Substitutions-Theologie
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Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Substitutions-Theologie
von Frank am 06.12.2023 10:48Lk 22,20 Und ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das vergossen wird für euch.
Wir sind keine Ersatzreligion - wir sind das "Ganze Israel" und somit das Bundesvolk Gottes.
Es ist geschichtlich nachgewiesen, dass der Zionismus seine Geburt innerhalb christlicher Theologien hatte, und der Zionismus wird ja auch von amerikanischen Christen unterstützt = für mich ist das der Turmbau zu Babel.
Wer glaubt, dass es ausreicht, den Staat Israel (durch menschliche Aktivitäten) wieder errichten zu dürfen und daran glaubt, dass bei der Errichtung eines neuen Tempels der Messias (Christus) wiederkommt - der zwingt Gott den eigenen Ablaufplan, die eigenen Vorstellungen auf. Er macht sich zu Gott.
Re: Substitutions-Theologie
von Burgen am 06.12.2023 09:38
Hane die Herkunftseite bei Wiki etwas gelesen:
In Erinnerung durch vielfältige Predigten der Heutzeit, ist mir in Erinnerung:
Paulus erinnerte alle Christen an ihre bleibende Wurzel im Judentum und dessen Heilsprivilegien.
Er schloss mit der Verheißung, dass Gott bei der Wiederkunft Jesu Christi zuletzt ganz Israel,
auch die derzeit nicht an Jesus Christus glaubenden Juden, erretten werde.[3]
Das liest und hört sich gut und auch - für mich - logisch an.
Wieso, weil Gott treu ist. Weil Gott sein erstes Bundesvolk liebt. Obwohl sie Gott, den HERRN immer wieder verlassen haben.
Jetzt, seit zwischen Maleachi und neu ab da mit der vorhergesagten Geburt Jesu Kümmert er sich vermehrt um die "Heiden und Heidenchristen". Es ist also auch in der Hinsicht Neues angebrochen.
Verheißungen über die Rückkehr der Juden ins gelobte Land gab und gibt es bis heute.
Meinem Empfinden ist es tragisch, dass die Christen sich dagegen entschieden haben, was ganz besonders für Laienohren ist, all das was Luther in dieser Hinsicht sagte und mit in dem 2.Weltkrieg fußte.
Mir persönlich tut es weh, dass die Christen sich als Ersatzreligion etablierten.
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Substitutions-Theologie
von Frank am 06.12.2023 08:53Herkunft
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Substitutions-Theologie
von Frank am 06.12.2023 08:49Es blieben Juda und Benjamin übrig und letztendlich nur noch der Stamm Juda
Re: Substitutions-Theologie
von Cleopatra am 06.12.2023 07:08Guten Morgen,
also- dass im Gebetsthread ja ganz offensichtlich das in der Welt anerkannte jüdische Volk gemeint ist mit "Israel" und der Ort, der heute bekannt ist in Palistina und Gaza- das ist doch auch ganz klar verständlich für alle gewesen, die diesen Thread verfolgt haben, oder?
Das mal als Erstes.
Ich glaube, ich habe mal eine Erklärung bekommen, dies aber wieder vergessen, wieso heute von "den Juden" gesprochen wird und nicht mehr von den "Israeliten", denn die Nachfahren von Jakobs Sohn "Juda" sind ja nicht alle. Damals nach Ägypten zu Josef sind ja alle Nachfahren von Jakob gezogen, als die große Hungersnot kam.
Ausgezogen mit Mose sind ja auch alle zusammen.
Vielleicht kann mir das jemand noch eben erklären oder weiß, wieso dem so ist..?
Nach deinem Punkt 1, lieber Frank, liest es sich ja so, als seien alle anderen Bruder-Nachkommen verstorben gewesen, bis auf die Nachkommen von Juda und Benjamin...?
Wir hatten mal vor vielen Jahren im Chat einen Mann, der von sich aus sagte, er sei Jude. Und er sei nur wirklich Jude, weil sein Vater nach Stammbaum Jude sei. Da gibt es wohl auch Unterschiede, ob die Mutter diese Herkunft hat, oder nicht. Das schreibe ich jetzt so schwammig, damit ich nicht aus Versehen was Falsches schreibe. Da müsste man mal etwas gründlicher recherchieren.
Ja, so lese ich es auch.
Von Anfang an hat Gott sich Abraham auserwählt, seine Nachkommen ganz besonders zu behandeln.
Das ist sein gutes Recht, schließlich sind wir sein Eigentum.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Frank
Gelöschter Benutzer
Substitutions-Theologie
von Frank am 05.12.2023 23:18Info: Frank hat sich am 25.12.23 um ca 10:15 Uhr selbst gelöscht
div>Aus dem Thread: Israel braucht unser Gebet
ich möchte hier gern einmal meine zwei Gründe einwerfen, die mich von der Substitutionstheologie etwas Abstand nehmen lassen:
1. Israel - die Nachkommen Jakobs, "die Juden" - ist das Volk des göttlichen Worts.
2. Gott ist mit diesem Volk Israel noch nicht ans Ende gekommen, sondern hat noch etwas mit ihm vor, siehe z.B. Lk 21,24: "Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind" und Röm 11,29: "Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen".
Das sind meine beiden Gründe, warum ich herzlich gern an der Seite Israels stehe: Das Heil kommt von den Juden und das Heil wird auch wieder zu den Juden zurückkommen, weil Gott nämlich treu ist. Ja, es gibt ein "Israel Gottes" (Gal 6,16), nämlich das Volk Gottes aus christusgläubigen Juden und Heiden. Aber auch mit dem Rest Israels hat Gott noch Großes vor. Auch das ist Gebet. Liebe Grüße und Segen, Plueschmors.
zu 1.) "Israel" ist das Bundesvolk Gottes - Juda ist einer der zwölft Stämme = zur Zeit Jesu lebten noch die beiden Stämme Juda und Benjamin (Paulus war ein Benjaminit) Israel war eine (durch die Erzväter verbundene) Volksgruppe semitischen Ursprungs, die durch immerwährenden Abfall aus dem Bund nach und nach aus dem Land verschleppt wurde und letztendlich nur noch rund um Jerusalem existierte.
Der Neue Bund (der Leib Christi) ist mit den Erzvätern durch Christus verwand, der aus dem Stamme Juda gewesen ist - und wir Seine Geschwister
20 Recht. Durch den Unglauben [kam es, dass] sie ausgebrochen wurden. Du stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich,
21 denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht schonte, [bedenke,] dass er auch dich nicht schonen wird!
22 Sieh also die Freundlichkeit und die Strenge Gottes: gegen die, die fielen, Strenge; gegen dich Freundlichkeit, wenn du an der Freundlichkeit bleibst. Sonst wirst auch du abgeschnitten werden.
23 Aber auch jene, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden, denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen;
und davor steht:
2 Gott verstieß sein Volk nicht, das er im Voraus kannte. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei Elia1 sagt? - wie er vor Gott auftritt gegen Israel?
3 "Herr", sagt er, "sie töteten deine Propheten, gruben deine Altäre ab, und ich blieb alleine übrig, und sie trachten nach meiner Seele." {Vgl. 1Kön 19,10.14.}
4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? "Ich ließ mir übrig bleiben siebentausend Mann, die der Baal2 das Knie nicht beugten." {1Kön 19,18}
5 So ist also auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach [der] Wahl der Gnade entstanden.
6 Wenn aber durch Gnade, [ist es] nicht mehr aus Werken. Sonst wird die Gnade nicht mehr Gnade. Wenn aber aus Werken, ist es nicht mehr Gnade. Sonst ist das Werk nicht mehr Werk.
7 Was ist also [zu sagen]? Wonach Israel trachtet, das erreichte es nicht. Aber die Erwählung erreichte es. Die Übrigen wurden verhärtet,"
Es gab einen Überrest (den Gott im Vorraus kannte, wie er Paulus im Vorraus kannte), der zusammen mit denen aus den Heiden zu einem Neuen Israel (dem Ganzen Israel) verbunden wurde, und das alte Israel wurde gerichtet (als der levitische Tempelkult zerstört wurde)