute damit? Zweifel ich an Gott? Bin ich wütend auf Gott?

Nein.

Ich habe mich irgendwann damit abgefunden, dass es auf jeden Fall zu dieser Zeit nicht so sein wird. Auch, wenn die meisten Menschen auf der Erde ohne Kopfschmerzen leben. Ich eben nicht.

Aber ich habe andere Dinge erlebt.

Ich habe einen Gott erlebt, der die Schmerzen als Folge der Sünde auch mega ätzend findet, der mich begleitet, micht tröstet, mit mir leidet. Der mir Menschen zur Seite stellt, die mitfühlen, beten, mir gut tun.
Gott beschenkt mich täglich mit guten Zeiten, Momenten, Begegnungen.

Schlage ich die Bibel auf, so finde ich kein "und siehe, Gott hat die Welt erschaffen, um in Zukunft alles zu tun, damit Cleopatra ein sorgloses Leben führt und immer schön sorglos durch die Gegend laufen kann".
Ich sehe ein "der Mensch ist erschaffen worden, um seinen Schöpfer eine Freude zu machen (ups- nicht andersrum?)". Ein "die Sünde hat alles kaputt gemacht (ups- die Sünde, die ich etwa täglich begehe...?)" und ein "trotzdem hat Gott Cleo so unendlich lieb und macht ihr immer wieder Geschenke, obwohl er es weder nötig hat noch jemandem schuldig ist".

Finde ich Kopfschmerzen jetzt weniger doof? Auf keinen Fall! Ich würde nicht Schlechtes und Negatives relativieren oder kleinreden. Doofes ist doof.
Aber die Erwartung ist eine andere und der Blickwinkel von mir und meinen Wünschen ist eine andere.


Ich kann auch eine andere Geschichte erzählen:

Anfang diesen Jahres, ich hatte gerade die ambulante Reha beendet und begann, mein Leben mit dem Absetzen zweier harter Medikamente neu zu sortieren, da kam eine Kündigung wegen Eigenbedarf in den Briefkasten. Nach 11 1/2 Jahren.
Und ich fühlte mich soooo wohl in der Umgebung, so vieles hatte ich darauf ausgerichtet.
Es war wirklich schlimm für mich.
Ich suchte und suchte eine neue Wohnung- mein Wunsch war natürlich eine Wohnung, die für mich als Frührentnerin bezahlbar ist und in der ich mich wohl fühen kann.
So viele Wohnungen habe ich mir angesehen und jedes Mal fühlte ich mich schlecht danach beim Gedanken, dort zu wohnen. Einige waren sehr dreckig, andere im direkten Umfeld sehr unsicher für meine Katzen. Ja- Katzen, denn aufgrund von Haustieren wurde ich auch oft abgewiesen bei der Wohnungssuche.
Es war einfach insgesamt sehr schwer und frustrierend.
Ich hatte eine gewisse Wunschliste, die ich Gott gezeigt habe- Sicherheit für meine Katzen, ich wünschte mir mal eine Dusche, in der ich stehend duschen kann, ich wünschte mir eine Wohnung in der Nähe, damit ich zur Arbeitsstelle komme und auch morgends noch meine geliebte Spaziergangrunde gehen kann und so weiter.
Mir war natürlich klar, dass man später Kompromisse eingehen muss und nicht direkt alle Punkte auf der Wunschliste erfüllt werden können.....

Aber da hat Gott anders gedacht.
Durch eine Nachbarin habe ich eine Wohnung nun gefunden, die nicht nur alle Punkte erfüllt, sondern noch viel mehr zu bieten hat. Sie ist so schön, so groß, so toll! Ich bin so begeistert von dieser Wohnung!

Und ich bin so dankbar, dass Gott mir diesen Wunsch erfüllt hat.

Ich glaube, dass Gott mir einfach einen Gefallen tun wollte, weil er mich lieb hat.

Nicht, weil ich es verdient habe, nicht, weil er es muss, einfach, weil er liebt und so viel mehr im Blick hat, er kennt die Zukunft, die Nachbarn, alles. Er weiß, was "ins Konzept passt" und was nicht.

Ich hoffe, dass dieses Beispiel ein bisschen helfen kann?

Liebe Grüße, Cleo (ich gehe jetzt weiter auspacken)


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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 18.07.2026 07:08

Guten Morgen, 

so, wie ich deinen Text lese Argo, scheint einiges aus der Bibel zu sein, anders erinnert mich an andere Religionen und Weltanschauungen.

Als ich den Titel des Threads las, dachte ich an Prediger 3,11; Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.

Hattest du auch daran gedacht?

Zu anderen Punkten habe ich Anmerkungen und Gegenfragen:


Argo: – Wenn wir lügen, verspüren wir ein inneres, immaterielles Unbehagen.

Das hast du ja schon ganz oft geschrieben. Meine Gegenfragte bleibt immernoch offen: Hier in Europa wird Lügen als schlecht angesehen durch Erziehung, nicht aus "von Natur aus". In anderen Ländern und Kulturen, in denen Lügen Mittel zum Zweck sind (zB Nahrungsbeschaffung, Überleben)- meinst du wirklich, dass diese Menschen ein Unbehagen verspüren?


Argo: - Wenn wir etwas Schlechtes tun, werden wir von einer inneren Stimme kontrolliert.

Ich habe dir schon oft das krasse Beispiel von der IS geschildert. Selbst die, die bei den IS groß werden. Würdest du da wirklich das Gleiche behaupten?


Argo: - Wenn wir eine Ungerechtigkeit sehen, reagiert unsere immaterielle Natur automatisch.

Auch das ist meiner Meinung nach typisch "verwöhnt europäisch". Was meinst du, wie es den Menschen in den ärmsten Ländern geht, die nur durch Ausbeutung überleben? Wie es damals den Sklaven erging? Ich glaube, dass die Psyche oft Dinge verdrängt und nicht wahrnimmt, um etwas zu "überleben". Damals, als auch noch nach Hautfarbe unterschieden wurde- haben da alle dieses Gefühl der Gerechtigkeit gehabt, oder war es für soie "normal", weil sie so großgeworden sind?


Argo: Die Tatsache, dass unsere Seele nach dem Tod weiter existiert, erfüllt uns mit Verantwortung für unser Leben.

Diesen Satz unterstreiche ich voll und ganz. Genau das ist der Grund, wieso wir hier auf Erden im Leben die Entscheidung für Jesus treffen sollten.


Argo: Je mehr wir unsere Seele im irdischen Leben entwickeln, desto erfüllter und stabiler wird ihre Existenz im Jenseits sein.


Dieser Satz erinnert mich an den Hinduismus, die Kasten- je besser wir waren, desto besser geht es nach den Tod weiter.
Oder habe ich das falsch verstanden?
Denn davon sehe ich in der Bibel nichts. Da müsste ja der andere Gekreuzigte neben Jesus ganz schlecht darstehen, wovon wir nichts lesen, im Gegenteil- Jesus bestätigte, dass er noch am gleichen Tag mit ihm im Paradies sein wird.
Was ich in der Bibel finde sind die Beschreibungen im großen Thronsaal, in dem das Buch des Lebens geöffnet wird, dort wird geschaut, ob man drin steht und demnach wird entschieden, ob man ins Paradies kommt oder nicht.
Es wird auch der Siegeskranz beschrieben, aber ich weiß von keiner besseren Existenz als sonst, je nachdem, wie mehr wir uns auf Erden entwickelt haben.
Die armen ungeborenen Babys...

Habe ich da etwas anders verstanden, oder meintest du es wirklich so? Und wenn du es so meintest- auf welche Bibelstellen stützt sich diese These? Dann kann ich es evtl besser zuordnen.


Argo: Tatsächlich verlässt das immaterielle Wesen des Menschen nicht sofort die Umgebung, in der es lebte. Nach dem Tod sendet es geistige Zeichen seiner Anwesenheit an die Menschen, mit denen es die engste Verbindung hatte. Diese Anwesenheit ist so deutlich, dass diejenigen, die sie annehmen, sie nicht in Frage stellen können. Die menschliche Erfahrung ist reich an solchen Beispielen.

Diese These finde ich so auch nicht in der Bibel. 
In Lukas gibt es ein Beispiel, wie es nach dem Tod aussieht- der Reiche und der arme Lazerus. Kennst du die Begebenheit? Da wird einiges beschrieben. 
Von einem "der Reiche war erstmaln ne zeitlang noch dort und hat den Geschwistern Zeichen gegeben (wie in diversen Filmen) steht da nichts. Im Gegenteil- der Reiche leidet enorm und möchte gerne seine Geschwister warnen, dass diese nicht auch so leiden müssen. Doch es gibt ein "zu spät", weshalb nochmal die Verantwortung eines Jeden, die Entsciedung auf Erden zu treffen, umso stärker bewusst sein sollte.

Liebe Grüße, Cleo

PS: Ich bin kurz nach einem Umzug- deshalb kann es noch sein, dass manche Antworten verzögert kommen, ich habe jetzt erstmalig den Laptop ausgepackt und habe noch einiges um die Ohren, bis hier Ordnung ist


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Re: Studienbibeln

von Cleopatra am 26.06.2026 06:45

Guten Morgen, 

ja Burgen, das kann gut sein.

Ich schaue auch gerne mal auf die Schnelle im Internet nach, aber die Buchform ist doch etwas Besonderes, ich recherchiere dann intensiver und es macht auch mehr Spaß, zu blättern und über den Inhalt nachzudenken.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Christliche Startseite mit Losungen

von Cleopatra am 19.06.2026 07:13

Guten Morgen, 
diese Seite hast du gemacht, was genau erhoffst du dir damit?
Machst du das alles alleine?
Oder hast du da Unterstützung?

Liebe Grüße, Cleo


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