Kleidung der gläubigen Frau
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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von cipher am 17.08.2014 15:28Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von Wintergruen am 17.08.2014 15:26ok, dann bitte auch Kopfbedeckung beim Beten ... und nur Röcke tragen. Denn Hosen sind was für Männer..
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von alles.durch.ihn am 17.08.2014 15:03Hm, also ich bin früher auch eher etwas knapp bekleidet herumgelaufen, hab dann tw. Schellen verteilt, wenn sich jemand nicht beherrschen konnte...
Ich stimm da cipher zu - "wir" müssen es den Männern "da draußen" nicht schwerer machen, als es (für manchen schon) ist..
Wobei "Anmache" auch in langen Gewändern nicht automatisch vom Tisch ist. Reize funktionieren ja nicht nur über die Kleidung, aber ich finde tatsächlich, auch wir Frauen sollten uns, so wir Nachfolgerinnen Jesu sind, im Laufe unseres Wachsens zu unserem Herrn hin, davon distanzieren. Manchmal "schade für unser Fleisch", aber es gibt durchaus schlimmeres...
Wenn ich an Jesu Opfer denke, sind all unsere "Opfer" nicht damit zu vergleichen und lohnen sich doch allemal, finde ich !
Liebe Segenswünsche - hab(t) euch lieb..
adi/ alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von cipher am 17.08.2014 14:22
Unsere zweitälteste (keine unserer Töchter) zeigte nicht Bauch, noch Brust, noch Po. Dennoch ist sie verheiratet mit einem Mann, der sie auf Händen trägt und dessen Prinzessin sie ist. Und das ist ein Punkt: Welche junge Frau, die sich ähnlich anbietet wie eine Hure auf der Repperbahn, kann danach noch erwarten, als "Prinzession" geehrt zu werden? Warum wundert sich so eine junge Frau manchmal, wenn sie "benutzt und an die Seite gestellt" wird? Gesunde junge Männer möchten längst nicht immer, dass ihnen die Frau mit dem nackten Hintern ins Gesicht springt. Sie möchten mit ihren Möglichkeiten um die junge Frau werben können.
Wir leben in der Welt und um uns her weht der Geist der Welt, der "Zeitgeist". Doch wir dürfen uns vom Heiligen Geist erfüllen lassen, der macht uns standhaft, so dass wir uns nicht vom Zeitenwind umherblasen lassen müssen. Viel zu sehr findet er auch in vielen christlichen Leben Einlass in die kleinsten Ritzen und weitet diese dann, bis er so darin herumwehen kann, dass der Heilige Geist sich zurückzieht.
Ja, ich weiß, dass sich das alles "altmodisch" liest. Aber es ist nicht "altmodisch"! Aber "zeitgemäß". Es ist die Art Handlung und Erzeihung, welche ich meinen Kindern schuldig war und welche ich gemeinsam mit meiner Frau an ihnen geleistet habe. Alle vier sind uns dafür dankbar und meine Frau bekommmt noch heute Kleider zun Ändern zugeschickt, damit diese dann dem Empfinden unserer Töchter entsprechen.
Mut zum Angezogensein - das ist es, was heute zuweilen nötig scheint.
Sprüche 1, 8: Mein Sohn, gehorche der Zucht deines Vaters und verlaß nicht das Gebot deiner Mutter.
Sprüche 28, 7: Wer die Lehre bewahrt, ist ein verständiger Sohn; wer aber der Schlemmer Geselle ist, macht seinem Vater Schande.
Sprüche 23, 22: Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird.
Kolosser 3, 20: Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgefällig in dem Herrn.
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von MichaR am 17.08.2014 10:19Denke was eigendlch das Thema war, das Gott es für einen Greul empfindet, wenn Frauen Männerkleidung tragen und Männer Frauenkleidung.
das ist für Gott ein GREUL (!!) Etwa der Gewinner der letzten Grand-Prix-Eurovision, der da mit Vollbart in Frauenkleidern rumgehampelt ist = DAS ist ein Greul für Gott.
Jede ernsthafte Christin, die also Christus nachfolgen möchte, wird sich zumindest vor Augen halten, was ER gesagt hat zu dem Thema und es zumindest "scheuen" Männerkleider zu tragen.
Wie man das heutzutage einteilen mag, darüber kann man gern geteilter Meinung sein, es ist ja nicht leicht. Früher übrigens war es auch nicht leichter:
hatten doch etwa die Jünger Gewänder an, die an heutige lange "Kleider" entfernt erinnern (!)
Aber Gott-sei-Dank kann man ja noch ernsthaft beten und nochmal in der Schrift forschen, was sich dazu findet! jedenfalls sollte man sich sowohl fürchten Gottes Greul zu erwecken, noch Männer aufzureizen. (Wobei es "wurscht" ist, ob du das so siehtst, oder verteidigen magst, wichtig ist die Wirkung, die du auslöst!)
soviel von mir -
schönen Sonntag!
Micha
Es ist übrigens mE. ein deutlich prophetzeites Zeichen der Endzeit, wenn die "Moral" so dermaßen abfällt. Wie es heist: "weil die Liebe der meisten erkaltet wird die Gesetzlosigkeit zunehmen"!
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von cipher am 16.08.2014 23:56Sicher ist es nicht erforderlich, unbedingt einen Konsens zu erzielen. Jeder sei in seiner Meinung gewiss.
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von Merciful am 16.08.2014 11:17cipher,
ich habe mir jene Seite angesehen, auf die du verwiesen hast, stimme der dortigen Argumentation aber nicht zu.
Ich schließe mich den Übersetzungen an, die ich hier auch häufig zitiere. Diese Übersetzungen sehe ich auch in einem Bibelkommentar von Professor Adolf Schlatter bestätigt.
Da ich damals auch selbst Altgriechisch lernte, kann ich es durchaus zumindest ein wenig beurteilen, ob eine Übersetzung zutreffend ist oder nicht.
Die dort gebotene, angeblich genauere Übersetzung und die mit ihr verbundene theologische Deutung halte ich in sprachlicher Hinsicht und auch in theologischer Hinsicht für nicht überzeugend.
Da in Vers 19 vor dem Partizip Präsens eine übergeordnete Verbform im Imperfekt steht, würde ein erneuter Aorist Vorzeitigkeit ausdrücken, was aber keinen Sinn ergäbe, da Gott dann schon vor der Fleischwerdung des Sohnes die Welt mit sich versöhnt hätte. Daher ist das Präsens folgerichtig und Gleichzeitigkeit ausdrückend, also: Gott war in Christus, Christus aber gab auf Golgatha sein Leben für eine verlorene Welt, wodurch Gott die Welt mit sich versöhnte.
Zudem finden sich auf jener Seite mehrere Fehler und unpräzise Unterstellungen.
Dies fängt schon bei der Überschrift an: Hat Gott die Welt versöhnt?
Dies steht ja so in keiner der gängigen Übersetzungen. Diese sagen nicht, Gott habe die Welt versöhnt. Geschrieben steht, dass Gott in Christus war und die Welt mit sich versöhnte.
Es ist auch nicht so, wie auf jener Seite behauptet wird, die gängigen Übersetzungen würden den Eindruck entstehen lassen, die Versöhnung der Welt mit Gott sei bereits abgeschlossen.
Aus den Worten des Paulus, wie wir sie in den gängigen Übersetzungen vorliegen haben, wird deutlich, dass Gott in Christus die Welt mit sich versöhnte, diese Versöhnung aber durch den Glauben bei den Menschen ankommen muss, daher die Notwendigkeit der Verkündigung und des Rufes: Lasset euch versöhnen mit Gott!
Meines Erachtens ist das, was man auf jener Seite nachlesen kann, das Ergebnis, wenn Menschen mit Aussagen der Schrift nicht klarkommen und dann versuchen, den Worten einen anderen Sinn zu geben. Dann muss man freilich behaupten, andere hätten die Bibel ungenau übersetzt.
Merciful
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von Wintergruen am 16.08.2014 11:05solana hat genau das beschrieben was ich meine . Allerdings viel netter ausgedrückt. Aber sie hat genau den Punkt getroffen.
Kleiderordnung ja, in gewissen Bereichen: Niemand geht ins Freibad mit einem Pelzmantel ,niemand mit Bikini in die Kirche und neimand zu einem Gala-Abend in zerissenen Jeans .. Sollte das jemand tun, so kann und darf man ihn belehren . Alles andere muss in Maßen sein. Das Maß ist immer das Entscheidenste. Jegliche Art der Übertreibung führt immer zum Schlechten hin. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
LG
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von MichaR am 16.08.2014 10:28also, da muss ich nochmal was zu sagen, obwohl eig. das meiste gesagt ist, aber da ist wohl was untergegangen.
1. klar hat der natürliche Mensch im Fleisch ein Begehren, und das der Mann auf die Reize der Frau anspringt ist ja kein Geheimniss.
Weil dem aber so ist, sollte man sich eben als Frau darauf besinnen und nicht mit denen Spielen! Das ist durchaus die Verantwortung der Frau oder des Mädchens, da kann sie sich nicht davonstehlen. Insbesondere wenn sie christlich leben will. ("Verantwortung")
Dieser Reiz ist den Männern übrigens nicht aus versehen gegeben worden, in der Ehe etwa ist mE. das Begehren durchaus erlaubt, natürlich nur für den Partner! Das musste auch so sein, damit die Liebe leichter ins Spiel kommt, weil man sich schon äußerlich anziehend findet.
Dies reitzen Mädels gern aus, sie sind sich ihrer Reize durchaus bewusst, und setzen sie gezielt ein um Vorteile zu haben, sogar untereinander!
2. Der christliche Mensch sollte nicht "Gleichförmig dieser Welt" sein, und sich vom Worte her waschen lassen und für viele gilt wohl eher, das sie auf die Knie gehen sollten und um Vergebung bitten, wo sie "Männer geistlich verführt haben! Der christliche Mensch sollte das alles überhaupt anders beurteilen als der natürliche und das nicht auch noch verteidigen im Fleisch!
3. Es sollte nicht "zu eng" sein für ihn, also "eingeengt in Gesetzlichkeit" ...
Gesetzlich ist es, wenn man durch seine Werke etwas erreichen möchte, Gnade und Liebe ist es wenn ich mich an seine Ordnungen halte, weil ich ein heiliges Gefäß bin! '(oder nicht?)
Es ist nicht zu eng unter seinem Joch, das sanft ist, es ist eine Befreiung von den Zwängen der Welt in das Leben und den guten Weg und in die Warheit! Es ist ein Aufathmen in Ihm zu leben. Und es ist Liebe zu ihm, wenn ich sein Wort als Zuchtmeister vor mich stelle und mich darunter "demütige"!
In diesem Sinne: Freude auf seinen Wegen!
Lg
Micha
Re: Kleidung der gläubigen Frau
von solana am 16.08.2014 09:56Guten Morgen
Ich denke nicht, dass in solchen "Ausserlichkeiten" wie der Kleiderfrage eine Art "Gesetzlichkeit", für alle verbindliche Vorschriften, eingeführt werden sollte.
Und gerade wenn man die Ermahnungen des Paulus als Grundlage dafür nimmt, muss man sich bewusst halten, dass er in immer in bestimmte Gemeindesituationen hineingesprochen hat.
Er hat "Auswüchse" gerügt, mit denen Gemeindemitglieder - die ihre "Freiheit" überbetont hatten und sich ihrer Verantwortung als "Licht" und "Salz" in der Welt nicht so richtig bewusst waren - ermahnt, daran zu denken, wie eine "ungezügelt ausgelebte Freiheit" auf Ungläubige wirkt und sie abschreckt, das ganze "Lebenszeugnis" der Gemeinde in Frage stellt und die Missionstätigkeit gefährdet.
Seine Ermahnungen sind kein "christlicher Knigge", sind kein "Selbstzweck", sondern dem Ziel verpflichtet, 1.Petr 3,1damit auch die, die nicht an das Wort glauben, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden,
Diesem Ziel kann auch ein zu "gesetzlicher" Umgang mit Paulus' Worten im Weg stehen, wenn man allen jungen Mädchen der Gemeinde verbietet, sich "modisch" zu kleiden und "hübsch" auszusehen sich so anzuziehen, dass ihre Schönheit betont wird und zur Geltung kommt.
Stattdessen, ihren schön von Gott geschaffenen Körper unter altmodischen "sackähnlichen" Gewändern zu verbergen.
Durch solche "Zwangsvorschriften" werden nicht nur Nichtgläubige abgeschreckt, sondern auch die jungen Leute aus der Gemeinde vertrieben, indem ihnen der Eindruck vermittelt wird: "Christsein=ein Leben unter Zwang, bei dem alles Schöne verboten ist".
Ich hatte als Kind eine Freundin aus einer sehr streng pietistischen Gemeinschaft.
Sie durfte (wie auch alle Frauen dort) nie ihre Haare schneiden, keine Hosen anziehen usw - zum Schlittenfahren haben sich die Eltern dann schliesslich doch erbarmt und ihr eine viel zu grosse Art Traingshose angezogen mit der sie nicht viel anders aussah, als hätte sie einen Sack an.
"Quartett" und "Schwarze Peter" spielen (im Kindergarten) war tabu und wenn wir ihre Oma besuchten, mussten wir als brave Mädchen Wolle aufwickeln und stricken, während sie am Harmonium spielte und uns christliche Lieder beibrachte....
Später haben alle aus der Familie rebelliert (was ich nur noch aus der Ferne mitbekommen habe, weil wir dort wegzogen, als ich 10 war).
Mutter und Tochter haben sich die Haare schneiden lassen und anders gekleidet, der Bruder ist ganz abgerutscht, wurde tot in einer öffentlichen Toilette gefunden mit einer Spritze im Arm ).
Deshalb bin ich sehr gegen "Zwang" und Prinzipienreiterei.
Die Kleidung und bestimmte Bereiche der Lebensführung sollten - meiner Ansicht nach - nicht überbetont werden, sondern vom richtigen Verständnis her, von der gesamten Lebenseinstellung aus, gestaltet werden.
Und selbst wenn man da mal etwas falsch macht und aneckt, kann man daraus lernen und ein besseres "Gespür" dafür entwickeln, was angebracht ist. Dieses "Gespür" haben Jugendliche nicht einfach so auf Anhieb und der Gruppenzwang kann da schon stark sein, weil man eben dazu gehören will. Da ist dann "sensibler" Umgang gefragt, Verständnis und Einsicht zu erreichen versuchen statt platter Verbote. Denn man sollte sich selbst ja auch wohlfülen können, in dem, was man trägt und es nicht nur wegen einer bestimmten "Vorschrift" (pietistische Kleiderordnung oder jugendlicher Gruppenzwang) tragen.
Soweit mal meine Gedanken dazu (vielleicht stelle ich mir das auch zu einfach vor, da ich mit meinen Söhnen in der Hinsicht keinerlei Proleme hatte )
Gruss
Solana
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