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Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Petrus und das Leinentuch
von Plueschmors am 16.08.2023 12:47Hi Burgen,
und Schwarzsauer, das kenne ich auch noch aus meiner Kindheit. Hat Oma noch selbst gemacht in Einmachgläsern. Hab mich aber irgendwann daran und auch an Blutwurst überfressen, als ich so um die fünf Jahre alt war. Seitdem nie wieder. Als Kind habe ich nicht danach gefragt, was das war. Habe ich halt als angeboten hingenommen.
In Afrika gibt es noch Stämme, die halten Ziegen vorrangig, um Flüssigkeitszufuhr in Form von Ziegenblut zu haben in sehr wasserarmen Gegenden. Die Ziegen werden am Hals angeschnitten und dann sprudelt eine Zeit lang Blut heraus, von dem die durstigen Menschen trinken. Danach wird die Wunde gut verschlossen und kann verheilen.
Sehr richtig. Die Skandinavier z.B. sind ja bekanntlich Meister im Konservieren: Knäckebrot, Stockfisch, Gammelhai...
Liebe Grüße,
Plueschmors.
Re: Petrus und das Leinentuch
von Burgen am 16.08.2023 09:52
Ja, Blut ist eklig ... Blutwurst jedoch gab es zu meiner Kindzeit reichlich,
besonders nach der Hausschlachtung. (wir zuhause aßen es nicht)
Blut sollte -auch- dazu dienen den Eisengehalt im Körper auszugleichen,
das war damals ja die sogenannte Kriegsgeneration, die hungerten.
Je nördlicher die Menschen wohnen, desto hauptsächlicher wurde
fast ausschließlich Fleisch und Fisch gegessen. Aus den Meeren, der Rest war ja Schnee ...
Jedoch im AT hat eben das Blut auch Schutzfunktion .
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (21) Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind LK 10,20
von Burgen am 16.08.2023 09:42
Mittwoch
Wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie unsere Väter alle.
Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibet nicht. 1.Chronik 29,15
Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äusserer Mensch verfällt,
so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. 2.Korinther 4,16
Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken;
seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.
Sein Heil und Gaden, die nehmen nicht Schaden,
heilen im Herzn die tödlichen Schmerzen,
halten uns zeitlich und ewig gesund.
(Paul Gerhardt)
Johannes 4,19-26
Psalm 78, 1-31
Matthäus 10,34-39
Psalm 78, ...14-19...
Tagsüber führte er sie in Gestalt einer Wolke
/ nachts mit einer Feuersäule.
Er spaltete die Felsen in der Wüste
/ und gab ihnen Wasser im Überfluss zu trinken.
Er ließ aus dem Fels Bäche hervorbrechen,
/ sodass sie herabstürzten wie Flüsse.
Doch sie sündigten weiter gegen ihn
/ und lehnten sich in der Wüste gegen den Höchsten auf.
Absichtlich stellten sie Gott auf die Probe
/ und verlangten Nahrung, auf die sie Lust hatten.
Sie lehnnten sich gegen Gott auf und sagten:
/ "Kann uns Gott etwa in der Wüste Essen geben?"
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Petrus und das Leinentuch
von Plueschmors am 16.08.2023 09:30Hi mw,
das ergibt sich m.E. nicht aus dem Text. Jesus hat das Gesetz ja nicht aufgehoben, sondern zum Tun desselben aufgerufen. Ich lese z.B. nirgends, daß er Kamele, Hasen und Meeresfrüchte verspeist hat, sondern als Jude entsprechend koscher lebte. Zudem sind die unreinen Tiere aus 3. Mose 11 auch niemals Speise gewesen, sondern bei Markus geht es allein um die Waschung, daß nämlich der Staub der Straße keinen Einfluß auf die Güte der Speise hat. Das Unreine kommt nicht von unreinen Händen, sondern von unreinen Herzen.
Das ist ja auch sehr richtig und gut. "Christus ist des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt" (Röm 10,4). Aber: "Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!" (Röm 6,14). Heiligung ist immer auch noch ein Thema: "Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird" (Hebr 12,14).
In einem Steak ist gar kein Blut, da Tiere vollständig ausbluten müssen, bevor sie zu Fleisch verarbeitet werden. Das "Blut" ist nur unbedenklicher Fleischsaft. Rot nur wegen des Myoglobins. Blut würde schnell gerinnen und fast schwarz sein.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
Re: Petrus und das Leinentuch
von Burgen am 16.08.2023 09:21
Hallo Michael
die Situation bei Petrus und dem Tuch war ja, dass Petrus sich um die Mittagszeit auf dem Dach befand.
(vielleicht vergleichbar mit der Erzählung von König David, als er faul herumlag während seine Soldaten im Kampf verstrickt waren - und zusah, wie drüben auf der abderen Seite Batseba ein Bad nahm, die er dann zum Ehebruch holen ließ.)
Also Mittagszeit des Petrus. Auf der anderen Seite Kornelius, der im Gebet Gott anrief in Mazedonien und um Hilfe bat.
Petrus, ein frommer Jude, in dessen Mund nie ein unreines Essen gekommen war.
Das Gesicht schickte Gott als Vision um Petrus davon zu überzeugen, dass nun eine neue Zeit war.
Jetzt gab es nicht mehr reines und unreines Essen bezüglich der essbaren Tiere.
Also keine Unterschiede mehr zwischen den Juden und den Heiden bezüglich Fleisch der Tiere.
Das war wichtig, weil mit diesem Gesicht ein wichtiger Auftrag verbunden war.
Petrus wurde zum ersten Missionar unter den Heidenvölkern, denn Gott schickte ihn zu Kornelius.
Und bei Besuchen wird meist auch zum Essen geladen - bei uns zB wird Tee, Kaffee und Kuchen angeboten usw.
Ausserdem war es unüblich, dass ein Jude ein nichtjüdisches Haus betrat, betreten durfte.
Und schon gar nicht gemeinsam mit ihnen zu Tisch sitzen oder liegen, wie üblich war.
Später lesen wir, dass Petrus wieder mal Angst vor seinen Landsleuten wegen Essen war
und scharf von Paulus deswegen zurechtgewiesen wurde.
Ja, und heute?
Wir aus den Heiden essen nicht koscher, sondern so, wie wir es wollen.
Grenzen, Geschmacksgrenzen werden aufgrund der Augen und Geschmacks usw. verwischt.
( Glauben und Taufen ist vermutlich etwas kurz gegriffen. )
Obwohl bei Philippus und dem Minister der Eindruck entstehen könnte.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 16.08.2023 09:0029 Da sagte Petrus zu ihm: Auch wenn alle Anstoß nehmen - ich nicht!
Über schätzen oder überfordern wir und manchmal?
Danke Herr, wenn Du uns wieder unseren wahren Wert erkennen lässt und uns so hilfst, uns so anzunehmen, wie wir wirklich sind.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 15.08.2023 19:54Re: Das Buch 1. Samuel
von Merciful am 15.08.2023 19:44Re: Petrus und das Leinentuch
von mw2023 am 15.08.2023 18:21Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Petrus und das Leinentuch
von Plueschmors am 15.08.2023 17:14Hallo mw,
beim erwähnten Text (Mk 7,18-19) geht es ja nicht um die Heiden, sondern um den Vorrang eines reinen Herzens vor dem Zwang ritueller Waschungen. Offenbar hielt so mancher Schriftgelehrter das äußerliche Ritual für wichtiger, als sich innerlich verändern zu lassen vom Wort Gottes. Was nützen einem saubere Hände vor Gott, wenn das Herz beständig voller Gift und Galle ist?
Bei Petrus geht es ja darum, das Evangelium auch den Heiden zu bringen, vor denen die Juden sich absonderten. Mit den unreinen Tieren sind also allein die Heiden gemeint und nicht etwa der "Speiseplan Gottes", wie Petrus ja auch selbst bekennt: "Gott hat mir gezeigt, daß ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll" (Apg 10,28).
Später gab es dann ja die Apostelversammlung, um zu klären, wie mit diesen "Neubürgern" umzugehen sei, denen das mosaische Gesetz der Juden fremd war. Ergebnis: "Es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: daß ihr euch enthaltet vom Götzenopferfleisch und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht" (Apg 15,28-29).
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.

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