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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von Cleopatra am 03.12.2023 08:19Guten Morgen Frank,
es ist verständlich, dass du dich nochmal "verteidigen" wolltest, nachdem dir ja auch Judenhass und so unterstellt wurde.
Du hast uns ja jetzt auch deine Sicht und vor allem die Gründe dazu genannt.
Dann lasst uns bitte jetzt wiklich darauf achten, dass wir diesen Thread als Gebetsthread bewahren.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von Cleopatra am 01.12.2023 09:59Ach du Schande- Leute.....
und genau deshalb habe ich immer wieder Bauchschmerzen, wenn gewisse Themen besprochen werden.
Für eine Verbreitung von Progaganda, Hetze oder Falschinformationen ist diese Plattform ganz gewiss nicht gedacht.
Danke für die Klarstellung. Editieren wäre doof, weil es dann heißt "wir dürfen nur schreiben, was der Cleo gefällt" oder "Hier darf man nicht seine Meinung sagen". Nicht editieren ist auch doof, weil dann so ein Mist auf dieser Plattform zu finden ist.
Grrr- aber durch die Klarstellung im Anschluss ist es ja für jeden Leser ersichtlich, was man davon halten darf.
Allerdings- bei all den Emotionen:
So, wie ich dich Frank lese und verstehe, schätze ich dich unbedingt für einen Jesus-liebenden Christen ein, dem die Inhalte der Bibel sehr wichtig sind.
Dies kurz als Zusatz, nicht, dass hier eine Anfeindung oder so verstanden werden könnte.
Ich glaube aber, dass diese "Könnte es nicht sein, dass...?" wirklich auch gefährlich sein können, weil sie Zweifel sähen an Wahrheitsgehalt Anderer ohne Grund zum Teil.
Und genau- hier ist eigentlich eine Gebetspinnwand, in der nicht diskutiert wird, sondern gebetet.
Ich kann aber verstehen, dass man manchmal antworten möchte, wenn jemand etwas schreibt. Das ist öfters diese Gradwanderung.
Da müssen wir dann aber so fair sein und es in allen Richtungen einhalten, nicht nur in den "pro-Israel" Kommentaren, dass dort diskutiert wird und bei Kritik oder Hinterfragen dann die "ey- du sollst hier nicht diskutieren-Keule" rausgeholt wird.
Das wäre dann nämlich nicht fair.
Deshalb die kleine Erinnerung an alle, denn das ist uns allen ja soooo wichtig, dass wir beten, beten und nochmals beten und beten und beten!
LG Cleo
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Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 01.12.2023 07:29Guten Morgen,
Ah ja, ich verstehe.
Hm- Ich selbst definiere Termine nicht nur mit besonders wichtig und mit Arbeit verbunden, bei mir sind Termine alles Dinge, die ich mit festem Zeitpunkt tun muss.
Einige Termine sind da dringend nötig (zB Reifenwechsel), aber nicht sooo unangenehm, nur, wenn es ewig dauert ;-D
Ja, Zeit mit Familie und Freunden sind wichtig.
Gestern war es ja witzig: Ich habe zufällig auf einem Termin eine Freundin getroffen, wir haben dann spontan überlegt, da sie gerade Urlaub hat, zusammen Kaffee trinken zu fahren in der Stadt. So spontan bin ich eigentlich nicht, aber es war toll gewesen! Gleichzeitig habe ich dann noch die Besorgungen in der Stadt gemacht, die ich sonst hätte nächste Woche irgendwann einbauen müssen.
Das hat mich wirklich sehr gefreut.
Dadurch war ich zwar bis zum Abend nicht zuHause (danach ging es sofort mit dem Hund zur Arbeit in der Hundepension), aber der Tag war schön.
Eine emotionaler-Druck-Nachricht kam wieder, hier habe ich aber sofort gespiegelt, wie das bei mir ankommt und die Person hat sich entschuldigt. Das war sehr erleichernt und gut für mich, auch für die zwischenmenschliche Beziehung.
Ja, das stimmt.
Das erinnert mich an die Zeit, als ich bei einem Ernährungsberater einen Kurs hatte.
Da war nämlich die Überlegung, wie ich diese 8/24-Fasten-Diät machen könnte.
Da jeder Tag anders ist, war es nicht leicht, etwas zu finden und da hatte ich mal die ganze Woche so aufgeschrieben mit allen Terminen und so weiter.
Stimmt- das ist sehr interessant.
Ja- da sagst du was. Diese Selbstreflektion finde ich auch wichtig und dafür sollte man sich wirklich genügend Zeit nehmen.
Da würde ich ganz viele Bestätigungs-Ausrufezeichen setzen!
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 30.11.2023 07:35Guten Morgen,
Ja najaaaa- weißt du, ich möchte nicht nur den Tag mein Leben lang so gefüllt haben, dass ich nur wichtige und notwendige Termine habe.
Ich finde Zeiten mit Freunden und Familien eben auch wichtig. Jetzt in dieser Zeit kann ich das nur per Telefon und so machen das ist klar. Nur grundsätzlich eben finde ich es wichtig, auch mal Dinge auch zu tun, von denen man selbst nicht unbedingt nur etwas hat, sondern andere.
Wir sollen uns ja demütig verhalten, das beinhaltet auch, anderen Menschen mal zu dienen und etwas zutun, wovon man selbst eben nichts hat.
Der Rest kommt später, ich muss eben weg.
LG Cleo
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Re: Das Apostolische Glaubensbekenntis
von Cleopatra am 30.11.2023 07:23Guten Morgen,
zu diesem Glaubensbekenntnis gibt es ein schönes Lied.
Schau mal hier
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 28.11.2023 07:40Guten Morgen,
ich habe gestern und am Samstag Abendtermine abgesagt und habe gemerkt, dass ganz viel Druck von mir abgefallen ist.
Es ist eben eine Zeit, in der viele Zusatztermine nötig sind.
Ich bin auf viel Verständnis gestoßen und beidemale wurde mir gesagt, dass es richtig ist, auf die eigenen Grenzen zu hören.
Da es gestern geschneit hat, kam es einem natürlich auch länger hell vor, weshalb ich am Nachmittag zwar kaum Pause hatte vom Tag, dafür aber ohne Zeitdruck länger mit dem Hund draußen sein konnte, der sehr ansteckend lebensfroh durch den Schnee rannte und Spaß hatte.
Ich habe dann noch einiges zuHause schaffen können.
Das hat sehr gut getan.
Ich habe eher das Gefühl, dass ich ab einem gewissen Grad der Überforderung (die nunmal bei mir aufGrund der geringen Belastung nach dem Unfall da ist, ich bin deshalb ja berentet seit ich 22 Jahre alt bin) eher dazu neige, alles zu tun, um den emotionalen Druck auszuweichen.
Dann sage ich zu oder mache Zusätzliches, weil eben sonst solche Sprüche wieder kommen, oder eben als Reaktion zu solchen Sprüchen.
Und dann ärgere ich mich wieder mehr, weil ich mir selbst dadurch mehr wieder aufgeladen habe.
Das kurz zu mir. Das nächste Wochenende wird sehr voll (zB bin ich um sieben Uhr schon auf Arbeit), aber ich werde versuchen davor und danach etwas weniger zu machen.
Naja, mir sagte letztens ein junger Mann Anfang 30, dass er sich nun ein Jahr nehmen würde, um zu sich zu finden.
Ich denke schon auch, dass eben die Tendenz der Arbeit sich ändert, bzw die Bereitschaft bei Anstrengung, bei Herausforderungen.
Ich weiß nicht- man müsste mal eine Statistik sehen, bzw die Zahlen der Jahre vergleichen, wieviele Arbeitslose es gibt und wieviele es noch vor 10 Jahren gab (Als Prozentsatz, da die Einwohneranzahl sich ja auch ändert).
Es kann ja eben auch immer so sein, dass das eigene Sichtfenster nicht aussagt, wie es allgemein so steht.
Als ich Kind und Jugendlich war, da war der Traumjob Sänger, Schauspieler und Co. Ich vermute eher, dass diese "Traujobs" alle jetzt unterschiedlich heißen (Influenzer, youtuber), aber eben das gleiche Gefühl ansprechen: Berühmtheit, Beliebtheit, Geld, Erfolg, solche Dinge eben.
Diese Dinge stehen aber im Gegensatz zu der Bibel, in der Demut, Barmherzigkeit, Fleiß und die Achtsamkeit auf die andere Person als Maßstab gelten.
Umso wichtiger eben wieder, dass Eltern das Richtige vorleben und die Kinder merken, dass sie diese äußerlichen, teils oberflächlichen Dinge einfach nicht brauchen.
Ja, das denke ich auch. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, in der ich einen Rechtsstreit hatte mit dem Arbeitgeber, weil man versuchte, mich unter Druck zu setzen, dass ich sündigen sollte, oha- das war wirklich nicht angenehm, in der Zeit trotzdem arbeiten zu gehen. Ich habe ganz andere Aufgaben machen müssen (den ganzen Tag Karteikarten sortieren). Und ich habe es getan und gleichzeitig alles durchsucht, ob irgendwo noch offene Rechnungen da sind oder Termine nötig sind. Demnach hat es noch für den Arbeitgeber einiges an Geld gegeben.
Ich glaube aber auch, dass die Einstellung eher nicht die ist, dass man Druck und so nicht aushalten könne, sondern eher dass man dies nicht tun wolle.
Das man sich das nicht gefallen lässt, dass man ein Recht auf mehr Freizeit hätte, dass der Chef sich auch angemessen zu verhalten hätte und so weiter.Das lese ich jedenfalls aus den Argumenten heraus.
Die Arbeitsbedingungen sollten sich zuerst ändern.
Aber ich denke, es gibt eben solche und solche.
Wenn ich mir jetzt mal die Prognose überlege.... Wenn schon darüber diskutiert wird, dass man Fehler in einer Arbeit oder Test nicht mehr rot markiert, sondern grün mit Kreis, damit daraus später bei Korrektur eine positive Sonne wird, oder eben bei den Bundesjugendspielen keine wirkliche Bewertung mit Gewinner und Verlierer mehr kommt und so weiter, wenn in den Schulen nurnoch "Ich hab mich lieb und heute wird ein guter Tag" gesungen wird, ja, wie soll dann später man ein erwachsener Mensch im Arbeitsleben damit klarkommen, dass ein Chef, der von oben die Verantwortung hat, dass ein Ergebnis bei rauskommt, auch mal was Druck ausübt bei Langsamkeit oder auch mal bei wiederholter Unachtsamkeit oder wiederholten Fehlern oder Ungenauigkeit mal was ernster wird, sogar auch mal schimpft? Dann geht doch für eine solche Person die Welt unter. Das ist jetzt so mein Gedanke, die Zukunft ansehend.
Ich hoffe schon, dass ich mich da irre, sag ich ganz ehrlich.
Ich glaube, wenn wir uns mehr auf Gott ausrichten und einfach fast nurnoch Dinge tun, die für ihn sind und die seinem Reich dienen, dann wird Gott das schon richten.
Der Körper ist so gebaut, dass er die Welt bepflanzen und bebauen und bewirtschaften kann. Dies war damals der erste Auftrag. Durch den Sündenfall müssen wir nunmal auch etwas dafür tun, um etwas zu Essen zu bekommen. Und fällt nicht alles einfach zu.
Die Einstellung sollte daher eben sein, etwas zu tun und dankbar zu sein, dass man bei Krankheit und Schicksal nicht auf der Straße landet und aufgefangen wird durch das Gesundheitssystem und Sozialsystem.
Die Einstellung sollte auf keinen Fall im Umkehrschluss sein, dass diese Systeme dafür da sind, um sich um mich zu drehen und mir ein LottaLeben zu bescheren, nur, weil ich da bin.
Da habe ich auch schon Sätze gehört wie "Ja, ich muss jetzt wieder Bewerbungen schreiben, ich muss jetzt wieder extra Fehler einbauen, damit ich nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde." Als seien die Auflagen eben Schikane oder Ärger.
Sowas finde ich schlimm und absolut falsch, dafür wurden diese Dinge nicht erfunden. Und das geht eben auf Kosten der Menschen, die früh morgens aufstehen, um zu arbeiten.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 26.11.2023 07:27Guten Morgen,
ja, grundsätzlich ist es auch immer gut und richtig, dass jeder sich selbst reflektiert und auch aus Situationen heraus schaut, inwiefern man selbst etwas besser machen kann.
Die Sache mit den Gemeinden haben wir ja eben auch nur aus einer enttäuschten, emotinalen Information gehabt.
Wir wissen daher nicht objektiv, was damals vor 12 Jahren genau vorgefallen ist, wie der Wortlaut war, wie die Antwortschreiben und ob es noch Zwischenfälle (wie zB hier gerade erlebt) gegeben hatte.
Deshalb dürfen wir nicht einfach davon ausgehen, dass Andere was "Böses" oder "Unselsibles" getan haben. Wir können es einfach nicht beurteilen.
(Ich selbst erlebe gerade auch intensiv, wie Lügen verbreitet werden, um als Opfer darzustehen und andere unbeliebte Personen als Täter, obwohl dies als klarer Fakt falsch ist. Trotz Gespräche mit mehreren Personen, die die Wahrheit kennen, wird diese Lüge weiterhin erzählt, selbst wenn Menschen die Straßenseite wechseln und es nicht hören wollen. Das ist jetzt ein Extrem-Beispiel, aber ich bin dankbar, dass Menschen sich da raushalten und dieser Person gerade nicht zustimmen und mit gegen die "Täter" wettern- soweit ich es mitbekomme-, weil es ihnen gegenüber nunmal mehr als unfair und gemein wäre)
Ja- grundsätzlich kann jeder selbst schauen, wie es in der eigenen Gemeinde ist, ob eine eigene Gemeinde eine Person so abweisen würde.
Ich selbst kenne in meinem Umfeld viele Gemeinden (hier ist dieser Segen gegeben), die alle leicht unterschiedlich sind.
In allen bis auf eine mir bekannte Gemeinde sind auch ältere und kranke Personen. (Hier ist der Grund aber keine Ignoranz älteren gegenüber, sondern- soweit ich das als Außenstehende vermute- der Musikgeschmack und die Auslebung der Gemeindestunde, was eben sehr lebendig und laut ist.
Ich weiß nichts von denen, dass sie auf sich selbst gestellt sind. Und hier sind teilweise weitere Wege zu fahren, weil es sehr ländlich ist.
Zum Thema psychische Erkrankungen: Hier finde ich es gut und richtig, eigene Grenzen zu kennen und auch zu benennen, wenn man selbst überfordert ist, bevor man etwas Falsches aus falsch verstandener Liebe tut.
Diese Einstellung finde ich wichtig bei jedem Schreiben eines Beitrages.
Jeder schreibt seine Sicht, seine Erkenntnis, seine Überlegungen.
Gerade in persönlichen Bereichen muss natürlich jeder selbst sehen, was ins eigene Leben so passt und was nicht.
Aber jeder sollte niemals vergessen, wofür wir dankbar sein dürfen und es selbstverständlich sehen.
Man sollte immer darauf achten, dass Andere auch anders fühlen, leben und Dinge betrachten. Das muss nicht immer bewertet werden.
Demut ist mega wichtig, finde ich, und zwar immer im Umgang mit Menschen.
Ja, mich persönlich nervt das ziemlich, weil dabei meistens andere als Täter hingestellt werden, um als Opfer zu gehen.
Das ist so unnötig und fies denen gegenüber, die Zeit und Energie im Vorfeld für diese Personen geschenkt haben.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 25.11.2023 10:38Hallo Weated,
ja, du urteilst sehr schnell in diesem Moment, ich denke viel zu schnell.
Denn:
Erstens schrieb Burgen schon wurde nichts editiert. Wie kommst du denn dazu?
Zweites: Wenn man etwas schreibt, dann darf man keine bestimmte Reaktion nur erlauben, es gibt unterschiedliche Meinungen. Nur ein "oh du bist wirklich arm dran und die anderen sind ja wirklich total gemein und das stimmt, was du schreibst" hilft einfach nicht weiter, außer das noch weiter reinziehen nach unten in Traurigkeit, Frust, Wut und Anschludigungen gegen Andere.
Drittens: Du übernimmst also ohne Nachfrage, dass mehrere, unabhängig voneinander, eine Person, die Anschluss in einer Gemeinde sucht, fallen lassen und "nur nicht abholen"? Während du also denkst, dass du damit einer Person hilfst, machst du mit beim Schiießen auf mindestens fünf andere Personen, die du weder kennst noch nach ihrer Sichtweise gefragt hast? Findest du das richtig?
Ich habe gelernt, wenn im Open allgemein "Anschludigungen als Opfer" genannt werden, diese nur anhand des Gefühls anzusehen, um zu sehen, wie man da selbst etwas verbessern kann.
Die Sachlage können und dürfen wir nicht beurteilen, weil wir eine Sichtweise einer enttäuschten Person genannt bekommen. Das ist einfach unfair.
Mein Vater hat früher beim Streit immer gesagt: "Was hast du falsch gemacht?" Ich war dann sauer, weil ich der Meinung war, "nur reagiert" zu haben und habe dann versucht, ihm klarzumachen, dass ja der Andere.... Mein Vater hat mich dann wieder unterbrochen: "Was hast du falsch gemacht?"
Das ist zuerst nicht angenehm, ohne Frage. Aber was kann man bitte an der eigenen Situation ändern, wenn ausschließlich andere Schuld sind?
Das war der Grund meines Vaters.
Ich habe daraus gelernt: Jeder ist selbst verantwortlich für das, was man selbst tut. Nicht, was Andere tun.
Gott wird uns nicht zur Verantwortung ziehen über Dinge, die wir nicht getan haben, sondern andere.
Ich schrieb bereits, dass ich Viele mit diesem Krankheitsbild kenne. Und ich kenne auch einige, die unter den "Vorurteilen" und "Aussagen" Betroffener als Mittelpunkt leiden, weil man dann davon ausgeht, dass alle Betroffenen so sind.
Ich kenne Betroffene (beide Krankheitsbilder, sogar noch mehr dazu), die völlig anders damit umgehen.
Grundsätzlich kenne ich das auch mit meinen Kopfschmerzen zum Beispiel: Da wollen mir ganz viele gut gemeint Tips und Ratschläge geben, dabei bin ich da selbst "Profi", weil ich seit 16 Jahren damit lebe und denke, alles dagegen getan zu haben.
Aber wenn jemand dann zu mir kommt mit einem Ratschlag, und sei er auch in meinen Augen falsch, dann schließe ich nicht auf diese Person und unterstelle ihr, mir und allen Kopfschmerzpatienten das Leben zur Hölle zu machen und so weiter.
Das klingt hart, aber sorry.
Eine Krankheit ist nie ein Freiheitsschein, um andere Menschen zu verletzen oder sich selbst nicht angemessen zu verhalten.
Ich habe das in Rehas und Kliniken auch selbst erlebt, wie sich permanent um sich als "mir geht es am allerschlimmsten" dreht, in vielen Therapien ist dies ja auch mit Ansatz (ich= Mittelpunkt).
So- und hier haben wir den Fall von zwei eröffneten Threads, die voller Beschuldigungen sind. Wie soll darauf reagiert werden?
Eine Verstärkung durch Zustimmung, obwohl ich die genauen Umstände nicht kenne und mir unbekannte Geschwister verurteilt werden kann ich da einfach nicht geben, sorry.
Wir haben versucht, ins Gespräch zu kommen- nicht nur über die Kraknheit, die als Opfer-Grund genannt wird, sondern vor allem über die Frage "wie kann es dir evtl besser gehen"?
hier hatte es ja angefangen, dieser Thread hier ist danach entstanden, eine Antwort auf unsere Hilfsversuche gab es nicht.
Im Übrigen: Dies ist der dritte Thread. Thread zwei ist gerade verlinkt worden, und hier ist der erste Thread. Lies mal die drei in der richtigen Reihenfolge. Sieht so eine Ablehnung aus?
Wir maßen uns nicht an, uns bestens auszukennen. Ich selbst schreibe extra immer, dass ich jemanden kenne, was ich gelernt habe und so weiter, aber nie "Ich weiß voll Bescheid".
Ich finde es schlimm, wenn gleich alle in einen Topf geworfen werden und Nächstenliebe falsch verstanden wird.
Nächstenliebe beinhaltet nicht ein permanentes Vertiefen von Selbstmitleid, indem man nur bestätigt, wie arm ein Anderer ist, aufKosten einer anderen Person, die dann nämlich als ein Täter dargestellt wird.
Nächstenliebe bedeutet auch nicht, sofort ungefiltert zu glauben, dass Andere wirklich so doof sind.
Nächstenliebe bedeutet zuhören, mitleiden, aber auch Hilfestellung da raus zu geben. Nicht als Therapeut, denn die eigenen Grenzen sollte man da kennen.
Nächstenliebe bedeutet unter Anderem, die Wahrheit als Maßstab zu haben. Auf Gott hinzuweisen (das hat Burgen sogar mit ermutigenden Beispielen getan).
Nächstenliebe hat als Ziel, konstruktiv zu helfen, natürlich mit aller Liebe, Erbarmen, Mitleid und so weiter. Aber nicht falsch verstandener "alles-zustimm-Mentalität", weil das nunmal verstärkt, anstatt zu helfen.
Ich habe gelernt: Wenn ich unter etwas leide, dann darf ich das auch benennen. Dann ist es auch klar, dass man die Gefühle beschreibt. Aber dabei darf es nicht bleiben. Ich finde keine Bibelstelle, die das besagt.
Wenn ich unter etwas leide und der Druck erstmal raus ist durch "rauslassen", dann muss es konstruktiv weitergehen. Nicht durch Erwartungshaltung, was Andere ändern oder tun sollen, denn das hat zwangsläufig nunmal Frust und Enttäuschung als Antwort.
Nein, es geht nur durch ein "was kann ich verändern?" Nicht, weil ich unbedingt die Ursache bin, sondern, weil nunmal nur ich selbst mich da ändern kann.
Das ist garnicht so kompliziert.
Es gibt so viele liebenswerte Menschen um mich herum, auch Menschen, die sehr großes Leid haben, körperlich und psychisch. Ich habe sie so mega lieb. Und sie sind mir oft ein sehr großes Zeugnis im Umgang mit Dingen, die man nicht ändern kann.
Da gibt es verstärkte Gefühle, auch Gefühlsausbrüche, da gibt es Verzweiflung, Traurigkeit, auch völlig leere Gefühlsmomente. Das ist mega unangenehm und schlimm für betroffene Personen.
Ich kenne aber keine Krankheit (die man teilweise nicht ändern kann, nur lernen, damit umzugehen), die ein solches Verhalten nunmal rechtfertigt.
Das ist kein Symptom einer Erkrankung, sondern eine Einstellung und Sichtweise der eigenen Person und die Erwartung auf andere Personen.
Und ja- ich kenne das aaaauuuch, das habe ich eben in Rehas und Kliniken so kennengelernt. Trotzdem ist es etwas, was man im Umgang mit anderen Personen ändern kann.
Und ja- ich kenne auch die Gespräche von Beteiligten, die sich darüber unterhalten, wie missverstanden sie werden von den Anderen und so weiter. Und sicher ist das auch in einem gewissen Maße so, das schrieb ich ja schonmal (wer etwas nicht durchgemacht hat, kann das Gefühl nicht kennen).
So, das waren nochmal direkte Worte, aber ich fand es jetzt wichtig, da genauer drauf zu reagieren und auch die Erklärung abzugeben, wieso ich so geschrieben habe und es wichtig finde, nicht Unbeteiligte einfach mitanzuschimpfen und über sie negativ zu schreiben, obwohl ich überhaupt keine genauen Infos habe.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 24.11.2023 09:29Ja genau Pluesmors,
Danke für deine Erklärung dazu, genauso sehe ich das auch.
Dann hatte ich deinen vorherigen Beitrag demnach falsch verstanden, weil ich dachte, dass du „Gleichgesinnte“ gemeint hattest.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 24.11.2023 07:32Ja genau Burgen,
und so kennen wir dich eben auch, daher wusste ich das, dass du ins Internet geschaut hast, mit positiven Gedanken und netter Motivation.
Klar- diese Krankheiten sind auch nicht leicht und nicht zu unterschätzen.
Gerade auch der "Hang dazu" ist ganz tief in einem.
Und Hummel hat auch Recht, dass man als Betroffener Rat mehr bei Ärzten suchen soll (Gleichgesinnte sehe ich je nach Zielsetzung anders, das kann auch tiefer reinziehen, wenn man sich gegenseitig "reinsteigert, wie schlimm alles ist").
Und versteht mich bitte nicht falsch- ich will auf keinen Fall kalt klingen oder so.
Ich finde es aber absolut falsch, in solchen Dingen etwas zu verstärken, indem wir dann hier reagieren mit "oh, du bist aber wirklich enorm schlecht dran, du Arme" und "oh ja, die anderen sind aber wirklich total gemein." Denn zweiteres können wir eben nicht beurteilen und damit tut man eben Anderen, die hier schon schlecht dargestellt werden, außerdem Unrecht, indem wir Urteile fällen ohne Infos.
In der Ausbildung in der Psychologie haben wir beigebracht bekommen, dass wir nicht extrem emotional reagieren dürfen. Das verstärkt! Natürliich ist es angenehmer, Zuspruch zu bekommen, aber das hilft nicht weiter.
Wenn ein Patient zu uns kam und uns zeigte, was er sich gerade angetan hatte, dürfen wir nicht vorwurfsvoll, aber auch nicht panisch reagieren. Unsere Reaktion ist vorgeschrieben: Wunden versorgen und: "Geht es Ihnen jetzt wieder besser?"
Ich selbst bin kein Experte, aber ich habe wirklich schon sehr viele Menschen mit diesen Krankheitsbildern kennengelernt. Und auch extreme Reaktionen und Gefühlsausbrüche sind mir bekannt.
Ich selbst habe auch meine Vergangenheit.
Und eines weiß ich ganz sicher: Die Chance der Besserung geht nur von einem selbst aus. Medikamente, auch äußere Einflüsse mögen helfen können, aber die Heilung geht nunmal nur durch den eigenen Willen und die Einstellung.
Eine komplette Heilung hier spreche ich übrigens garnicht an, sondern eher die Lebensbewältigung mit diesen Krankheiten.
Und es ist möglich!
Es ist aber nicht möglich, wenn andere noch das Gefühl der totalen Ungerechtigkeit oder das drehen um die Person als die am meisten leidende Person bleibt. Und das klingt vielleicht hart, jeder, der mich kennt, der weiß, dass ich mega empatisch bin und mich ganz schnell in andere Personen hineinversetze und ganz stark mit Personen leide.
Aber um die Beispiele von mir zu nehmen: Wäre dem Diabetiker geholfen, wenn ich immer bestätige, wie arm er ist, weil er leidet und der Körper kaputt geht, da er unterzuckert?
Wäre der Person geholfen, wenn ich mit über den Vermieter schimpfe und noch sage, dass es richtig ist, den dritten Parkplatz gegen den Willen des Vermieters zu nutzen und anschließend mit schlecht über den Vermieter rede, wenn dieser nach mündlichen Versuchen einen Brief schreibt?
Ist der armen, älteren Dame geholfen, wenn ich mitschimpfe auf andere Geschwister, obwohl ich ja nun weiß, dass mehrere ihr den Fahrtdienst angeboten haben?
Das wäre einfach nicht fair.
Und so hart wie es klingt- Eine Krankheit ist kein Freifahrtsschein, um gegen andere zu schießen oder sich nicht angemessen zu verhalten.
Ein einfaches "Nein, da bist du nicht richtig informiert" oder "das ist so nicht richtig", sogar auch ein "das triggert mich jetzt und macht mich wütend, weil ich sooo oft...." wäre absolut in Ordnung gewesen.
Aber als Reaktion andere verantwortlich zu machen, sie und andere zu töten? Nein, das ist eine Grenzüberschreitung. Auch die anderen Menschen haben Gefühle, die nicht zu übersehen sind. Solche Vorwürfe mit dieser Reaktion allgemein verletzt eben auch andere!
Ein respektvoller Umgang und ein Interesse am Gegenüber sollte jeder haben, nicht nur einfordern.
Burgen versucht immer sehr schnell, einem Mut zu machen und zu motivieren.
Burgen- mach weiter so mit deiner liebevollen Art.
Liebe Grüße, Cleo
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