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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 25.09.2026 06:31

Hallo Burgen.

Ich ziehe meine Antwort rüber in Clownis Welt 
 
Wirst du in Deutschland verfolgt, verprügelt, bespuckt, bedroht Burgen?
Wir können gerne zusammen ein Experiment machen, wir laufen zusammen durch Neukölln. ich mit Kippa und du bekommst einen Israelschal oder Fahne.
Du wirst vermutlich Probleme bekommen, nicht weil du Christin bist, nicht weil du Frau bist, sondern aufgrund des Schals und der Fahne.
Mit keiner Silbe will ich die Christenverfolgung kleinreden. Es ist leidvoll, aber nicht dasselbe. Sie werden aufgrund ihres Glaubens verfolgt und wir, weil es uns gibt.
Verstehst du den Unterschied?

Burgen, ich kann es nachvollziehen, dass die heutige Zeit Angst macht, Zukunftsangst….
Schaut man in die Geschichte, kann man sich doch fragen, ist es normal, dass es in Deutschland seit 80 Jahren keinen Krieg mehr gibt, oder ist das außergewöhnlich?
Bestimmt gibt es verschiedene Perspektiven.

Ich kenne auch die Überschriften, dass Deutschland ein christliches Land ist….. oder dass Deutschland sich abgewandt vom Christentum.
Meine Frage dazu: von welcher Zeit sprechen wir eigentlich?
 Kennst du eigentlich die Geschichte, wie Deutschland christianisiert wurde?
Da gab es nicht so das Übergabegebet und Sündenbekenntnisse usw, eher Kopf ab. Stichworte Sachsenkriege.
Oder Spätere Konfessionskriege.
Es ist die Frage der Perspektive, war es früher besser oder heute?

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.09.2026 06:32.

pausenclown

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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch

von pausenclown am 24.09.2026 15:41

Nachtrag 

Nach Körperverletzungsdelikt am Rathausufer – Staatsschutz ermittelt wegen Verdachts auf politisch motivierten Übergriff – Zeugen gesucht | Polizei Düsseldorf https://share.google/zdc134ULwtRm9Q49H

Ein IDF Pullover war der Auslöser, Tatort Düsseldorf.

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pausenclown

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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch

von pausenclown am 24.09.2026 15:16

Hallo Burgen.

Deine Worte lesen sich für mich, als würden wir in einem Boot sitzen oder wie du schreibst:
Zwei Seiten einer Medaille.
Und das sehe ich nicht so.

Bevor ich meinen Punkt ausführe: Es ist überhaupt nicht meine Absicht, Leid mit Leid zu vergleichen.
Christen werden verfolgt aufgrund ihres Glaubens und Juden weil wir Juden sind.
Es reicht aus Jude zu sein, unabhängig davon, ob Glaube eine Rolle spielt.
Für einen Juden kann es in Deutschland schon etwas kompliziert werden, in der Öffentlichkeit sich als Jude zu outen, Stichwort Kippa.
Geht doch mal an einer Synagoge vorbei oder besucht eine, man wird feststellen, die Kontrollen und Bewachung gleicht einem Flughafen und einem Hochsicherheitstrakt.

Na mein bester, so begrüßt mich mein Dönerverkäufer… Ich kann ja das Experiment wagen und mit Shalom antworten.
Ich glaube, das wird ziemlich kompliziert, nicht weil ich an Gott glaube, Jesus mein Messias ist, sondern ich bin Jude.

Shalom Pausenclown.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.09.2026 15:16.

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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch

von pausenclown am 18.09.2026 07:17

Deutschland braucht Gebet!

Der Wahlkampf in Berlin ist ein Treffen des langen Schatten der linken Ideologie.
Die Erben der DDR und der PLO, heute die Partei der Linken und Hamas.

Der 7. Oktober sei Widerstand gegen Israel gewesen, Terror sei Widerstand.
Zitat:
Recherchen der Zeitung WELT deckten Tonaufnahmen aus einer internen Sitzung der Berliner Arbeitsgemeinschaft „Palästinasolidarität“ (LAG Palisoli) auf. Dort sagten Antragsinitiatoren wörtlich: „Der 7. Oktober war ein grausamer terroristischer Akt? Wir sollten da deutlich sagen: Nein, das war ein Akt des Widerstands.“ Zudem wurde gefordert, den palästinensischen Widerstand „in all seinen Formen“ politisch und materiell zu unterstützen.

Selbst die Wassermelone verliert ihre Unschuld.
Dieses Symbol auf Hamasdemos in Deutschland und vor allem in Berlin, ist nichts weiter wie das erklärte Ziel, Auslöschung Israels.
Die Codierung ist die Landkarte Israels in den Farben der Palästinenser…..

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.09.2026 07:18.

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Re: biblische Nächstenliebe

von pausenclown am 14.09.2026 07:31

Hallo.

Sinngemäß habe ich öfter solche Gespräche: Ah, ihr Juden seid doch so gesetzlich und wir Christen haben die Gnade und vor allem die Liebe.
Frage ich dann konkret was jetzt Liebe bedeutet, bekomme eine Standardantwort: Die Liebe ist wichtiger als das Gesetz.
Frage ich dann weiter nach, was steht denn im Gesetz, wird es schon dünn und was bedeutet Liebe, kommen oft Beispiele, was Liebe nicht ist.
Ich schreibe aus dem jüdischen Verständnis, was Nächstenliebe aus der Bibel ist.

3. Mose 19.18.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
3.Mose 19.34.
Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde gelten, der bei euch weilt; du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen.

Die Gebote sind nicht auf Menschen begrenzt.
2. Mose 23 4-5.
Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen.
Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so lass ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.

Sozialhilfe 
3.Mose 19.9-10
Wenn du dein Land aberntest, sollst du nicht alles bis an die Ecken deines Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten.
Auch sollst du in deinem Weinberg nicht Nachlese halten noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; ich bin der HERR, euer Gott.

Das Thema Geld.
5. Mose 24. 14-15
Dem Tagelöhner, der bedürftig und arm ist, sollst du seinen Lohn nicht vorenthalten, er sei von deinen Brüdern oder den Fremdlingen, die in deinem Land und in deinen Städten sind,
sondern du sollst ihm seinen Lohn am selben Tage geben, dass die Sonne nicht darüber untergehe – denn er ist bedürftig und verlangt danach –, damit er nicht wider dich den HERRN anrufe und es dir zur Sünde werde.

Dann noch Umgang mit Kranken, Witwen und Waisen. Das ganze Thema Brotbrechen usw.
In unser Tradition gehört das alles zum Gesetz und ist die Bedeutung praktisch von Nächstenliebe. Da ist kein Platz für, naja, ich fühle das jetzt so.

Auch sollen wir die Gebote aus Pflichterfüllung halten oder bezüglich des Lohns.

Seid nicht wie Knechte, die dem Herrn dienen, um Lohn zu empfangen; sondern seid wie Knechte, die dem Herrn dienen, ohne die Absicht Lohn zu empfangen.“
Es geht nicht um Pflichterfüllung oder man schaut auf den Lohn sondern:
Wenn jemand ein Gebot hält, um von anderen bewundert zu werden, um Ehre zu erlangen oder aus reiner Pflichterfüllung, ohne Herz. 
Der Talmud findet dafür harte Worte Zitat: „Wer die Tora nicht um ihrer selbst willen studiert, für den wäre es besser gewesen, er wäre nie erschaffen worden“

Und schon immer wurde das Gesetz interpretiert und ausgelegt, was bedeutet z.B. Gebot XY heute?
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, jüdisches Denken etwas zu verstehen.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2026 07:33.

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Re: biblische Nächstenliebe

von pausenclown am 11.09.2026 06:44

Dankeschön Sterntaler.


Shalom Pausenclown 

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 10.09.2026 09:38

Hallo Burgen.

 

Danke für deine Antwort.

Nein, es treibt mich nicht wirklich um, es ist einfach ein Beispiel.

Ich könnte unzählige Beispiele aufzählen und auch aus meinem Unterricht, inklusive Kopfklatscher.

Shalom Pausenclown

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Re: biblische Nächstenliebe

von pausenclown am 09.09.2026 17:32

Hallo Sterntaler.

Danke für deine Gedanken.
Ich glaube, Zurechtweisung ist und war zu jeder Zeit heikel.

Mit 19 Jahren ging ich auf eine Jüngerschafts/Lebenschule, die zugleich eine Lebensgemeinschaft war.
Dass man Auskunft über sich bekommen hat, also wie ich auf andere wirken, war ein Bestandteil der Schule.
Seit dieser Zeit begleitet mich ein Satz: Gemeinschaft ist eine Versammlung von Sündern und ich denke, das stimmt auch außerhalb von einer Gemeinschaft.

Du hast mit der gegenseitigen Wechselwirkung Recht und meine Lösung in all den Jahren ist Vergebung.
Ich persönlich habe keine erfolgreiche Strategie, wie ich zum Beispiel nicht verletzt werde und auch keine, wie ich niemanden verletze.

Am Freitag ist im jüdischen Kalender Neujahrsfest und es ist der Monat Elul.
In diesem Monat geht es um Zeit der inneren Einkehr. Selbstprüfung, Reue und Umkehr. Man nutzt die Tage, um das vergangene Jahr zu reflektieren, Mitmenschen um Verzeihung zu bitten.
Mir gefällt die Idee und sicherlich brauche ich einen Monat Zeit.

Sterntaler, deine Gedanken generell dazu, oder ne Idee was und wie helfen kann?

Shalom 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2026 17:41.

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 09.09.2026 15:27

Hallo Sterntaler.

Danke für deine Rückmeldung.

Hallo Nusskeks.
Es geht mir nicht um eine Aussage, sondern dass ich ab und an diese einfach übernehme und irgendwann den Punkt und das Gelernte überprüfet.
Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2026 15:28.

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 09.09.2026 07:26

Hallo.

Mein Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

Vor etlichen Jahren habe ich in einer Vortragsreihe folgendes gelernt.
Die Schriftgelehrten hatten drei Phasen, in denen sie den Messias (Jesus) prüfen.
Und das sei damals so gewesen, quasi historischer Fakt. 
Mir geht es eigentlich nicht um die Aussage eines Prüfverfahrens, sondern ich höre das und glaube es einfach und übernehme es.
Vor gar nicht allzu langer Zeit kam ich aus Neugier auf Idee, lässt sich die Aussage mit der jüdischen Tradition vereinbaren, ist diese Idee, so ein Verfahren zb. Im Talmud verankert? Nein.
Dann habe ich mich bei meinen Lehrern erkundigt, ebenfalls negativ.

Irgendwie bin ich über mich selbst erstaunt und suche die Gründe weshalb ich einfach übernommen habe, vielleicht hat es sich gut angehört, vielleicht weil diese Theorie so exklusiv klang, oder plausibel?
Deshalb kommt es vor, mein Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

Kennt ihr solche Momente auch?

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2026 07:27.
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