Suche nach Beiträgen von Cleopatra
Erste Seite | « | 1 ... 31 | 32 | 33 | 34 | 35 ... 535 | » | Letzte
Die Suche lieferte 5345 Ergebnisse:
Re: Da fehlt es uns immer
von Cleopatra am 24.11.2023 07:17Guten Morgen,
ich finde in diesem Thema mega wichtig, zu sehen, wie Gott uns sieht und wer wir in Gottes Augen sind.
Die Welt da draußen dreht sich sehr viel um das eigene Ego, da steht das eigene Ego immer an erster Stelle.
Wie Pluesmors schrieb, sind wir alles in Gott und Jesus. Aus uns können wir nicht viel tun.
Dieses Wissen gibt mir Demut und Dankbarkeit, im Gegensatz zu unnötigem übermäßigen Stolz.
Ein interessanter Gedanke- ja, was ist denn der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz?
Aus dem Gefühl heraus würde ich vielleicht sagen, dass das eine gut über sich selbst denkt, das andere zusätzlich schlecht über den Anderen?
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 23.11.2023 12:11OhnChrissie, da tust du Burgen aber gerade Unrecht.
Sie hat sich im Internet erkundigt, um dir gegenüber Freundlichkeit und Liebe zu erweisen.
Sie hat Interesse gezeigt und sogar aktiv selbst Zeit und Energie investiert, um dich zu verstehen und dir zu helfen.
Diese Anschuldigungen ihr gegenüber sind da wirklich nicht fair.
Es kann gut sein, dass du dich nicht verstanden fühlst, aber in jedem Krankheitsbild- sei es psychisch, physisch oder seelisch- ist es so, dass man als Nicht-Betroffener niemals hundertprozentig nachfühlen kann, wie das ist, eben, weil man es selbst nicht so erlebt.
Aber da, wo du Verständnis und Entgegenkommen Anderer forderst, wirst du hier sicher auch selbst genau das tun können, oder?
Liebe Grüße, Cleo
PS: Hier wird nicht ein Krankheitsbild angesprochen, sondern ein allgemeines Miteinander, in der sich alle gleich auf Augenhöhe begegnen. Da gibt es keine Opfer und Täter
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 23.11.2023 07:43Guten Morgen,
hast du denn die Beiträge nach deinem letzten Post in deinem Thread gelesen?
Wie denkst du darüber?
Ich lese in diesem Thread Anschuldigungen auf mehrere Personen aus dem Gefühl heraus, für deine aktuelle psychische Verfassung seien andere Schuld.
Eine solche Aussage ist schwierig, natürlich drückt sie nur dein Gefühl heraus, aber sie setzt mehrere Personen hier im Internet öffentlich ganz schön mies ins Licht.
Da bin ich sehr vorsichtig geworden.
Nochmal: Da wir uns ja nicht kennen, kann ich ja hoffentlich das schreiben, was jetzt kommt, da du sehen kannst, dass ich nichts gegen dich persönlich haben kann (weil ich dich ja nicht kenne).
Ich habe in meinem Leben oft die Erfahrungen gemacht, dass, wenn mehrere Personen unabhängig einer einzelnen Person gegegnüber distanzhaltend sind, dies selbst in dem meisten Fällen dies nicht aufgrund von "nicht veränderter Situationen" wie eine Krankheit, wofür man nichts kann liegt, sondern meistens als Reaktion einer Handlung oder einer Art/Charakteeigenschaft/Aussagen sind.
Beispiel: Kürzlich erlebte ich eine Person, die ständig einen Vermieter ärgerte, indem diese Person ständig mit dem Motorad auf dem dritten Parkplatz stand (einer war angemietet, einer aus Kulanz zusätzlich für das Wohnobil erlaubt, dritter genannter war für das Motorad, welches neu ekauft war und irgendwas an Steinen kaputt machte, er hatte außerdem noch eine Garage). Ich habe immer gesagt "stell lieber das Motorad weg, du weißt, dass das den Vermieter ärgert". Die Person wollte sich nichts sagen lassen und war sich sicher, dass der Vermieter etwas gegen ihn habe. Irgendwann dann kam ein Brief, in dem er schriftlich darauf hingewiesen wurde und die Person wurde sehr wütend und gab für eigene schlechte Situation diesen Vermieter Schuld und meinte noch, dass er Schuld sei, wenn er irgendwann da ausziehen würde.
Hier ist die Schuldfrage auf Person, die gerade nicht da ist projeziert. Dabei hat diese "schuldige" Person nur gehandelt, nicht von sich aus etwas getan.
Anderes Beispiel: Eine Person war wütend auf andere Personen. Diese Person hat stark Diabetes. Diese Person aß aber nichts oder sehr sehr schlecht, weil "er genug schon in sich hineinfresse". Er ärgerte sich immer wieder über andere Personen. Das Zuckergerät schlug ständig Alarm, weil er unterzuckerte. Aß er etwas? Nein. Machte er irgendwelche Maßnahmen? Nein. Irgendwann hatte er Magenkrämpfe und er erzählte weiter, dass er gerade so sehr leide, wegen dieser Personen. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass die Magenkrämpfe und der körperliche Zustand nicht diese Personen Schuld seien, sondern seine eigene Verantwortung seinem Körper gegenüber. Wenn das Gerät Alarm schlägt, muss er handeln. Tut er es nicht, gibt es Konseuenzen für den Körper. Dann sind aber nicht andere Schuld, sondern er selbst.
Ein Gemeindebeispiel: Eine ältere Dame, die ins Altenheim gezogen ist zu Coronazeiten, weil sie oft gefallen war, leidet sehr an Einsamkeit. Das sagt sie so von sich aus auch.
Immer, wenn wir telefonieren, dann hat sie sich beschwert, dass aus der Gemeinde niemand komme und dass sie sehr enttäuscht von der Gemeinde sei.
Sie fühlt sich "vergessen". Ich habe versucht, ihr nahezubringen, dass sie ja auch andere ältere geschwister oder kranke Personen anrufen könne. Das hat sie vehement abgewehrt, weil sie das früher auch gemacht habe und jetzt ist sie enttäuscht und wütend, dass man das nicht auch an ihr heute so machen würde.
Ich versuchte dann, für sie Fahrer aus ihrem Oft zu organisieren, damit sie abgeholt und wieder zurück gebracht wird. Dabei stellte sich heraus: Bei drei Personen war sie schon die ganze Zeit auf der Liste. Die warten auf ihren Anruf, dass sie sie mitnehmen. Oft haben sie es ihr angeboten udn sie hatte kurz vorher abgesagt. Deshalb haben sie es nun so gemacht, dass sie selbst anrufen solle. Dann aber standen drei Personen unabhängig voneinander zur Verfügung. Als ich das der älteren Frau sagte, meinte sie, bei dem einen sei das Auto zu niedrig, bei dem Anderen.....
Aber war hier das Gefühl, dass keiner an sie dachte und so richtig...? Oder war es ein Gefühl aus der Entäuschung wegen unerfüllter Wünsche...?
Das klingt vielleicht etwas hart und oft gibt es auch Personen, die einen zu Unrecht behandeln oder die einen echt piesacken. Es gibt auch Schicksale, die man nicht in der Hand hat- ohne Frage, das bestreite ich nicht.
Aber die Tendenz, anderen Schuld zu geben für eigene Probleme, die ist natülich manchmal schnell da, weil man dann selbst besser da steht.
Aber kann man dann etwas daran ändern?
Nein
Und das ist das Schwierige dabei.
Und das ist auch sehr oft das Problem einiger psychischen Erkrankungen, ganz vorneweg der Depression.
Sie ist ein fieser Kreislauf, denn man ist sehr traurig und hat keine Kraft, um selbst etwas zu ändern. Dies wiederum zieht wieder neu runter.
Das Leben in einer Opferrolle kann nur weiter runterziehen.
An eigenen Situationen kann man nur selbst etwas ändern, Dinge wie Therapie und Medikamente können hier nur die Kraft dafür geben, nicht die eigene Einstellung ändern.
Ich habe schon sehr viele Menschen mit Borderline und Depression kennengelernt, ich selbst litt sehr lange auch daran. Daher kenne ich das nämlich auch.
Dabei habe ich gelernt, dass ich nichts ändern wird bei mir, wenn ich nicht meine eigene Erwartung und Einstellung Anderen gegenüber änder.
Ich selbst kann andere nicht verändern- aber ich kann mich verändern.
Und meine Einstellung, Sichtweise und Erwartung anderen Menschen gegenüber.
Wie gesagt- es ist allgemein gehalten und soll dich nicht zu was verurteilen oder so. Ich meine nur, dass es nur dann Sinn macht, über etwas negativ zu reden, wenn man anschließend konstruktiv wird.
Ich weiß nicht, wie es nun für diese 5 Gemeinden wäre, wenn die das hier lesen. Würden die das auch so unterschreiben? Dass sie einfach nur aufgrund einer Erkrankung Abstand suchen? Und dass sie ja keinerlei Zusammenhang hätten?
Deshalb meine Frage: Was tust du dagegen, um mit deiner Situation fertigzuwerden? Was tust du, um auf diese Gemeinden zuzugehen? Hast du nur etwas gefordert, oder hast du selbst etwas zur Mithilfe und Co beigetragen? Hast du dich im Mittelpunkt gehabt in den Briefen, oder Gott?
Das sind jetzt so Hilfestellungs-Fragen, die vielleicht anfangen können, diese negativ gesehenen Menschen zu verstehen, um auf sie zuzugehen (Jagd dem Frieden nach)?
Zum Thema Allgemein?
Ich sehe das Null so, dass eine ganze Personengruppe wie die Christen einen bewusst allein lassen. Das deckt sich ja so Null mit der Bibel. Und das erlebe ich auch üüüüberhaupt nicht.
Ich könnte da jetzt ganz viele Beispiele nennen, die ich privat kenne, wo Christen so viel für Andere tun und einander in Gemeinden viel Zusammenhalt und Liebe herrschen.
Liebe Grüße; Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 22.11.2023 07:52Guten Morgen
Dakne Hummel, dass ich dich so nennen darf, ich kann ja nur von mir reden: Bei mir stellt sich jedesmal die Frage, wo nun das "e" hinkommt ;-D
So ist es aber etwas schneller und einfacher für mich.
Zum Thema:
Was du schreibst, was die AUszubildene schreibt zu ihrer Einstellung und so, das muss ja auch irgendwo her kommen. Ich glaube schon auch, dass es einfach die Zeit ist, in der wir gerade leben. Die Zeit heißt "was habe ich davon" und "ich an erster Stelle". Ich habe eine Diskussion gehabt, in der es darum geht, ob ein Arbeitnehmer während der Arbeitszeit zum Arzt gehen darf. Ich erlebte auch schon selbst- da hat mir jemand gesagt, dass er den Arzttermin extra so gelegt hatte, dass er in der unangenehmen Arbeitszeit (bei einem unangenehmen Projekt, der missfällt) da hin muss. Das hat mir aber auch ein Erwachsener so gesagt.Wenn Jugendliche in einer Zeit aufwachsen, in der ihnen vorgelebt wird, dass man immer nur (und ausschließlich) das machen solle, was einem Spaß macht, gleichzeitig dann von außen dies ermöglicht wird, ja- wie solllten die dann auch anders denken...?
Ich sehe da schon auch viel Verantwortung weiterhin in der Erziehung und dem Vorleben.
Schau mal, was da in den Medien teilweise gespielt wird: Wie viele Teens wollen "Instergramer" werden oder "you-tube-Star"? Da wird ihre "Weisheit" einfach vor die Kamera gesagt und man hält sich für mega wichtig. Und dann sieht es so aus in den wenigen Sequenzen, dass das Leben wunderschön udn entspannt sei und man totzdem viel verdient.
Es gibt viele Beweisfotos und noch viel mehr Erinnerungen ;-D
grins- bei mir ist Frühstück die erste Mahlzeit am Tag ;-D
Ich verstehe nicht so genau, was du damit ausdrücken möchtest.
Und wie sieht der Einsatz vom Umsatz aus...?
Ja, das versuche ich tatsächlich, bzw ich habe angefangen, die Termine, die ich jeden Sonntag Nachmittag oder jeden Monat im ganzen Jahr habe, mal ausfallen zu lassen. Denn einige Termine kann man ja eben nicht ausfallen lassen und einzelne Geburrtstage sind ja nunmal auch nur einmal im Jahr.
Ich würde nur nicht sagen, dass die Termine weniger wichtig sind, ich habe die Leute ja weiterhin mega lieb. Aber der Druck, dass dann Unzufriedenheit oder Sprüche kommen wie "andere sind also wichtiger" ist auch nicht schön dann ;-(
Zum Thema Hund: Ich habe einen Mischling aus dem Tierschutz. Vor 10 Jahren wollte ich etwas haben, was viel Auslauf und so braucht. Das ist und war perfekt. Nur jetzt im Moment ist es viel, weil es immer in dieser Jahrszeit so stressig ist. Ich liiieeebe dieses Tier und will es nicht tauschen.
Ja- er ist anstrengend und meine Situation, der Job und so haben sich ja auch geändert in den Jahren. Das hatte ich nicht kommen sehen, bevor ich ihn geholt habe, habe ich mich 5 Jahre lang beobachtet, ob es passen kann.
Wenn er mal nachts raus muss oder am Abend, bevor wir schlafen gehen- klar, da kann er nochmal pinkeln, da haben wir die Straßenlaterne so, dass wir was erkennen können, wo wir herlaufen. Im Notfall habe ich eine Taschenlampe, die ich dann aber ganz ganz ruhig halten muss.
- Schön, dass du, so wie sich das für mich anhört- zufrieden mit diesem Forum an sich bist. (technisch gesehen)
Hm- ich weiß nicht, ob es nur ein Trend ist. Ich habe das Gefühl, dass es eben viel auch von den äußeren, weltlichen Einflüssen kommt. Nur eben in "christlich" ausgesprochen.
Denn es ist ja auch Tatsache- das wollen wir nicht bestreiten- dass Gott uns umsorgt und ein liebevoller Vater ist.
Aber die Erwartung, die Einstellung, dass dem immer so sein muss, die sehe ich so nicht in der Bibel.
Geschenke darf man eben nicht erwarten, sie sind unverdiente, liebevolle Geschenke.
Den Satz muss ich mir merken, das gefällt mir

Ja- willkommen in dieser Welt. So war es schon immer gewesen, so wird es auch immer sein. Da gibt es mal verschiedene Namen, aber das Prinzip, dass die Sünde nunmal im Menschen wohnt in dieser gefallenen Welt, und dass Egoismus udn Machtgier immer regiert, das sollte uns eben nicht entsetzen (natüüürlich darf man es auch nicht verdrängen, das sagt niemand). Und hier geht es auch viel ums "Permanente". Jeder wird unglücklich und unzufrieden, manche sogar irgendwann richtig, richtig wütend, wenn man immer nur Geschimpfe auf Personen und Themen hört. Schaut euch mal die Gewaltbereitschaft an von von einigen, die hätten noch ihre Kindheit oder Jugend sorgloser leben sollen. Wie wurden sie denn schon vor wenigen Jahren mürbe gemacht durch das permanente Geschimpfe und Gemecker und "ich weiß, was die alles falsch machen!" und "ich sage ja nuuuurrrrr maaaaaal meine Meinung".
Klar übernehmen die diese Wut und die muss irgendwann dann raus.
Das kann man sogar ein wenig auch auf dieses Thema übertragen: Denn permanente Unzufriedenheit und Druck kann eben auch für Wut auf Dauer sorgen, weil ja dieses Adrenalin im Körper irgedwie raus muss.
Manche gehen in die Muckibude, ich bin dnan gerne schnell bergauf gelaufen.
Hier würde ich auch streng unterscheiden: Irrlehre im Sinne der Bibel sind Lehren. Lehren, die vom Heil wegführen.
Keine Person, die sich unserer Meinung nach nicht biblisch benimmt und deshalb als "Irrlehrer" entlarvt werden sollte. Da verweise ich seeehr gerne nochmal auf die AGBs, weil dort ja eben die Begründungen auch stehen, die mag ich jetzt gerade nicht so wiederholen.
Die Irrlehre muss unbedingt ausgesprochen und vor ihr gewarnt werden, da können wir sehr sehr gerne entsprechende Themen-Threads zu starten

Was die Nachrichten über Persönlichkeiten angeht, so bin ich sehr skeptisch.
Heutzutage reicht es ja auch, dass ein Sensationsblatt etwas behauptet, teilweise kann man in den sozialen Medien auch nicht mal sehen, ob irgendein Kind eine Behauptung schreibt (man sieht nur das Geschriebene) und zack- man hat es in den Medien gesehen und es wird weiterverbreitet. Und zack- nimmt dies wieder ein Anderer, als "Beweis", dass man ja im Internet gelesen hat.....
So streuen sich Gerüchte mega schnell herum und da möchte ich nicht mitmachen. Da ist mir die Gefahr, sich mit schuldig zu machen an Falschinformationen (ja-unbeliebtes Wort) mitzuwirken.
Wir sind hier Salz der Welt und Licht der Welt. Wir müssen da bei sowas nicht mitmachen. Wir dürfen Mut verbreiten, Licht, auf Gott hinweisen. Wir haben eine Hoffnung. Uns entsetzt das nicht, weil alles in Gottes Hand ist und alles so schon in der Bibel beschrieben ist (wie der Mensch tickt).
Ich für mich versuche immer, zu schauen, wie ich mich vor Gott verantworten kann. Ich möchte den Menschen Freude und Hoffnung geben, auf Jesus hinweisen. Mit diesem "weltlichen" möchte ich mich nicht zu sehr beschäftigen, weil ich weiß, dass ich nur ne zeitlang hier bin. Der Fokus liegt in der Ewigkeit und für die bereite ich mich vor.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Cleopatra am 21.11.2023 07:34Guten Morgen
puuuuh, schwiiiieeeeerig!
Es tut mir mega leid, dass du darunter so sehr leidest, ich überlege gerade, was man da tun könnte....
Wenn 5 Gemeinden das unabhängig voneinander gemacht haben, da scheint ja irgendetwas in der Kommunikation anders angekommen zu sein, als du vielleicht aussagen wolltest.
Wenn die von einer "Überforderung" sprechen- kann es vielleicht sein, dass sie aus deiner Offenheit keine einfache Offenheit/Ehrlichkeit gelesen haben, sondern eher eine Art Therapie- oder Seelsorgeauftrag einer psychischen Erkrankung? Denn wenn ja, dann wäre es ja mega aufrichtig und ehrlich, zu sagen, dass es einen überfordern würde.
Oder kam es vielleicht sehr "die Welt dreht sich um mich" rüber?
Also- wie Burgen schrieb- ich will dir auch nicht zu nahe treten, sondern nur herausfinden, was denn da passiert ist.
Da wir dich ja nicht kennen, kann man das ja vielleicht fragen, ohne dass es als Unterstellung gesehen wird.
Ich habe damals in den vielen Rehas und Kliniken nach meinem Unfall sehr viel "ich bin so arm dran, seht nur, wie arm ich dran bin" gesehen. Es gab sogar bei den Patienten in einem Gespräch mal eine Art "verbalen Kampf", in der jeder versuchte, den Vorgänger zu übertrumpfen, dass er noch ärmer dran sei als der Vorgänger. Das hatte ich richtig schlimm empfunden, wenn man sich nur durch Krankheit und "Schicksal" interpretiert- da habe ich selbst auch gesagt, dass ich mich nicht durch Krankheit interpretiere, sondern eher durch Charakter.
Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass sehr oft in der Kommunikation (vor allem per Schreiben, wo Mimik und Tonfall fehlen) die Problematik nicht am Charakterzug des Anderen liegt, sondern eher am "Sender-Empfänger- Unterschied".
Zum Beispiel wurde als Sachlage etwas geschrieben, aber auf der Beziehungsebene empfangen.
Oder mit dem "Apellohr" gehört.
Oder sind es so kleine Gemeinden, dass tatsächlich eine Person mit PKW fehlt in deiner Nähe...?
Du hast ja den Brief geschrieben mit deiner Motivation und Begründung. Du hast auch die Antwortschreiben bei dir. Vielleicht kannst du ja mal alles nochmal mit dieser Fragestellung durchlesen?
Ich würde dir sehr wünschen, dass du eine Gemeinde findest, denn ich bin der Meinung, dass Jesus und Gott dieses Thema Gemeinde sehr wichtig sind, da dieses Thema sehr oft (sogar mit Vergleich zum Thema "Braut") beschrieben und erklärt ist.
Eine Gemeinde ist erstmal nicht für einen selbst da. Eine Gemeinde, die biblisch gegründet wurde, laut neuem Testament, besteht auch Menschen, die sich regelmäßig zum Abendmahl und zur Anbetung treffen. Die Gestaltung, das drumherum- das kann jede Gemeinde ja so machen, wie sie möchte.
Das schreibe ich, weil ich am Samstag noch das Thema im Seminar hatte. Die Gemeinde ist nicht für mich da, sondern für Gott.
Ich bin auch nicht für mich da, sondern für Gott.
Gott hat mir die ganze Woche so viel geschenkt und verdient jeden Lobpreis. Dann will ich mindestens einmal die Woche mich aufraffen, um Gott zu ehren und zu preisen und dem Wunsch nach Abendmahl nachkommen. Ich erwarte da keine besondere Reaktion- es geht nur um Gott und dass er sich freut.
Wir hatten auch schon eine richtig schlimme Krise, eine sooooo traurige Zeit. Da habe ich oft keine Motivation gehabt, mich aufzuraffen. Wirklich etwas davon gehabt habe ich nicht, bis auf Traurigkeit. Aber das war ja nicht der Grund, weshalb ich hingegangen bin, deshalb war für mich außer Frage, ob ich hingehe oder nicht.
Das ist so meine eigene Einstellung und meine Gedanken zum Thema Gemeinde allgemein, die dich nicht unter Druck setzen sollen oder so, sondern vielleicht helfen, das Thema Gemeinde allgemein nochmal zu bedenken mit Gottes Hilfe.
Letztendlich leben wir ja für Gott.
Und so, wie du es beschreibst, scheinst du ein mega Päckchen zu tragen mit deinen Erkrankungen. Ich kenne auch viele mit dieser Kombination an Diagnosen. Ich kenne auch noch andere Erkrankungen.
Ich selbst bin seit Januar diesen Jahres nicht mehr sitzend in der Gemeinde gewesen, immer nur stehend und laufend. Das ist meeeeega anstrengend mit der Zeit und ich habe einen Ort im Raum gesucht, wo ich niemanden ablenke oder störe dabei. Reaktion: Man hat mir einen Stehtisch organisiert, damit ich die Bibel und so ablegen kann und damit ich mich manchmal unauffällig etwas abstützen kann. Die Reaktion kam irgendwann nach Monaten. Ich hatte aber nichts erwartet, umso größer war dann meine Freude, weil ich nicht daran gedacht habe und mich die Liebe und Aufmerksamkeit meiner geliebten Geschwister total angerührt hat.
Lass dich ermutigen meine Liebe!
Ganz viel Kraft und Segen dir!
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 19.11.2023 10:18Ich mache einen weiteren Beitrag:
Diese Einstellung teile ich absolut. Und mir ist auch aufgefallen, dass die Einstellung sich arg geändert hat, auch unter Christen. Die Erwartung, dass Gott alles für uns managt, dass Gott uns umsorgt, dass Gott uns immer alle Gefallen tut, die sehe ich oft. Argumentiert wurde dann oft (in den Gesprächen, die ich führte zu diesem Thema) Bibelversen aus den Mosebüchern oder Sprüche und Psalmen, in denen Gott den Israeliten oder David und Salomo etwas versprochen hatte.
Ich selbst sehe es aber so, dass der Mensch nicht erschaffen wurde, um von Gott bedient zu werden, sondern umgekehrt. Der Mensch wurde erstmal von Gott zu seiner Ehre geschaffen, mit Jobs (nachzulesen in der Schöpfungsgeschichte). Auch später im neuen Testament sieht man immer wieder auch für Christen, wie unser Leben aussehen sollte. Ich sehe da Dienst an Menschen und Dienst an Gott.
Die Tatsache, dass Gott so liebevoll und fürsorglich ist, uns immer wieder beschenkt, sogar im Alltag immer dabei ist und soooo oft aktiv einwirkt zu unserem Besten, das ist nicht erwartungswürdig, sondern ein zusätzliches Geschenk aus Liebe. Ohne dass wir uns daran gewöhnen sollten, weil es so besonders ist. So sehe ich das.
Du hast manchmal gewagte Aussagen, aber sie reizen sehr zur Reaktion und so belebt ein Gespräch

Ich bin dankbar, dass wir nach 1889 leben, muss ich sagen. Ich kann jetzt keine Statistik hervorholen, aber ich wage mal die steile These, dass danach die Menschen auch älter wurden...
Ich selbst kenne aus der Gemeinde und Umgebung viele Rentner, die sich auch in der jetzigen Zeit sehr liebevoll um Enkel sorgen, in Gemeinden mitwirken (nicht alles muss körperlich anstrengend sein, wie Buchführung, Organisation, Predigten, Gespräche...). Ich denke nicht, dass es am Alter liegt, sondern bei Jedem so ist, dass, wenn man sich weniger bewegt und auch die Aktivitäten deutlich reduziert werden, bei vielen die Laune und Stimmung auch runtergeht.
Ein kurzer Kommentar noch zum Thema Offtopic: ein Nebensatz und so- da sagt keiner was. Das Erstellen neuer Threads mit dem jeweiligen Zitieren (mit Farben, damit man es dann eher erkennt, wer was geschrieben hat), ja, die ganze Rumwuselei bis man dann irgendwann wieder Ordnung später hat mit den einzelnen entstanden Thementhreads, die sind manchmal arg müham und meistens gibt es dann mindestens eine Person, die einen Themenbezug nicht richtig fand und sich beschwert.
Das ist nicht sooooo schön.
Dazu kommt, dass, wenn ich euch dann neu zitiere in den jeweiligen Threads diese Beiträge natürlich nicht mehr über euer Profil zu finden sind.
Deshalb versuchen wir immer, möglichst beim Thema zu bleiben. Das Thema selbst erkennt man ja am Titel und so findet man irgendwann auch schneller bestimmte Threads aus der Vergangenheit wieder.
Ihr erspart uns daher mega viel Zeit, Arbeit und Frust, wenn ihr auf die Threadthemen achtet und bei Bedarf eben neue Threads passend eröffnet.
Ein kurzer Kommentar zum Thema Politik: Ja, hier hat sich einfach in der Vergangenheit gezeigt, dass ganz schnell Grenzen übertreten wurden. Ich habe überhaupt nichts gegen irgendwelche Meinungen oder wenn man Themen angeschnitten und besprochen werden, mit denen ich mich nicht auskenne, die mich nicht interessieren und so weiter. Dann rede ich halt einfach nicht mit

Aber zu Coronazeiten haben wir leider erleben müssen, wie bei erhitzten Gemütern Grenzen überschritten wurden. Wir haben in den AGBs extra vermerkt, dass wir über Themen, nicht über Personen oder Personengruppen sprechen.
Eine Meinung darf jeder haben, aber meistens wurde eben von einigen, die sich auf diesen §5 berufen (Meinungsfreiheit) nur das Recht angesehen und gekannt, nicht die Eingrenzungen und anderen Gesetze wie eben zB Verleunmung, Hetze und Co.
Und hier kann ich nur drei Punkte zu sagen:1.: Wir als Betreiber udn Inhaber dieser Plattform können das mit unserer kleinen Rente nicht verantworten, wenn sowas hier auf unserer Plattform gemacht und verbreitet wird und 2.: Finde ich gerade in der heutigen Zeit, in der so viel geschimpft, Wut und Hass verbreitet wird, wir als Christen doch besondere Chancen haben, als Licht zu leuchten und als Salz auf Gott und die Hoffnung aufmerksam zu machen. Wir haben eine Verantwortung, nicht mitzuschwimmen im "hast du schon gehört?" "boa- ist der doof!" und so. Wir sollten drüberstehen, weil wir wissen, dass es um die Seele der Menschen geht und um die Beziehung zu Gott. Da, wo der Mensch ist, ist Sünde. Das braucht uns nicht neu zu entsetzen. Das gab es schon immer. Damals, wenn ein König mal schlechte Laune hatte, hätte es jederzeit einen Krieg geben können oder mal jemand ermordet werden können. Und drittens: Naja- ich bin halt kein Mensch, der großes, ausgiebiges, permanentes Geschimpfe auf Andere mag, was man eh nicht ändern kann und nur weitere Menschen unzufrieden und wütend macht. Ich schaue lieber auf das, worauf wir dankbar sein können im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Menschen auf dieser Welt. Und der Blick auf das, worauf wir uns konzentrieren (Schlechtes oder auch Dinge der Dankbarkeit) ist auch unsere Verantwortung, sowie der Umgang damit. Verdrängen meine ich damit nicht. Aber die Konzentration. Die Christen im neuen Testament haben sich auch nicht getroffen, um ständig gegen Obrigkeiten und so zu schimpfen. Und ich glaube, dass die gerade in der jüngsten Christenzeit viel, viel mehr gelitten haben als wir.
Punkt zwei und drei sind natürlich Meinungen, die muss man nicht teilen.
Aber Punkt eins hat eben dazu geführt, dass wir irgendwann Stopschilder hochheben mussten.
Das nur zur Erklärung in der Hoffnung, auf Verständnis zu stoßen

Liebe Grüße, Cleo
PS: Zu Coronazeiten als Ergänzung: Hier war natürlich auch sehr traurig, dass einander das wahre Christsein teilweise in Frage gestellt wurde, wenn gegenseitige Sicht zu einem Thema da war. Das ist auch sehr unschön und kein Zeugnis nach außen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 19.11.2023 09:51Sooooo- dann versuche ich es von Neuem:
Zum Thema Arbeitsmoral hatte ich geschrieben, dass ich natürlich den Frust der Arbeitgeber verstehen kann. Ich selbst bekomme allerdings auch Eltern mit, die ihren Kindern diese Arbeitsmoral vorleben. Hier sehe ich eine sehr große Verantwortung. Wenn die Eltern sich krank melden, weil sie traurig sind oder "sich nicht so fühlen", sich beschweren oder angekündigt (mit der Familie besprochen) 3 oder 4 Wochen wegen "Burn-out" sich krankmelden, weil der Chef so unverschämt oder unfreundlich zu dem Arbeitnehmer war ("das hat er nun davon! Das muss ich mir nicht gefallen lassen!"), dann kann man von der Jugend nicht erwarten, Ehrgeiz zu entwickeln und drüberzustehen (was nicht bedeutet, dass man sich alles gefallen lassen muss).
Ich kann von meiner Arbeit in der Suppenküche berichten: In unserem Team als Ehrenamtler arbeiten zur Zeit Rentner und Hausfrauen. Eine junge Frau bezieht zur Zeit Bürgergeld (die Gründe sind hier nicht wichtig und gehen uns auch nichts an). Gerade diese junge Frau- Mitte 20- ist fast jeden geöffneten Tag da, steht immer zur Verfügung, wenn jemand krank wird und macht sogar jedesmal zusätzliche Arbeit (ein Mitarbeiter wird benötigt, mir beim Einsammeln der Spenden im Geschäft zu helfen= volle Einkaufswagen, die seeeehr hoch gepackt sind am Berg fahren, alle Lebensmittel sortieren und einpacken...). Hier kann ich einfach nur sagen, dass diese junge Frau meeeega fleißig und ehrgeizig ist. Alles mit Herz.
Man kann also nicht pauschal alle in eine Schublade stecken.
Die Idee mit der Verpflichtung eines jeden, einmal eine Zeitlang in der Landwirtschaft zu arbeiten, finde ich meeega! Ich melde mich sofort schonmal an bei den Kühen, ich liiiieeebe es, sie zu streicheln! .
Was du Plusmoers auch schreibst zum Thema "Sinn der Arbeit" kann ich auch so bestätigen. Gestern zB hatte ich genau 15 Minuten Pause Mittags, um eben zu frühstücken und dann wieder loszudüsen. Den ganzen Tag Zeitdruck, um dann um halb drei bis 18:00 Uhr im Seminar zu sein. Als ich dann im Seminar war, merkte ich: Es war richtig, es war gut, es war wichtig. Und so ist es dann auch, während ich etwas tue- ich mache es mit Freude und mit Herz. Und anschließend mit schlechtem Gewissen, dass ich im Vorfeld geschimpft und gejammert habe in meiner Überforderung....
Jaaaa- da schreibst du jetzt natürlich etwas....

Selbstverständlich ist es so. Aber wie sieht es in der Umsetzung aus?
Ich versuche sehr, mich nicht verrückt zu machen und mir keine Sorgen zu machen. Ich sage mir immer wieder: "Gott hält alles in seiner Hand. Gott lässt nicht zu, dass du überfordert wirst..." Aaaaaber: Termine müssen ja nunmal im Vorfeld gemacht werden. Und am Morgen mache ich mir eine kleine Tagesstruktur, damit ich eben zB sehen kann, wann ich loslaufe und so weiter. Aktuell sind eben leider viele termine und wenn ich einen wahrnehme, dann kommen gefühlt immer zwei neue.
Zum Beispiel: Schon zweimal war ich an einem Samstag in einer Werkstatt mit dem Dienstwagen zum Tüv. Mitten in einem Arbeitseinsatz und einmal direkt nach dem Termin mit dem Buchhalter. Beidemale war ich umsonst da, weil der Tüvmitarbeiter wohl noch nicht da sei oder ein Testgerät defekt war. Jedesmal musste ich einen neuen Termin machen.
Mein Auto: Auf Termin kam ich zum Reifenwechsel. Nach einer dreiviertelstunde Warten wurde angefangen, die Reifen zu suchen. Während die Reifen auf das Auto gezogen wurden, wurde mir dann gesagt, ich müsse einen Termin zum Reifenwechsel machen, da zwei Reifen erneuert werden sollten (immer, wenn sie eingelagert werden, frage ich und schreibe auf, ob Neue beim nächsten Mal nötig sind, damit ich dann daraufhin sparen kann. Hier hieß es vor einem halbe jahr: Keine neuen Reifen). Also wieder ein neuer Termin zum Reifen neu aufziehen.
Dann ist im Moment der Hund krank geworden, hier habe ich viele Termine.
Am Dienstag vormittag habe ich 2 Verträge geschrieben und zur Rechtswirksamkeitsprüfung weitergeleitet. Reaktion: Ich muss während der Überprüfung dabei sein, falls Fragen aufkommen. Also ein weiterer Termin Donnerstag Abend nach der Hundepension-Arbeit.
Ähnlches dann bei der Erstellung eines Paypal-Kontos, wo es Probleme wegen des QR-Codes gab. Wieder ein neuer Termin mit einer Person, die mir dann dabei geholfen hat, alles fertigzustellen.
Uuuund so geht es weiter und weiter und weiter.
Ende des Jahres ist ja auch noch die Mitgliederversammlung, hierfür habe ich den Jahresbericht fertiggemacht, dann wird es natürlich noch Termine mit Spendern und so weiter geben.
Private Treffen habe ich jetzt schon auf die Gassirunden reduzieren müssen, hier gehen wir dann gemeinsam spazieren, weil ich sonst nicht mehr kann.
Abendliche Geburtstage werde ich vermutlich absagen müssen, weil ich nicht glaube, dass ich das noch schaffe. Andere abendliche Gebetstermine werde ich jetzt in dieser Zeit auch nicht wahrnehmen können, fühle mich dann aber auch schlecht, weil Gebet ja wichtig ist oder die Personen, die ich nicht mehr sehe und und und. Alles ein bisschen verzwickt- für mich jedenfalls.
Wenn dann noch Sprüche kommen, "andere sind also wichtiger" und so, dann fühle ich mich erst Recht doof und egoistisch und undankbar (weil ich diese Menschen ja wirklich liebe!)
Das ist leider jeeedes Jahr so, ab Oktober, wenn die Tage kürzer sind.
--- Zwiiiiischenspeichern!!!!!------
Weiter gehts

Ja, das können viele nicht nachvollziehen, dass ich diesen Stress habe. Ich versuche mal, es in Worte zu fassen:
Ich habe einen Hund, der intensiven Jagdinstinkt hat (Husky-Podenco-Mix). Wenn das Licht der Taschenlampe oder Stirnlampe, erst Recht von fahrenden Autos in Bewegung ist, dann schaltet sein Gehirn auf "muss hiiiiiiinnnnnn!!!!" um. Er rennt notfalls Zickzack und rennt in die Leine. Es ist meeeeega anstrengend. Aus diesem Grund muss ich im Hellen wieder zurück von der Gassirunde sein.
Die kleinsten Runden dauern morgens eine Stunde und Nachmittags eine Stunde. Dann aber ist er noch nicht ganz ausgelastet und fordert abends noch was Kopfarbeit oder Spielen ein. Er ist nun fast 12 Jahre alt, aber immernoch witzig drauf. So- Nun rechne mal. Von acht bis neu Uhr gehen wir immer morgens. Dann Arbeit. Und da ich spätestens um halb vier losgehen muss, damit wir noch im Hellen zurück kommen (und diese Uhrzeit wird ja immer früher) habe ich nach der Arbeit keine Pausen mehr. Diese Pausen aber brauche ich. Da ich sie nicht habe, bin ich quasi dann ab fünf, spätestens halb sieben uhr so platt, dass ich nichts mehr schaffe und auf dem Sofa einschlafe.
Im Sommer, wenn es Pausen gibt, schaffe ich mehr, da gehe ich sogar zusätzlich längere Runden, gerne auch mal zweieinhalb.
Alle Tätigkeiten, die man drinne macht, klar- die mache ich ja auch dann erst im Anschluss, wie Hausarbeit, Computerarbeiten und so weiter.
--- Zwiiiiiischenspeichern-----
Oh ja- immer her damit!! Ich bin sehr Lösungsorientiert, meeeega gerne!!!!
Hier fiel mir sofort folgende Argumentation ein: Die haben ja auch gearbeitet.

Aber meiner Meinung nach eben kann man nicht pauschalisieren. Ich selbst zB kann ja auch nicht viel arbeiten und habe nur Minijobs, da ich berentet bin. eben aufgrund der fehlenden Belastbarkeit. Und es gibt so viele Leiden und "Schicksale", die wir nicht kennen, wenn wir Menschen nur bis vor die Nase gucken können. Die sind uns ja keine Rechenschaft schuldig. Manche haben eben ihre berechtigten Gründe, die wir nur eben nicht immer einzeln kennen.
Jaaaa!!! Das finde ich ganz toll! Ich freue mich auch!!! Deshalb: Bitte geht nu nicht alle ins andere Forum, also- nicht falsch verstehen, ihr könnt da gerne hin, die freuen sich bestimmt auch, aber bitte bleibt uns auch noch erhalten!!!!

Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 19.11.2023 07:39Oh neeeeeeiiiiin- ich habe mich verztipplt nach einem laaaaangen Beitrag, jetzt ist der ganze Beitrag weeeeeeeeg!!!
So ein Mist-- ich melde mich später, jetzt muss ich wieder los
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 17.11.2023 07:41Guten Morgen,
na, da sehe ich einiges aber etwas anders
Zu dem Thema Krankheiten: Klar- die Zahlen gehen weiter hoch, ich selbst habe auch Laktoseintoleranz, allerdings wird da nichts behandelt, es wird nur nicht so viel Milch getrunken und Joghurt gegessen, weil ich sonst unangenehme Fragen beantworten müsste, da ich schwanger aussehe
Zu dem Thema psychische Erkrankungen würde ich unterscheiden zwischen wirklich unverschuldete Diagnosen, die tatsächlich sind und dem grob beschriebenen "Verweichlichtem". Das ist keinenfalsl respektlos gemeint, damit meine ich, dass, wenn man Menschen lange einredet, dass etwas ganz schlimm ist, sie dies irgendwann auch tatsächlich so schlimm finden.
Beispiel, welches hoffentlich nicht falsch verstanden wird: Früher wurden die Kinder sehr streng erzogen. Damals war auch Respekt vor Erwachsenen da, weil auch andere Erwachsene mahnen "durften".
Heute klagen Lehrer oft, dass sie keine Handhabe mehr haben, wenn man mal lauter geworden ist oder der Meinung nach einiger Eltern zu streng waren, drohen Anzeigen. Die Kinder fühlen sich demnach natürlich auch seeehr zu Unrecht behandelt und von den Eltern und von Außen bestätigt (ich las von einem ernst gemeinten Vorschlag, bei Klassenarbeiten die Fehler nicht mehr rot, sondern grün zu markieren, außerdem nicht mit einem "f" oder "Strich", sondern mit einem "Kreis", den man bei Korrektur dann zu einer positiven Sonne verändern kann. Da frage ich mich doch allen Ernstes- Wie sollen diese Kinder irgendwann mal mit Kritik umgehen lernen, die an sich doch der Förderung dient? Wie wollen diese Kinder sich später von einem Chef oder von der Staatsanwalt etwas sagen lassen....?)
Also muss man natürlich differenzieren.
Zum Thema Burnout: Schau dir mal die Bauern hier auf dem Land an. So viele Stunden arbeiten sie. Auf der einen Seite weil es sein muss (Kühe haben Hunger, Ernte wartet nicht, bis sie überreif wird) und Urlaub haben die auch nicht. Aber die müssen auch nicht gleichzeitig vier Bauernhöfe bewirtschaften, es hat also auch zwei Seiten.
Diesen Teil finde ich sehr wichtig.
Was mir selbst auffällt, gerade zur Zeit, wo ich so viel Stress wegen vielen Terminen habe:
Da, wo ich unter Menschen bin, geht es mir trotzdem besser.
Da, wo etwas für Gott gemacht wird, fällt es mir viel leichter.
Oft mache ich mich im Vorfeld total verrückt, wenn ich die Menge im Kalender sehe.
Ich versuche dann, einen Termin abzusagen oder loszuwerden, dafür kommen dnan aber mindestens 2 dazu (Tierarzt, Autoreperatur, Arbeit).
Ich bin also kein Mensch, der jammert, ohne dann nach Lösungen zu suchen.
In der Zeit aber, wenn ich bewusst sage, dass Gott herr über meinen Kalender ist und wenn ich mal 2, 3 Stunden Ruhe hatte, dann kann ich wieder besser durchblicken. Aber sobald wieder ein Termin komm- Paaaaaniiiiik.
Hier muss ich noch dazu sagen, dass ja meine Belastungsgrenze weit unten ist seit dem Unfall 2007, deshalb bin ich ja auch berentet. Das muss man dazu sagen. Und dieser Stress entsteht immer ab Oktober, wenn das helle Tageslicht-Zeitfenster plötzlich kleiner wird und Vieles in weniger Zeit ohne Pause erledigt werden muss
Trotzdem will ich lernen, immer mehr auf Gott zu vertrauen, der dies alles ja zugelassen hat und deshalb schon Lösungen parat hat.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 14.11.2023 07:25Guten Morgen,
meine Gedanken zu deinem Text:
Als die Anforderungen für Mose so viel wurden, die er als "Leitung" zu erledigen hatte, wurden Hilfen eingesetzt, die sich um die Streitigkeiten und so weiter kümmerten.
So wurde Mose entlastet und hatte Zeit und Kraft für die direkten Aufträge Gottes.
Ich habe mich am Sonntag noch mit einer Nachbarin unterhalten. Wir haben zwar mit der Zeit Waschmaschinen, Saugroboter, Spülmaschinen, Mähroboter und so weiter, aber irgendwie ist der Mensch ja doch so schnell und viel im Stress im Gegensatz zu der Zeit, als es das nicht gab.
Ich denke, dass durch die "gewonnene Zeit" der Geräte auch viel Neues kam, was diese Zeit füllt.
Ich selbst habe im Moment wieder so volle Tage, dass ich am frühen Abend auf dem Sofa erschöpft einschlafe (gestern um sieben Uhr).
Da es draußen so früh dunkel wird wieder, muss alles mögliche ohne Pause in dieses kleiner werdende helle Zeitfenster gepresst werden- so ist es jedenfalls bei mir.
Ich habe nun entschieden, in den nächsten Wochen Termine abzusagen und zu reduzieren da, wo es möglich ist.
Der Titel hier lautet "Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw?" Der Hinweis auf Gott ist ganz wichtig, um trotzdem nochml kurz darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist und was Gott von mir wünscht, im Gegensatz zu den Erwartungen, die ich selbst an mich habe.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder