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marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Textstellen betreffen den Heilsplan Gottes für die Gemeinde und welche gelten seinem Volk Israel.
von marjo am 30.12.2014 07:03Hallo Henoch,
weshalb sollten die Propheten der Bibel nun plötzlich alle Falschaussagen gemacht haben? Wir wissen doch beide, dass ein echter Prophet Gottes keine solche Aussagen trift. Jede einzelne Aussage Gottes wird sich erfüllen oder hat sich bereits erfüllt. Mir ist immer noch nicht klar, was Du mit "buchstäblich" meinst. Alle Prophezeiungen erfüllen sich dem Buchtstaben gemäß. Die Frage ist doch nur, was und wann das genau ist. Ich kenne diese Aussagen, dass sich alle Prophezeiungen mehrfach erfüllen. Treibt man diesen Gedanken jedoch immer weiter, schliddert man irgendwann an anderen Bibelversen vorbei und bemerkt es nicht einmal. Ich frage mich gerade, ob ich ein Beispiel nennen soll, fürchte aber, dass wir dann ganz weit ab kommen. Wenn wir als Beispiel den Tempel nehmen, wie bereits unten ausgeführt, wird es vielleicht deutlich. Allein eine Konkordanz-Suche nach dem Wort "Tempel" im NT macht einige Dinge deultich.
Ein anderes Beispiel: Einies der Probleme der Schriftgelehrten in der Bibel war, dass Jesus als Messias auf der einen Seite zu den Prophezeiungen passte, auf der anderen Seite jedoch überhaupt nicht. Es gab Debatten über seine Herkunft, die Art seines Auftretens und über die Sachen die er predigte. Für sie stand fest, dass der Messias Befreiung von den Römern bringen würde. Das Tat er nicht und es war auch gar nicht seine Absicht. Die Freiheit und der Frieden die er brachte, waren anderer Art. Der Konflikt spitzte sich dann an den Zeichen und Wunder zu. Sie geschahen vor den Augen der Menschen, konnten als nicht geleugnet werden. Als sich die Schriftgelehrten dazu entschlossen die Wunder doch zu leugnen und sie dem Satan zuzuschreiben, verurteilten sie sich selbst.
Nun, ein wenig steht ja noch aus. Gott hat seine Arbeit an und mit uns ja nicht eingestellt, wie wir täglich erleben dürfen. Er hat immer noch Geduld mit uns, zögert das Ende nicht heraus, weil er uns ärgern möchte, sondern weil noch Menschen erlöst werden sollen. Wir leben in einer Zeit der Gnade. Wer nicht aus Gnade errettet werden will, muss dies durch seine Werke (Gesetz) tun und wird scheitern.
viele grüße,
marjo
Re: Welche Textstellen betreffen den Heilsplan Gottes für die Gemeinde und welche gelten seinem Volk Israel.
von jonas.sw am 30.12.2014 01:45Oder das Leben ist ein großes Theatherstück und am Ende ist nur einer wichtig. Jesus Christus.
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Joh. 5,16: Für die Sünde des Bruders bitten
von Wintergruen am 29.12.2014 23:33Liebe Tefila
meiner Meinung nach , hast du dir deine 3. Frage doch selbst beantworten können mit diesem Vers :
16 Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so mag er bitten und Gott wird ihm das Leben geben - denen, die nicht sündigen zum Tode. Es gibt aber eine Sünde zum Tode; bei der sage ich nicht, dass jemand bitten soll
oder was verstehst du darunter?
naja ob er ein jämmerlicher Christ ist, wird doch nur deiner Erkenntnis und aus deiner menschlichen Sicht beurteilt...wie es in seinem Herzen aussieht und was er evtl. tut, was Gottgefällig ist, kannst du erstmal nicht so rich tig beurteilen, da du nicht in sein Herz sehen kannst.. Du beurteilst nur das Äüßerliche.... aber das sollten wir nicht tun.. Ich würde jedenfalls für Ihn bitten, wenn es mein Vater wäre und ich Zweifelan seine Rettung hätte....
LG
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Joh. 5,16: Für die Sünde des Bruders bitten
von Henoch am 29.12.2014 22:47Hallo Tefila,
Es gibt Sünden zum Tode, also zum leiblichen Tode. Derjenige ist aber als Wiedergeborener trotzdem ins ewige Leben gerettet, wird aber sterben.
Wenn Du magst, mach ich mir Mühe und suche Dir ein paar Beispiele heraus, wo uns gesagt ist, dass uns der Tod droht, wenn wir das tun.
Dass er nicht sterben muss, wenn er Busse tut.
Deine dritte Frage kann ich nicht beantworten...
Henoch
Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff
von Inyanel am 29.12.2014 22:43Hallo und Guten Abend, liebe Oasis !
also ich bin echt 'n "Schnacker"...
Kaum hatte ich heute morgen geschrieben, dass es bei uns in Marzipan-City +9°C wäre,
ging es mit den Temperaturen auch bergab...und...oh, Wunder, wir im Norden haben nun auch
den ersten Schnee.
Ist auch noch nicht viel - zum Schneemann bauen, reicht's bei weitem noch nicht aus;
aber -immerhin- der Schnee bleibt liegen.
Na, schau'n mer mal, was daraus wird ... 
Okay, Ihr Lieben hatte einen anstrengenden Tag und bin nun soooooo müde ...
Wünsche Euch Allen nun eine geruhsame und behütete Nacht.
Bis gleich, Inyanel 
"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)
Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Textstellen betreffen den Heilsplan Gottes für die Gemeinde und welche gelten seinem Volk Israel.
von Henoch am 29.12.2014 22:21Hallo marjo,
Oh ja, >
< mitjubel
danke für Deine Ausführungen, marjo. Da muss ich jetzt nachdenken. Ich muss insbesondere darüber nachdenken, was ich mit den Prophetien machen soll, die sich bei und nach dem Wirken Christi auf Erden buchstäblich erfüllt haben, wie z.B. die wörtlichen Erfüllungen die den Messias betreffen (insbesondere die über sein Kommen in Niedrigkeit), die Zerstörung des Tempels und Jerusalems, die Zerstreuung der Juden weltweit, die Rückkehr der Juden in ihr Land, die Staatsgründung Israels,....die Endzeitzeichen .... Warum sollten nun die Prophetien, die sich mit seiner Herrschaft auf Erden in einem Friedensreich beschäftigen, nicht eintreffen? Ich frage mich, warum die bisher erfüllte Prophetie sich buchstäblich erfüllt hat und sich der Rest der Prophetien sich nicht buchstäblich erfüllen sollen? Ich frage mich auch, wozu es dann diese Prophetien gibt?
Das ist jetzt aber etwas, was ich für mich überlegen möchte. Es würde den Rahmen hier sprengen.
Ich kann mit Dir völlig eins sein, dass mit Jesus Christus alles erfüllt ist. Und zugleich kann ich mir vorstellen, dass Gott weiterhin am Menschen handelt und zwar so, wie angekündigt. Nicht weil er es nötig hätte, sondern unseretwegen. Vieleicht, weil er auf diese Weise weitere Menschen retten will und am Ende wirklich alle Formen von Hilfestellung gegeben hat, die möglich sind. Erst überlies er uns uns selbst, mit dem Auftrag, uns die Erde untertan zu machen, dann gab es Gericht (Sintflut), dann gab er das Gesetz, dann offenbarte er die Herrlichkeit seiner Gnade und Gerechtigkeit, dann rettet er durch Trübsal und dann beweist er, dass er der Friedefürst ist.... Immerhin stand Jesus Christus der Retter und als der, der alles in allem erfüllt schon vor der Grundlegung der Welt fest. Und doch, musste er uns erst einmal Schritt für Schrifft offenbart werden.
Jedenfalls danke und ich Dir und würde mich interessieren, wie Du meine Fragen, die sich für mich ergeben, für Dich beantwortet hast. Gerne auch per PN.
Und damit wir hier den Rahmen nicht sprengen: Gibt es Auslegungen, die all das, was Du befürwortest, etwas genauer anhand von Biblestellen erklären?
Henoch
Re: Glückskekse? Bleigießen?
von solana am 29.12.2014 22:19Na, ob das Papier so bekömmlich ist.... 
Einfach die Kekse geniessen und die Sprüche ungelesen wegwerfen wäre auch noch eine Möglichkeit
...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von Pal am 29.12.2014 21:49Nicht: "kämpft das Fleisch nieder, damit der Geist siegt"; Sondern nehmt im Geist den Sieg über das Fleisch in Anspruch, der schon errungen ist.
...sozusagen ein reiner Glaubenskampf bringt echten Sieg...
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von solana am 29.12.2014 21:44Also ich dachte mir, es geht hier um den geistlich Gesinnnten, der im Falle eines Sündigens genau das tut, was sein neuer Geist nicht will.
Hallo Pal
Ich hab es quasi nur allgemeiner formunliert, dass der Wille des Menschen eigentlich nicht frei ist, aus eigener Kraft das Gute zu wollen und vollbringen, weil er "durch das Fleisch geschwächt ist" (wie es in Röm 7 heisst).
Deshalb schaffen wir es ja auch nicht, aus eigener Kraft das Gute zu vollbringen, sondern sind darauf angewiesen, dass Gott in uns das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen wirkt.
Und das wirkt er durch seinen Geist in uns, wenn wir dem Geist Raum und Herrschaft in uns einräumen:
Gal 5, 16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen
Nicht: "kämpft das Fleisch nieder, damit der Geist siegt";
Sondern nehmt im Geist den Sieg über das Fleisch in Anspruch, der schon errungen ist.
24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
Oder wie es im Römerbrief heisst:
Röm 6, 10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott. 11 So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus.
Nun ist es an uns, aus dem Sieg heraus zu leben und uns nicht von der Sünde/unserem Fleisch beherrschen lassen:
Röm 6, 12 So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ...
Stattdessen "im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus":
Röm 5, 17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
Herrschen durch der Kraft seiner Auferstehung, nachdem wir durch seinen Tod gerechtfertigt sind:
Röm 5,10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Anbetung
von Rapp am 29.12.2014 21:42So ergeht es mir auch. Auch mit der Fürbitte: da kann ich Vater anbeten und ich staune wie der Segen da hin fließt, wo er hin soll. Dabei komm ich gar nicht in Versuchung Vater zu sagen, wie er wirken soll
. Das überlass ich einfach ihm.
So einfach ist das für mich geworden.
Willy

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