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solana

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Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von solana am 25.06.2017 13:09

Cleo schrieb:

Wir haben ja hier die Ableitung von Lamm zum Licht gesehen.

Gerade hier habe ich ja nachgehakt, bei dem, was Jonas dazu geschrieben hat:


Lamm n. 'Schafjunges', ahd. lamb (8. Jh.), mhd. lamp, lam, asächs. aengl. engl. anord. got. lamb, mnd. mnl. nl. lam, schwed. lamm. Germ. *lambaz (ie. *lonbhos)  entspricht formal weitgehend griech. élaphos (ἔλαφος), lat. Lumen = Leuchte, Licht


Das ist keine etymologische Ableitung!
Man kann nicht einfach ein alt- oder mittelhochdeutsches Wort, das  im Angelsächsischen noch das ursprüngliche "b" erhalten hat, neben ein griechisches Wort (élaphos (ἔλαφος),) stellen und sagen: "entspricht formal weitgehend" .
Das ist alles andere als eine etymologische Herleitung.

Deshalb habe ich im Internet nachgesehen, ob es da Zusammengehörigkeiten im Wortstamm gibt oder irgendeinen anderen Hinweis auf einen gemeinsamen Ursprung.
Gab es nicht.

Und auf meine konkrete Nachfrage antwortete Jonas:


Ich denke schon dass das, was ähnlich klingt, ähnliches bedeutet.
...
 Die Sprache ist leider durch ein ständiges um- und falschdefinieren einem stätigen Wandel unterzogen. Ich denke sprachwissenschaftlich gesehen hat vieles keine Bedeutung,

Tut mir leid, mit solchen Aussagen kann ich nichts anfangen.

Wenn man den Anspruch hat, etymologisch zu arbeiten und einen Text auf dieser Grundlage zu interpretieren, dann muss man sich schon an gewisse wissenschaftliche Regeln und Grundlagen halten und kann nicht einfach frei assoziieren - und das auch noch über Sprachgrenzen hinweg - und dann behaupten, das sei "Etymologie". 

Damit führt man sich selbst und andere in die Irre!

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Steve

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Re: Geistesgaben

von Steve am 25.06.2017 12:37

xxx

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.06.2017 14:53.

Cleopatra
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Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Cleopatra am 25.06.2017 12:06

Zum Thema Sprache hilft vielleicht folgendes Beispiel.

Wir haben ja hier die Ableitung von Lamm zum Licht gesehen.

Nun, Lamm heißt auf Englich "lamp" und Licht "light".

Wie lieber Jonas machst du die englische Ableitung?

Bitte auch hier: Das französische Wort für Lamm ist "agneau" und für Licht "lumière.

Wie machst du hier die Ableitung?

Ich meine, die Religion ist ja Landunabhängig, und die Bibel gilt für alle, stimmts?

Dann müsste es doch (um deiner Logik zu folgen) auch in diesen beiden Beispielen genauso herleiten lassen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Geistesgaben

von Cleopatra am 25.06.2017 12:02

Steve schrieb im Nachbarthread: Desweiteren schrieb ich das das sprechen in neuen Sprachen (Zungen) keine Gabe sondern der Beweis bzw. die Auswirkung des erfülltsein mit dem heiligen Geistes ist.

Hallo Steve,
wie du in den von mir zitierten Versen aus Römer 12 und 1.Korinther 12 sehen kannst, ist das Sprachenreden sehr wohl eine der vielen Gaben.
Sie ist nicht Beweis des erfülltsein mit dem heiligen Geist.

Vielleicht hilft ja mehr die Gegenfrage, dessen Antwort ich gerne von dir hören würde:
Wenn jemand nicht in Sprachen reden kann, was meinst du- kann der Mensch trotzdem vom heiligen Geist erfüllt sein?

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26

von Cleopatra am 25.06.2017 11:58

Hallo Steve,

ich möchte dir nichts unterstellen, sorry, wenn es so ankommt.
Mich hat deine Aussage schon sehr erschreckt.

Ich habe hier einen Thread dazu begonnen.

Bitte antworte da.

Lg Cleo

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Cleopatra
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Geistesgaben

von Cleopatra am 25.06.2017 11:55

Dieses Thema kam in einem anderen Thread auf.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die verschiedenen Geistesgaben herauszusuchen:

Römer 12:
1 Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.
2 Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4 Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,
5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.
6 Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, so lasst sie uns gebrauchen: Es sei Weissagung, in der Entsprechung zum Glauben;
7 es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre;
8 es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der abgibt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.


Wir sehen, es gibt unterschiedliche Gaben.
1. Korinther 7,7 Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.

1. Korinther 12:
4 Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist;
5 und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr;
6 und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.
8 Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;
9 einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist;
10 einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.
12 Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus.
13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen10, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.
14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
15 Wenn der Fuß spräche: Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib; gehört er deswegen nicht zum Leib?
16 Und wenn das Ohr spräche: Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib; gehört es deswegen nicht zum Leib?
17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn ganz Gehör, wo der Geruch?
18 Nun aber hat Gott die Glieder bestimmt, jedes einzelne von ihnen am Leib, wie er wollte.
19 Wenn aber alles ein Glied wäre, wo wäre der Leib?
20 Nun aber sind zwar viele Glieder, aber ein Leib.

Ich finde das Gleichnis mit dem Körper und den verschiedenen Körperteilen sehr hilfreich.

Wieso haben wir denn den heiligen Geist?
Alles dient Gott. Wir tun doch alles, um Gott zu ehren.
Aber Gabe bedeutet auch Verantwortung.
Schlimm finde ich aber, wenn (um im Bild zu bleiben) ein Auge zum Fuß sagt "du gehörst nicht zum Körper" oder eine Hand zum Ohr sagt "nur wir Hände sind der Körper".

Habt ihr euch mal Gedanken gemacht zu diesem Thema?
Was ich übrigends sehr interessant finde:

Nach Römer 12, in dem die Gaben angesprochen werden, geht es einen Kapitel danach nur um das Thema Liebe.
Erst dann wieder, in Kapitel 14 geht es wieder um die Handlung.
Die Liebe steht dazwischen.
Ein kleiner Gedankenanstoß

Lg Cleo

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Steve

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Re: der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26

von Steve am 25.06.2017 11:51

Cleopara

Ich spreche hier niemanden etwas ab.
Die Erfüllung mit dem heiligen Geist und die neue Geburt sind 2 getrennte Vorgänge.

Desweiteren schrieb ich das das sprechen in neuen Sprachen (Zungen) keine Gabe sondern der Beweis bzw. die Auswirkung des erfülltsein mit dem heiligen Geistes ist.

Daher bitte ich dich mir nicht etwas zu unterstellen was ich so nicht geschrieben habe.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.06.2017 11:53.

Cleopatra
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Re: der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26

von Cleopatra am 25.06.2017 11:45

Oh Steve, ich fürchte, da irrst du dich aber gewalltig.
Ich finde keine Bibelstelle, die das, was du hier schreibst, unterstreicht.

Ich finde solche Aussagen eher gefährlich weil du damit deinen eigenen Geschwistern, wenn sie nicht diese Gabe haben die Errettung ab.
Oh, das geht garnicht.

Schön, wenn du diese Gabe hast (kann ich ja nicht beurteilen) aber bitte denke da nicht höher von dir.

Aber da sich das Thema gerade ändert, werde ich einen neuen Thread aufmachen und bitte euch, dort auf das Thema Geistesgabe einzugehen.

Lg Cleo

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Steve

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Re: der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26

von Steve am 25.06.2017 11:27

CLeopatra

Allein in der Apostelgeschichte lesen wir von 5 Ereignissen wo Menschen den heiligen Geist empfingen und mit dem sog. Beweis das sprechen in neuen Sprachen (Zungenrede)  aufzeigt.
Jeder der im heiligen Geist getauft und erfüllt ist spricht in neuen Sprachen, es ist nicht eine Gabe sondern eine wirkungen des heiligen Geistes.
Das Sprachen bzw. Zungenreden ist eine sicht,-hörbare Auswirkung des erfülltsein mit dem heiligen Geist.

Gaben des heiligen Geistes, davon haben wir 9 hat JEDER (zu unterscheiden sind hier allerdings die Dienstgabern des heiligen Geistes) der von neuen geboren ist und der heilige Geist wird dies jedem so zuteilen wie es in bestimmten Situationen benötigt wird wenn wir uns danach ausstrecken und öffnen.



Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.06.2017 11:35.

solana

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Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von solana am 25.06.2017 09:57

Hallo Jonas


Das ist kein Spiel und das sind nicht meine Assoziationen und Aleitungen, sondern das nennt man Etymologie.


Etymologie ist eine exakte Wissenschaft, die Kenntnis der Sprachentwicklung voraussetzt und die "Verwandschaft" belegen kann durch Nachweis der Zugehörigkeit zur selben Wortwurzel und erklären kann, durch welches Lautverschiebungsphänomen sich Worte im Laufe der Zeit wie genau verändert haben.

Nach solchen Erklärungen habe ich dich gefragt, aber keine solche Antwort bekommen.

Wenn man stattdessen einfach Gleichklingendes irgendwie verbindet (wie du mit "Lamm" und "Lampe" und das dann auch noch in einer anderen Sprache als die Originaltexte, um die es geht), dann ist das kein wissenschaftliches Arbeiten, sondern eine naive Gleichsetzung wie in der sogenannten "Volketymologie":


Bei einer Volksetymologie, auch Fehletymologie,[1] Paretymologie und Eindeutung,[2] handelt es sich laut Meyers Großem Universallexikon um eine naive Verdeutlichung bzw. Motivation eines isolierten, nicht mehr verstandenen Wortes durch Anlehnung an ein klangähnliches Wort. Der etymologische Zusammenhang, der dabei hergestellt wird, ist historisch falsch, z. B. Armbrust (siehe unten).[1]Dies ist ein historischer Wortbildungsprozess, bei dem ein unbekanntes Wort (manchmal auch ein Fremdwort) nach dem Vorbild eines vertraut klingenden Wortes gebildet wird. Hierbei kann sowohl der Wortkörper phonologisch verändert werden, als auch durch das Mittel der Analogie eine phantasievolle Neubildung entstehen.

Im engeren Sinn ist eine Volksetymologie eine falsche Deutung der ursprünglichen Bedeutung eines Wortes nach der Lautform, z. B. Maulwurf (siehe unten).[1]

Der Begriff der Volksetymologie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem 1852 erschienenen Aufsatz Ueber deutsche volksetymologie von Ernst Förstemann geprägt.[3][4] Volksetymologien kommen häufig in mündlich überlieferten Erzählungen vor. Dabei handelt es sich zumeist um homophone (gleich klingende) Namensdeutungen von Pflanzen, Orten oder Heiligen (zum Beispiel Augustin bei Augenleiden).

(zitiert aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Volksetymologie)

Es gibt sehr viele solcher "volkstümlicher" Erklärungen von nicht mehr verstandenen Flurnamen, bei der im Nachhinein hübsche Erklärungesgeschichtchen den Namensurspung erklären sollen. Sprachwissenschaftlich sind diese erstellten Verbindungen und Verknüpfungen nicht haltbar, entstammen der Phantasie.
Auch diese Menschen gingen nach der Devise vor: 


Ich denke schon dass das, was ähnlich klingt, ähnliches bedeutet.


Das kann mal zufällig hinhauen.
Man kann damit aber auch total auf die Nase fallen und völligen Blödsinn behaupten.

Deshalb kann ich nur davor warnen, mit biblischen Texten so zu verfahren.

Gruss
Solana

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.06.2017 09:58.
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