Das Vollkommene ist da!

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SteveK

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Beiträge: 4

Re: Das Vollkommene ist da!

von SteveK am 17.10.2026 20:46

Hallo @Nusskeks, ich antworte erstmal nur Dir, ich möchte die anderen Geschwister nicht ignorieren aber ich bin eher unregelmäßiger online, ich antworte ihnen deshalb später. Habe mir vorgenommen der Reihe nach zu reagieren, in welchem die Beiträge zeitlich gepostet wurden.

Ich habe Zweifel dass der Apostel Paulus die Erkenntnis als Geisteswirkung und die allgemeine Erkenntnis gleichzeitig meint. Der Zusammenhang von Kapitel 12-14 und die Aufzählung an sich, sprechen nach meiner Meinung schon eine ziemlich klare Sprache. Die Aufzählung legt nämlich genauso die Erkenntnis als Geistesgabe nahe, weil Weissagung und Sprachenrede auch in diese Kategorie gehören. Eine allgemeine Formulierung kann ich hierbei eher nicht erkennen.

In Vers 12 erklärt Paulus selbst, was er meint: „Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt worden bin."

Es kann doch sehr gut sein dass der Apostel Paulus davon ausging die Vollendung der Bibel mit zu erleben, bei der Entrückung scheint er auch davon ausgegangen zu sein, wie viel mehr dann bei der Vollendung der Schrift?

1.Thessalonicher 4,17
"Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit."

Ich sehe auch nicht wo es nicht zum unmittelbaren Gedanken passen sollte, ich finde das fügt sich sogar sehr gut ein, besser als die Annahme mit dem Vollkommenen wäre die Wiederkunft gemeint. Was wir auch noch nicht besprochen haben, ist die Tatsache dass im Grundtext das Vollkommene ein Neutrum ist, was auch eher für was sächliches und nicht für eine Person wie Jesu Christus spricht.

Die Gnade sei mit Dir!

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Burgen

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Re: Das Vollkommene ist da!

von Burgen am 18.10.2026 08:00


Nachtrag: 
Habe eben aus Kap 12 eine Parallelstelle gelesen, 1.Petrus 2,22 
und habe mir V22-25 eingekreist. 
Und denke, 1.Kor 13,8 ff zeigt auf, 
dass, eben die Liebe nicht aufhören wird - sie gilt durchgängig. 
Jedoch diese, Erkenntnis, Zungen- u. Sprachenrede usw, werden 
später - wenn wir entgültig mit Jesus direkt zusammensind, den neuen 
Leib haben, mit ihm das Hochzeitsmahl feiern und mehr, weden wir 
diese Erkenntnisse welche wir heute brauchen, nicht mehr brauchen. 
Dann sind wir immer in direktem Kontakt untereinander und leben 
in Ewigkeit das neue Leben in und mit IHM. 

::: 

Denke "das Vollkommene" gehört menschlicherseits zur Unerreichbarkeit, 
weil alles bis heute Stückwerk ist und wir eben nur im Spiegel schauen was ist. 
Gehen wir vom Spiegel weg - ist alles wieder vergessen. 
Weil schon wieder Neues vor die Augen kommt. 

Haben wir Jesus als Anker und Fahrkarte unserer Reise, 
dürfen wir getrost in seiner Vollkommenheit weiterreisen.  

Zu 1.Kor 13, 2  aus Das Hohelied der Liebe ... 
Und wenn ich (Paulus) prophetisch reden könnte und wüsste 
alle Geheimnisse und alle Erkenntnis (wie vielleicht ansatzweise 
menschlich damals Salomo ...) und hätte allen Glauben, 
sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, 
so wäre ich nichts.  


finde zwei Parallelstellen als Erklärung , 
denn die Bibel legt sich durch die Bibel aus. 

eine in Folge der Sturmstillung durch Jesus: 

Mt 8,26 
Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? 
Stand auf und bedrohte den Wind und das Meer 
da wurde es ganz still. 
[und sie wunderten sich, hatten keine Erkenntnis 
darüber, wer mit ihnen im Boot war - und schlief] 

Mt 17,20  Warum konnten wir nicht den Jungen heilen? 
Wegen eures Kleinglaubens. 
Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, 
so könnt (et) ihr sagen zu diesem Berge: 
Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; 
und euch wird nichts unmöglich sein. 

(dieses sollten wir wohl alle sozusagen einüben 
und mutig anwenden) 
(dann bekämen wir grundlegende Erkenntnis dessen, 
wer und was Jesus in Wahrheit ist ... und würden
vielleicht die Gaben ausleben?) 

Er allein ist der Vollkommene ... 
    und wir dürfen, werden Anteil haben ... 
denn ER lebt in uns und wir in IHM, der alles geschaffen hat, 
          selbst uns, und er liebt uns, trotz allem ... 
unfassbar !!! 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.10.2026 08:32.
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