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Cleopatra
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Re: Verfolgung heute - Religionsfreiheit ... ?

von Cleopatra am 17.03.2021 10:09

geli: Genau diese Dinge sind bei uns auch im Gange - nur scheint es niemanden zu interessieren, was da im Hintergrund bereits alles läuft.

 
Hm, das kann ich selbst so nicht zustimmen.
Ich finde es sehr wichtig, aufmerksam zu sein.
 
Es gibt einen Gesetzesentwurf, der Kindern ab 14 Jahren das Recht einräumt, sich ein anderes Geschlecht auszusuchen und sich auch dementsprechend operieren zu lassen.Manipuliert in diese Richtung werden sie ja bereits ab dem KiGa-Alter... wo die Schwulen-Verbände kommen und die Kinder "aufklären" und ihnen die Möglichkeit geben, ihre "Sexualität" zu entdecken.
Das ist eines der Beispiele, die ich mit dem "Mainstream" meinte.
Früher hat man akzeptiert, wie Gott einen erschaffen hat.
Heute ist man nurnoch mit dem "Selbst" und "Ichverwirklichung" beschäftigt, was eben auch dazu sorgt, dass viele unzufrieden sind und von außen eben ganz stark suggestriert wird, dass man alles ändern kann, notfalls mit Operationen.
 
Meines Wissens nach (ich habe mich noch nicht so intensiv damit beschäftigt, bitte korigiert mich, wenn ich falsch liege) muss aber ein Kind, welches eine Geschlechtsumwandlung haben möchte, erst lange Zeit psychologisch untersucht werden und auch begleitet werden.
Allein die Medikamente, die diese Menschen im Laufe der "Verwandlung" einnehmen müssen, sind ja schon enorm und voller Hormone, uiuiui
 
Ich lebe hier auf dem Land, hier gibt es auch christliche Kindergärten und Schulen. Ich bin sehr froh, dass die Kinder daher einigermaßen behütet hier aufwachsen können.
Allerdings- als ein Umzug einer solchen Schule geplant war, habe ich auch in einem Aufruf gegen den Umzug von einem Politiker (!!!) dagegen gelesen, in dem er ordentlich dagegen geschimpft hat, dass man in diesen Schulen ja in eine Richtung gedrängt werden würde und so. Geht gaaarnicht, in dem Aufruf konnte man ganz klar sehen, wie der Politiker denkt (ich vermute, dass er Moslem ist) und die Situation nutzte, um gegen diese Schule zu schimpfen (sie hat einen sehr guten Ruf im Gegensatz zur staatlichen Schule im Ort, aber das liegt auch am Umgang untereinander und der Arbeit der Lehrer zum Beispiel).
 
geli: Also zurück zum Thema: Den Eltern wird das Mitspracherecht abgesprochen. Das Kind kann dann mit Hilfe einer "Beratungsstelle" - natürlich besetzt von Regenbogen-Mitarbeitern - sich "beraten" lassen und darf dann diese OP ohne die Zustimmung der Eltern durchführen.
Also das ist mir neu, bist du sicher, dass das nicht eine Ausnahme war..? Das klingt für mich noch nicht nach einer normalen Entscheidung.
 
Burgen: Allerdings, ausser Beten mit dem Wort Gottes, weiß ich auch nicht, was zu tun ist. Hoffen, dass vermehrt Menschen aufstehen und sich einsetzen werden ?
Das ist eine ganz wichtige Frage, wie ich finde.
Was ist unser "Job" als Christ hier?
 
Ich persönlich denke, dass wir Licht sein sollen.
 
Und wir sollen auch den Menschen vor allem Hoffnung geben, auf Jesus hinweisen und ihnen von der Rettung durch Jesus erzählen.
 
Sollen wir aber deshalb unsere Augen verschließen vor Ungerechtgkeit und Sünde?
 
Ich denke, dass wir schon klar Stellung beziehen müssen, wenn es um Sünde geht.
 
Theoretisch dürfen wir auch auf Demos gehen, vor Gericht klagen, wenn wir etwas nicht in Ordnung finden (das gibt es ja auch schon im Moment sehr viel, wenn es um aktuelle Beschlüsse geht). Ich sehe da im Moment aber noch nicht bei mir den Handlungsbedarf.
 
Ich finde es wichtig, dass wir als Christen wachsam sein solle und auch uns nicht durch falsche Toleranz lauwerden lassen sollten.
 
Aber ich denke auch, dass unser erster Blick der Blick auf die Glaubensinhalte gerichtet sein soll und muss.
 
Wir sollen Vorbilder sein- auch zB für die jungen Menschen, die an uns sehen sollen, wie man zufrieden ist mit Gottes Entscheidungen (zB über das Geschlecht). Indem wir unsere Gedanken um Gott und die Bibel kreisen.
 
Wenn es um Gottes Maßstäbe geht, dann sollten wir klar und deutlich sein.
Und darauf aufmerksam machen können wir auch.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Cleopatra
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Re: Verfolgung heute - Religionsfreiheit ... ?

von Cleopatra am 17.03.2021 09:51

Nun, dann sehen wir das hier einfach anders (beim Thema emotional).
 
Ja- das mit dem "Trump-Anhänger" war jetzt eine Folgevermutung meinerseits, das muss natürlich nicht sein, auf jeden Fall scheint mir der Schreiber mit der aktuellen Situation nicht zufrieden zu sein.
 
Wie es im Glaubensleben des Schreibers aussieht, kann und will ich nicht beurteilen, dazu lese ich ja auch nichts von im Brief und dafür kenne ich die Person ja auch garnicht.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Verfolgung heute - Religionsfreiheit ... ?

von Cleopatra am 17.03.2021 07:47

ich schrieb: was mir bei diesem Schreiben sofort auffällt, sind gewisse Paralele zu den "Nachrichten" in Deutschland, nämlich, dass durch überbetonte (meistens überemotionale) Worte eine klare Richtung gegeben wird. Was ich sehr schade finde ist, dass es seltenst noch wirklich objektiv ist.

 
Bevor etwas falsch verstanden wird, möchte ich nur einmal kurz erklären, was genau ich damit meinte:
 
Amerika hat ja enorme Probleme mit Rassismus gehabt, man sagt, dies sei ja heute noch so (diese Woche war der Prozess wegen einem dunkelhäutigen Mann, der bei einer polizeilichen Festnahme gestorben war, dies sorgte für viel Empörung und Debatte, dass dunkelhäutige Menschen in Amerika sehr viel schlechter behandelt werden als hellhäutige).
 
Sieht man sich die Geschichte von Amerika an, so hat das alles seinen Ursprung (Sklavenhaltung).
 
Nun also wie ich hier lese soll es ein neues Gesetz geben.
 
Aber sehr wenig objektiv lese ich:
 
-
Dieser Gesetzentwurf ist die aggressivste Einschränkung der Religionsfreiheit und -rede, die jemals in dieser Nation versucht wurde.

 
sehr emotional überbetont. Agressiv ist außerdem eine Bewertung und nicht objektiv.
Jetzt, da der Senat von radikalen Demokraten kontrolliert wird,
Ich nehme an, die Schreiber waren also Trump-Anhänger...
 
 
Diese Maßnahme umgeht alle Ausschüsse und schickt das gefährliche Gleichstellungsgesetz direkt in den Senat.
gefährliche Gleichstellung- wieder extreme Bewertung.
 
• Biologische Männer haben das "Recht", Frauenbäder, Duschen und Umkleideräume zu benutzen – auch in Schulen.
Das kann ich mir nicht vorstellen, da ein Gleichstellungsgesetz dazu dient, Benachteiligungen zu verhindern, nicht, um Männer egal wo zu fördern, so dass sie machen können, was sie wollen. Das ist wieder enorm einseitig und manipulierend geschrieben, damit vor allem Mütter Angst und Bange sorgt, damit sie dann das tun, was der Schreiber des Textes empfiehlt.
 
• Kirchen und religiöse Schulen wären gezwungen, Mitarbeiter einzustellen, die an LGBTQ-Verhalten beteiligt sind; Männern Zugang zu Toiletten, Umkleidekabinen, Duschen und Sport zu gewähren; jungen Mädchen auf Camping und Übernachtungen erlauben; und bieten eine Versicherung zur Deckung von Hormonen, verstümmelnden Operationen und chemischen und chirurgischen Abtreibungen.
verstümmelnden Operationen.... Sind wir denn wieder im Mittelalter, oder übertreibt der Schreiber wieder extrem, um negative Gefühle wie Entrüstung beim Leser hervorzurufen- wieder mit dem Zweck, jemanden "auf seine Seite zu ziehen"....?
 
Jeder Amerikaner, der an Die Freiheit glaubt, muss JETZT handeln
KLar- jeder Amerikaner glaubt an die Freiheit, also ist jeder angesprochen.
 
Das meinte ich eben damit.
 
Zum insgesamten thema der Entwicklung auch in Deutschland würde ich gerne auch nochmal etwas schreiben, sobald ich dazu komme, denn diese Entwicklung sehe ich auch als negativ.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Verfolgung heute - Religionsfreiheit ... ?

von Cleopatra am 17.03.2021 07:38

Guten Morgen,
 
was mir bei diesem Schreiben sofort auffällt, sind gewisse Paralele zu den "Nachrichten" in Deutschland, nämlich, dass durch überbetonte (meistens überemotionale) Worte eine klare Richtung gegeben wird.
Was ich sehr schade finde ist, dass es seltenst noch wirklich objektiv ist.
 
Vielleicht mag es an meiner Vergangenheit liegen, aber ich bin da ganz allergisch auf Manipulationsveruche, und das sehe ich leider in diesem Brief, der eben so überbetont ist, dass er nicht mehr stimmen kann.
 
Ich sehe sowas auch hier in Deutschland, natürlich gerade auch in Bezug auf Corona.
Da kommen die schlimmsten Meldungen- und den Journalisten geht es meistens nicht um "die Wahrheit aufdecken", sondern um die Anzahl der Klicks, um die Quoten, früher wäre es der Verkauf der Zeitung gewesen.
 
Was ich nicht so recht verstehe ist: Wir Christen haben doch den heiligen Geist, dann sollten uns doch gewisse Manipulationsversuche oder auch logische Unwahrheiten sofort auffallen selbst, wenn wir uns in manchen Themen natürlich nicht so gut auskennen, oder nicht...?
 
Das sage ich mit Respekt und nicht arrogant oder so, bitte nicht falsch verstehen.
Ich sehe es auch so, dass Satan enorm fleißig ist- leider.
Er benutzt natürlich auch die Regierungen, um seine Ziele umzusetzen.
 
Wenn wir in manchen Ländern schauen, wo wirklich Verfolgung ist- Hilfe!
 
Hier haben wir es noch ziemlich gut.
 
Ich würde nicht behaupten, dass wir hier wirklich Verfolgung erleiden, aber wir haben es hier auch zunehmenst schwerer.
 
Am Sonntag noch unterhielt ich mich mit meiner Schwester.
 
Mir fällt auf, dass dieser "Mainstream" ja auch mehr und mehr zu uns rüberschwappt.
 
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht mehr von dieser Welt sind- aber natürlich leben wir noch auf ihr, klar.
 
Dass Menschen sündig sind, ist uns natürlich nichts Neues.
 
Ich selbst werde aber keine Energie groß aufwenden zur Zeit, um etwas daran ändern zu wollen, denn das steht schon in der Bibel so und wir sind nicht in Gefahr, aufgrund einer schlechten Laune eines Königs Krieg haben zu müssen.
 
Aber ich merke eher, dass wir im Christentum aufpassen müssen, dass wir nicht mehr und mehr mit der Welt verschwimmen.
 
Mein Motto seit einem Jahr: Wir sollen doch Licht sein, nicht die Bild-Zeitung.
 
Heißt- ich möchte, dass man mich noch als Christ erkennt. Ich möchte, dass mein Lebensinhalt und auch meine Gespräche sich um Gott und biblische Themen richten, nicht um irgendwelche "Hast-du-schon-gehört, was-der-und-der-Böses-getan-hat-Storys".
 
Dies bezieht sich allgemein auf den Umgeng mit "Nachrichten".
 
Was geli beschreibt (ich habe es gestern gelesen, möchte auch noch mehr Bezug drauf nehmen) finde ich zum Beispiel ganz schlimm und da sehe ich viel mehr Gefahr.
 
Da wir in diesem Umfeld leben, sind auch wir in Gefahr, bestimmte Dinge, die in der Bibel klar und deutlich als nicht in Ordnung gesehen werden, zu verharmlosen, zu tolerieren und so weiter.
 
Seit Beginn der Menschheitsgeschichte war der Mensch am Umfeld manipulierbar, schaut mal, wie krass Lot selbst drauf war, er hielt es moralisch für besser, seine eigenen zwei Töchter zu Vergewaltigung frei zu geben, weil Gastfreundschaft der Fremden wichtiger war....
 
Da müssen wir als Christen auch wirklich aufmerksam sein, denke ich.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Verhätetes Herz

von Cleopatra am 16.03.2021 07:36

Guten Morgen,
 
vielleicht ist es nicht wirklich eine Verhörtung des Herzens, sondern mehr eine "Verharmlosung" der Sünden oder eine "Gewöhnung" der falschen Dinge, in denen das schlechte Gewissen regelmäßig überhört wurde, bis man es nicht mehr so sehr wahrnimmt?
 
Ist ja eigentlich auch egal, was genau es ist.
 
Wichtig ist ja, dass du es erkennst und nicht mehr tun möchtest.
 
Das Einfachste daran ist- Gott weiß es ja eh schon.
 
 Ich finde den Hinweis, in der Bibel zu lesen, mit Christen zusammenzusein (naja- so gut, wie es eben geht in diesen Zeiten) und sich mit Gott zu beschäftigen sehr gut.
Denn das sorgt auch schon dafür, dass wir mehr und mehr bewusst merken, was gut und richtig ist.
 
Und Gott verändert uns immer wieder, wenn wir uns ändern lassen.
 
Von daher finde ich es sehr gut, dass du so ehrlich bist und es auch schon so erkannt hast.
Das ist ein sehr guter erster Schritt.
 
Und da Gott ja eh schon quasi direkt neben dir ist und es schon weiß- was spricht dagegen, ihm das so auch nochmal zu sagen und ihn darum zu bitten, etwas daran zu ändern?
 
Das Einzige, was du sein musst, ist ehrlich und offen und das scheint hier ja so der Fall zu sein.
 
Versuche mal, die Dinge mehr mit Gottes Augen zu sehen und zu erkennen, wie ätzend Gott Sünde findet.
 
Ich wünsche dir total viel Erfolg dabei.
 
Wir wissen, dass Gott uns nicht aufgibt und uns immer wieder hilft.
 
Ganz liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Petrus, der auf dem Wasser gehen konnte

von Cleopatra am 16.03.2021 07:28

Hallo Felix,
 
danke für die Erklärung, ja, jetzt verstehe ich dich auch besser
 
geli schrieb: Denn "Brot" und "Heilung" sind zwar wichtige und gute Dinge - aber nicht das, wozu er gekommen war. Man kann auch gesund und satt verloren gehen...
Ja, da ist sooo viel Wahres dran.
 
Und Jesus gab auch Brot und Heilung, Jesus gab sooo viel.
Aber das ist das Körperliche, das allerwichtigste ist das Geistliche.
 
Ich finde es schön, zu wissen, dass Jesus auch um unser Körperliches besorgt ist. Zum Beispiel hat er ja nicht gewartet, bis die Leute ihm sagten, dass sie hungrig waren, er hat sich vorher um Nahrung gekümmert.
 
Ja, und als so viele Menschen kamen, um geheilt zu werden, wusste er bereits, wer davon eines Tages bei der Kreuzigung zusehen würde.
 
Aber er tat es.
 
Und so denke ich auch, dass wir zB bei Evangelisationen auch Dinge nutzen dürfen, die die Menschen hellhörig werden lassen oder eben aufmerksam auf Gott machen.
Aber das Wichtigste- nämlich unsere Seele- dürfen wir dabei nicht vergessen oder vernachlässigen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Petrus, der auf dem Wasser gehen konnte

von Cleopatra am 15.03.2021 07:32

Guten Morgen,
 
liebe geli- ein tolles Thema, ich freue mich über den Austausch.
 
Lieber Derglückliche, ich habe nicht ganz verstanden, worauf sich dein Beitrag bezieht, dieses "A" und "B", waren das Unterteilungen von dir?
 
Der Beitrag liest sich für mich, als hättest du die gleiche Predigt gehört?
 
Beide: Vielleicht kann jemand sie mal hier reinstellen, sicher wollen andere sie auch mal hören?
 
Ja, mir fällt auch auf, wenn wir diese Geschichte hören, dann denke ich jedenfalls zuerst daran, wie Petrus sinkt.
Schon irgendwie gemein, oder?
Also, ich finde es schon wirklich enorm, sich bei Sturm und Wind aus dem Boot zu trauen und auf dem Wasser laufen zu wollen, dies hatte ja zuvor nie jemand gemacht und es ist genau entgegengesetzt zu dem, was unser gesunder Menschenverstand empfehlen würde.
 
Es zeugt schon von sehr großem Vertrauen zu Jesus, dort hinauszugehen.
 
 
Und dann kann ich auch total gut verstehen, dass Petrus mal auf seine Füße sah und dann sank.
 
Wirklih kritisieren könnte und würde ich das nicht.
 
Diese Paralele zu meinem Leben sehe ich aber auch und insgesamt ermutigt mich die Begebenheit auch sehr.
 
Ich selbst sinke ja eher schon, ohne freiwillig vorher aus dem rettenden Boot aufs Wasser zu gehen.
 
Das Wissen, dass aber Jesus immer da ist uns uns die Hand reicht, ermutigt und tröstet mich sehr.
 
Es lässt mich mutiger werden.
 
Es lässt mich auch ermutigen, auf Jesus zu sehen und weg von den Problemen (die ha noch da sind- keine Frage- aber sie sollen nicht MIttelpunkt meines Blickes sein).
 
Der Gedanke, dass es für Jesus kein "zu spät" gibt, sondern immer ein "genau rechtzeitig" ermutigt mich auch, weil es mir zeigt, dass Gott alles im Blick hat.
Ihm entgeht nichts, für ihn gibt es keine Überraschung. Er steht so soverän über allem Geschehen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Gottes Gnade empfangen durch Gottes Wort - 2.Korinther 12,9

von Cleopatra am 10.03.2021 07:32

Ich habe die Tage weiter über Gottes Gnade nachgedacht.
 
Ja, gestern fiel mir auch der Titel dieses Threads auf- Gottes Wort.
 
Ich merke es total, wie Gott mir auch während dem Bibellesen seine Gnade schenkt- einfach so.
 
Und dann fiel mir noch vorgestern Nachmittag folgende Betrachtungsweise auf:
 
Der Mensch ist ja ursprünglich geschaffen worden, um die Erde zu verwalten und für Ordnung zu sorgen.
 
Hier hat er erstmal schön versorgt, selbst heute bekommt der Mensch das ja nicht gut hin.
 
Also- Job ungenügend erledigt. Gott hat ihn nicht zerstört.
 
Dann hat sich Gott dem Menschen immer wieder genähert, obwohl der Mensch ja so viel Unsinn macht- alles entgegen zu seinem ursprünglichen "Job".
 
Irgendwann hat sich Gott dann ein Volk ausgesucht- die Israeliten.
 
Es hätte jedes Volk sein können, Gott hat ja das Recht dazu.
 
Ich lief entlang einer Kuhwiese.
 
Ein Bauer sortiert seine Kühe auch relativ schnell aus.
 
Die einen Kühe werden Milchkühe, andere Kühe werden Fleisch.
Die männlichen Kühe werden meistens sogar Kalbsfleisch.
 
Es ist das Recht des Besitzers, zu entscheiden, welche Kuh welche "Aufgabe" erhällt.
 
Es ist auch die Gnade und Entscheidung des Bauern, wenn er sich ein männliches Kalb nimmt und entsscheidet, dass dieses Kalb am Leben bleiben soll und ein ganz normales, harmonisches Leben als Stier irgendwann erleben darf.
 
Und so ist es auch Gottes Recht, sich einen Menschen herauszupicken und zu entscheiden, dass seine Nachkommen besonders für ihn sein werden.
 
Und so hat er es getan und diese Nachkommen immer wieder begleitet.
 
Er hat sie auch gewarnt, aber auch immerwieder geholfen, wenn sie um Hilfe baten (was er auch nicht hätte tun müssen, schließlich ist es immenroch sein Besitz und er ist ja nicht Diener seines eigenen Besitzes).
 
Ist euch aufgefallen, dass in der ganzen Beschreibung die ganze Zeit ich als Person garnicht vorkomme....?
 
Ja, genau das ist in meinen Augen auch die große Gnade, denn um mich geht es garnicht die ganze Zeit.
 
In unserer reichen, westlichen Welt, in der wir groß werden mit dem Gedanken, dass sich ja allles nur um mich/uns selbst dreht, mag der Gedanke vielleicht etwas fremd wirken.
 
Aber so ist es- es geht garnicht um mich.
 
Selbst, als Jesus dann als Rettung auf die Erde kam, ging es immernoch nicht um mich-
Ursprünglich ging es die ganze Zeit um sein auserwähltes Volk.
 
Irgendwann sagte Jesus, dass, da sein Volk ihn nicht aufnahm, dass er anschließend dann für den Rest der Welt gekommen ist.
 
Jetzt erst komme ich ins Spiel. Denn das ist auch die Gnade- er sieht mich!
 
Natürlich wissen wir ja, dass Gott nicht an die Zeit gebunden ist.
eshalb dachte er sicher schon bei der Schöpfung an mich.
 
Aber diese Entscheidung, dass auch ich gerettet werden darf, dieses persönliche Hinziehen zu ihm, die tägliche Begleitung von Gott persönlich- das ist pure Gnade, das ist ein so großes, enormes Geschenk, das lässt mich immerwieder staunen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Hello again ✌️

von Cleopatra am 10.03.2021 07:15

Guten morgen, lieber Felix,
 
willkommen bei uns, fühl dich wohl, ich freue mich schon auf anregende Gespräche mit dir
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - bald beginnt Herbst 2020 - gibt es was wie wissen sollten?

von Cleopatra am 09.03.2021 18:17

Hallo ihr Lieben,
 
ich habe mir heute einige Gedanken gemacht, diese möchte ich hier teilen, ich denke, dass ich es vor allem für mich tue, um mich selbst immerwieder daran zu erinnern.
 
Ich weiß ja nicht, wie es euch im Moment geht.
 
Ich empfinde in meinem Umfeld mehr und mehr Unzufriedenheit.
Viele (vor allem auch Schüler und Eltern) sind die nun ein Jahr lang bestehenden Maßnahmen langsam leid, sehr viele schimpfen auf die Regierung und es gibt enorm viele "Studien" oder "Belege", die aktuelle Beschlüsse wiederlegen.
Vor allem gegen die Regierung oder aktuellen Beschlüsse gibt es sehr viel Unzufriedenheit.
 
Ich selbst habe an mir bemerkt, dass ich eine Zeitlang gut damit umgehen kann, ich kann Befindlichkeiten anderer gut als einfache "Information" abspeichern, weil es auch interessant für mich ist, wie es anderen in diesen Situationen geht.
Auch interessieren mich die Meinungen anderer, auch, wenn ich diese nicht unbedingt teile, so helfen sie mir ein wenig, die Personen mehr zu verstehen.
 
Womit ich nach wie vor Probleme habe, sind aber die andauernden schlechten Gespräche im Sinne von permanentem Gemecker.
Da unterscheide ich stark zwischen "das musste einfach mal raus" und einem "Schimpfen, ohne bereit zu sein, die eigene Meinung zu reflektieren oder sogar zu korrigieren."
 
Gestern Abend fühlte ich mich irgendwie getriggert. Eine Person setzte sehr viel Energie ein, um in den sozialen Medien seit einem Jahr mehrmals wöchentlich Dinge gegen die Regierung und gegen die Bechlüsse zu posten, dabei waren die Kritikpunkte meistens (in meinen Augen) fachlich falsch und unlogisch. Kritik wurde gelöscht und Korrektur nicht erwünscht. Verleumnung als "Meinungsfreiheit" beschrieben.
 
Ich kann nicht genau sagen, wieso mich das getriggert hat, vielleicht, weil ich in letzter Zeit wieder sehr viel Geschimpfe "abbekommen" habe.
 
Nun sind mir dabei aber zwei Punkte bewusst geworden, die ich mal hauptsächlich für mich hier zusammenfasse:
 
In youtube habe ich einen Bericht gesehen:
 
 
Nüchtern betrachtet wurden einige der bekanntesten Seuchen kurz erklärt an Chronologie, Verlauf und Sterblichkeitsrate.
Auch der Umgang mit dieser Seuche wurde kurz beschrieben (das Video geht ungefähr 30 Minuten).
 
Während des Videos fiel mir auf: Es gab schonmal solche Zeiten, nur waren die viel schlimmer, weil die Medizin noch nicht so gut war, wie heute.
Auch die Forschung hatte viele Erkenntnisse nicht.
Aber die Bevölkerung hatte gelitten und viele Menschen waren gestorben.
 
In dem Sinne sind wir nicht in einer "Ausnahmesituation", sondern in einer Zeit, die sich quasi in anderer Form wiederholt- ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Es nimmt dieses "Besondere" weg- eben auch im Sinne des "Besonders doof".
Gut, hier bin ich sogar sehr dankbar, dass Forschung und auch Medienwelt so weit sind.
Allein vor 30 Jahren wäre Corona echt viel doofer gewesen, ohne Internetflatrate, Telefonie, Homescool-Möglichkeit und Bestellung übers Internet.
 
Dann fiel mir gestern aber auch noch etwas auf:
Seit es die Menschen gab, gab es die Sünde.
Egal, welche Epoche in der Geschichte wir uns anschauen- wir finden immer Koruption, Geld/Macht, Egoismus und so weiter. Wir finden immer Ungerechtigkeit, meistens in Form von den Reichen auf Kosten der Armen.
Das gab es schon immer, das gibt es auch heute noch.
 
Dieses Geschimpfe auf Korruption, Macht, Ungerechtigkeit und so auf die Regierung ist in dem Sinne keine neuste Erkenntnis oder Neuheit, nein, es wird nur seit ca einem Jahr extrem oft erwähnt und gewinnt dadurch mehr Bedeutung und Gewicht.
Aber ich erinner mich noch daran, dass auch in den Medien zu Hitlers Zeiten zB arg zensiert wurde.
Oder ganz jung- vor Corona, als es in Australien so heftig brannte- wie viele Monate (ich glaube, es waren drei) wurde in den Medien nichts davon berichtet? Wo die Medien doch aus jeder Mücke einen Elefanten machen, wenn sie die Quoten riechen (was ja eben leider auch sehr viele Verschwörungstheorien so erfolgreich macht- man nehme Titel oder Inhalte, die die Unzufriedenheit schüren, Emotionen hochkochen, und schon hat man einen "guten Artikel geschrieben").
 
Auch das ist also garnichts "Besonderes" oder Neues, es wird nur enorm oft gerade beschrieben und wiederholt genannt.
 
Mir nehmen diese beiden Punkte sehr Gewicht weg. Das hilft mir sehr, die Situationen von weiter weg, auf etws Abstand zu sehen.
 
Ja,und dann fiel mir eben heute Vormittag schon ein sehr kluger Vers aus Philipper ein:
 
Philipper 4,8: Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob ⟨gibt⟩, das erwägt!
 
 
Womit beschäftige ich mich den ganzen Tag?
Worauf richtet sich mein Blick?
 
Ein wenig können wir ja auch selbst steuern, wie es uns geht, indem wir etwas selbst steuern, wohin wir schauen.
 
Selbst Paulus hatte mal geschrieben, dass er bewusst den Blick abwendet von dem, was war, hin zu dem, was kommen wird.
 
Unser Ziel- unser Blick auf Jesus, unser Wunsch, Menschen von der rettenden Botschaft zu erzählen- ist das nicht das Wichtigste...?
 
Und lasse ich mich nicht viel zu oft von den "Nebensächlichkeiten" des fehlenden Luxus (auf Zeit) ablenken...?
 
Hier spreche ich nicht von Sorgen, Existenzängsten und wirklichen Problemen anderer- es geht hier tatsächlich nur um Dinge, die wir eh nicht beeinflussen können, die aber auch von Gott nunmal zugelassen wurden.
 
Sollten wir nicht unsere Handlung auch mehr darauf konzentrieren, uns gegenseitig im Glauben zu stärken, einander in Barmherzigkeit begegnen, auch praktisch zu helfen und Menschen von Jesus zu erzählen, als aufs gleiche "weltliche" Boot des Schimpfens zu springen...?
 
Nachdenkliche Grüße, Cleo
 

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