Siehe, deine Mutter!

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2547

Re: Siehe, deine Mutter!

von Merciful am 30.09.2026 19:48

Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
Ich schreibe euch Vätern; denn ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist.
Ich schreibe euch jungen Männern; denn ihr habt den Bösen überwunden.
 
Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr habt den Vater erkannt.
Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist.
Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch,
und ihr habt den Bösen überwunden.
 
(1. Johannesbrief 2,12-14; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Die Gemeinde Jesu - eine große Familie.
 
Da gibt es Väter und Kinder, junge Frauen und junge Männer.
 
Mehrere Generationen bilden einen Organismus.
 
Die jüngeren Geschwister partizipieren an der Erfahrung der älteren Geschwister.
 
Die jüngeren wachsen in die Verantwortung hinein und tätigen mancherlei Dienste.
 
Aber alles hängt daran, mit dem Anfang eins zu bleiben.
 
In der Erkenntnis des allmächtigen Vaters das Wort Gottes bewahren und den Bösen überwinden.
 
Merciful

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pausenclown

-, Männlich

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Beiträge: 591

Re: Siehe, deine Mutter!

von pausenclown am 01.10.2026 07:41

Hallo.

Vielleicht helfen ein paar Fragen an diesen Text.
Welcher der Jünger blieb bis zum Kreuz bei Jesus und glaubten seine Brüder z.B. Jakobus an ihn?
War Salome die Mutter von Johannes, die Schwester von Maria?

Wenn Jesus kein Gebot gebrochen hat, wie ging er dann mit dem Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren um?

Dazu eine Frage an die damalige Kultur, wie ging man mit den letzten Worten eines Menschen, der den Tod vor Augen hatte, praktisch um, quasi sein Testament?
Laut jüdischer Überlieferung ist es ein Gebot, die Worte eines Verstorbenen zu erfüllen.
Zitat: Wenn ein Sterbender im Angesicht des Todes mündlich verfügt,wer sein Eigentum erhält oder wer für wen sorgen soll, benötigt es keine schriftlichen Verträge…
Usw.

Gab es sowas wie “geistliche Adoption” in der damaligen Kultur?

Aus dem Traktat Sanhedrin:
Wer das Kind seines Nächsten die Tora lehrt, dem wird es angerechnet, als hätte er es gezeugt.“

Horim die Eltern.Wörtlich: „Diejenigen, die den Weg weisen“ oder die Kinder wie Pfeile in das Leben schießen.
Moreh/Morah das ist der Lehrer. Wörtlich: „Derjenige, der die Richtung zeigt“ oder den Pfeil auf das Ziel ausrichtet.
Torah das ist die „Zielrichtung“ oder „Wegweisung“ Gottes für das Leben. Der Pfeil, der genau ins Schwarze trifft.
Und alle drei Begriffe haben dieselbe Wurzel.

Ob das jetzt alles zutrifft?

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2026 07:46.
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