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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von nennmichdu am 09.06.2017 16:20

Merciful,


merkst du eigentlich, wie du die ganze Zeit versuchst dich zu rechtfertigen - als ob ich dich persönlich angegriffen hätte?

Warum sollte ich dies tun?  Ich habe auch keine Lust auf Streitgespräche oder Rechthaberei. Noch möchte ich jemanden herausfordern oder mich vergleichen.

Und wenn ich dann Sätze von dir lese:

Für die Schlussfolgerungen, die du ziehst, bist du selbst verantwortlich.

 dann frage ich mich, was für eine Grundstimmung und was für ein Argwohn kommt da in dir mir gegenüber hoch ...---?



Du  schreibst weiter:



Also mir schreibt Gott seine Gebote ins Herz, indem ich mich an Gottes Geboten orientiere.



Im Hebräerbrief steht:



Hebr 10,16 »Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht er: »Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben,


dann verstehe ich dies so, das dies ein einmaliger Akt Gottes ist, der dann nicht dadurch geschieht, das ich fortlaufend auf die Gebote Gottes noch achten muss, um sie dann quasie verinnerlicht zu haben, sondern das Gott mir ein neues Herz, einen neuen Sinn gibt, aus dem heraus ich dann in den Geboten Gottes lebe...

Verstehst du, was ich meine? - wo der Unterschied besteht..?

Mich würde auch interessieren, wie du die von mir erwähnten Verse in Kolosser 2


20 Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:
21 Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren?
22 Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen,
23 die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.

verstehst...--- speziell Vers 21....


gruß,
thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Burgen am 09.06.2017 10:56


Vorhin sah und hörte ich einen Beitrag von opendoors.
Dort erzählte eine Frau aus Eritäer. Seit der Unabhängigkeitserklärung von vor ca 20 Jahren darf nicht mehr von Jesus erzählt werden usw.
Diese Frau tat es als ausgebildete Evangelistin trotzdem. Ihre Gabe war das Singen.
Die Wärter und Polizisten der Containergefängnissen folterten sie, schlugen sie fast bis zum Tod über 32 Monate hindurch. Sie sang trotzdem Jesus. Zum Sterben wurde sie nach Hause geschickt.

Also, ich will damit sagen, da, wo Jesus, oder sein Kreuz vonder Bildfläche verschwinden, geschieht Terror und Anarchie, Verblendung.

Auf der anderen Seite,denke ich an Luther, er warf sogar das Tintenfass gegen die Wand, weil er voll in der Anfechtung war.
So wird jedenfalls erzählt.
Und doch waren seine Glaubensvollen Worte sehr kräftig und nachdenkenswert für andere.
Als ich einige las, dachte ich daran, dass er schon in jungen Jahren eine Professur inne hatte.

Was hat das beides nun mit dem Thema hier zu tun?
Ich denke, dass wie beides in uns selber haben.

Das wirklich wichtige im Leben ist, trotz aller Anfechtung und infrage gestellt werden durch andere,
sich besinnen auf das, was an den Worten der Schrift von Jesus, oder den Bildern der Beispiele aus der Schrift.
Das Banner der Gnade hochhalten. Gott hat uns durch das Kreuzgeschehen durch das Blut vergeben, reingewaschen,
in sein, des Gottes Reich, Reich hinein geholt.

Wir können uns nur gegenseitig helfen, neu und immer wieder Jesus im Herzen bewegen.

Also, ich versuche es jedenfalls. Der Vater ist wert geliebt zu sein.
Der Vater - ein Mitglied hat mir den Vater bewusstgemacht.
Es ist Gnade, alles Gnade, darum dürfen wir uns freuen und fröhlich sein in ihm.
Durch Anfechtung hindurch - wie Psalm 23 es schenkt.
Gott sei Dank.

Gruss Burgen, Worte sind manchmal so unzulänglich... 
 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Greg am 09.06.2017 10:49

Ehjaa.......
(Räusper)

Das mit dem "Wandeln im Geist" steht hier:

Galater 5

16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.

Hier geht es ganz grob um den Einfluss von Leutchen in der Gemeinde der Galater, die Ihnen sagten, das sie nach dem Mosaischen Gesetzt leben sollten um vor Gott gerecht zu werden (Beschneidung, Aua!).

Paulus erklärt Ihnen, das solche Lehren unfug sind und erklärt, das sie im Geist Wandeln sollen.

Aber was bedutet das?

Es bedeutet, das man unter der fortwährenden Leitung des Heiligen Geistes ist. Du lässt dich von Ihm von Moment zu Moment leiten. Er übernimmt die Kontroile und bestimmt deinen Weg.

Ein Schlüsselwort ist "Wandeln". Au dem Griechischen würden wir da am besten Übersetzen "Weiter Wandeln".

Das bedeutet, das "Wandeln im Geist" ein fortwährender, langsamer prozess ist. Wir gehen unter der Leitung des Heiligen Geistes. Das ist ein langer, langsamer Spaziergang. Das ist nicht ein kurzer Sprint der Heligkeit.

Paulus erwähnt Später, das Christen in einem fortwährenden Konflikt leben bei diesem Spaziergang. So ist das halt. Aber der Geist Gottes macht uns Mut, weiterzugehen. Je mehr wir wandern, je mehr wir vertrauen, umso einfacher wird es diesen Konflikt durchzustehen.


Also ihr lieben, langsame Schritte des Vertrauens. Das ist alles. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Greg am 09.06.2017 10:26

Ich übersetzte Gehorsam mit Vertrauen.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 09.06.2017 10:13


Losung

Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte. / Jesaja 9,2

Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele;
auch nicht einer sage von seinen Gütern,
dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. / Apostelgeschichte 4,32

Galater 3, 1-5
Apostelgeschichte 7, 17-29

Gott, dir sei Dank für dieser Erde Brot, für freien Raum, für Weisung und Gebet.
Du gabst mir Kraft, du halfst mir in der Not.

Gott, dir sei Dank für Menschen, die ich fand, die meinen Weg geteilt, mich Freund genannt.
Ich dank dir Gott, du hast sie mir gesandt.
Halleluja! 
(BG: Walter Klaiber)



 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5543

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Cleopatra am 09.06.2017 07:50

Merciful schrieb: Die Anknüpfung an das Thema dieses Threads geschah mit den Worten 'Mit Jesus zu leben bedeutet ...'.

Danke für die Erklärung, nun kann ich den Beitrag besser verstehen.

Manchmal habe ich den Eindruck, wenn Christen von den Geboten Gottes sprechen oder schreiben, dann wird ihnen sogleich Gesetzlichkeit unterstellt.

Ja, leider ist das so, dass man oft missverstanden wird bzw von einem Extrem ins andere gesehen wird.
Deshalb ist es auch gut, wenn man nachfragen kann.

Gehorsam ist nicht Zwang, sondern kann genauso gut auch als Liebesgrund und Respekt gesehen werden.
Gehorsam fordert Gott auch. Das können wir immerwieder lesen in der bibel, deshalb dürfen wir es auch immer wieder nennen.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir errettet werden durch Gehorsam.
Dies sind zwei paar Schuhe und ich denke, du hast das schon richtig ausgedrückt, ich sehe in deinen Beiträgen jedenfalls keine Gesetzlichkeit.
Nein, du betonst ja die Gnade.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2541

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 09.06.2017 07:27

Ich halte mich zu allen, die dich fürchten und deine Befehle halten.

(Psalm 119, 63; Lutherbibel 2017)

Merciful

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2541

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 08.06.2017 19:12

Ich denke, dass du, nennmichdu, mich gründlich missverstehst.

Wenn ich von der Gnade schreibe, dann scheinst du dies zu überlesen.

Nehmen wir einmal folgende meiner Aussagen.

Merciful schrieb: Aus der Gnade leben in und nach den Geboten Gottes ist etwas gänzlich anderes.

Mit dieser Aussage bezog ich mich auf die Gesetzlosigkeit und auf die Gesetzlichkeit.

Warum nimmst du es dann nicht zur Kenntnis, dass ich die Gnade voranstellte?

Es ist doch klar, dass die Liebe Gottes unserer Liebe zu ihm vorangeht.

Dies zu wissen gehört doch zu den elementaren Grundkenntnissen der christlichen Glaubenslehre.

So lehrte es Paulus, so lehrte es Johannes.

Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.

(1. Brief des Johannes 4, 11; Lutherbibel 2017)

Ich bin der Meinung, dass es hinsichtlich der Gespräche in diesem Forum nicht förderlich ist, wenn Menschen anderen Menschen quasi unterstellen, sie wüssten nicht einmal die elementaren Grundkenntnisse der christlichen Glaubenslehre.

Dieses Verhalten führt dazu, dass in den einzelnen Threads immer und immer wieder Menschen sich selbst groß zu machen versuchen, indem sie andere klein zu machen versuchen.

Als ob es darum ginge, anderen zu beweisen, dass sie nichts wissen und nichts sind. Als ob es darum ginge, anderen nachzuweisen, dass sie keine richtigen Christen sind.

Worum geht es denn?

Es geht darum, gemeinsam zu lernen. Dies setzt aber doch zunächst einmal voraus, dass man den anderen Menschen wertschätzt. Unter Christen bedeutet dies, dass man es dem anderen Menschen zugesteht, dass auch er ein Christ ist, für den Jesus starb.

Es geht nicht darum, den anderen Menschen zu besiegen, indem man ihm seine Überlegenheit demonstriert. Sondern es geht darum, einander wertschätzend den Weg des Glaubens zu gehen.

Wie aber soll dies gehen, wenn immerzu unterstellt wird, man wüsste dies nicht und man kenne jenes nicht?

Merciful

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2541

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 08.06.2017 18:31

nennmichdu schrieb: Aber du verstehst vielleicht, das es missverständlich klingen kann und ich aus dieser Aussage ableiten könnte, ich müsste ersteinmal Gottes Gebote halten um dann dadurch Gott zu zeigen, das ich ihn liebe.

Ich habe lediglich die Aussage des Johannes wiederholt.

Wenn du aus dieser Aussage eine nicht zutreffende Schlussfolgerung ziehst, dann kannst du nicht mich dafür verantwortlich machen.

Für die Schlussfolgerungen, die du ziehst, bist du selbst verantwortlich.

Gott weiß ohnehin, ob du ihn liebst oder ob du ihn nicht liebst.

Wie kommst du auf den Gedanken, man müsse Gott etwas zeigen oder beweisen?

Merciful

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2541

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 08.06.2017 18:20

nennmichdu schrieb: ... wenn Gott uns die Gebote ins Herz schreibt - indem er uns ein neues fleischernes Herz und einen neuen beständigen Geist schenkt - werden wir doch automatisch dann das tun, was Gott gefällt.

Also mir schreibt Gott seine Gebote ins Herz, indem ich mich an Gottes Geboten orientiere.

Wenn ich etwa den Psalm 119 lese, bedenke und bete, dann erfahre ich das Wirken Gottes in mir.

So hat auch Jesus es beschrieben.

Menschen, die ihn lieben, die halten sein Wort.

Und der Vater und der Sohn offenbaren sich ihnen und nehmen Wohnung in ihnen.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2017 18:21.
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