Gott hilft durch Übung?
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Re: Gott hilft durch Übung?
von Katechon am 26.08.2026 10:48»O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen und unerforschlich seine Wege!« -- Röm 11,33 [Zürcher]
Das ›Denken um Ecken‹ ist Teil Gottes unergründlicher Entscheidungen und unerforschlicher Wege. Gott iniitiert die Selbsthilfe, der Mensch ergreift sie.
Laut dem Schriftsteller Tuvia Tenenbom gibt es ein jüdisches Sprichwort: »Der Mensch denkt, und Gott lacht« … das wohl auf Johannes 6,41-51 beruht. Wenn dies zutrifft, dann lacht Gott bestimmt auch über die Gedanken derjenigen, die ihm nicht zutrauen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Gott hilft durch Übung?
von Burgen am 26.08.2026 10:51
Gottes Wort ist recht klar. Er liebt Menschen.
Die Menschen sind meist jedoch überheblich, stolz, und sind durchaus weltlich gestimmt. Auf Kopf eingestimmt - vielleicht aufgrund dessen, dass das Neue Testament ursprünglich in Griechisch sowie Lateinisch geschrieben wurde.
Trotz alledem waren die ersten Christen des NT aus den Juden, also damals noch in der hebräischen Schrift zuhause - denke ich jedenfalls. Obwohl die Juden, bzw. das hebräische Volk laut AT viele Jahre und mehr als einmal durch Gefangenschaft in andere damalige Länder verschleppt wurden, und somit eigentlich multikulturelle Sprachen und Umgangsformen lernten. Heißt, sie mussten sich immer den jeweiligen politischen und landeskulturellen Gegebenheiten anpassen.
Das allein hatte schon mMn den Grund, dass es für Gott, den Schöpfer, Vater, König 👑 sehr schwer war, dieses Volk der Nomaden und 12 Stämme unter einen einzigen Hut zu bringen.
Und diese Eigenart des Unsichtbaren Herrn und dem menschlichen Verlangen, einen sichtbaren König, Herrscher und Leiter haben zu wollen, ja zu brauchen, setzt sich allgemein bis in unsere Gegenwart fort.
Dennoch ist Gott in Jesus und Jesus in Gott treu. Wer an Jesus glaubt, den verlässt er nicht. Es sei denn, der Mensch wendet sich ab, nicht aus Versehen, sondern ganz bewusst. Dennoch wartet Gott oder letztlich lässt er den Menschen laufen wohin er will. Das ist das Leid der stolzen Haltung Gott gegenüber.
Ja, natürlich schreibe ich, dass allein Jesus helfen kann, es will und auch tut. Denn das ist die Wahrheit. Er ist auch nicht distanziert, sobald der Mensch, der ihn in sein Leben eingeladen hat, der Heilige Geist Raum im Leben des Neugeborenen bekommt, macht er sich an die Arbeit des inneren, unsichtbaren Menschen um ihn zu heilen und wiederherzustellen.
Dafür sollte dies nicht nur ein lockeres Bekenntnis zu Jesus sein, sondern durchaus eine ernsthafte, ehrliche Beziehung angestrebt werden. Genau dafür dürfen wir Menschen die Bibel mit ihrem gesamten Inhalt liebgewinnen. Sie, die Schriftworte sind lebendig und schaffen Veränderung und Heilung, Hoffnung durch im Glauben memoriert und im Herzen bewegegt verändern sie den Menschen. Das ist keine harte, mathmathische, stolze und Ergebnis orientierte Erfolge des Lebens des Glaubens. Egal welche Schulbildung überhaupt ein Mensch von Haus aus hat.
Wenn Gott im Glauben Jesus in dem Menschen lebt = trifft zu, was das Gotteswort durch die Propheten, Autoren der Schrift sagt: Ich mache alles neu ... .
Er hat das Weltall geschaffen, mit Sauerstoff für Mensch, Tier, Pflanzen und Bäume erschaffen - durch Bild wurde alles durch sein Wort geschaffen und Gott fand seine geschaffene Schöpfung gut.
Sollten wir, jeder einzelne Mensch ihn nicht dafür loben und preisen? ja, dankbar sein, dass wir, jeder in diesem Haus Platz hat ihn anzubeten und an seinem Tisch uns dienen lassen?
Retorik ist deshalb mMn recht armselig und verdeckt die Wahrheit. Schade drum.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gott hilft durch Übung?
von Katechon am 26.08.2026 11:13Was genau bedeutet ›Rhetorik‹? Rhetorik ist ein bildessprachliches Mittel, das bereits im klassischen Altertum als zwingende Notwendigkeit für den gebildeten Dialog notwendig war … und meiner Meinung nach immernoch notwendig ist.
Obwohl die Polemik in ihrer ursprünglichen Bedeutung für ›die gebildete Fehde‹ steht, wird sie von Evangelikalen und Erweckungspredigern gerne als stilistisches Mittel verwendet. Die Hauptstrategie ist dabei, die Persönlichkeit des Gegners anzugreifen. Man versucht den Andersdenkenden bloßzustellen und ihm seine Glaubwürdigkeit abzusprechen.
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Gott hilft durch Übung?
von pausenclown am 26.08.2026 11:27Hallo Burgen.
Was hat jetzt deine Antworten mit dem Thema Suchtkranke Christen zu tun,?
Nix.
Shalom Pausenclown
Re: Gott hilft durch Übung?
von nusskeks am 26.08.2026 11:32Da geringe Beteiligung angesprochen wurde: Mir fällt es schwer mich bei Themen zu beteiligen, wenn thematisch wild hin- und hergesprungen wird. Worum geht es gleich noch?
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Gott hilft durch Übung?
von Katechon am 26.08.2026 11:46Wie auch immer ›Gott hilft durch Übung?‹ als Überschrift des Themas zu verstehen sein mag, ich blicke auch nicht richtig durch, ich glaube erlesen zu haben, dass es sich um die Hilfestellung Gottes und die Aufforderung sich an der (Aus-)Übung des christlichen Graubens (oder des Gottesglauben im Allgemeinen) zu versuchen handelt.
Aber viele Texte in diesem Thread erscheinen mir mehr als Glossolalien, die nur Eingeweihte verstehen können. Mir verschließen sie sich.
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Gott hilft durch Übung?
von pausenclown am 26.08.2026 18:03Hallo Weateyd.


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