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Trisgump
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Trisgump am 06.06.2016 22:39@Pal
Also ich kann dir deinen Gedankengang nicht verübeln, da er naheliegend ist. Dennoch muss ich ganzg klar deine These verneinen, dass ich Jesus auf die Anklagebank setze. Somit ziehst du mir vorschnell einen Schuh an, dem ich nicht unbedingt verdient habe. Ich würde meinen schwachen Glauben eher auf einen Faktor X schieben, den ich nicht berücksichtigt habe und auf der Suche danach bin, welcher es ist. Aber keineswegs würde ich wie gesagt Jesus als Schuldigen betitteln.
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Greg am 06.06.2016 22:29@Jamescook
Ich glaube ich habe dich ein wenig verloren, was ist konkret dein Argument?
Also wenn tatsächlich ein richtiger Budhist in Thailand wärst, dann hätten wir gar nicht diese Diskussion ob es fair ist oder nicht wenn Leute für Ihre bösen Taten im Jenseits bestraft werden. Je nach Karma, je nach deinen Taten kannst du im kalten naraka oder im heißen naraka landen.
Da gibt es zB einen Ort, wo du für 1.62×1000000000000 Jahre (also 10 hoch 12) von wesen mit feurigen Waffen angegriffen wirst. Wenn Du in Ohnmacht fällst, wirst du aufgeweckt damit du wieder zerstückelt werden kannst. Oder dir wird flüssiges Metal auf dem Kopf gegossen.
Eine anderer Ort wird da beschrieben wo du für 3.39738624×10hoch18 Jahre lang schrecklich leidest während du in einem ofen lebendig geröstet wirst.
Klingt ziemlich grausam. Aber für dich als Budhist wäre das voll okay vom glauben her. Warst du halt ein böser mensch, wirst du halt aufgespiest und geröstet.
Auch dann. Weisst Du warum? Weil es schon im hier und jetzt sich so bei menschen abspielt. Leute, die vor wahl stehen etwas gutes und vernünftiges zu tun oder etwas zu tun, was sie zerstören wird. Viele wollen nicht, etliche können nicht anders.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Pavle am 06.06.2016 21:50Ich hoffe ich verstehe worauf du hinaus willst.
Das sind eigentlich zwei Kritiken (hoffe ich habe recht):
1. Wenn ich in einem moslemische, hinduistischen, ... Land geboren wäre, und dann nach den gleichen Kriterien geurteilt wird, ist das ungerecht.
2. Wieso antwortet Gott nicht?
Zum Ersten: Ich denke das Gott jeden dannach beurteilt, was er ihm eröffnet hat. Ich kenne einen Fall (aus zweiter Hand), wo ein ehemaliger Kannibale bezeugt hatte, dass eigentlich alle wussten, das sei nicht gut, aber die Tradition war stärker. Der Heilige Geist wirkt auch unter Moslems, Hindus, Animisten, ... und dannach wird ihnen geurteilt. Was ist denn mit dem AT. Da Gab es keinen Jesus.
Natürlich können wir jetzt nicht sagen: Also ist es egal, was ich glaube. Das geht nicht, da du die Möglichkeit hast die Wahrheit zu erfahren. Nimm die Biben in die Hand und lerne 
Zum Zweiten: In den 80ern hat ein 18-jähriger zu seiner Mutetr gesagt: Ich brauche Gott nicht. Er stieg in sein Auto, hatte nach 2 Minuten ein Unfall, ist querschnittsgelähmt und heute lobt er Gott jeden Tag, dass er ihm eine 2. Chance gab. Wir kennen Gottes Plan nicht. Womoglich würde dich ein beruflicher Erfolg, von Gott wegbringen, womöglich ist dein Beruf auch nicht das Richtige für dich. Kein Mensch kann dir sagen, wieso du nach acht Monaten immer noch nichts hast, aber was sind acht Monate im vergleich zur Unendlichkeit?
Uns geht es so gut, dass wir die ersten Christen vergessen. Die wurden getötet!
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Jamescook am 06.06.2016 21:47Hm, kommt drauf an was ein echter Christ ist.
Ich halte mich schon für einen Christen, bzw. versuche mich wie einer zu verhalten. Bin vor mehr als 2 Jahren zum Glauben gekommen, da ich sehr gerne philosophiere und mir halt über jede Sache Gedanken mach. Vorher war ich eher so der "coole" der auf Gott geschissen hat. Mein Verhalten war auch nicht grade positiv. Durch die Bibel hat sich das größtenteils geändert, was mein Verhalten und Respekt gegenüber anderen Menschen angeht. Ich schaff es aber nicht immer von meinem alten "ich" loszukommen, es ist schwierig.. Also keine Ahnung was du genau hören möchtest aber ich hoffe dir genügt dass ich mich bemühe..
Aber bin jetzt kein vollasi mit 15 gewesen haha, der jeden angespuckt hat oder geklaut hat, nein. Nicht so krass, hab auch nie geklaut oder solche Straftaten begangen nur der Respekt war oft nicht da.
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 06.06.2016 21:33Ich finde es gut, wenn du von "Religion" wegbleibst und Jesus selbst suchst!
Da bin ganz deiner Meinung!
Noch einmal aber mein Frage, die du eigentlich nicht klar beantwortet hast:
Hälst du dich für einen (echten) Christen?
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Pal am 06.06.2016 21:30Denn gegen einen Willkürlichen Gott würde ich mich evtl. sogar massiv auflehnen, aus Prinzip.
Lieber Tris, machst du das denn nicht schon?

Denn wenn ich dich so lese....
Ein elementarer Fakt im Christentum ist doch jener, dass nur Jesus uns den Glauben an ihn schenken kann. Und was, wenn ich ewig oft darum bat und ihn irgendwie immer noch kein Stück weit habe?
... kommt es mir genau so vor, das an deinem Frust nur einer Schuld haben kann=> Jesus selbst!
Denn du hast ja "ewig drum gebeten" und ER hat es dir versagt.
Also haben wir ja schon die Lösung deines Problems und wissen, wo der Schuldige ist!
Ich kann nur staunen! -
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Jamescook am 06.06.2016 21:26Was hat Jesus mit Religion zu tun.. Mit Religionen mein ich an welche Bücher, Götter geglaubt werden.
(Damit keine Missverständnisse entstehen ->) Jede Religion der Bibel glaubt an Jesu, also in Kern das was die Bibel versucht zu ermitteln. Nur wird vieles missbraucht/verdreht/ missverstanden usw ..
Und wieso dieser Rat?
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 06.06.2016 21:19Also James, jetzt verstehe ich dich noch weniger.
Auf der einen Seite sagst du:
Will keiner Religion folgen!
Also muss ich doch erstmal den Wahrheitsgehalt herausfinden, also mich überzeugen lassen. Ich kann doch nicht einfach blind folgen? Die Liebesbeziehung entwickelt sich dann.
Dürfte ich dir einen Rat geben? - Bleibe bei deiner hier zitierten ersten Aussage!
Trisgump
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Trisgump am 06.06.2016 20:43@Wintergruen
Ja aber ist dem wirklich so? Ich meine, es könnte ja wirklich so sein. Aber hierbei schwingt doch, wenn man es genau nimmt, eine Willkür Gottes mit, an die ich eigentlich nicht glauben will. Denn gegen einen Willkürlichen Gott würde ich mich evtl. sogar massiv auflehnen, aus Prinzip.
Trisgump
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Trisgump am 06.06.2016 20:32So, erst einmal einen guten Abend zusammen. Vielen Dank für die Glückwünsche! ;D Also ich wurde angefragt, ob ich meine genaue Herkunft etwas genauer erörtern könnte. Aufgewachsen bin ich in einer Stadtmission, in welche ich bis zu meinem 16. Lebensjahr ging. Parallel dazu besuchte ich immer wieder eine Landeskirche bei uns in der Ortschaft. Dann besuchte ich ca. 3 Jahre lang eine EFG und schließlich, als ich mein Wohnort änderte auch andere Freikirchen, Landeskirchen und was es da so alles gibt. Man könnte sagen, dass ich im Punkt Denominations-herkunft ein Allrounder war aber nur auf die evangelische Abzweigungen beschränkt. Dem Katholizismus stand ich früher stark kritisch entgegen, ebenso wie auch andere Religionsgruppierungen wie z.B. genannten Islam. Ich habe mit den unterschiedlichsten Menschen gesprochen und so habe ich früh gelernt, dass jede noch so schräge Theorie in erster Linie zwar nicht in das Gesamtbild der gängigen Lehren/Dogmen passt, aber mit gewissen Ausführungen durchaus schnell plausibel wirken können. Vieles hat sein Für und Wieder. Was ich damit sagen will: Ich hab keine Ahnung in welche Schublade ich gehöre.
@Wintergruen
Was du angesprochen hast, wusste ich zu 95% bis auf die passenden Bibel/Suren-Stellen zwar schon, nur ist es dennoch sich wichtig, die Grundelemente sich immer wieder vor Augen zu führen, was du sehr ausführlich und meiner Meinung nach treffend getan hast. Danke.
@Pal
Ja, da hast du recht, wenn man schon von weitem erkennt, dass mit mir etwas als „Christ" nicht stimmt. Darum habe ich auch zu Beginn versucht dies zu erläutern, da ich mir darüber selbst schon lange im Klaren bin. Auf die Frage was ich bin: Ich bin eher ein stärker überzeugter Christ, als dass ich ein überzeugter Muslime wäre, vorausgesetzt ich wäre in einem entsprechendem Umfeld aufgewachsen, bedingt da durch, da ich in Jungen Jahren „winzige Glaubensschritte" machen durfte und wenigstens das Gefühl mir eine Zeit lang wahren durfte, dass jemand großes hinter mir steht. Und da du fragtest, ob ich wirklich noch eine Antwort bräuchte, ob Jesus bei mir sei: Ich bin lange Zeit die unterschiedlichsten Wege gegangen und hab vieles probiert. Alles was mir blieb ist jener Eindruck von Leere. Entsprechende Tipps hätte ich mir gewünscht.
@Gerg
Sag mal, kannst du mir in meinen Kopf schauen? Mit deinen meisten Vermutungen lagst du meinem Empfinden nach sehr richtig. (Ja, ich bin echt nicht der krasse Lobpreis-Typ und singe ewige Wiederholungen nur ein bis maximal zweimal mit.)
Bin mir nicht sicher, was du aber mit deiner These meintest „Ich wage mal die behauptung: Du bist einer von denen." Meintest du geheuchelte Christen oder Islam-Gläubiger? Bei ersterem könnte sich sogar noch evtl ein Stück weit zustimmen, da wir Menschen uns nur zu schnell gerne mal etwas vor machen aber bei letzterem würde ich ganz klar wiedersprechen.
Werde evtl heute Nacht noch einmal antworten, weiß ich aber noch nicht. Habe jetzt erst noch einmal Einiges zu tun. Und wer den großen Fehler in mir entdeckt, der kann mich bitte darauf Hinweisen. Momentan fühlt sich irgendwie echt alles Falsch an und ich bin seit endlos langer Zeit wie ein Verrückter auf der Suche danach, wie ich konkret Besserung meiner Situation herbeiführen könnte.
PS: Achja und noch eines: Ein elementarer Fakt im Christentum ist doch jener, dass nur Jesus uns den Glauben an ihn schenken kann. Und was, wenn ich ewig oft darum bat und ihn irgendwie immer noch kein Stück weit habe?
Gruß
Trisgump

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