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Cleopatra
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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

from Cleopatra on 03/19/2024 07:42 AM

Guten Morgen, 

ach Plueshmors, deine Aufzählung ist klasse, sie hatte sich überschnitten mit meinem Beitrag, ich habe es erst im Nachhinein gelesen.
Ich musste so herzlich lachen, wetten, dass es dir einen großen Spaß gemacht hat, das so aufzuschreiben? 


Neo: Die Problematik ist doch die, dass man meint, mit einem heidnischen Fest und seinen Ritualen Gott ehren zu wollen. Die Anbetung sollte rein und heilig sein und nicht korrumpiert durch heidnisches Brauchtum. DAS ist der entscheidende Punkt!

An Karfreitag treffen wir uns um 15:00 Uhr, um gemeinsam Abendmahl zu feiern.
Wir gedenken ganz besonders den Leiden Jesu im Hinblick darauf, dass Jesus es getan hat, um uns von der Schuld der Sünde zu befreien.

Am Sonntag haben wir Ostersonntag. Wir feiern die Auferstehung. Wir jubeln darüber, dass der Tod nicht gesiegt hat dass Jesus den Tod überwunden hat.
Wir feiern, dass Jesus der Sieger ist!
Dazu werden wir beten, Loblieder singen und gemeinsam Bibelstellen lesen, vielleicht wird noch jemand ein Zeugnis sagen, was ihn/sie besonders berührt.

Das sind so die Pläne, die ich kenne.

In der Suppenküche haben wir gestern begonnen, gezielt über den Grund der Kreuzigung und Auferstehung zu sprechen in der Andacht. Hier werden wir in den nächsten Tagen natürlich vermehrt dieses Thema in der Andacht haben.

Nun frage ich dich: Wo oder was genau ist jetzt in deinen Augen "heidnische Rituale, heidnisches Brauchtum, ein festhalten an Liebgewonnenen, obwohl es unbiblisch ist, Götzendienerei, agressives Festhalten von Falschem, Blümchenchristentum" und so weiter, die ganzen Urteile, die du da fällst?

Du machst immer nur allgemeine und harte Urteile, mit denen du andere sehr schlecht darstellst. Ohne aber mal präzise zu werden. Ohne Beispiele. So geht das nicht. 


Neo: als Christin solltest du längst darüber Bescheid wissen, wann und wo heidnisches Gedankengut in die Christenheit eingedrungen ist.

Dies ist ein Forum, in dem auch Menschen lesen und evtl schreiben, die deine Gedanken nicht kennen. Um hier mituzschreiben, muss man nicht eine gewisse Grenze an Vorwissen oder so erreicht haben. Und wenn man hier schreibt, dann darf man gerne auch erklären, was man mit pauschalen Urteilen meint. 
Du merkst ja, dass ich nichts mit deinen pauschalen Urteilen anfangen kann, wieso wirst du dann nicht genauer und erklärst, was genau du meinst?
Ist es etwas von dem, was ich oben beschrieben habe? Ist es das Datum, welches dich stört? 
Werde doch bitte mal präzise, bis jetzt sehe ich immer nur allgemeines Geschimpfe und Urteile, die deine Geschwister echt hart angehen und angreifen können. 


Neo: Ostern, wie auch Weihnachten sind von Menschen ausgedachte Feste und haben keine biblische Relevanz. Auf der sicheren Seite ist man immer dann, wenn biblische Vorgaben beachtet werden und keine von Menschen erdachten Zusätze und Ausschmückungen die glückselige Empfindungen im Menschen ansprechen, um diese dann an heidnische Rituale zu binden.

Also geht es dir darum, dass regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt besonders daran gedacht wird und das nicht in er Bibel so befohlen wurde, wie die jüdischen Feste? Und das findest du so schlimm?
Da du dich ja ausgibst wie der perfekte Christ, eine Gegenfrage: Wo steht in der Bibel die Aufforderung, täglich Bibellese zu machen? Wo steht die Aufforderung, ein internet zu benutzen? Wo steht die Forderung, vor dem Essen und vor dem Schlafengehen zu beten? Wo steht die Aufforderung, Medikamente zur Linderung von Symptomen oder Krankheiten zu nehmen? Ganz zu schweigen von Strom und solchen Zeugs, der eben zu biblischen Zeiten noch nicht bekannt war.
Nutzt du diese DInge auch nicht, oder stehst du so über all dem, dass du entscheiden darfst, was du also doch machst und was nicht, und das, was nicht ist ganz ganz schlimm und böse und deine Geschwister sind ganz schlimm?


chestnut: also so krass sehe ich das nun auch wieder nicht. Ostern ist das Fest der Auferstehung: Es kommt doch draufan, was man daraus macht.

Absolut, so sehe ich das auch.
Irgendwie so schade- hier ist das Thema, wieso Ostern geschieht, so elementar wichtig, wertvoll und großartig. Und es gibt immernoch Menschen, die da so negativ sind.
Ich glaube, dass bisher keiner der hier Geschriebenen etwas von Osterhasen und Eiersuchen geschrieben hat. 

Liebe Grüße; Cleo


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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

from Cleopatra on 03/18/2024 04:47 PM

Hallöchen, 

Neo: Es ist allgemein bekannt, dass der Begriff als auch die Symbolik paganistischen Ursprungs sind. Das ein Synkretismus stattgefunden hat ist ebenfalls nicht zu bestreiten. Die Kreuzigung und Auferstehung dient lediglich als Deckmäntelchen, um ein heidnisches Fest umzuwidmen und es als christliches auszugeben.

Das sind mir zu pauschale Urteile.
Beschreib doch mal genau: Was genau ist denn nun daran paganistisch und synketisch? Was war denn an dem, was und wie wir an Ostern feiern, so unbiblisch?


Neo: Die Ursprungschristen kannten sicher kein Osterfest.

Die Ursprungschristen kannten auch keinen Kühlschrank. Sie kannten kein Pfingsten, sie kannten keinen Strom. Das verurteilen wir ja auch nicht 


Neo: Ja, jeder sollte sich prüfen, ob er sich auf traditionelle Gefühle zurückzieht oder Wahrheit und Klarheit anstrebt. Der Rückzug in ein seelisches Gefühlschristentum führt lediglich zu einem Ich-Bezug und nicht zu Gott.

Kraaaass- also irgendwie liest sich dein Post mega verurteilend denen gegenüber, dernicht dem entspricht, was du denkst. Ui da bin ich aber froh, dass Gott weitaus gnädiger ist mit den Menschen, weil er nämlich das Herz sieht und beurteilt. 
Also wenn ich dich nun richtig verstehe, dann meinst du dass die, die Ostern feiern, sich in Wirklichkeit einfach nur auf traditionelle Gefühle zurückziehen und die Wahrheit und Klarheit eben unwichtig sind (als Umkehrspruch zu deinem Satz) und dass eben einfach Gefühle in der höheren Priorität sind? 


Neo: Wo du ein schnelles Verurteilen und 'schlecht reden' siehst, weiß ich nicht.

Das kannst du auch gar nicht, weil du vermutlich andere Kontakte hast als ich. 


Neo: Und wo du Hochmut und fehlende Demut sehen willst, ist auch nicht klar.

Das schrieb ich in dem gleichen Satz.


Neo: Das sind ad-hominem Aussagen, weil an etwas Liebgewonnenes festgehalten werden soll, auch wenn es unbiblisch ist. Gerade die Götzendienerei verträgt Wahrheiten nur schlecht und es folgt meist eine aggressive Verteidigung des Falschen.

Und das sind auch schon wieder so harte Urteile. Alter Schwede Neo, ich bin richtig erschrocken über so harte Urteile über die eigenen Geschwister.
Schau mal, was du deinen eigene Geschwistern hier unterstellst! Glaubst du, dass Gott sich wirklich darüber freut....? Oder wer freut sich darüber, wenn Geschwister sich gegenseitig zerfleischen?

Burgen: Es geht eher darum, denke ich, dass die Passionswoche damals zwei Passahfeste enthielt.
...
Burgen: Und nur so, auf diesem Wege war Jesus in der Tat 3 Tage und 3 Nächte - also nicht 1,5 Tage und Nächte - tot.


Also das ist mir auch neu. 2 Passahfeste...? Wie und weshalb Passah gefeiert wurde, ist ja im alten Testament beschrieben.
Die Zählung der Tage (das schrieb ich glaube ich weiter oben) war anders als die unserige Zählung.

Lies mal in diesem Thread , hier finde ich es sehr gut erklärt.

Burgen: Die Nennung "Christen" hat Gott später selbst angeordnet in Antiochia.


In Apostelgeschichte 11,26 kommt der Begriff "Christen" zuerst vor: "...und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es geschah ihnen aber, dass sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden."

Hm- dass es von Gott angeordnet war, finde ich nicht. Oder gibt es woanders einen Hinweis dazu?


Liebe Grüße, Cleo




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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

from Cleopatra on 03/18/2024 07:23 AM

Hm- an Ostern wird doch nichts vermischt, es wird an die Kreuzigung und Auferstehung gedacht.
Das wissen sogar noch die Heiden mehr als zB Weihnachten oder Pfingsten.

Ich denke, dass natürlich immer jeder sich zu allererst selbst prüfen sollte- in jeder Lebenslage, in jeder Situation.

Aber dieses schnelle andere verurteilen und andere schlecht reden, die etwas nur eben anders machen- das finde ich sehr schade und das ist auch eine Art Hochmut und fehlende Demut.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

from Cleopatra on 03/15/2024 07:38 AM

Guten Morgen, 


Bugen: Es sind Christen von denen der obige Beitrag geschrieben und studiert wurde, sie feiern halt jeden Sabbat nach wie vor.

Wir hatten eine Frau in der Gemeinde, die sich sehr mit dem Judentum beschäftigt.
Ich selbst finde sehr viele Infos über Hintergrundwissen auch mega wichtig und interessant.

Und wenn man für sich zu dem Schluss kommt, auch jüdische Feiern zu feiern, dann ist dem so, dann möchte ich das selbst nicht beurteilen.
Mir fällt auch gerade ein- ein Bruder feiert auch kein Weihnachten, sondern Channuka.

Wichtig finde ich in all diesen persönlichen Entscheidungen, dass dann nicht die Entscheidungen Anderer, die eben davon abweichen, negativ, im schlimmsten Sinne sogar sündig gesprochen werden.
Solche Urteile sind nämlich meiner Meinung nach völlig unnötig und passen nicht in das Bild, welches ich in der Bibel finde, in der wir einander in Liebe ertragen und Nächstenliebe ausüben, in Demut (nicht in Hochmut: "Ich mach es besser").

Ostern ist das größte, das wichtigste christliche Fest, weil es eben der Zeit gedenkt, weshalb Jesus überhaupt auf diese Erde gekommen ist.
Worauf wir zB in der Suppenküche sehr drauf achten ist, dass keine niedlichen Häschen oder Ostereier als Dekoration verwendet werden, weil die eben den Sinn und den Blick darauf. verfälscht.

Liebe Grüße, Cleo





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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

from Cleopatra on 03/14/2024 07:34 AM

Ich habe noch etwas zur zeitlichen Abfolge dieser letzten Woche gefunden.

Schaut mal hier , das klingt doch sehr interessant und plausibel, oder?

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

from Cleopatra on 03/14/2024 07:28 AM

Guten Morgen, 

oha- dass Ostern heidnisch sein soll, höre ich so jetzt das erste Mal.
Ausrechnen lässt sich der Zeitpunkt hier ja viel einfacher als den Zeitpunkt "Weihnachten".
Denn am letzten Passahtag hat Jesus ja eben noch das Abendmahl gefeiert.
Auch am Tag der Kreuzigung haben dann die Soldaten eben den Sterbeprozess beschleunigen wollen, wegen dem Feiertag am nächsten Tag.

Hm- aber der Ursprung von Ostern ist klar die Kreuzigung mit Auferstehung, da sehe ich nichts heidnisches dran.
Im Gegenteil- hier kann man noch viel besser über den Grund der Feiertage sprechen als zu Weihnachten, denn da hat sich ja nun so viel geändert mit "das Christkind schenkt" und "Weihnachtsmann, Tannenbaum" und so weiter- gruuuselig.

Das, was ich an Ostern "heidnisch" sehen könnte sind eben auch diese Dinge wie Osterhase, Eiersuchen und so weiter. Das hat natürlich nichts mit dem Ursprung zu tun.


Ja- die Zeitrechnung hattte mich auch lange verwirrt, hierzu muss man eben wissen, dass die Zählung der Tage anders ist als bei uns.
Bei uns sind drei Tage eben von Mitternacht bis drei Tage später Mitternacht.
Aber damals waren die Tagesrechnungen anders.
Ich war auch immer verwirrt, wieso von 3 Tagen gesprochen wird, wenn wir doch freitags der Kreuzigung gedenken und sonntags schon wieder der Auferstehung.

Burgen: So wie ich die Texte darin verstehe, werden wir in der Ewigkeit die Feste des ersten Bundes feiern.

Da bin ich mir nicht mal sicher. Ich weiß aus der Offenbarung, dass wir ein großes Fest feiern ja. Aber Feste aus dem Bund? Das glaube ich nicht mal, denn wir müssen ja nicht mehr an geschichtliche Ereignisse erinnert werden im Himmel. Und wir zB haben diese Vergangenheit einer Befreiung aus Ägypten ja nicht, das hatte das Volk Israel. Ob wir das dann mitfeiern? Der Gedanke ist mir neu.


Burgen: Wie ergeht es euch mit dem Wissen darum, ein heidnisches Fest zu feiern mit christlichem Anstrich? Wie damit umgehen im eigenen Leben.

Also in der Suppenküche wird es groß beschrieben, wir fangen schon am Montag an in den Andachten.
In der Gemeinde haben wir an dem Freitag Abendmahl und am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung. Wenn dieses Ereignis der Geschichte kein Grund zum Jubeln und zur Ehre Gottes ist, dann weiß ich auch nicht.
Lass dich nicht verunsichern, liebe Burgen.

Ich kann verstehen, dass man nichts Heidnisches unterstützen möchte. Aber hier an Ostern, so, wie wir es gedenken, sehe ich jetzt überhaupt kein Problem. Und so, wie ich dich kenne, wird deine Osternzeit sicher nicht gefüllt sein mit Eiersuchen und Schokohasen dekorieren.

So, wie ich dich kenne, wird die Zeit bei dir gefüllt sein mit Abendmahl und Lob und Dank.
Und darüber wird sich Gott ganz sicherlich freuen.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Calvinismus Biblisch oder Unbiblisch ?

from Cleopatra on 03/08/2024 07:27 AM

Naja, das urteilen über das Glaubensleben anderer ist ja nochmal ein Thema für sich, das finde ich auch sehr fragwürdig. Ich meine damit nicht Sünde, sondern allgemein.

Eine Heilsgewissheit zu haben ist auch wichtig, finde ich. Ich erinner mich an meine Zeit, als ich Teenager war und sehr darunter gelitten habe, dass ich nicht sicher war, ob ich nun errettet bin oder nicht. Das war ganz schlimm.

Aber was hier ja mehr Thema ist, das ist dieses "Vorherbestimmt" sein. Und ich glaube, dass da etwas falsch verstanden wurde aus den Briefen, in denen es heißt, dass wir Auserwählte sind, dass wir "vorherbestimmt" sind.
Hierzu meine Frage: Wie versteht ihr in diesem Zusammenhang Römer 8, 27-31? 

Ich denke da an das Volk Israel: Auch dieses Volk war auserwählt von Gott. Einfach so, weil er darf und kann.

Aber auch dieses Volk hatte eine Eigenverantwortung und ist immer wieder abgeirrt- und Gott hat gewartet, bis sie wieder zurück gekommen sind.

Im Exil zB werden aber auch trotzdem Israeliten mal gestorben sein- also ohne "Rückkehr" und Buße davor.

Liebe Grüße, Cleo

 

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Re: Calvinismus Biblisch oder Unbiblisch ?

from Cleopatra on 03/07/2024 07:46 AM

Pluesmors: 2. "Gott bestimmt das Schicksal von jedem Menschen bedingungslos und erwählt bestimmte zum Leben, die anderen lässt er in ihrem verlorenen Zustand stehen." - Soll heißen, die meisten Menschen sind hilf- und hoffnungslos verloren und von Gott selbst zum höllischen Feuer geboren. Damit habe ich so meine Schwierigkeiten, denn dem Gesamtzeugnis der Schrift entnehme ich, daß Gott seine ganze Schöpfung liebt und nicht nur ein paar wenige Erwählte: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab..." (Joh 3,16).

Hierzu fällt mir die Sache mit dem Buch des Lebens ein. Am Ende wird ja geschaut, ob wir im Buch des Lebens stehen. Demnach wird entschieden, wo wir die Ewigkeit verbringen.
Ich denke, dass wir oft in solchen Diskussionen vergessen, dass Gott eben außerhalb unserer zeitlichen Begrenzungen steht.
Gott wusste damals schon, als er die Erde erschaffen hat, wer am Ende sich für ihn entscheiden wird und wer nicht.
Gott hat aber auch jedem den freien Wilen und damit auch die Verantwortung für das eigene Leben mit gegeben. Da ist dann Gott nicht Schuld, wenn jemand sich gegen ihn entscheidet. 


Pluesmors: 3. "Jesus Christus ist nur für die Erwählten gestorben." - Wenn ich mir die Welt so ansehe... Diese Erwählten müssen ein verschwindend geringer Haufen sein. Vielleicht ja nur die von Jehovas Zeugen bekannten 144.000? Was ist das unter den Milliarden und Milliarden, die seit Anfang der Welt gelebt haben? Sollte Gott derart elitär denken, daß er sich nur mit den besten der Allerbesten umgeben mag? Jesus scheint mir weniger wählerisch zu sein. Er wies niemanden ab.

Das kann ich auch nicht in der Bibel sehen. Im Gegenteil- Jesus kam für die Sünder. die Kranken benötigen eine Arzt- das hat er gesagt. 
Mt 20,28; Röm 3,24–25; 1Kor 1,30; Gal 3,13; Kol 1,13–14; Hebr 9,12; 1Petr 1,18–19Röm 5,10; Hebr 1,3; 9,14; 10,10.14


Plusmoers: 5. "Die Erlösten können nicht verloren gehen und beharren im Glauben, weil Gott sie bewahrt." - Also die Bibel ist ja voll von Ermahnungen, Glauben zu halten und zu bewahren, sich nicht verführen zu lassen, Gott zu fürchten etc. Wozu das alles, wenn man von Geburt an doch den unzerstörbaren Freifahrtschein fürs Himmelreich bzw. für die Hölle schon ganz sicher hat? Ist mir zu billig, wenn man dann sagt, "wer fällt und liegenbleibt, war nie erwählt".

Hm- hier kann ich nicht so einfach zustimmen. Denn in Hebräer 6,4-12 beschreibt diese Situation, wenn man quasi nicht richtig verstanden hat, was Sündenvergebung eigentlich bedeutet. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn ist der Sohn erstmal weggelaufen und war weg. Und ja- es gibt ganz viele Warnungen in den Briefen. Zum Teil meiner Meinung nach nicht nur ein komplettes "verloren gehen", sondern eher ein "verwaschen des Evangeliums und dadurch verhindern, dass andere gerettet werden"- das im Groben geschrieben, das müsste man mal genauer untersuchen.


Plusmoers: Wenn ich die Bibel öffne, finde ich jedenfalls kein kleines Pentagon als sichtbare Brosche fürs Hemd, sondern einen wahren Ozean göttlicher Liebe, in dem es jeden Tag Neues zu entdecken gibt. Wunder über Wunder. Endlos.

Oii- das hast du aber schön geschrieben!

Liebe Grüße, Cleo

PS: Ich gehe jetzt das erste Mal nach Krankheit wieder oben die Gassirunde, ich freue mich drauf, Gottes Schöpfung wieder zu erleben, Gott ist soooo groß!

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Re: Calvinismus Biblisch oder Unbiblisch ?

from Cleopatra on 03/07/2024 07:30 AM

Guten Morgen, 

es ist schon irgendwie krass, dass immer nach einer moderativen Bitte anschließend ewig drum rumdiskutiert werden muss, wieso ein moderativer Eingriff falsch oder doof ist. Irgendwie macht das echt keinen Spaß mehr- sorry, dass ich das mal so schreibe.

Ich muss ganz ehrlich sagen- ich versuche auch ganz objektiv das Thema zu betrachten: Ich kann eure Begründungen verstehen.

Absolut! Und ich kann auch verstehen, wenn man meint, man müsse andere sogar warnen!

Mir geht es nicht um einfache historische Informationen, wie sie zum Teil hier beschrieben sind, hier wurde ja auch überhaupt nichts geschrieben von mir, als dies hier geteilt wurde.
Reine historische Informationen sind sogar sehr interessant.

Worum es mir geht sind Beiträge wie die vom von Neo am 04.03.2024 14:10 und von Neo am 05.03.2024 07:53 (die werde ich jetzt hier so nicht zitieren).

Da sind reine Bewertungen allgemein geschrieben im negativen Sinne. Nichts, was man überprüfen kann. Kein "deristdaunddageboren" und so.

Und anstatt dann auch mal auf mich zu hören wird von Bitte an nur darum diskutiert und das Thema dahingehend verändert, dass man so weitermachen kann und dass die moderative Bitte doof ist.
Das finde ich echt schade. Und ja- ich hätte auch einfach die Texte editieren, bei Ignorieren einer moderativen Bitte den Thread schließen können und und und. Die Rechte hat ein Moderator. Ich versuche aber immer, möglichst auf Augenhöhe zu kommunizieren, wenn ich aber merke, dass da so ein Gegenwind kommt, muss ich auch mal in meiner Stellung als Moderator ein bisschen ernster schreiben. 
Und ja- dann kommen halt die nächsten Vorwürfe- diesmal Menschenfurcht, diesmal Meinungsfreiheits-Opfer und so weiter. 
Muss das denn wirklich sein....? Müssen wir uns jetzt die ganze Zeit darum drehen, anstatt einfach das Thema weiter zu besprechen....?

Ich werde dazu nicht mehr weiter eingehen, das wollte ich noch eben richtigstellen, ich vermute jetzt natürlich wieder, dass darauf eingegangen wird und darüber weiter diskutiert wird, wieso das falsch und doof ist und so weiter. Das werde ich aber nicht weiter kommentieren, ich kann das aushalten, wenn andere das letzte Wort haben diesbezüglich, ich habe geschrieben, was dazu wichtig ist.

Danke lieber Plusmoers für deine Bemühungen, zum Thema zurück zu kommen.


LG Cleo






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Re: Calvinismus Biblisch oder Unbiblisch ?

from Cleopatra on 03/06/2024 11:31 AM

Ach Neo, sei doch bitte nicht albern.

Das muss ich nicht wirklich kommentieren, aber: Meinungsfreiheit, auf die sich jeder beruft, hat Grenzen und zwar dort, wo Verleumnung; Hetze und Co beginnt. Selbst das ist im Artikel 5 genauso benannt, nur wird manchmal von einigen gerne auf den Anfang (Meinungsfreiheit) gepocht, das erinnert mich an manchem Umgang mit der Bibel, in der einzelne (für das eigene Weltbild passende) Bibelverse als Argument und "göttliche Unterstreichung" aus dem Zusammenhang gerissen wird und Anders einfach ignoriert.

Es ist doch schade- selbst zu Beginn dieses Threads war es noch möglich, kurze biografische Zusammenhänge sachlich und objektiv zu benennen. Nur, weil es dann immer solche subjektiven und emotionalen, teils verleumnerischen und verurteilenden Berichte geben muss, sind solche Regeln überhaupt nötig. Mit Menschenfurcht hat das nichts zu tun. Hätten wir Menschenfurcht, dann würden wir ein solches Forum nicht mehr betreiben, weil in wirklich mitlerweile jeder moderativ eingewirktem Handlung mindestens eine Person kommt, die einem wieder sagt, wie doof oder schlecht diese Handlung war, sei es hier im Open oder per PN.

Und nu lass doch bitte diese Diskussion um die geltenden AGBs, nur weil du auch eine Grenze gerade gezeigt bekommst- Danke.


Burgen: Wenn das aufmerksam gelesen wird, fällt auf, dass viele Aussagen der Bibel dort ins Gegenteil verkehrt werden.

Genau das sind Themen, die wichtig zu besprechen sind.
Mir ist auch immer mehr bewusst geworden- unabhängig von diesem Thema hier- dass es soooo wichtig ist, die Bibel wirklich zu kennen.
Denn so oft klingen Dinge so angenehm, so passend (zB "Gott ist doch die Liebe, also...."), dass man dazu neigt, sie so als biblisch richtig anzunehmen.
Es ist so wichtig, alles immer wieder unter Gottes Wort auf den Prüfstand zu bringen und selbst dabei auch die Haltung zu haben, offen für Berichtigungen zu sein, dort, wo es nötig ist.
Alleine Gottes Wort ist bindent und Maßstab.

Liebe Grüße, Cleo

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