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pausenclown

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von pausenclown am 04.03.2026 11:53

Hallo.

Als ich mein Posting heute früh geschrieben habe, dachte ich echt krass, wie unterschiedlich sich doch Lebenssituationen unterscheiden.
Ich glaube nicht, dass Geist-Licht irgendwelche bösen Absichten hat. Gut möglich, dass er nicht einmal mit negativen Kommentaren rechnet. 

So blöd es klingelt, habe ich geschrieben um mich abzulenken und nicht ständig auf Antworten aus Israel zu warten…
LG 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.03.2026 11:54.

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von pausenclown am 04.03.2026 08:17

Hallo.

Ich habe keine Ahnung von Astronomie, keine Ahnung von Asteroiden, nicht wirklich von Mathematik.
Aber ich musste an dem Pflichtseminar: Schlafen und Träume teilnehmen und daher würde ich eher Fragen: Was hast du vor dem Schlafen getrunken, nimmst du regelmäßig Tabletten und hast du diese genommen.
Hast du den Film Armageddon davor angeschaut usw.

Lustigerweise kann ich es genauso gut behaupten, letzte Nacht habe ich das Gegenteil davon geträumt.
LG 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.03.2026 08:17.

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von pausenclown am 01.03.2026 11:58

Hallo Frida.

Deine Worte sagen mehr über dich aus und wo du schreibst.

Deine Judenfeindlichkeit, verpackt mit deiner verzehrten Bibel-Sicht, ist uns seit über 2000 Jahren bekannt.
Wie groß ist eigentlich Zorn, dass du nicht merkst, in welchem Thread du schreibst?
Burgen postest seit Jahren hier die Losung.

Ob jetzt dein Quatsch stört oder nicht, ist dir egal.
Dass deine Worte stören, bedeutet nicht, dass du Recht hast, es sagt halt viel über dich aus. Tut mir leid, dass wir Juden dich ärgern.
Dennoch hat Antisemitismus hier keinen Platz.
Soll jetzt jeder Thread geschlossen werden,weil du wahllos dein Zeugs postest?
Schade, dass du die Bibel für deine Judenfeindlichkeit missbrauchst.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.03.2026 11:59.

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von pausenclown am 01.03.2026 09:27

Hallo Burgen.

Google einfach mal den Begriff: Kahal, was zu deutsch Versammlung bedeutet.
Die Kahal als Lebensform gab es schon vor der Zeit Jesu.
Die Kahal hatte verschiedene Ziele, z.B. die Talmidim zu deutsch Schüler oder Jünger, um später als Multiplikatoren zu wirken, um die Kette der Tradition fortzusetzen.

Das ist das, was in der Apostelgeschichte beschrieben wird und keine neue Erfindung ist.

Shalom Pausenclown

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.03.2026 09:27.

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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von pausenclown am 25.02.2026 16:32

Hallo.

Shalom…. Alles klar, oder? 
Also, das Thema mal aus jüdischer Perspektive.
Fragt man auf hebräisch sein Gegenüber wie es dir geht fragt man:
Mah Shlomcha?“ (an einen Mann) oder „Mah Shlomch?“ (an eine Frau) bedeutet wörtlich: Was ist dein Shalom?

Es ist mehr als die Frage nach dem Wohlbefinden oder Stimmung. Die Frage zielt darauf ab, ob im Leben der Person gerade alles „heil“ ist oder ob etwas fehlt (z. B. Gesundheit, Sicherheit und ob in der Familie alles in Ordnung ist. Es weit mehr als innerer Frieden.
Das Wort Shalom leitet sich von der hebräischen Wurzel Sh-L-M ab, was so viel wie „vollständig sein“ oder „wiederherstellen“ bedeutet. Ein Stein ohne Risse oder eine Mauer ohne Lücken wird im Hebräischen als shalam (ganz) bezeichnet.

Weiter gehört dazu:
Das Prinzip Redifat Shalom bedeutet wörtlich: das Nachjagen nach Frieden und ist einer der aktivsten und forderndsten Werte in der jüdischen Kultur und Theologie.
Der biblische Hintergrund kommt z.B. aus dem Psalm 34,15: „Meide das Böse und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!“
Die jüdische Überlieferung betont hier das Wort „jage“: Während man auf die meisten Gebote warten kann, bis sich eine Gelegenheit ergibt (z. B. eine bedürftige Person treffen, um Almosen zu geben), muss man dem Frieden aktiv hinterherlaufen, selbst wenn er weit weg scheint.
Redifat Shalom bedeutet, die Verantwortung dafür zu übernehmen, wo es brennt. Es ist die Überzeugung, dass Frieden kein Geschenk ist, das man erhält, sondern ein Ziel, für das man arbeiten, laufen und manchmal auch unbequeme Wege gehen muss

Shalom durchbricht den eigenen Frieden und sucht das Gegenüber.
Und damit ist es ein Unterschied zwischen jüdischem Denken und dem hellenistischen Denken.
Das griechische Konzept für Frieden kommt von dem Wort Eirene (Frieden). Dieses Wort wurde in der Antike eher als Gegenteil von Krieg verstanden.
Der Fokus liegt nicht auf dem Nachjagen, sondern auf dem Haben oder Bewahren, vereinfacht dargestellt.


Shalom Pausenclown.

P.S. Falls es jemand interessiert, kann ich ausführen, dass nach rabbinischer Vorstellung, dass es Frieden ohne Gerechtigkeit nicht gibt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.02.2026 16:38.

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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von pausenclown am 24.02.2026 10:26

Hallo Beroeer.

Die Frage, ob Gott das darf, finde ich seltsam.
Ich sehe mich auch nicht in der Lage, es zu beurteilen.
Meine persönliche Sicht ist, der Shalom bedeutet ja nicht Abwesenheit von Krieg und meine Aufgabe ist genau die:

Jesaja 52.7 
 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König!

LG 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.02.2026 10:26.

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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von pausenclown am 24.02.2026 09:10

Jesaja 63 :

Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft? »Ich bin’s, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.«
Warum ist denn dein Gewand so rotfarben, sind deine Kleider wie die eines Keltertreters?
»Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt.
Denn ich hatte einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, war gekommen.
Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich war bestürzt, dass niemand mir beistand. Da musste mein Arm mir helfen, und mein Zorn stand mir bei.
Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«


Shalom 

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 24.02.2026 06:46

Hallo und willkommen in Clownis Welt.

Ich könnte noch so manches Schreiben, über jüdische Anwälte die, die Rechte der Palästinenser einsetzen.
Über die Landkäufe von den Araber und Osmanen. Vom Teilungsplan, bis hin zu, dass ca 20% der Staatsbürger in Israel Araber sind.
Zum Schluss ein Ja, aber?
Mein ja, aber…. am Ende vieler Diskussionen stelle ich die Frage:
Was ist denn die Alternative, sich nie zu verteidigen, das Recht auf einen jüdischen Staat aufzugeben? 

Aber, am Ende sind wir alle gegen Antisemitismus.
Für ist das mittlerweile eine hohle Phrase geworden und ein Kampfbegriff gegen Rechts.
Gegen Antisemitismus und bist du auch für jüdisches Leben? 
Mittlerweile gefällt mir dieser Ansatz, ich bin für….. für die, die für jüdisches Leben sind , ihr könnt euch bei zahlreichen Organisation für jüdisches Leben engagieren, beten, spenden, mitarbeiten. Sicherlich findet ihr im Netz die passende Organisation, viele davon sind auch christlich.

Das war's erstmal von mir und Clownis Welt.
Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.02.2026 06:46.

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.02.2026 19:34

Hallo.

UN und das Völkerrecht vs. Israel und die Siedlungspolitik in der Westbank.

Dass die israelischen Siedlungen in der Westbank international als völkerrechtswidrig eingestuft werden, liegt primär an der Auslegung der Vierten Genfer Konvention.
Der wichtigste Punkt ist Artikel 49 der IV. Genfer Konvention. Dieser besagt:
Die Besetzungsmacht darf nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet deportieren oder umsiedeln.“
Die internationale Gemeinschaft (UN, EU, Rotes Kreuz) argumentiert, dass der Bau von Siedlungen und die staatliche Förderung des Zuzugs von Israelis in die Westbank genau gegen dieses Verbot verstoßen.

Aktuelle Urteile:
IGH-Gutachten (Juli 2024): Der Internationale Gerichtshof (IGH) stellte in einem historischen Gutachten fest, dass die israelische Besetzung und der Siedlungsbau gegen internationales Recht verstoßen

Israels Gegenposition;
Keine „Besatzung“: Israel argumentiert, das Gebiet sei nicht „besetzt“, sondern „umstritten“ (disputed), da es vor 1967 keinen anerkannten souveränen Staat dort gab (Jordanien hatte es nur annektiert).
Freiwilligkeit: Die Siedler ziehen freiwillig dorthin und werden nicht „deportiert“ oder „umgesiedelt“ im Sinne der Genfer Konvention, die ursprünglich auf gewaltsame Zwangsumsiedlungen (wie im Zweiten Weltkrieg) abzielte.
Historische Bindung: Es wird auf die jahrtausendealte jüdische Präsenz in Judäa und Samaria verwiesen, die Israel einen rechtmäßigen Anspruch verleihe. 

Und in dem ganzen hin und her schreit die PDS Bewegung: Kauft nicht bei Juden ein.
Bis zum 7. Oktober gab es im großen Ganzen eine friedliche Koexistenz in der West Bank.
In der Zeit unmittelbar vor dem Konflikt waren rund 150.000 bis 180.000 Palästinenser in der israelischen Wirtschaft tätig. Davon arbeiteten etwa 100.000 bis 115.000 direkt innerhalb Israels und weitere 40.000 bis 48.000 in israelischen Siedlungen und Industriezonen in der Westbank.
Das Lohngefälle zwischen einem israelischen und arabischen Unternehmen ist immens.
Man rechnet im Schnitt damit, dass ein Arbeiter etwa 6 bis 10 Familienmitglieder (Kinder, Ehefrau, oft auch die eigenen Eltern oder arbeitslose Verwandte) mitversorgt.

Was das konkret bedeutet:
Wenn 170.000 Menschen nicht mehr zur Arbeit nach Israel oder in die Siedlungen gelassen werden, verlieren schlagartig etwa 1 bis 1,5 Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage.
Die Forderung der BDS, israelische Produkte aus der Westbank zu boykottieren, hatte zur Folge, dass einige israelische Unternehmen die Festbank verlassen haben.
Und das ist der Knackpunkt:
Jobs und Wohlstand waren ein Garant für das meist friedliche Miteinander in der Westbank.
Stand nach dem 7. Oktober:
Israel setzte die Arbeitsgenehmigungen für die große Mehrheit der Palästinenser aus Sicherheitsgründen aus.
Arbeitslosenquote: Die Arbeitslosenquote in der Westbank liegt aktuell bei schätzungsweise 38,5 %. Zum Vergleich: Vor dem 7. Oktober 2023 lag dieser Wert bei nur etwa 13 %.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.02.2026 19:35.

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.02.2026 13:16

Hallo und zurück in Clownis Welt.

Ja, aber Israel….

Der größte Zankapfel wird vermutlich die Westbank, bekannt auch unter Judäa und Samaria.
Eine Umfrage aus 2003 zeigt, dass 65 % der Deutschen Israel als den Hauptgrund als Hinderungsgrund für den Weltfrieden sieht.
Ich gehe mal davon aus, dass der Kontext dazu die Westbank ist in den Köpfen.
In unzähligen Diskussionen ging es um das Thema Westbank, um radikale Siedler, Land-Diebstahl, Apartheitd … das Nummer 1 Thema, wurde erst durch den 7. Oktober abgelöst.
Zugegeben, es ist ein ziemlich komplexes Thema und es zieht sich seit der Antike.
Ich starte im Jahr 1948.

Jordanische Kontrolle: 
Nach dem britischen Mandat und dem israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 besetzte und annektierte das Königreich Jordanien das Gebiet. Der Name Westbank wurde von Jordanien geprägt, um die Lage westlich des Jordan-Flusses zu beschreiben.

Israelische Eroberung:
1967 im Sechstagekrieg eroberte Israel das Gebiet von Jordanien. Seitdem steht es unter israelischer Militärverwaltung.


Am 31. Juli 1988 verkündete König Hussein von Jordanien offiziell den Verzicht auf alle rechtlichen und administrativen Ansprüche auf die Westbank.
Oslo-Abkommen (1990er): Das Gebiet wurde in drei Verwaltungszonen unterteilt:
Zone A: Volle palästinensische Kontrolle.
Zone B: Palästinensische Zivilverwaltung, israelische Sicherheitskontrolle.
Zone C: Vollständige israelische Kontrolle ca. 60 % des Gebiets, Standort der Siedlungen.

Das ist die grobe Zeitachse.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.02.2026 13:18.
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