Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

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Katechon

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 40

Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

von Katechon am 26.08.2026 18:09

Nomen est Omen.

»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5540

Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

von Cleopatra am 27.08.2026 07:36

Guten Morgen, 

erstmal das Formelle: Pausenclown hat Recht, in den AGBs wird klar (sogar mehrmals) geschrieben, dass wir hier über Themen, nicht über Personen diskutieren.
Diese Tatsache ist nicht Diskussionspunkt, das muss ich so ganz klar schreiben, wir haben da ganz ganz doofe Erfahrungen mit gemacht und wenn User, die schon lange da sind und diese Regeln kennen, dies ansprechen, ist es nichts Negatives, ich finde das sogar angenehmer für alle, als wenn jemand aus der Forenleitung dann damit ankommt, das ist doch viel mehr auf Augenhöhe.
Lasst uns also weiter ganz entspannt über Themen sprechen, dieses Thema hier an sich ist ja ein ganz interessantes Thema.

Ich gebe auch mal meinen Senf dazu:

Katechon, deine Meinung ist mir persönlich neu, ich muss deine Argumentation mal noch etwas sacken lassen und etwas darüber nachdenken.
Insgesamt kenne ich als Fernsehevangelisation BibelTV als Sender und ich habe mal gesehen, dass sonntags auf einigen "weltlichen" Sendern auch Predigten oder Gottesdienste ausgestrahlt werden.
Und das finde ich soooo gut!

Denn die Welt und die Zeit verändert sich, meiner Meinung nach zum Schlechten. Jeder Lichtblick, jede Sendung oder jede halbe Stunde, in der mal in den Medien auf Jesus hingewiesen wird ist für mich viel besser als das Geschreie, Gestreite, agressive oder traurigmachende, was man sonst so sehen kann.
Ich erlebe die sozialen Medien allgemein auch als enorme Gefühlsmanipulation, meistens in Richtung Wut und Hass auf Andere, da erscheint mir dieses hier doch als so viel angenehmer und erbaulicher.

Zum Thema Spendenaufruf: Wir haben immer wieder mal externe Prediger bei uns in der Gemeinde. Mal sonntags, mal sogar an mehreren Abenden.
Wir überweisen als Gemeinde dieser Person auch Geld, denn diese Person hat oft einen weiten Weg auf sich genommen, der Sprit ist sehr teuer geworden.
Diese Person nächtigt meistens bei einem Ehepaar aus der Gemeinde und wird dort verwöhnt, aber wir sehen es keinenfalls als negativ, dieser Person dann Geld zu geben. Das war oft, wenn wir ganze Themenabende hatten, zu denen außerdem offiziell und algemein eingeladen wurde (auch als Evangelisation, oder andere Gemeinden-AUstausch, Gemeinschaft).

Die Technik und Co kostet ja auch enorm, deshalb finde ich es erstmal grundsätzlich nicht falsch, wenn um Spenden gebeten wird, denn das ist ja auch freiwillig.

Die genauen Inhalte der Predigten muss man natürlich wie in jeder Predigt anhand der Bibel prüfen, aber allgemein sehe ich das Thema nicht als negativ.
Wir müssen eben auch sehen, dass wir im 2026 leben. Und alles, was erstmal neu erscheint, ist nicht zwingend schlecht, sondern muss neu betrachtet werden- das meine ich jetzt allgemein.


Das sind meine 2-3 Strophen zu diesem Thema

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 784

Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.

von nusskeks am 27.08.2026 08:07

Cleo: Wir überweisen als Gemeinde dieser Person auch Geld, denn diese Person hat oft einen weiten Weg auf sich genommen, der Sprit ist sehr teuer geworden.

Weshalb auch nicht? Wenn euer Verhältnis zu dem Prediger in Ordnung ist, kann er auch Geld von euch annehmen. Muss ja nicht bei jeder Gemeinde so sein, wie bei Paulus und Korinth. Von den Korinthern wollte Paulus nichts annehmen, weil einige Gemeindemitglieder sich bereits von irgendwelchen "Super-Aposteln" hatten auf eine falsche Vorstellung bringen lassen. 1Korinther 9 berichtet da ausführlich drüber.

Es gibt zwar die Ansicht, für das Evangelium dürfe mein kein Geld verlangen, dabei wirft man jedoch oft verschiedene Dinge zusammen. Denn natürlich ist die Botschaft selbst nicht durch eine Art von "Bezahlschranke" zu blockieren. Der Bruder, dessen Berufung die Verkündigung ist, muss jedoch trotzdem von irgendwas Essen und Kleidung kaufen können.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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