Clownis Welt

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Burgen

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Re: Clownis Welt

von Burgen am 22.02.2026 17:37


https://www.britannica.com/technology/military-technology/Prehistory 


Ich hatte mal IDF nachgeschaut und fand obere interessante Seite. 
scrollt man weiter runter findet man einen Eintrag zur Mauer von Jericho, zugeordnet ca 8000 Jahre vor Chr. , die der Beginn der Waffen aufzeigt. 

Es ist wirklich interessant, sich mal einen 'oberflächlichen' Überblick zu verschaffen, der sich im militärischen Kontext befindet. 

Kopie Anfang  
Die Israel Defense Forces (IDF), hebräisch Zva Haganah le-Jisrael (Zahal), sind die Streitkräfte des Staates Israel, bestehend aus Heer, Marine und Luftwaffe. Sie wurden am 31. Mai 1948 gegründet, um die Existenz, Souveränität und territoriale Integrität Israels zu verteidigen. Die IDF gilt als eine der modernsten und am besten ausgestatteten Armeen weltweit. Kopie Ende 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 22.02.2026 17:39

Hallo.

Es ist nicht einfach, über das Leid in Gaza zu schreiben und zu beschreiben.
Trotzdem möchte ich mich auf Fakten berufen.
Und deshalb:

Die Analyse von Abraham Wyner, einem Professor für Statistik und Data Science an der Wharton School der University of Pennsylvania. 
Diese wurde im März 2024 veröffentlicht.
Zitat:

Kernergebnisse der Analyse:
Statistische „Unmöglichkeit“ der Geschwindigkeit: Wyner argumentiert, dass die täglichen Zunahmen der Todesfälle eine auffällig geringe Varianz aufweisen. Er stellte fest, dass die Zahlen fast jeden Tag um etwa 270 (plus/minus 15 %) stiegen. In einem echten Kriegsszenario müssten die Zahlen jedoch je nach Intensität der Kämpfe stark schwanken – mit Tagen, die das Doppelte oder nur die Hälfte des Durchschnitts erreichen.
Weiter:

Die schnelle Veröffentlichung trotz Krieg und Chaos:
Wyner bezweifelt, dass ein Gesundheitsministerium in einem aktiven Kriegsgebiet unter ständigem Beschuss technisch in der Lage ist, derart präzise und konsistente tägliche Updates zu liefern. Er vermutet, dass die Zahlen nach einem vordefinierten Muster „erfunden“ wurden, um eine stetige Eskalation zu suggerieren.

Im Gegensatz die israelische Seite, Lage:
Die Identifikation der Opfer nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 war aufgrund der extremen Zerstörung und Verbrennung der Körper so schwierig, dass sogar Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) hinzugezogen werden mussten.
Der Kontext sind die Opfer aus dem Kibbuzim.
Es gab zahlreiche freiwillige Helfer, diese spielten eine entscheidende Rolle bei der Bergung und Identifizierung der Opfer. 
Ein weiterer Gegensatz zu den Zahlen der Hamas:
In mehreren Fällen mussten Gräber in Israel erneut geöffnet werden, weil es zu tragischen Verwechslungen oder der Vermischung von sterblichen Überresten
gekommen war.

Shalom.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.02.2026 17:40.

pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.02.2026 13:16

Hallo und zurück in Clownis Welt.

Ja, aber Israel….

Der größte Zankapfel wird vermutlich die Westbank, bekannt auch unter Judäa und Samaria.
Eine Umfrage aus 2003 zeigt, dass 65 % der Deutschen Israel als den Hauptgrund als Hinderungsgrund für den Weltfrieden sieht.
Ich gehe mal davon aus, dass der Kontext dazu die Westbank ist in den Köpfen.
In unzähligen Diskussionen ging es um das Thema Westbank, um radikale Siedler, Land-Diebstahl, Apartheitd … das Nummer 1 Thema, wurde erst durch den 7. Oktober abgelöst.
Zugegeben, es ist ein ziemlich komplexes Thema und es zieht sich seit der Antike.
Ich starte im Jahr 1948.

Jordanische Kontrolle: 
Nach dem britischen Mandat und dem israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 besetzte und annektierte das Königreich Jordanien das Gebiet. Der Name Westbank wurde von Jordanien geprägt, um die Lage westlich des Jordan-Flusses zu beschreiben.

Israelische Eroberung:
1967 im Sechstagekrieg eroberte Israel das Gebiet von Jordanien. Seitdem steht es unter israelischer Militärverwaltung.


Am 31. Juli 1988 verkündete König Hussein von Jordanien offiziell den Verzicht auf alle rechtlichen und administrativen Ansprüche auf die Westbank.
Oslo-Abkommen (1990er): Das Gebiet wurde in drei Verwaltungszonen unterteilt:
Zone A: Volle palästinensische Kontrolle.
Zone B: Palästinensische Zivilverwaltung, israelische Sicherheitskontrolle.
Zone C: Vollständige israelische Kontrolle ca. 60 % des Gebiets, Standort der Siedlungen.

Das ist die grobe Zeitachse.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.02.2026 13:18.

pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.02.2026 19:34

Hallo.

UN und das Völkerrecht vs. Israel und die Siedlungspolitik in der Westbank.

Dass die israelischen Siedlungen in der Westbank international als völkerrechtswidrig eingestuft werden, liegt primär an der Auslegung der Vierten Genfer Konvention.
Der wichtigste Punkt ist Artikel 49 der IV. Genfer Konvention. Dieser besagt:
Die Besetzungsmacht darf nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet deportieren oder umsiedeln.“
Die internationale Gemeinschaft (UN, EU, Rotes Kreuz) argumentiert, dass der Bau von Siedlungen und die staatliche Förderung des Zuzugs von Israelis in die Westbank genau gegen dieses Verbot verstoßen.

Aktuelle Urteile:
IGH-Gutachten (Juli 2024): Der Internationale Gerichtshof (IGH) stellte in einem historischen Gutachten fest, dass die israelische Besetzung und der Siedlungsbau gegen internationales Recht verstoßen

Israels Gegenposition;
Keine „Besatzung“: Israel argumentiert, das Gebiet sei nicht „besetzt“, sondern „umstritten“ (disputed), da es vor 1967 keinen anerkannten souveränen Staat dort gab (Jordanien hatte es nur annektiert).
Freiwilligkeit: Die Siedler ziehen freiwillig dorthin und werden nicht „deportiert“ oder „umgesiedelt“ im Sinne der Genfer Konvention, die ursprünglich auf gewaltsame Zwangsumsiedlungen (wie im Zweiten Weltkrieg) abzielte.
Historische Bindung: Es wird auf die jahrtausendealte jüdische Präsenz in Judäa und Samaria verwiesen, die Israel einen rechtmäßigen Anspruch verleihe. 

Und in dem ganzen hin und her schreit die PDS Bewegung: Kauft nicht bei Juden ein.
Bis zum 7. Oktober gab es im großen Ganzen eine friedliche Koexistenz in der West Bank.
In der Zeit unmittelbar vor dem Konflikt waren rund 150.000 bis 180.000 Palästinenser in der israelischen Wirtschaft tätig. Davon arbeiteten etwa 100.000 bis 115.000 direkt innerhalb Israels und weitere 40.000 bis 48.000 in israelischen Siedlungen und Industriezonen in der Westbank.
Das Lohngefälle zwischen einem israelischen und arabischen Unternehmen ist immens.
Man rechnet im Schnitt damit, dass ein Arbeiter etwa 6 bis 10 Familienmitglieder (Kinder, Ehefrau, oft auch die eigenen Eltern oder arbeitslose Verwandte) mitversorgt.

Was das konkret bedeutet:
Wenn 170.000 Menschen nicht mehr zur Arbeit nach Israel oder in die Siedlungen gelassen werden, verlieren schlagartig etwa 1 bis 1,5 Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage.
Die Forderung der BDS, israelische Produkte aus der Westbank zu boykottieren, hatte zur Folge, dass einige israelische Unternehmen die Festbank verlassen haben.
Und das ist der Knackpunkt:
Jobs und Wohlstand waren ein Garant für das meist friedliche Miteinander in der Westbank.
Stand nach dem 7. Oktober:
Israel setzte die Arbeitsgenehmigungen für die große Mehrheit der Palästinenser aus Sicherheitsgründen aus.
Arbeitslosenquote: Die Arbeitslosenquote in der Westbank liegt aktuell bei schätzungsweise 38,5 %. Zum Vergleich: Vor dem 7. Oktober 2023 lag dieser Wert bei nur etwa 13 %.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.02.2026 19:35.
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