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Pal

58, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 1890

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von Pal am 19.02.2017 18:49

...da hatten wir doch mal vor längerer Zeit einen Thread: "Die freiwillige Marionette" - das klingt wie eine absolut unmögliches Paradox, bringt aber genau das rüber, was ich aus der Bibel verstehe...

vielleicht will da mal einer nachschlagen...? - grüße!

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nennmichdu

51, Männlich

  Neuling

Beiträge: 16

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von nennmichdu am 19.02.2017 16:23

Eines noch zum Thema  - das wir seinem Willen gehorchen müssen...

das tun wir zwar dort, wo wir den Nächsten lieben - dort erfüllen wir nämlich das Gesetz/die Gebote Gottes...

aber dort wo wir versuchen aus eigener Kraft gute Werke zu tun, Gottes Ordnungen zu befolgen, da scheitern wir. Erscheinen abstoßend "überfromm" oder heuchlerisch.

"Gott sei mir dem Sündern gnädig" -  ist die Haltung, die uns vor Gott rechtfertigt. Nicht aus Werken, sondern aus Glauben. Heilig gemacht von Gott. Nicht durch Werke erst heilig werden.  Aus der Verbundenheit (dem geheiligt sein) mit Gott dann Gottes Werke, gute Werke tun. (Denn Glaube ohne Werke ist ja auch tot).

Auch ein Reformationsthema Luthers. 

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nennmichdu

51, Männlich

  Neuling

Beiträge: 16

Nicht mein Wille geschehe...

von nennmichdu am 19.02.2017 16:17

Das Thema, in wieweit unser Wille frei ist, dieses oder jenes zu tun, hat schon Martin Luther in seiner Schrift "Von der Unfreiheit des Willens" ausgiebig erläutert. Gegen seine Gegner, die alle (Willens)Entscheidungen in der Verantwortung des Menschens sehen wollten. Luther dagegen betonte, das Gott das Wollen und Vollbringen bewirkt.

Meiner Meinung nach kann man hier wohl von beiden Seiten vom Pferd fallen. Wollen und Vollbringen, Anfang einer Aktion und das Vollenden einer Tat bewirkt beides Gott. Aber dazwischen steht noch das "Tun" selbst  - nachdem ich den Willen etwas zu Tun, bekommen habe und bevor ich das, was ich tun will, dann auch vollbracht habe.

Natürlich wird nicht der Verstand und der Wille beim Gläubigen an der Gardrobe abgehängt. Nach meiner Erfahrung sind wir als Christen schon frei, dieses oder jenes anzugehen. Uns hierhin oder dorthin zu wenden, weil wir durch Gott in die Lage versetzt werden, frei zu sein von den Zwängen, die andere Menschen treiben - dieses oder jenes zu tun/tun zu müssen.

Darüberhinaus leitet uns Gott in Lebensumstände hinein, die er geschaffen hat, damit wir durch seine Kraft und in seinem Willen dann das tun, was er für gut heißt. Und wenn wir mit Gott und Gottes Wort leben, dann identifizieren wir uns immer mehr mit seinem Willen, seinem Wesen und wollen dann auch das tun, was Gott für gut hält.

Wir haben darüberhinaus sogar die Freiheit alles tun zu dürfen. Nur dient nicht alles zum Guten. Aber schaden kann uns nichts. Nur das wir hier Gott nicht versuchen sollen. 

Jesus war von uns allen hier über die Maßen angefochten, als er den Weg zum Kreuz gehen musste (die Verlassenheit von Gott erfahren musste, als alle Sünden der Welt auf ihn lasteten --- diese Gottverlassenheit müssen wir nun als Christen nie mehr erfahren..., und auch wenn Gott sich für einen "kurzen Moment" mal zurückziehen mag, dann dient das nur zu unserer Erziehung im Glauben.)

Ein Stückweit werden wir wohl immer wieder mal vor Entscheidungen gestellt werden, diese dann auch zu treffen. Allerdings, das ich eine Entscheidung treffe, ist dann Gottes Ziehen und Werben zu verdanken. Es ist aber auch kein Automatismus, als ob ich in seinem "Kraftfeld" dann das einfach mache, was mich treibt. Gott würde auch nie gegen unseren Willen handeln oder unseren Willen manipulieren. Oder uns als Kanal für sein Willen fremdsteuern. Er steht vor der (Herzens)tür und klopft an. 

Dort wo wir ihn hören --- und ihm öffnen, ihn in unser Leben hineinnehmen, da haben wir (Mahls)Gemeinschaft mit ihm. Da macht uns sein Blut, sein Leben und sein Geist lebendig und befähigt uns, seinen Willen zu tun.

 

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Burgen

66, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 1782

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 19.02.2017 10:47

Hallo ihr Lieben, danke, liebe adi

letzte Woche konnte ein Schneemann aus dem Vogtland / Sachsen bewundern.

Er ist/war der größte Schneemann in De. 15,5 m hoch. Sein 'Unterteil' war wie ein rieiger Mantel geformt, so ähnlich wie ein Peticoatreif.
Der Kopf war ein runder Ball, wie gewohnt, nur eben viiiel größer als sonst.
Die Nase war ein roter zusammengerollter Teppich.
Echt schön und eine gute Idee, oder?

**********************************************************************************************************************************
Wochenvers Hebräer3,15

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.

Losung  5. Mose 30,9  und  2. Timotheus 1,5

Der HERR wird sich wieder über dich freuen,
dir zugut,
wie er sich über deine Väter gefreut hat.

Paulus schreibt an Timotheus:
Ich erinnere mich an den ungeheuchelten Glauben in dir,
der zuvor schon gewohnt hat in deiner Großmutter Lois und in deiner Mutter Eunike;
ich bin aber gewiss,
auch in dir.
***
Herr, dass wir betwnd vor dir stehn, dir Lob und Dank zu bringen, durch unsre Väter ist's geschehn, die lehrten uns, dir zu singen.
Sie haben uns dein Wort gesagt, es aus dem Schutt gezogen.
Zu dir sie standen unverzagt.
Ihr Mut hat nicht gelogen, dein Heil sie nicht betrogen.
(BG: Wilhelm Jannasch)
***
Evangelium   Lukas 8,4-8 (9-15)
Epistel            Hebräer 4, 12-13
Predigt           Markus 4, 26-29       Psalm 18, 21-51


 
 

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

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Merciful

46, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 380

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 19.02.2017 09:12

Ich bin ein Gast auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir.

(Psalm 119, 19; Lutherbibel 2017)

Merciful

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nennmichdu

51, Männlich

  Neuling

Beiträge: 16

Heilig sein und Heil werden

von nennmichdu am 19.02.2017 07:55

Mir fällt dazu die Jahreslosung ein...

Das neue (fleischerne) Herz ... was zuvor als nicht erlöster Mensch kalt wie Stein ist, egoistisch und auf den eigenen Vorteil bedacht...
und den neuen beständigen Geist (der nicht wie ein Fähnchen im Wind sich immer den vorherrschenden Meinungen/Geistern unterordnet/anschließt) ..


In der Bibel stehen dazu folgende Verse (nach der Elberfelder Übersetzung)


Hes 18,31 Werft von euch alle eure Vergehen, mit denen ihr euch vergangen habt, und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Ja, wozu wollt ihr sterben, Haus Israel?

(schafft euch im Sinne von Abwendung von dem was Gott nicht gefällt hin zum Vertrauen und zur Abhängigkeit von Gott)

Hes 36,26 Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.

(für uns Christen fängt dies dort an, wo wir unsere "Altlasten" und unsere Verfehlungen mit Jesus am Kreuz begraben/getilgt/gesühnt sehen/wissen)...
dort kann Gottes Geist in uns einziehen, unserem Geiste aufhelfen, ihn erleuchten.... dort gibt uns Gott ein neues fleischernes Herz was mitfühlt mit der Not um uns herum... 

Als "Heilige" sind wir dann abgesondert für Gott, zwar noch in der Welt, aber nicht von der Welt. Haben unsere Begierden gekreuzigt, sind mit Jesus gestorben. Haben nicht mehr lieb was in der Welt ist. Augenlust, Fleischeslust und Hoffärtiges Leben. Das, wonach wir ungestilltes Verlangen hegen, was wir besitzen und was wir darstellen wollen.  

Und das ist in der Nachfolge ein täglicher Prozess. So wie Jesus sagt:

Mt 16,24 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!

Darüber hinaus können wir aber auch innerlich und äußerlich "Heil" werden..

Jesaja 53 (nach Luther 1984)

4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Jesus hatte alle körperlich/seelisch/geistig geheilt, die zu ihm kamen.. - das kann ich in meinem eigenen Leben nur bestätigt finden und auch im Leben von anderen Menschen, die ich kennenlernen durfte...
 

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Burgen

66, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 1782

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von Burgen am 18.02.2017 23:01

Hallo nennmichdu

keinesfalls brauchen wir unseren Willen an der Garderobe abgeben, wenn wir Jesus nachfolgen.

Nur ist es so, dass wir uns nicht mehr selber gehören.

Wir sind der Tempel Gottes. Jesus lebt durch den Heiligen Geist in uns.

Im bestenfall können wir mit Johannes dem Täufer sagen: ich muss abnehmen, er muss zunehmen.

Es hat ein Herrschaftswechsel stattgefunden, der immer mehr durch uns gelebt wird.

Unseren Willen brauchen wir täglich für die Entscheidungen des täglichen Lebens, in denen wir der Stimme und den Geboten Gottes gehorchen.

Nicht aus Zwang und Unterdrückung, sondern aus Liebe.

Er gebraucht unsere Arme, Beine, Mun und Hände, weil wir auf der Erde leben und Arbeiter sind.

Gruss
Burgen 

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

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chestnut

54, Weiblich

  Motiviert

Chatleitung

Beiträge: 178

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 18.02.2017 21:10

Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Johannes 12,46

In der Zeit des elektischen Lichtes empfinden wir die Dunkelheit bestimmt weniger als damals, als Jesus diese Worte gesagt hat. Aber die langen Winterabende geben doch auch einen Eindruck dessen, was Finsternis bedeuten kann.

Jesus bezeichnet sich als das Licht.
Ein Licht im Dunkeln kann nicht übersehen werden.

Wir wollen im Hauskreis darüber nachdenken, was dieser Vers für uns bedeutet.
Herzliche Einladung an die Hauskreismitglieder

Sonntag 19. Februar 2017, Raum Hauskreis-Miteinander, 20.30 Uhr

Cosima und Chestnut freuen sich auf den Austausch mit euch

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alles.durch...

53, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 961

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von alles.durch.ihn am 18.02.2017 20:30

Danke, liebe Burgen, für die neue Oase und dein treues Schreiben/ EInstellen der Losungen!!

..auf den Vers hoffe ich (wie wohl so viele von uns), dass unsere Lieben den Herr finden mögen, selbst, wenn sie ihn nicht suchen.
Dass Er ihnen eindrücklich begegnen möge, amen.


An dich und all unsere Tierliebhaber musste ich dieser Tage denken. Sohnemann machte sich auf den Weg zur Klassenreise und ich stellte seinen Koffer bereit, um die Sachen einzuräumen. Da fielen mir unsere Katzen und auch der Dackel ein, die wir vor vielen Jahren hatten - was sie für eine Trauermine aufsetzten, wenn wir den Koffer aus dem Schrank holten... O ooooohh   so in etwa sahen sie dann aus und waren zutiefst betrübt und beleidigt, weil sie wussten, dass wir uns vom Acker machen würden..   
Ja, so fühlte ich mich nun gestern....   Aber es sei unserem Großen von Herzen gegönnt, nun tummelt er sich im Schnee.^^

Liebe Gretel, freu mich immer riesig, wenn du an uns denkst und immer mal reinschaust - alles erdenklich Liebe dir und Gottes Segen!! <3

Liebe Cleo, du schriebst neulich, wie sehr sich alles zum Guten gewendet hat bei dir, und wie sehr Gott alles zum Besten verändert hat.
..stimmt absolut, und ich freu mich sehr mit dir!! 

Liebe Solana, liebe Cosima - ihr Lieben alle - ich hoffe, es geht euch gut!!? <3

Habt alle miteinander ein geruhsames gesegnetes WE
liebe Segenswünsche,
eure adi


 Wenn alsdann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus, oder dort, so glaubet es nicht.
Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen
und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen. 



Mein Erlöser lebt!  <3
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! 


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geli

61, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 483

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von geli am 18.02.2017 20:23

Ja, genau - Gott schenkt uns das "weiße Hochzeitskleid" - Matth. 22,ab Vers 11.

Schon im AT lesen wir:
"Ich freue mich im Herrn, und meine seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mit mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet" - Jes. 61,10

Auc die Offenbarung greift dieses Bild auf:

"Und es wurde ihr (der Braut) gegeben, sich anzutun mitschönem reinem Leiden. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind."  Off. 19,8

Durch Jesus sieht Gott uns vollkommen und heilig und gerecht, kein Makel ist in seinen Augen an uns zu finden.

Lg, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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