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Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?
von Wintergruen am 12.01.2015 15:38ja liebe Solana diese Römerstelle drückt es sehr deutlich aus .
ich hatte mich an Michael A nicht so glücklich mit der Sehnsucht ausgedrückt und das will ich kurz nochmal klar stellen .. Henoch fragte mich
und meine Antwort eben bezog sich auf ihre Frage , die wie folgt lautet und ein wenig ergänzt.
da ich also der Meinung bin, das ich MIT dem Herrn bin und Er mit mir, Er mich liebt, ich Ihn liebe , Er mich angenonmmen hat, ich ihm alles bringen kann was mich bewegt, alles in seine Hände legen kann, Er für mich da ist, ich Ihm vertraue, so kann ich für MICH sagen, das ich diese Art der Sehnsucht NICHT verspüre..
Er IST mein Herr, er IST mein Vater und ich fühle mich auch als sein Kind. Und wenn man zu einem gehört dann vermisst man seine Nähe nicht , wenn er immer und überall da ist und vor allem mit einem . Man vermisst seine Liebe nicht wenn man sich fortwährend geliebt weiß.
LG
Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?
von solana am 12.01.2015 15:00Ja, liebe Wintergruen, man könnte es (die Sehnsucht) auch so auqsdrücken
:
Röm 8, 23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. 24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?
von Wintergruen am 12.01.2015 14:52Lieber Michael A
laut Wikipedia zur Sehnsucht folgendes:
Sehnsucht (mhd. „sensuht", als „krankheit des schmerzlichen verlangens"[1]) ist ein inniges Verlangen nach einer Person, einer Sache, einem Zustand oder einer Zeitspanne, die/den man liebt oder begehrt. Sie ist mit dem schmerzhaften Gefühl verbunden, den Gegenstand der Sehnsucht nicht erreichen zu können.
da ich also der Meinung bin, das ich MIT dem Herrn bin und Er mit mir, Er mich liebt, ich Ihn liebe , Er mich angenonmmen hat, ich ihm alles bringen kann was mich bewegt, alles in seine Hände legen kann, Er für mich da ist, ich Ihm vertraue, so kann ich für MICH sagen, das ich diese Art der Sehnsucht NICHT verspüre..
Die einzige Sehnsucht die ich habe ist, das die Leidenschaften und Begierden mich nicht mehr beherrschen und ich widerstehen kann . (natürlich mit seiner Hilfe, denn darum bitte ich ihn )
LG
Re: Füße waschen
von Hannalotti am 12.01.2015 14:50Vor vielen Jahren gab´s bei uns im Hauskreis mal eine Fußwaschung - als ein Bild für Jesus und die Haltung des Dienens Geschwistern gegenüber.
Wenn ich ehrlich bin, muss ich das aber auch nicht immer haben. Ich vertrag das nicht so gut... 

...
Re: Biblical patriarchy - Fragen
von Greg am 12.01.2015 14:31edit von Cleo: Abweichung vom Thema, im Verlauf Streit
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Biblical patriarchy - Fragen
von Greg am 12.01.2015 14:25edit von Cleo: Abweichung vom Thema, im Verlauf Streit
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Biblical patriarchy - Fragen
von cipher am 12.01.2015 13:52Inwieweit es ein "Problem" sein sollte, die Bibel gut zu kennen, weiß ich zwar nicht, aber im Grunde kann ich marjos Aussagen so bestätigen. Bei der Erziehung hatte ich das Glück, mehr Anteil daran nehmen zu können, als viele Männer. Das lag einmal an drei Jahren Arbeitslosigkeit und dann an meinem Schichtdienst, beide brachten es mit sich, dass wir gemeinsam mehr Zeit in die Erziehung unserer Kinder einbringen konnten - und es gibt wenige "Jobs", die zeitaufwendiger sind, als Erziehung.
Heute genießen wir Achtung und Respekt unserer Kinder und freuen uns über das Wissen, dass sie gleich uns in Ewigkeit gerettet sind. Während ich mich allerdings nun als Zwangsrentier schonen muss, begann meine Frau dieses Jahr eine zweijährige Weiterbildung, um in ihrem Beruf weiter zu kommen. Nun bin ich eben Hausversorger und sie schafft das Geld heran. Vorgestellt hatten wir uns das nicht so - aber es ist nun einmal so, und so ist es ok.
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?
von cipher am 12.01.2015 13:42Ich persönlich halte das - pardon - für Wortklauberei. Meine Vorfahren väterlicherseits, die meisten Verwandten aus jenem Verwandtschaftszweig waren gläubig uns es war klar und unmissverständlich, dass sie sich ohne Wenn und aber als gerettet in genau dem Sinne des Wortes wussten. Wir lebten in einer großen Gemeinschaft evangelischer Diakone, großteils Männer, die den Krieg überlebt hatten und fest mit beiden Beinen auf diesem Grund ihres Glaubens standen. Da gab es keine "Vielleichts" und "Hoffnung in Gewissheit" und solche Wortspielereien. Und natürlich konnten sie sagen, sie seien gerettet, weil Gott es ihnen genau so versprochen hatte. Wir sollen auch Rechenschaft über unseren Glauben ablegen, Zeugnis geben. Dazu gehört, dass wir den Menschen diese herrliche und tröstende Wahrheit nicht vorenthalten oder ein schwabbeliges "Vielleicht" daraus machen!
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?
von Wintergruen am 12.01.2015 13:14Liebe Kayla
es ist eine Hoffnung in Gewissheit.. Genauso wie Paulus das beschreibt.
(aussprechen darf man alles
) LG
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?
von Henoch am 12.01.2015 13:02Hallo Wintergrün,
also meine Sehnsucht ist nicht Sehnsucht, nach etwas, was ich nicht habe, sondern Sehnsucht nach immer mehr gelebter Nähe zum Vater. Es ist so, dass ich ihn als meinen Vater weiß, aber nicht immer so lebe, als ob er mein Vater wäre. Manchmal fühle ich mich eher so, als wäre er mein Chef oder mein Richter oder mein ferner Gott. Und immer, wenn das passiert, dann empfinde ich Sehnsucht nach ihm als meinen Vater. Das endet erst, wenn mein Vertrauen in seine Annahme wieder ungetrübt ist. Manchmal fällt es mir z.B. einfach schwer, zu verstehen, dass er mir z.B. Leid zumutet. Nur weil ich weiß, dass ER möchte, dass ich trotzdem vertraue, dass er wie ein Vater zu mir ist, kann ich dann das Leid bejahen. Immer hat er sich mir am Ende als liebender Vater offenbart und mein Vertrauen wuchs. Oder ich habe gesündigt, da war es früher sehr stark so, dass ich das Gefühl hatte, dass ich jetzt seine väterliche Liebe betrübt habe. Heute weiß ich, dass ich trotzdem väterlich geliebt bin, auch wenn er meine Sünde nicht einfach stehenlassen kann. Aber ich darf damit zu IHM kommen, er wird sich wie ein Vater darum kümmern und mein Herz verändern...... Das meine ich mit Sehnsucht. Sehnsucht nach einer innigem und ungerübtem Beziehung zum Vater.
Henoch

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