Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  12  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Pal

66, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Pal am 27.04.2014 17:54

Merciful:
Hm, kann man von Jesu Verantwortung sprechen, die er wahrnahm, als er für uns am Kreuz starb? War es nicht vielmehr freie Gnade?

Freilich, Gott sandte seinen Sohn in die Welt. Aber war es nicht zugleich Jesu freie Entscheidung, in die Welt zu gehen, zu wirken und für uns zu leiden und zu sterben? Oder, ..., lässt es sich fragen, ob Gott in der Verantwortung stand, Mensch zu werden und für eine verloren gegangene Schöpfung zu sterben. Ich meine, war er dazu verpflichtet? War es nicht auch hier seine freie Gnade, seine freie Entscheidung, dies zu tun?

Natürlich war es "freie Gnade" - Jesu Opfer hätte absolut nichts bedeutet, wenn es nicht freiwillig gewesen wäre.
Dabei war die fundamentale, eindeutige Motto Jesu: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun!
So war es nicht der Mensch Jesus, der seinen Blutschweiß geben konnte, um seinen (eigenen) Willen in des Vaters Willen zu fügen, sondern es war die göttliche Liebe ihn ihm, sozuagen der VATER in ihm, der ihn dazu befähigte.
Niemals war eine Mensch mehr der - jetzt aber positiv gemeint - "Abklatsch" des Vaters als Jesus. Vollkommener Gehorsam, absolute Selbstlosigkeit waren der Schlüssel zum Erfolg. Sich selbst zu verlieren, um Sündfreiheit auszuleben.

Ich meine Jesus/Gottvater waren ihrer eigenen LIEBE "verpflichtet". Diese Liebe ist so eine Kraft, das sie nicht anders kann, als die Verlorenen zu retten. Und das um den Preis absoluter Selbsthingabe! Sowohl Gott als auch Jesus Christus konnten nicht untätig zusehen und uns dermaßen verwaist, unserem sündhaften Naturell zu überlassen. Nein! Mehr konnte Gott für seine abtrünnigen Geschöpfe nicht weiter tun, als was er auf Golgatha unter Beweis gestellt hat.

Er machte Weg und Plan. Dabei sorgte Gottes Liebe für die Hauptperson, die im Himmel gesagt hat:
Jes_6:8 Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!
Noch nie hat sich Gott in Jesus schwereres, größeres, liebevolleres aufgebürdet.
Und das alles, damit dieser Gott über alle Maßen verherrlicht werde!

Antworten

lowokol

56, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 156

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von lowokol am 27.04.2014 16:47

Hallo Merci,

Zitat Merci:

"Aber war es nicht zugleich Jesu freie Entscheidung, in die Welt zu gehen, zu wirken und für uns zu leiden und zu sterben?

Oder, wenn man annimmt, dass der Sohn dadurch wurde, dass er auf Erden geboren wurde, lässt es sich fragen, ob Gott in der Verantwortung stand, Mensch zu werden und für eine verloren gegangene Schöpfung zu sterben.

Ich meine, war er dazu verpflichtet? War es nicht auch hier seine freie Gnade, seine freie Entscheidung, dies zu tun?






Ja, Jesus hatte die freie Entscheidung und aus Liebe zum Vater und der Kinder-lies er sein Leben.

Johannes 10:

17 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme.
18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.


mcg lowokol


Antworten

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Wintergruen am 27.04.2014 12:10

Lieber Pal 

auch dir und allen anderen einen schönen guten morgen,, naja inzwischen fast mitag  

offt topic

du schreibst : Ich glaube Goethe sprudelt aus mir... ...kein Wunder bin ich ja in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen...


lach,, es erinnert mich gerade an ein Lied ```Goethe war gut `` ..... 

Antworten

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Merciful am 27.04.2014 09:28

Pal schrieb: ....am Kreuz auf Golgatha!

Hm, kann man von Jesu Verantwortung sprechen, die er wahrnahm, als er für uns am Kreuz starb?

War es nicht vielmehr freie Gnade?

Freilich, Gott sandte seinen Sohn in die Welt.

Aber war es nicht zugleich Jesu freie Entscheidung, in die Welt zu gehen, zu wirken und für uns zu leiden und zu sterben?

Oder, wenn man annimmt, dass der Sohn dadurch wurde, dass er auf Erden geboren wurde, lässt es sich fragen, ob Gott in der Verantwortung stand, Mensch zu werden und für eine verloren gegangene Schöpfung zu sterben.

Ich meine, war er dazu verpflichtet? War es nicht auch hier seine freie Gnade, seine freie Entscheidung, dies zu tun?

Der Sohn aber, auf Erden geboren, mag es dann als seine Aufgabe, seine Sendung und in diesem Sinne als seine Verantwortung wahrgenommen haben, jenen Weg nach Golgatha zu gehen und den Neuen Bund aufzurichten.

Merciful

Antworten

Pal

66, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Pal am 27.04.2014 06:39

Merciful: Frage mich aber gerade, ob man von einer Verantwortung Gottes sprechen kann.?

Grüß dich, lieber Merciful, das ist eine interessante Perspektive.
Die Antwort gibts du ja dann auch gleich selbst:
Merci: Wer aber nimmt Gott in die Pflicht? Wer beauftragt Gott und versetzt ihn in eine Verantwortung? Gott kann sich allenfalls selbst zu etwas verpflichten. Und dies hat er wohl auch getan...

Das denke ich mir auch so. Der Allerhöchste ist seiner eigenen Gerechtigkeit, seiner eigene absoluten Gutheit, seiner eigenen Liebe gegenüber "verpflichtet". Und dieser "Verpflichtung" kommt er auch von ganzem Wesen und ganzem Herzen nach!

Merci: Und dies hat er wohl auch getan...

....am Kreuz auf Golgatha!

Antworten

Pal

66, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Pal am 27.04.2014 06:33

Wigrü: mit anderen Worten er erkennt was passieren wird und verhindert es.... also ich denke gott ist gerecht, allmächtig und sieht alles im voraus, was es auch immer ist....

Guten morgen Wigrü, das Gott es nötig hätte mit Fantasien und Möglichkeiten umzugehen, denke ich mir nicht. ER muß keine "wenns und abers" und "hätte, hätte" voraussehen.
ER sieht die Wirklichkeit und wirkt in die tatsächlichen Gegegebenheiten, ein paar tausend Jahre bevor sie geschehen, und arbeitet diese Realitäten auf dem Webstuhl seiner Allmacht in ein wunderbaren Teppich des Heils für seine Geliebten und einen Teppich gerechter Vergeltung für die Boshaften!

Ich glaube Goethe sprudelt aus mir... ...kein Wunder bin ich ja in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen...

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Burgen am 27.04.2014 01:14

Ich hoerte mal, dass in der fruehen Kirche die Reinkarnation, das Rad der Wiedergeburt, laut gedacht werden durfte. Reste davon seien im Prediger noch davon erhalten. 
Von daher denke ich nicht, dass Gott als Schoepfer suendige, der sog. Hoelle, also der Verdammnis zugehoerig, dem neuen Leben in der Fruchtblase seiner Mutter, erschafft.
Es kann durchaus sein, dass ein kurzes Erdenleben vor GOTT sozusagen rund ist und damit auf Erden beendet werden kann, ohne dass diese junge Mensch der Verdammnis anheimfaellt. Er hat seinen Lebensauftrag erfuellt und wird zurueckgeholt.

Das ist meine Meinung, so steht es allerdings nicht zwischen den meist schwarzen Buchdeckeln von heute.
Ich bin davon ueberzeugt, das GOTT viel groesser ist, als was darin von IHM zu lesen ist.

Gruesse Burgen  

Antworten

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Wintergruen am 26.04.2014 21:21

Lieber Pal...

wie gut das ich erst JETZT deinen letzten  Beitrag lese


so weiter gehts: 
du schreibst :
Ich meine nicht das Gott etwas im voraus erkennt, von dem ER weiß, das es nie die tatsächliche Wirklichkeit werden wird.
ER sieht jedoch zeitungebunden, auf die Dinge der Zukunft, die eine tatsächliche Wirklichkeit werden.

Jetzt könnte ich aber auch dazu argumentieren... gehen wir mal von aus,, er sieht molly im Voraus und weiß .. sie wird Gott leugnen und jeden zweiten menschen umbringen wollen.. nun lässt er sie aber mit zwei monaten schon sterben damit sie diese  bösen taten nicht vollbringen kann ... 

mit anderen Worten er erkennt was passieren wird und verhindert es.... also ich denke gott ist gerecht, allmächtig und sieht alles im voraus, was es auch immer ist....

wäre doch auch iwie logisch dann .. oder ?? aber ich merke schon, es wird spekulativ und  von meiner Seite her aus auch ohne Kopf und Ar..... sorry,, muss ich leider erstmal so gestehen :)))) vielleicht ist das thema auch zu tiefgründig, das man auch mal schnell in eine Sackgasse landet 

ich glaube wir sind an einem Punkt agekommen wo ich wirklich erstmal so nicht mehr weiter weiß und mich tatsächlich erst belesen muss...

Lieben Gruß


Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.04.2014 21:31.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Merciful am 26.04.2014 20:41

Hm, habe zunächst diesem Thread keine sonderliche Beachtung geschenkt.

Frage mich aber gerade, ob man von einer Verantwortung Gottes sprechen kann.

Der Mensch freilich hat eine Verantwortung.

Gott spricht und das Leben des Menschen ist seine Antwort auf das Wort Gottes.

Eine Verantwortung ist doch eine Art Verpflichtung, zu der es kommt aufgrund einer Beauftragung.

Gott aber ist der Gebietende, der, der den Menschen in die Pflicht nimmt, in die Verantwortung.

Wer aber nimmt Gott in die Pflicht? Wer beauftragt Gott und versetzt ihn in eine Verantwortung?

Gott kann sich allenfalls selbst zu etwas verpflichten.

Und dies hat er wohl auch getan, indem er einen Bund schloss mit Israel und ihm seine Gnade und Treue zusagte.

Merciful

Antworten

Pal

66, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung

von Pal am 26.04.2014 14:01

Wigrü, dann sieh zu, das du bald wieder kommst! Für unnötige Spaziergänge ist jetzt keine Zeit, hier gibt es wichtigeres....

Antworten
1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  12  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum